Hey, was für ein interessantes Thema, was für ein interessantes Gespräch.
Interessant finde ich vor allem, daß kleiner_pruder eine zur "Gesellschaft" etwas....sagen wir...."ungewöhnliche" Meinung vertritt.
Prompt wird er von allen Seiten bombardiert mit Aussagen wie "was hat Dich denn geritten" "biste krank" , "wie ist denn Dein soziales Umfeld", "welche Bildung haste denn"....
....und etliche Leute regen sich auf, werden (wie er zu recht schreibt) emotional.
Dabei hat er doch interessante Fragen gestellt, interessante Denkanstösse gegeben. So sehe ich das.
Schade, daß ich nicht eher dazugekommen bin.
Also, meine Meinung ist: Frauen können sich durchaus oftmals besser um Kinder kümmern und es sollte auch so sein, daß sie es tun.
Ganz nebenbei sind sie von Gott auch mit den entsprechenden körperlichen Eigenschaften wie ausgeprägt emotionaler Denkweise, dem Talent sich um mehrere Dinge gleichzeitig zu kümmern, zwei Brüsten die Milch geben können, einer Gebärmutter die in der Lage ist Kinder zu gebären, ...u.s.w. und so fort ausgestattet worden.
Ja, und ein Job lässt sich mit mehreren Kindern tatsächlich schwierig unter einen Hut bringen, wenn die Frau, die Kinder und der Mann auch noch was ordentliches essen wollen. Unter ordentlich verstehe ich da nicht irgendeinen Dosenfood, oder Fertiggerichte von Dr Oetker und Co, häufig sowas ähnliches wie Nudeln mit Ketchup, sondern eben eine ausgewogene und gesunde, selbst zubereitete Kost. Daher kommen nämlich sehr wahrscheinlich (unter anderem)die vielen Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- von Fertignahrung mit allen möglichen modifizierten Zusatzstoffen und Lebensmitteldesignprodukten.
Außerdem werden Kinder mal krank, und das oftmals ganz schön häufig, weil ihr Immunsystem sich nämlich erst noch trainieren muß.
Da kann man dann auch nich einfach n Zäpfchen geben und ab in den Kindergarten, oder gleich den nächsten Tag wenns Fieber weg ist.
Sowas muß vernünftig austherapiert werden, kann Wochen dauern, dazu kommt die Erholungszeit nach der Krankheit von mindestens mehreren Tagen. Sowas beugt chronischen Erkrankungen durch Verschleppung vor.
Es gibt sicher noch mehr Gründe, die dafür sprechen, daß Frauen sich besser um die Kinder kümmern sollten und daß es besser wäre,wenn sie dann nicht nebenbei arbeiten (oder kaum)
Zum Beispiel gibt es alte Menschen, die eigenen Eltern, die oftmals in Heimen landen, weil zuhause niemand Zeit hat, sich um sie zu kümmern.
Wie wir öfters in den Medien mitbekommen, ist es sehr schwer geworden, einen Heimplatz zu finden, bei dem man sich wirklich sicher sein kann, daß die Mutter oder der Vater gut versorgt sind.
Eine Alternative ist da, wenn die Frau, die sich sowieso um die Kinder und den Haushalt kümmert, je nach gegebener Situation, evtl auch die Versorgung der Mutter und/oder des Vaters übernimmt. Man kann sowas ja auch mit einem Pflegedienst kombinieren.
Dass unser Land mehr Kinder braucht, das brauchen wir wohl nicht zu diskutieren, das liegt auf der Hand. Zur Zeit sind es weniger als 1,4 Kinder pro Paar. Tendenz: Es wird nicht besser, eher schlechter.
Unser Land ist schon Pleite und die Rentner von heute zehren aus Töpfen, in die weniger eingefüllt, als herausgenommen wird. Da kann man mit einer Eigenversorgung kurzfristig auch nicht gegensteuern.
Ich kann durchaus verstehen, daß es Frauen zu stressig ist, Job und Kinder unter einen Hut zu bringen. Wenn sie sich dann für wenige Kinder entscheiden, wundert es nicht.
Aber wie wär´s mal mit: Kinder an erster Stelle und dann irgendwo ganz hinten der Job?
Es ist ja nicht so, daß Frauen keine Kinder haben möchten oder sich nicht mehr als 1,4 Kinder wünschen würden. Meines Wissens wünschen sie sich lt. Statistik am häufigsten drei Kinder. Das ist mehr als das doppelte!
