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ist selbstmord wirklich feige

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amelie
Alt 25.06.2005, 13:18   #1
Standard ist selbstmord wirklich feige

ich habe mal mit jemandem über selbstmord diskutiert.
diese person hat dann gemeint es sei feige sich umzubringen.
und es würde immer einen ausweg geben.
ich denke allerdings ist es wirklich feige...
ich weiss nicht ob ich es schaffen würde von einer brücke in den tod zu springen, dazu gehört mut..deshalb würde ich selbstmord nicht als feige bezeichnen.
allerdings löst man durch selbstmord seine probleme nicht(was wenn man tot ist einem ja dann eh egal ist)man rennt vor ihnen davon, dass wiederum schon etwas feige denn man kann nicht immer vor allem wegrennen.
und wenn man vor einen zug springt zerstört man doch auch das leben des zugführers
dieser wird dann ewig in erinnerung haben das ein mensch vor seinen zug gesprungen ist und er nicht bremsen konnte.
 
 
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Senjo
Alt 25.06.2005, 13:34   #2
Standard

Ich finde Selbstmord auf jeden Fall feige, vor 2 Wochen hat sich jemand umgebracht den ich flüchtig kannte (der Neffe einer Freundin meiner Mutter), er hat sich ins Auto gesetzt und dann übern schlauch die Abgase rein pumpen lassen, er hat es schon über längere Zeit geplant.. Er hat niemandem gesagt das er überhaupt Probleme hat, er war das einzigste Kind in der ganzen Familie, hat alles in Arsch gesteckt gekriegt und auf einma bekam er Problem in seiner Ausbildung, da er da nich machen konnte was er wollte, er war ausnahmsweise ma nich der Mittelpunkt, seine Lösung der Tod..
Doch was hat ihm das gebracht?! Nichts.. Seine Familie war/ist fertig das wars, mehr hat er nich erreicht, er hat nich probiert für seine Ziele zu kämpfen, ich halte das feige für sehr feige ich wüßte jedenfalls nich was das sonst is! Er hätte wenigstens mit jemandem über seine Probleme reden können!
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 13:40   #3
Standard

ja vielleicht hätte er das tun können..
aber es gibt solche und solche menschen
die einen können und wollen über ihre probleme sprechen und die anderen wollen und können nicht
vielleicht hatte er niemandem dem er wirklich vertraut hat
ich weiss nicht wie es bei ihm zuhause war..es könnte ja auch sein, dass er sich einsam gefühlt hat...und deshalb selbstmord als einzige lösung gesehen hat
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 13:51   #4
Standard

Welche Lösung soll denn der Suizid darstellen ?
Wenn man etwas ethisch drüber nachdenkt kommt man doch zwangsläufig zu dem Ergebnis das man zu Faul/Dumm war sich eines seiner "größeren" Probleme zu stellen.
Ist nämlich das "Problem" dann erstmal gelöst sieht die Welt doch gleich wieder ganz anders aus.
Ich hätte mich auch schon 100x umbringen können, wegen Geldsorgen z.B.
Aber ich habe es bis hierhin geschafft, habe dadurch was erlebt und vor allem GElebt. Vielleicht habe ich keinen 5er BMW, aber ich kann mir gewöhnlich jederzeit ein TagesEinzelTicket kaufen und rauche immer noch die "teuren" Gauloises.
Selbstmord ist nur das Ergebnis einer tiefen Depression. Selbstmord begeht man dann meist auch nur wenn man (denkt das man) alleine dasteht. ELeute die einem zuhören gibt es überall und Leute die einem helfen können das ganze mal nüchtern zu betrachten, ggf. den Arsch auch mal alleine (ohne Tritt in den Hintern) hochzubekommen gibt es auch in Form von Therapie o.ä.

