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Sinn des Lebens

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raffis
Alt 12.02.2004, 16:17   #51
Standard

Der Sinn des Lebens ist innere Freiheit.

Ob jetzt eine Tussi, die ständig ihren Freund wechselt (und den wahren Liebhaber sucht), ob ein Musiker, der in seiner Musik nach einer Lösung sucht, ob ein religiöser Fanatiker, der sich durch alle Religionen schlägt und nach einer Wahrheit sucht.

All dies ist dasselbe, nämlich unsere eigene, innere Freiheit zu verwirklichen.
 
 
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raffis
Alt 12.02.2004, 16:18   #52
Standard

Und Jessy, bevor du an Selbstmord denkst, schreibst du mir lieber mal ein Mail auf dungeon91[at]hotmail.com =)

edit by Anarch:
emaillink wurde zensiert... die emailsammelbots gibts überall im Netz, und deine Mailbox muss nicht wie meine enden...
 
 
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Drusty
Alt 21.02.2004, 01:55   #53
Standard

ihc schrieb meinen auch mal hin ^^

meiner besteht eigentlich schon aus dem was viele schlaue leute hier gesacht haben ich weiss echt nciht was ich fuer einen sinn habe. ich will mir meine träume später nur verwirklichen. auch wnen ich manchmal denke das sich diese niemals verwirklichen werden. den die schlimmsten probleme häufen sich alle auf einmal und man hasst die welt , sein leben und will am liebsten nur aufgeben und das is die zeit in der sich kein traum erfüllt, kein traum sich entwickelt um die hoffung zu finden aus dem dreck wieder rauszukommen

mfg Drusty

ps.: *gääähn* ich geh ins bett jut nacht
 
 
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Leviathan
Alt 22.02.2004, 02:11   #54
Standard

"Was ist euer persönlicher Sinn des Lebens,wofür steht ihr jeden Tag auf?"

Die Liebe. , und man selbst.
 
 
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Pigma
Alt 22.02.2004, 06:19   #55
Standard

Was ist euer persönlicher Sinn des Lebens,wofür steht ihr jeden Tag auf?
Gewohnheit.
 
 
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svenwel
Alt 24.02.2004, 00:09   #56
Standard

es soll leute geben, die ihr leben lang den sinn des lebens suchen, dabei aber vergessen zu leben ...
 
 
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Eisi
Alt 28.02.2004, 19:35   #57
Standard

Ich habe keinen Sinn. Hatte noch nie einen, werde nie einen haben aber das is mir egal, ich weiß das es irgendwann soweit is un dann sterb ich un frag mich nicht mehr nach dem Sinn.
 
 
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cHEVsteR
Alt 28.02.2004, 21:07   #58
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mensch eisi net immer so depressiv hier nimm mich als gund dann hast auch gleich was zum lachen^^
 
 
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Eisi
Alt 28.02.2004, 22:55   #59
Standard

ok *chevnehm* danke nun hab ich einen
 
 
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namenlos
Alt 02.03.2004, 22:13   #60
Standard

ich habe einmal von einer theorie gehört, die behauptet, dass sich das gesamte universum immer wieder zusammenzieht und dann wieder expandiert, also dass es unendlich viele urknalle gibt. daher müsste es auch unendlich viele intelligente lebensformen geben. aber da wir nichts von diesen unendlich vielen gehört haben, müssen irgendwie alle versagt haben.
dann ist es auch unwahrscheinlich, dass ein mensch jemals etwas bleibendes und wirklich bedeutendes erreichen wird.

also mache ich mir jeden tag einfache ziele, die ich ohne aufwand erreiche. wenn ich diese ziele erreicht habe, kann ich glücklich den restlichen tag lang nichts tun.
 