Ich bin der Meinung, daß auch mehr als drei Kinder nicht schlimm sind, im Gegenteil.
Auch ist das nicht stressiger, weil die Grösseren dann schon mithelfen, die Kleineren mit zu versorgen. Ausserdem spielen sie miteinander, die Kinder brauchen weniger Zeitwidmung seitens der Eltern u.s.w. Da ergeben sich einige Synergieeffekte.
Irgendwann oberhalb von 30 merken viele Frauen dann, daß ihre biologische Uhr tickert. Warum erst so spät? Warum nicht vorher für die Kinder entscheiden? Ist es minderwertig, sich um die Kinder zu kümmern? Ist das anspruchslos? Ist das nicht erfüllend? Ist das nicht eine Arbeit, bei der man sehr viel zurück bekommt? Etwas dankbares? Etwas, das den Frauen liegt? Etwas, daß sie sich häufig in ihrem Innersten wünschen?
Ich als Mann wünsche mir jedenfalls viele Kinder. Ich finde sie sympathisch, freundlich, es ist einfach nur schön mit ihnen. Es ist nicht zu anstrengend mit ihnen, man gewöhnt sich gut daran und wie gesagt es gibt viele der oben genannten Synergieeffekte. Klar, es gibt auch Momente, wo man mal lieber allein sein möchte, was für sich machen u.s.w., oder wo es mal anstrengend ist. Aber: Im grossen und Ganzen ist es das absolut wert, man bekommt mehr als man gibt.
Damit ihr wisst, daß ich kein reiner Theoretiker bin, teile ich Euch mit, daß wir -so Gott will- bald unser viertes Kind bekommen. Rein physisch betrachtet erledigt das natürlich meine Frau. Auch sie mag Kinder, und sie ist derselben Meinung wie ich.
Wie ersichtlich, ist es allein von der logische Seite schon absolut sinnvoll, daß die Frauen sich um die Kinder kümmern und dann -naheliegend- auch den Haushalt mit übernehmen. Von Ausnahmen und Hilfen durch die Männer mal abgesehen.
Außerdem weiß ich, daß es Gottes Wille ist, daß die Frauen das tun. Es ist seine Ordnung, deshalb haben die Frauen die erwähnten Eigenschaften.
Diejenigen, die meinen, für ihr Ego und aus finanziellem Interesse lieber Karriere zu machen etc., und die Kinder und den Mann hinten anstellen, verstossen damit klar gegen seinen Willen. Die Männer, die Frauen in diesen Gedanken bestärken übrigens auch.
Der Hintergrund ist, daß das nämlich sehr viel mit Egoismus und Eigenliebe zu tun hat und nichts mit Nächstenliebe und Liebe zu Gott.
Ich bin übrigens durchaus der Ansicht, daß auch Frauen wählen sollten. Obwohl kleiner_pruder mit der Emotionalität absolut recht hat. Er hat das ja nicht auf den Einzelfall bezogen.
Aber ganz ehrlich -um mich nochmal zu outen- ich überlege mir zur Zeit ernsthaft, ob ich noch wählen gehe. Für diesen Gedankengang gibt es meiner Ansicht nach gute Gründe und ich bin da auch nicht der Einzige.
Ansonsten finde ich die Idee mit dem Politik-/Wahltest von kleiner_pruder durchaus sehr interessant (siehe #29)
Ich werde ganz sicher keine Informationen über meine Bildung, meine soziale Situation, meine Erziehung etc. hier veröffentlichen, so wie es von kleiner_ pruder gefordert wurde. Seid beruhigt, es ist alles im Lot.
Vielmehr bin ich der Meinung, wir sollten auch mal alternative Meinungen akzeptieren oder zumindest mal neutral darüber nachdenken, ohne es gleich als die Folge irgendwelcher Defekte oder Mißbildungen der psychischen und sozialen Situation des Interpreten zu werten. Meiner Meinung nach gehört es zum freien Denken dazu, daß man nicht nur Gedanken äußert, die anzunehmenderweise auf breite Zustimmung stossen werden.
Solche, -zum Mainstream quer oder sogar entgegengesetzt verlaufenden- Gedankengänge können durchaus bereichern und den Horizont erweitern. Es ist nämlich durchaus nicht gesagt, daß alles richtig ist, was die Masse so für richtig hält.
Gruß Sailor