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Der Sinn des Lebens

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michaelg
Alt 22.10.2007, 15:03   #76
Standard

"All you need is love" halte ich für sehr sinnvoll. Ich habe auch gar nichts gegen diesen existentialistischen Ansatz, dem Leben schlichtweg Sinn zu verleihen, sofern man das muss, weil man a priori keinen Sinn sieht.

Zitat von Reh
Die Frage, warum wir Menschen existieren, ist doch längst gelöst. Wir haben uns im Laufe der Evolution von Affen zu Menschen entwickelt und deswegen existieren wir.
Das finde ich interessant. Seit wann ist das denn nun Tatsache?
 
 
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Fränze
Alt 22.10.2007, 15:08   #77
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Dann ist es aber nicht der "Sinn des Lebens", sondern der jeweilige Sinn des einzelnen Individuums (nur) für sich selbst. Wer aber nach dem Sinn des Lebens fragt, fragt doch schon eher nach dem WARUM, das im Übrigen mit der Entwicklung vom Affen zum Menschen nicht beantwortet ist, denn vorher waren noch die Saurier und die Meeresbewohner, und alle haben gelebt, aber WARUM?
Daraus ergibt sich die Frage, WARUM überhaupt alles existiert, auch das Nichtbelebte. An dieser Frage haben schon die alten Griechen herumdiskutiert (die im Übrigen schon die Erde als Kugel gesehen haben), dann kamen die weniger philosohischen, aber pragmatischen Römer, und dann hat die mittelalterliche Kirche versucht, einen Sinn zu erfinden. Aber alle sind gescheitert, weil wir es einfach nicht wissen können und nie wissen werden, weshalb es keinen SINN hat, als Philosoph seine Zeit damit zu vertun, eine völlig unlösbare Frage lösen zu wollen. Lieber sollte man sich damit befassen, wie man die Menschheit dazu bringen kann, sich seltener gegenseitig abzuschlachten. Das würde dann zwar nicht der Sinn des Lebens sein, aber der Sinn von Philosophen.
 
 
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Reh
Alt 22.10.2007, 16:36   #78
Standard

Zitat von Fränze
denn vorher waren noch die Saurier und die Meeresbewohner, und alle haben gelebt, aber WARUM?
Weil es das Produkt von materiellen Voraussetzungen und einer bestimmten Organisationsform der Materie (physikalische und biologische Gesetzmäßigkeiten) war.

Das warum deiner Fragen ist leicht beantwortbar. Was du eigentlich wissen willst, ist das woher. Das ist in der Tat unklar. Aber dieses woher bezieht sich überhaupt nicht auf uns Menschen, denn das woher der Menschen ist wissenschaftlich nachvollziehbar; das unklare woher bezieht sich auf die Entstehung der Universen.

Zitat von Fränze
Dann ist es aber nicht der "Sinn des Lebens", sondern der jeweilige Sinn des einzelnen Individuums (nur) für sich selbst.
Sinn ist ausschließlich subjektiv. Sinnzuschreibung ist das Produkt unseres reflexiven Bewusstseins. Es gibt keinen "Sinn des Lebens", egal ob von einem Menschen oder vom Leben allgemein, wenn wir diesen Sinn nicht einfach definieren. Sinn ist ein menschliches Hirngespinst, eine Fiktion in unseren Köpfen, die uns überlebensfähiger macht. Wenn man die Fiktion als Fiktion erkannt hat, dann ergibt alles wieder Sinn.
 
 
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Fränze
Alt 22.10.2007, 17:07   #79
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Das ist es, was ich andauernd sage: Es gibt keinen "Sinn des Lebens", er ist eine Fiktion, ein Hirngespinst, aber wir können unserem Leben einen Sinn geben, indem wir definieren, was für uns wichtig ist.
Das WOHER der Menschen ist in der Tat wissenschaftlich nachvollziehbar (es sei denn, man ist Kreationist - siehe dort), das WOHER des Universums leider nicht. Denn das wäre in der Tat interessanter als die Frage nach dem Sinn des Lebens, gestellt von gelangweilten Versagern! Oh, was werde ich jetzt alles lesen dürfen...
 
 
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missgreenx
Alt 22.10.2007, 17:28   #80
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die antwort auf die frage nach einfach allem ist !!!42!!! das wisst ihr doch !
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 23.10.2007, 16:31   #81
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Wenns einem Menschen gut geht, ist die Sinnfrage nur ein interressantes Denkspiel.
Wenns einem Menschen schlecht geht, denkt er viel über den Sinn des Lebens nach und diese Frage nach dem Sinn ist für ihn sehr wichtig und wird zum "im kämmerchen weinen".
Wem alles egal ist ... weiß auch nicht, der hängt wohl irgendwo zwischen gut und schlecht.