 
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prof_robotnick
Alt 05.03.2004, 18:22   #61
Standard

eigentlich haben jesy und eisi ganz recht:
einen wahren sinn des lebens kann man nicht finden. man lebt von tag zu tag und versucht das beste draus zumachen.

ob man nun irgendwelche träume hat und diese verwirklicht, ob die leute sich später an dich erinnern, ändert doch auch nichts daran, dass du irgendwann stirbst. ob nun zufrieden mit dem, was du erreicht hast, oder nicht...
 
 
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Snoopy
Alt 19.03.2004, 22:10   #62
Standard

Also immer wenn ich nen klaren Kopf hab denk ich an den Tod, und daran, wie ich mich wohl umbringen könnte, aber dann denk ich wieder an die Leute, die mich dann möglicherweise ziemlich arg vermissen würden, ab da brech ich dann ab, un mach irgendwas um mich abzulenken außerdem will ich später mal ne Familie haben mit Kindern und so...naja, weis nich...sich umzubringen is irgendwie schon ziemlich schwer, wenn man so genauer drüber nachdenkt...
 
 
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dirkus
Alt 20.03.2004, 19:15   #63
Standard

im voraus planen sich umzubringen: klingt ja nach nem echt guten deal!
 
 
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Der Wanderer
Alt 06.04.2004, 15:48   #64
Standard

Hallo erstmal, bin neu im Forum.
Möchte hier auch mal meins dazu ablassen:
Ich denke nicht das es einen allgemeingültigen Sinn gibt, der für uns alle -die Menschheit als Ganzes- gilt. Ich halte es für viel Wahrscheinlicher das wir alle, im Laufe unseres Lebens einzelne Aufgaben bewältigen müssen, die in sich lediglich uns selbst weiterbringen und nicht die gesamte Menschheit (wir können uns jedoch gegenseitig inspirieren und aus einer Gemeinschaft Kraft schöpfen).

ich schreibe dies, da Anthroxx folgendes schrieb:
"hmmm,wenn man genauer darüber nachdenk hat das leben eigendlich keinen sinn.was wäre anders wenn es die menschheit nicht gebe?was bewirken wir,mit unserem da sein?die menschen zerstören mehr,als das sie nutzen,und zerstörung hat keinen sinn!
na gut,viele sagen sie stecken sich ziele...diese ziele sind der sinn von dem was man erreichen will,doch für die welt ohne jede bedeutung!"

Ich denke das man keinen Sinn in der Menschheit, sondern einzig einen Sinn im Menschen als Individuum finden kann. Wir alle treten Tag um Tag vor Herausfordeungen in verschiedenen berteichen, hier ein paar zufällig gewählte Beispiele: manch einer muss in seinem Leben z.B. lernen seinem Innerem Ausdruck zu verleien (ob in Wort oder Kunst - Musik, Gemälden, usw.), ein anderer muss lernen seinem Leben durch Disziplin eine Gewisse Freiheit zu verleien (so gibt es wohl Menschen, die durch sportliche Disziplin die Freiheit erlangen ihrem restlichem Leben mit einer höherem Form von Kraft entgegen zu treten) andere müssen wohlmöglich lernen anderen Menschen zu Vertrauen und diesen eine gewisse Offenheit entgegen zu bringen, ...

Kurz: wir stehen alle täglich vor Problemen (ob im innerem Bereich unserer Selbst oder z.B. im Bereich der Zwischenmenschlichkeit) die wir zu bewältigen haben, wir müssen lernen uns unseren Problemen zu stellen und sie allmählich zu bewältigen. Erst so können wir z.B. auch anderen Menschen eine Hilfe sein und so sowohl Geben als auch Nehmen und so im kleinerem oder größerem Rahmen etwas für die Menschheit tun.

Nun kurz zu meiner Person als Fallbeispiel: ich habe im bisherigem Verlauf meines Lebens am meisten geben können, wenn ich dabei war meine eigenen Herausforderungen oder Probleme zu bewältigen. Dies ist das bereits genannte Prinzip des Gebens und Nehmens - erst wenn man nimmt kann man geben und erst wenn man gibt kann man nehmen. Ich erachte die im Bezug auf den Sinn des Lebens (im Bereich der Herausforderungen die und gestellt sind) für wichtig, da ich der Meinung bin, das ein Mensch eine zur Sewlbstentfaltung benötigte Kraft nur durch zwischenmenschliche Beziehungen und die sich daraus schöpfende Liebe erreichen kann.
Doch nun warum ich der Meinung bin, das in den uns gestellten Herausforderungen der Sinn des Lebens liegen könnte: Im bisherigen Verlauf der Menschheitsgeschichte haben wir immer nach einem Sinn gesucht, einem Sinn, weshalb wir dieses manchmal so grausame Leben überstehen sollten, so kennen wir Himmel und Hölle, Nirvana, Wiedergeburts in eine neue Seiensstufe, usw. dies alles ist stellt einen Sinn dar, weshalb man lebt. Ich glaube hingegen nicht an Gott (Himmel und Hölle) oder ähnliches (ich könnte mir hingegen eine Wiedergeburt vorstellen, da mir das Prinzip des ewigen Kreislaufs, das überall herrscht bekannt ist). So komme ich zur Annahme, das der Sinn lediglich im Leben zu finden ist, es wurde bereits von jemandem erwähnt, das der Sinn in einer Freiheit liegen könnt. Ich kann dem insofern zustimmen, das wir durch die bewältigung unserer Herausforderungen ein stetig wachsendes Spektrum an Freiheit gewinnen (nicht die chaotische Freiheit zu tun und zu lassen was man will - diese schränkt unsere wahre Freihiet lediglich ein, da wir so nur nehmen und ich hoffe das wir uns einig sind, das wir ohne zu geben auf Dauer nichts nehmen können). Jemand anderes schrieb, das der Sinn wohl im Glück verborgen liegt, so kann ich auch diesem zustimmen, jedoch kann man kein Glück empfinden, wenn man in nicht bewältigten Problemen versinkt.
Ich hoffe, das ich nicht schneller gedacht, als geschrieben habe und so verwirrung gestiftet habe.

Bin mal auf Antworten gespannt!
 
 
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nephthys
Alt 06.04.2004, 16:04   #65
Standard

na und was bringen mir die probleme die ich zu bewältigen hab im täglichen leben wenn das leben nicht da wäre wären auch somit keine probleme mehr da. also ich hab letztens nachgedacht und bin auf nichts und wieder nichts gestoßen. ich kann keinen sinn sehen dass es diese ganze wet gibt ich denke eher das leben is nen spiel. aber es macht nichts aus ob man verliert oder gewinnt. was wäre anders wenn ich heute sterben würde? ein mensch weniger aber das leben geht weiter. und für was geht es weiter?? nein ich hab echt keine ahnung wofür man lebt, dafür glauben ja die menschen an gott, selbst ich glaub an ne höhere person aber worin soll der sinn bestehen für diese person zu leben? arg meine gedanken laufen dauernd im kreis und ich komm da nicht raus.
lebensweisheit: letztendlich ist das leben doch nur ein spiel.
 
 
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Der Wanderer
Alt 06.04.2004, 16:49   #66
Standard

Also ich verweise hier erstmal auf die Annahme der Wiedergeburt: wie wäre die Vorstellung das unser Sein diverse Stufen durchgeht, sprich wir lernen in disem Leben etwas um wiedergeboren zu werden und in die nächst Stufe zu gelangen. Irgendwann haben wir in dieser Welt alle Stufen durchlaufen und werden als höhere Lebenform (vielleicht als Katze, als Fisch, als Vogel oder als "eine geistig höhere Lebensform", als wir eine sind) geboren und laufe mit dieser wieder eine in mehreren Leben zu erreichende Entwicklung durch usw....
So wäre der Sinn die Entwicklung.
Vielleicht haben wir allerdings auch keinen Sinn in unserem Leben, wie du es scheinbar meinst. Vielleicht stirbt unsere "Seele" ja mit uns. Dann könnten wir uns, insofern, als das uns der Kummer unserer Mitmenschen gleich ist problemlos umbringen. Wir könnten allerdings auch hingehen und uns dem Leben stellen, unsere Hürden zur höheren Weisheit (falls es sowas im Ganzen betrachtet wirklich gibt) überwinden und so evtl. zu einer höheren uns evtl. noch nicht bekannten Form des Glücks gelangen.