Aber der Fußballspiel-Sinn ist interressant:
Ein leidenschaftlicher Fußballfreak wird sagen, der Sinn ist: die Pflaume ins Tor zu kicken, klaro.
Eine Frau, deren Mann ein Fußballspiel im Fernsehen guckt, sagt: ob es nun 10:0 steht oder nicht, was macht denn das fürn Sinn?
Interressante Sichtweisen.
 
 
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Oh mein Gott
Alt 02.11.2007, 19:16   #82
Standard

Den Sinn des Fußballs würd ich auch gern mal wissen.
Mittlerweile hab ich Glück und mein Männe interessiert sich nicht für Sport im Fernsehen und nicht für Fußball im allgemeinen.
Aber mein Ex war vom Fußball ja förmlich besessen. Aufm PC, im Fernsehen und selber spielen. *waahhhhhrg!!!!*
Noch bescheuerter ist Formel 1 - da fahren die Autos im Kreis, verpesten die Umwelt und blasen Millionen in die Luft, und wofür??? Um im Kreis zu fahren...!!! *hngrck!* *Haare rauf*

Sinn des Lebens: Das zu tun, was einen selbst glücklich macht und anderen nicht schadet.
 
 
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Ruediger
Alt 27.11.2007, 19:14   #83
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Hallo
habe bei den Buddhisten folgendes gefunden:
Zitat Buddhismus:
Der Sinn des Lebens liegt nun darin, durch Erlangung der rechten Erkenntnis und durch richtiges ethisches Verhalten den Kreislauf des Sterben und Geborenwerdens zu durchbrechen. Um beides, um die rechte Erkenntnis und das rechte Handeln, soll sich der Mensch Zeit seines Lebens strebend bemühen. Er soll nach Möglichkeit frei werden von Begehren, üble Taten vermeiden und sich so oft wie möglich aus dem Alltagsleben zurückziehen zur Meditation.

Ich denke, das Leben hat einen Sinn, wenn man dem Leben einen Sinn gibt. :-)

MfG
Rüdiger
 
 
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Fränze
Alt 27.11.2007, 19:54   #84
Standard

Das ist wahr, und deshalb kann niemand einen anderen (oder uns hier) fragen,welchen Sinn das Leben hat, denn es hat nur den Sinn, den der Einzelne ihm für sich selbst gibt.

Die Buddhisten glauben an die Wiedergeburt und halten sie für ein Übel, weshalb sie hoffen, ein ethisch einwandfreies Leben würde sie davon befreien und ins Nirvana eingehen lassen. Ich persönlich würde nun die Meditation nicht per se als Teil eines einwandfreien Lebens (oder ein Mittel, es zu erlangen) ansehen, sondern stelle mir z. B. eine Situation vor, in der meine Hilfe gebraucht würde, ich mich aber für meine Meditation zurückziehe. Das würde ich nicht für rechtes Handeln halten.

Die Christen glauben, Gott fordere von ihnen das einwandfreie Handeln und damit Leben, und sie stellen schwere Strafen für Zuwiderhandlung in Aussicht, und zwar für die zeit nach dem Ende des Lebens. Nix Wiedergeburt.

Jede Religion hat eine andere Vorstellung davon, wie rechtes Handeln aussieht, aber alle zielen letztlich darauf ab, die menschliche Gesellschaft als Sozialverband tauglich zu machen. Ich brauche das nicht. Für mich existieren wir mehr oder weniger zufällig. Wenn wir aber schon mal da sind, sollten wir versuchen, das Beste daraus machen - aus unserem Leben, aus dem aller Lebewesen, und aus unserem Planeten.
 
 
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baedr
Alt 27.11.2007, 20:08   #85
Standard

Ich persönlich würde nun die Meditation nicht per se als Teil eines einwandfreien Lebens (oder ein Mittel, es zu erlangen) ansehen, sondern stelle mir z. B. eine Situation vor, in der meine Hilfe gebraucht würde, ich mich aber für meine Meditation zurückziehe. Das würde ich nicht für rechtes Handeln halten.
Vielleicht tut man der Welt genügend gutes, wenn man sich selbst schonmal entsprechend verhält. Ein Weg zu Frieden mit sich selbst und der Umwelt, was sich auch auf deine Umgebung überträgt, ist die Meditation. Und wer sieht nicht manchmal einfach unsinnig fern, oder zockt an PC oder Konsole, was ja nun wirklich niemandem irgendwas bringt.
Genausowenig kann man nicht den ganzen Tag zu arbeiten, und alles bis auf ein Existenzminimum spenden, um dann mit 45 an Überarbeitung zu sterben.
 