Ich selbst bin ein etappenweise sehr depressiver Mensch, kenne hingegen auch sehr intensive, als schön zu bezeichnende Zeiten. Auch Suizidgedanken sind mir keinesfalls fern, ich lebe jedoch noch. Ich lebe noch da ich meist der ansicht bin das ich vor einem Suizid noch Dinge zu versuchen habe. So kenne ich ein Gefühl von berufung, das zeitens aus mir spricht. So denke ich mir meist das ich von einem Suzid dieser Berufung folgen sollte. Das Dilema kommt jetzt: meist reist mich meine Depression anschließend in eine Schwermut, die jedes Handeln unmöglich macht und ich stehe wieder am Ausgangspunkt. So besteht für mich, insofern als das ich meine Probleme bewältigen kann und zu mir selbst finden kann keine Wahl - ich würde mich für dieses scheibar sinnlose Leben entscheiden, was hab ich zu verlieren?? Den Schmerz hab ich bis jetzt ja auch irgends ertragen können. Wenn ich jedoch davon ausgehe, das mein Leben nie die von mir erhoffte Wende nimmt - sprich wenn ich nie auf den meinen Weg gelangen würde, so würde meine Wahl eindeutig auf den Suizid fallen.
So zu deinem Satz "letztendlich ist das leben doch nur ein spiel". Wohlmöglich hast du recht, aber warum sollte man es nicht zu ende spielen. Viele Menschen spielen ja auch irgendwelche sinnlosen Spiele (Computewrspiele usw.), warum dann nicht das Spiel des Lebens??

Ich möchte noch kurz anmerken, das ich in meinem Leben einige Momente erlebt habe, die mir ein Gefühl der Erkenntnis, der Unendlichkeit des Seins, die auf dem Prinzip der Vergänglichkeit beruht brachten. Diese Momente kamen mir z.B. einst als ich vor ein paar Jahren anfing zu lesen anfing und hin und wieder auf Zeilen stieß, die mir aus meiner Seele sprachen. Sie begegneten mir als ich anfing Stück für Stück zu lernen andere Menschen anzunehmen, speziell solche, die mich nicht annehmen konnten und mir Leid zufügten. Es begegnen mir zwar, wenn ich dies abwägen würde mehr Momente der Qual und des Schmerzens, ich bin jedoch bereit allein für diese Momente der tieferen Erkenntnis meiner Selbst im Bezug auf das Ganze im Sinne der gesamten sowohl ober- als auch unterbewußten Welt zu leben. Allein die Aussicht hierauf gibt mir ein minimum an Kraft, das zum überleben, zum ertragen reicht. Dies ist ebenfalls eine Form des Sinnes, den sie erfüllt mir zeitens.
 
 
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nephthys
Alt 06.04.2004, 17:15   #67
Standard

ich meinte nicht, dass man lebt, stirbt, und fertig ist. ich denke schon dass die seele nicht mitstirbt aber wieso leben wir wenn der körper doch sowieso vergeht wieso sind wir dann nicht gleich nur als seelen vorhanden. aber da könnte man sich dann auch noch nach dem sinn fragen. wie meinst du das zu dem glück gelangen? muss man das leben durchstehen um danach endlich glücklich zu sein? stimmt, wenn man denkt dass man ja sowieso stirbt und kein bock mehr hat kann man ja nochmal alles ausprobieren.
Das Dilema kommt jetzt: meist reist mich meine Depression anschließend in eine Schwermut, die jedes Handeln unmöglich macht und ich stehe wieder am Ausgangspunkt
na, genauso gehts mir eben auch. und da frag ich mich eben noch was der sinn ist, wenn man eh wieder zurückgerissen wird. und wofür man lebt. in den anderen punkten stimme ich dir zu. Aber ich sehe immernoch keinen genauen sinn im leben den werd ich wohl erst danach erfahren.

welche bücher hast du denn gelesen?
 