 
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Fränze
Alt 27.11.2007, 20:29   #86
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Klar, man kann meditieren, um Ruhe und Frieden für sich und damit evtl. auch für andere zu finden. Es gibt aber auch andere Wege. Richtig ist jedenfalls, dass alle Methoden zum Funktionieren unserer menschlichen Gesellschaft beitragen sollten.
 
 
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Reh
Alt 27.11.2007, 21:44   #87
Standard

Zitat von Fränze
Jede Religion hat eine andere Vorstellung davon, wie rechtes Handeln aussieht, aber alle zielen letztlich darauf ab, die menschliche Gesellschaft als Sozialverband tauglich zu machen.
Puh, mir kommt dazu gerade ein interessanter Gedanke, angeregt von Ruedigers Buddhistenzitat.

Wie einige der Diskussionsteilnehmer festgestellt haben, gibt es nicht den Sinn des Lebens, sondern wir geben uns einen Sinn. Die Buddhisten legen für sich fest, dass ihr Sinn des Lebens darin bestehen soll, sich möglichst ethisch zu verhalten und die freie Zeit mit Meditation zu verbringen. Das Ziel befindet sich damit im Leben selbst.
Für die Christen liegt das große Ziel darin, nach dem Leben in den Himmel zu kommen. Damit liegt das Ziel außerhalb des Lebens! Das ist ein gewichtiger Unterschied, der für das diesseitige Leben viel Interpretationsraum offen lässt. Ich bin natürlich unfair dem Christentum gegenüber, denn es gibt auch sehr klare und vernünftige Regeln für das Diesseits unter der Prämisse der Nächstenliebe. ABER, 1) ist das Leben im Diesseits verdammt kurz im Vergleich zum ewigen Leben im Jenseits und das kann dazu anstacheln, sich auf das langfristige Ziel zu konzentrieren und 2) hat man viele feine Mechanismen entwickelt (Buße, Beichte, Schuldeingeständnis, Gebet, Ablassbriefe), die Verfehlungen im Diesseits bereinigen und das langfristige Ziel, das Paradies nach dem Tod, trotz grober Verbrechen möglich machen.
Während es für den Buddhisten also gar keine Wahl gibt, wie er sich im Leben zu verhalten hat, hat der Christ durchaus Freiheiten - ohne seine langfristige "Karriere" zu gefährden. In diesem Sinne ist der Buddhismus viel besser geeignet, um das Miteinander der Menschen positiv zu gestalten. Das Christentum hat zwar auch hehre Wünsche, bietet aber viel zu viele Schlüpflöcher, die die hehren Ziele komplett untergraben können. Und das auch tun! Früher wie heute.
 
 
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Morris
Alt 28.11.2007, 07:57   #88
Standard

Zitat von Reh
Die Buddhisten legen für sich fest, dass ihr Sinn des Lebens darin bestehen soll, sich möglichst ethisch zu verhalten und die freie Zeit mit Meditation zu verbringen. Das Ziel befindet sich damit im Leben selbst.
Der Sinn des Lebens im Buddhismus ist nicht Meditation sondern die Erlangung des Nirvana, also auch etwas diesseitiges. Der Weg dorthin führt über Meditation und Gebete etc. Im heute hauptsächlich vorkommenden Mahayana-Buddhismus gibt es dann auch Erlösung für Laien, also Nichtmönche; diese werden ihre Zeit kaum mit Meditation verbringen. Von daher ist der Vergleich ein wenig unfair .
 
 
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Oh mein Gott
Alt 28.11.2007, 08:41   #89
Standard

Zitat von Reh
... hat man viele feine Mechanismen entwickelt (Buße, Beichte, Schuldeingeständnis, Gebet, Ablassbriefe), die Verfehlungen im Diesseits bereinigen und das langfristige Ziel, das Paradies nach dem Tod, trotz grober Verbrechen möglich machen.
Das ist einer der Hauptgründe, warum ich das Christentum für reine Heuchelei halte! Das Christentum war vielleicht ursprünglich mal eine gute Idee, wurde aber durch machtgierige Männer verdorben und zu einem System der Volksunterdrückung und -ausbeutung ausgebaut. Vielviele Menschen unter diesem System sinnlos leiden mußten, ist groteskt und schlägt die Nazi-Verbrechen übrigens um längen. (ohne die jetzt rechtfertigen oder entschuldigen zu wollen!) Ich möchte nur mal kurz etwas aufzeigen: Die Nazi-Zeit wird verteufelt und wir Deutschen müssen uns noch immer für unsere Vergangenheit schämen und entschuldigen - zur Kirche rennen hingegen soll etwas gutes sein, dabei wurden im Namen der Kirche viele Millionen Menschen gequält, gefoltert und grausam ermordet - dafür müssen wir uns aber nicht schämen und entschuldigen. Nur weil es weiter in der Vergangenheit liegt, ist es weniger schlimm, oder wie?

Was auch immer uns nach dem Tod erwartet - die Essenz aus den ganzen Religionen ist doch die, daß wir uns im Leben rechtschaffend und hilfsbereit verhalten, uns selbst treu bleiben und niemandem Schaden zufügen. Die Art und Weise, wie wir uns verwirklichen, das ist der Sinn unseres Lebens und für jeden sieht der anders aus. Auf dem Sterbebett sollten wir dann ohne Reue auf unser Leben zurück blicken können. Dafür brauchen wir übrigens kein religiöses System, welche alle Andersgläubigen am liebsten umbringt! (ganz besonders sollten sich jetzt mal die Pseudo-Christen angesprochen fühlen, die nur zu Ostern und Weihnachten in die Kirche rennen - was soll das?!)
 
 
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michaelg
Alt 28.11.2007, 10:23   #90
Standard

Zitat von Oh mein Gott
Zitat von Reh
... hat man viele feine Mechanismen entwickelt (Buße, Beichte, Schuldeingeständnis, Gebet, Ablassbriefe), die Verfehlungen im Diesseits bereinigen und das langfristige Ziel, das Paradies nach dem Tod, trotz grober Verbrechen möglich machen.
Das ist einer der Hauptgründe, warum ich das Christentum für reine Heuchelei halte!
Und mal wieder wird unsauber Kirche und Christentum in einen Haufen geworfen. Da vermisst man schon good old sailor

Zitat von Oh mein Gott
... wurde aber durch machtgierige Männer verdorben und zu einem System der Volksunterdrückung und -ausbeutung ausgebaut.
Heute ist es doch hierzulande kein Problem zum Christentum zu gehören ohne sich dadurch einem Unterdrückungssystem zu unterwerfen. Doch der Fokus liegt leider viel zu sehr auf dem formalen Begriffen.

Zitat von Oh mein Gott
die Essenz aus den ganzen Religionen ist doch die, daß wir uns im Leben rechtschaffend und hilfsbereit verhalten, uns selbst treu bleiben und niemandem Schaden zufügen.
Zitat von http://www.weltethos.org
Die Erde kann nicht zum Besseren verändert
werden, wenn sich nicht das Bewußtsein
der Einzelnen zuerst ändert. Wir
versprechen, unsere Wahrnehmungsfähigkeit
zu erweitern, indem wir unseren Geist
disziplinieren durch Meditation, Gebet
oder positives Denken. Ohne Risiko und
ohne Opferbereitschaft kann es keine
grundlegende Veränderung in unserer
Situation geben. Deshalb verpflichten wir
uns auf dieses Weltethos, auf Verständnis
füreinander und auf sozialverträgliche,
friedensfördernde und naturfreundliche
Lebensformen.
Wir laden alle Menschen, ob religiös
oder nicht, dazu ein, dasselbe zu tun.
(Erklärung zum Weltethos, 1993)
 
 
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Fränze
Alt 28.11.2007, 10:27   #91
Standard

Good old sailor vermischt aber auch, bzw, für ihn ist alles gleich: Kirche und Christentum, Gott, Hilfe, Ergebenheit - alles eins.
 
 
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Oh mein Gott
Alt 28.11.2007, 10:44   #92
Standard

Zitat von michaelg
Und mal wieder wird unsauber Kirche und Christentum in einen Haufen geworfen.
Nun ja, für mich ist Kirche und Christentum das gleiche, auch wenn es vielleicht begrifflich streng genommen unterschiedlich ist (das eine ist die Institution und das andere die Glaubensrichtung). Aber immerhin haben die Christen ja im Namen der Kirche und des Glaubens die Verbrechen begangen (wie z.B. Hexenverbrennungen und Kreuzzüge). Durch die geschichtlichen Entwicklungen/Verwicklungen kann man das wohl nicht mehr wirklich streng getrennt sehen. Und da das hier keine wissenschaftliche Diskussion ist, hoffe ich, daß Du mir diese Unsauberkeit verzeihen kannst.
 