 
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Klendathu
Alt 06.04.2004, 18:00   #68
Standard

ich empfehle euch mal satre...
 
 
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TylerDurden
Alt 02.05.2004, 23:32   #69
Standard

Ein langes Leben mag nicht gut genug sein, aber ein gutes Leben ist lang genug. Wenn du das Leben verstehen willst, hör auf zu glauben was die Leute sagen und schreiben. Beobachte lieber dich selbst, und mache dir deine eigenen Gedanken. Je höher die Lebenserwartung, desto weniger darf man vom Leben erwarten. Denn viele suchen nach dem Sinn des Lebens und vergessen dabei zu leben.
 
 
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Flaame
Alt 03.05.2004, 18:50   #70
Standard

einen sinn gibt es nicht den das leben ist zu unberechenbar um es zu planen bzw um dem leben einen sinn zu geben der sinn ist wahre geistliche freiheit zu erlangen
 
 
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J@ymz
Alt 04.05.2004, 05:26   #71
Standard

Es gibt bestimmt keinen Sinn des Lebens! Falls ich mich irren sollte, ist er für jeden Menschen individuell und man wird ihn erst begreifen wenn es schon zu spät ist. Falls für jemanden der Sinn darin besteht, ein glückliches und zufriedenes Leben( Standardwerte der heutigen Gesellschaft) zu führen, erreicht er es ganz bestimmt nicht indem er über den Sinn des Lebens nachdenkt.
 
 
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raffis
Alt 04.05.2004, 15:46   #72
Standard

Jeder soll sich seinen eigenen Sinn im Leben finden.
Und wenn einer sagt "das Leben macht keinen Sinn, du kannst nur das beste draus machen".
Na also! Das ist doch schon ein Sinn, und zwar ein sehr gewaltiger.

Ich persönlich kann mich sehr mit dem fernöstlichen Wiedergeburtsglauben identifizieren, da ich eine "seelische" Evolution, wie es der Wanderer schon angedeutet hat, als sehr passend für mich empfinde.

Wenn ich mir all die verschiedenen Menschen angucke, ihre unterschiedlichen Auffassungen und Intelligenzstufen, dann ist das in meinen Augen ein Zeichen dafür, dass jeder seinen Weg geht - jeder seine ihm realistischen und naheliegenden Ziele erfüllen soll. Und dass verschiedene Wesen auch unterschiedlich weit auf diesem Weg sind, was an ihrer Wahrnehmung, ihrer Auffassung, ihrer Intelligenz ihrem Bewusstsein, und natürlich: Ihrem Herzen, zu erkennen ist.

Und das diese innere Entwicklung in diesem Umfeld, der Mutter Erde, stattfindet, hat dabei einen sehr guten Grund: Denn all die Bösartigkeiten stellen doch gerade Herausforderungen für jeden dar, auf die richtige Weise darauf zu reagieren.
Und jene, die solche Bösartigkeiten verursachen, sind vielleicht ebenso auf ihrer "Reise" und noch nicht soweit wie jemand, der den wahren Gehalt von Gut und Böse kennt.

Deswegen wird in meinen Augen auch niemals plötzlich alles gut auf diesem Planeten laufen, oder vollkommener Friede vorherrschen - sonst bräuchte es ja gar keine seelische Entwicklung in uns, weil sich alle bereits die Hand reichen und das Leben verstehen würden!
Ein dualistischer, von uns unabhängiger Gott scheitert an meiner Auffassung, dass z.B: Leute in armen Ländern wie Äthiopien, oder in einer Gegend bzw. Umfeld, wo halt einfach ein völliger anderer Glaube existiert, somit gar keine CHANCE hätten, zu diesem Gott zu kommen, da sie schlichtweg anders aufgewachsen sind und anders denken. Und ihnen dann zu sagen: Du MUSST dies glauben, du MUSST deine Ansicht ändern (auch wenn du aus einer anderen Kultur stammst), das kann es nicht sein!
Diese innerliche Entwicklung bestimmt jeder letzten Endes selbst.

Was bliebe also noch übrig?
Das durchaus ernstzunehmende Argument der Atheisten, dass dieses Leben alles sei, und mehr nicht existiere. Seit ich mich jedoch mit Spiritualität und Glauben beschäftige, kann das nicht die meine Antwort sein. Damit will ich nicht sagen dass ich richtig und ein anderer falsch denkt - dieser individuelle Weg eines Jeden ist verschieden, und wir Menschen sind auch alle unterschiedlich weit auf diesem Weg.
Deswegen ist Mitgefühl und Respekt sehr wichtig bei diesem Glauben - jeder ist auf seinem Weg, und jeder hat seine Lektionen zu lernen.

Gruss Raffis
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 21.06.2004, 03:22   #73
Standard

Warum muss das Leben einen Sinn haben?
Jetzt sagt ihr euer Sinn bestünde darin, euch eine sichere Zukunft aufzubauen. Was war denn als ihr noch kleine Kinder wart? Habt ihr da schon auf eine sichere Zukunft hingearbeitet? Wahrscheinlich nicht, war eure Existenz deswegen damals Sinnlos? Beachtet das ihr damals wahrscheinlich glücklicher wart als heute. Warum braucht ihr einen Sinn? Wollt ihr eure Existenz rechtfertigen oder was habt ihr damit vor? Das Risiko das einer auf euch zukommt und euch frag warum ihr Lebt, ist doch relativ gering. Und jemand der euch sowas fragt, hat keine wirklich gute Antwort verdient. Ich weiss nur das mein Leben keinen Sinn braucht nur damit ich meine Existenz rechtfertigen kann. Ich bin da, warum spielt keine Rolle aber was ich daraus mache.
 
 
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Goldmund
Alt 21.06.2004, 11:51   #74
Standard

hihi
ich finds immer wieder witzig, wie man automatisch davon ausgeht, dass dieser hochgelobte und unbekannte sinn des lebens als etwas wunderbar schönes eingestuft wird. aber was wenn mein sinn des lebens nun wär, hundekot von hand aufzulesen, ich hab das erfahren, weil ich mit dem allmächtigen gott geplaudert hab. ich sag euch wad, meiner einer will kein hundekot von hand auflesen, auch wenn dies mein individueller sinn des lebens sein mag. was also wenn euch euer wahrer sinn des lebens überhaupt nicht passen würde? dann sucht ihr jetzt danach, ganz eifrig und wenn ihr ihn gefunden habt, wünscht ihr euch, dass ihr niemals danach gesucht hättet super
lieber dem eigenen herzen folgen und bewusst tun, was der seele gut tut, damit man irgendwann alt, grau, krank und von schmerzen geplagt lachend im bett liegt und sich freuen kann über das vergangene leben und ein langes nickerchen

goldmund
 
 
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ByteGhost
Alt 21.06.2004, 12:32   #75
Standard

Ich kann nur sagen, mein Sinn des Lebens ist etwas zu erreichen was andern hilft, auch wenn nur kleine Sachen sind. Ich kämpfe - wer mich besser kennt weiss warum ich kämpfen muss um zu Leben, jedenfalls im Moment.

Wie hat einer mal gesagt, was bringt es am Ende seines Leben zurück zu blicken und sagen zu müssen, was habe ich alles nicht gemacht und erreicht. Jeder Tag ist kostbar...
 
 
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