 
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Fränze
Alt 28.11.2007, 13:17   #93
Standard

Immerhin haben die Christen das Christentum, also ihren Glauben, als Vorwand für allerlei Verbrechen genommen (was übrigens die Christen nicht von anderen Religionsausübenden unterscheidet). Insofern kann man Lehre, Lehrer und Schüler nicht wirklich voneinander trennen.
 
 
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Morris
Alt 28.11.2007, 19:46   #94
Standard

Doch kann man und sollte man auch tun. Man muss beachten, wie die Lehre benutzt oder missachtet wurde, wie sie verändert wurde, vielleicht von Personen, die damit böses im Schilde führten oder wie auch immer.

Und nun back2topic plz .
 
 
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Oh mein Gott
Alt 28.11.2007, 19:59   #95
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Naja, die Frage nach dem Sinn des Lebens ist ja nun irgendwie schon beantwortet... - man kann sie nicht universell beantworten, da jeder für sich selbst entscheiden muß, was ihm sinnvoll erscheint.
 
 
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francesca
Alt 05.12.2007, 22:57   #96
Standard

Je länger das Leben hier für mich läuft,
desto mehr habe ich den Eindruck,
dass der Sinn des Lebens darin besteht,
ihm selbst einen Sinn zu geben.
Der Sinn ist also (für mich), den Sinn zu finden.
Absurd?
Erscheint mir nicht so.
Vielmehr eine äußerst interessante Aufgabe....
Sehr interessant wurde das Thema auch hier diskutiert:
http://www.gutefrage.net/frage/was-i...inn-des-lebens
Freue mich über jeden,
der überhaupt darüber nachdenkt,
zeugt es doch von einer evolutionären Entwicklungsstufe ;-)
Liebe Grüße
francesca
 
 
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SirBouncer
Alt 04.01.2008, 14:56   #97
Standard

Der Sinn des Lebens besteht für mich darin irgendwann vollkommen glücklich zu sein.
Und ich sags nun mal überspitzt vielleicht ist man völlig zufrieden wenn man im wald lebt und im einklang mit der natur ist und mit der welt in kontakt tritt die wir normal nicht sehen können (z.B. durch pilze)
was ich allerdings nicht vorhabe.
ich habe größeres vor.


Never Surrender
 
 
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Fränze
Alt 04.01.2008, 15:36   #98
Standard

Ich hab´s woanders schon geschrieben: warum muss immer hinter allem ein Sinn stecken? Reichst es nicht, wenn man sagt "Warum ich da bin, und warum alles andere auch da ist, weiß ich nicht. Aber wenn ich schon mal da bin, mache ich das Beste draus."
Was würde es denn ändern, wenn man plötzlich einen Sinn erkennt? Wird man dann ein besserer Mensch? Wenn ja, dann kann man das auch ohne Sinn werden.

Halten wir es für möglich, dass der Sinn unserer Existenz ist, uns gegenseitig umzubringen? Würde ich verneinen. Also lassen wir es doch. Kann es sein, dass der Sinn jeder Existenz darin besteht, alles um sich herum in aller Sorglosigkeit kaputt zu machen? Wenn wir das nicht glauben, dann lassen wir es doch.

Versuchen wir einfach, aus allem das Beste zu machen. Dazu brauchen wir keinen Sinn großartig zu erkennen, weil das sowieso niemand kann.
 
 
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Reh
Alt 04.01.2008, 20:08   #99
Standard

Zitat von Fränze
Ich hab´s woanders schon geschrieben: warum muss immer hinter allem ein Sinn stecken?
Besorg dir "Verborgene Zusammenhänge" von Fritjof Capra. Da erfährst du die Antwort auf deine Frage.
 
 
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Fränze
Alt 05.01.2008, 00:30   #100
Standard

Jaajaa, aber nicht jeder, der hier nicht weiß, warum was wie oder überhaupt ist, oder was der Sinn seines Daseins ist, vermißt bei sich die Einheit von Geist und Körper oder sehnt sich als soziales Wesen nach Zugehörigkeit zum großen Ganzen. Ha!
 
 
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