PROBLEME SIND SCHLIEßLICH NUR DAZU DA UM SIE ZU LÖSEN

Und sich aus der Verantwortung zu stehlen und den Hinterbliebenen eine unangebrachte Trauer aufzuerlegen ist mehr als unangebracht. Man ist immer seines eigenen Glückes Schmied ! Sein Pech sollte man daher nicht auf andere Projezieren.
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:00   #5
Standard

du sagst gelebt und erlebt
ich kenne menschen die leben nicht mehr wirklich..sie sind in ihrer welt und ziehen sich zurück man kommt nicht mehr an sie ran..
ich denke ja es gibt therapien und auch menschen die einem zuhören können allerdings ist das auch nicht immer eine hilfe.Und es auch menschen gibt die diese hilfe nicht in anspruch nehmen wollen aus was für gründen auch immer..
klar das ist ja dann ihr problem wenn sie keine hilfe annehmen wollen und sie hinterlassen bei geliebten menschen nur trauer und doch sind vielleicht genau jene menschen zuwenig für einem dagewesen
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 14:13   #6
Standard

Ich frage meine Mutter hin und wieder mal ob sie mir etwas Geld leihen kann (Vor allem jetzt wo ich arbeitslos wurde, meine Wohnung aufgeben musste (Chef/Vermieter == 1 Person) und 2 Wohnungen gleichzeitig zahlen musste, Plus Kaution für die neue.
Geld gibts aber nicht.
Würde ich mich deswegen umbringen wäre meine Mutter die erste die sagt "Hätte er doch nur was gesagt, ich hätte ihm doch geholfen. Wegen Geldsorgen bringt man sich doch nicht um.".

Deswegen kann ich trotzdem nicht sagen das meine Mutter zuwenig da ist. Wie gesagt, für mein leben bin ich selber verantwortlich, auch wenns mal nicht so toll läuft. Einen Ausweg gibts immer, oft sogar mehrere.
Ich kann mich klar vor dem PC einmotten und im PP Threats aufmachen in denen ich schreibe wie scheiße es mir geht, aber die Zeit die ich dann investiere um auf Tröstende Worte zu warten... In der Zeit könnte man auch anfangen sein Problem selber zu analysieren und mit gesunden Menschenverstand rangehen es zu Lösen. Oder man kann im PP jammern das man zu dick ist und dabei 2 Tafeln Schokolade essen während man auf etwaige Antowrten wartet.
Man muss nur wollen ! Wenn der Wille zu Leben nicht mehr da ist gibt einem die Krankenkasse für gewöhnlich das Geld den Willen zu Leben zurückzuerlangen.
Auf einem selber kommt keiner zu, man muss schon selber auf die Leute zugehen die einem helfen können. Denn die "Helfer" können immer noch nicht hellsehen und "Engel" im Internet, die die IP loggen und anhand des Onlineverhaltens den Wohnort des jammerers herausfinden um ihm dann seine Probleme zu lösen.... und noch 2000Euro Starthilfe vor die Haustür legen... AUFWACHEN !
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:23   #7
Standard

klar muss man sein bisheriges leben auch selbst ändern wollen und nicht nur jammern
das meine ich auch gar nicht
oft ist es aber so, dass selbstmordgefährdete menschen nicht über ihre probleme sprechen und sich zurück ziehen und der freundeskreis danach meint er/sie benötige keine hilfe
dann liegt es logischerweise an dieser person selbst, etwas zu ändern sofer diese person überhaupt wtwas ändern will
und ja jeder mensch ist für sein eigenes leben verantwortlich alsohat er ja auch das recht sich umzubringen auch wenn das keine lösung ist
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 14:25   #8
Standard

Man ist für sein Leben verantwortlich... nicht für seinen Tod...
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:29   #9
Standard

ich denke einfach das jeder mensch seinen verstand gebrauche kann
und wenn er also denkt er ist glücklicher wenn er tot ist und seine sorgen seien damit gelöst, dann ist das seine meinung
oft ist es aber auch so, dass menschen an depressionen leiden und diese nicht erkannt werden..das ist dann auch wieder ein spezialfall
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 14:40   #10
Standard

Tot kann man nicht glücklich sein da man mit Eintritt des Todes in einem undefinierten Zustand des Nichterlebens ist...
Man kann das Glück also gar nicht fühlen, es sei denn man löst sein Problem und kann dann glücklicher WEITERLEBEN. Dazu darf man aber nicht erst Gestorben sein.

Es gibt auch Leute die haben einen Führerschein und können trotzdem nicht Auto fahren. Auch ein Spezialfall ?

Man kann dazulernen oder sich eingraben (Vogel Strauß Prinzip)...
Wenn man Sterben will dann ist da wohl schon eine Form von Depression vorhanden, das weiß man dann selber (Analytische Selbstdefinition), das muss keiner erkennen weil man es dann sagen kann/sollte.

Will man Hilfe, oder will man Sterben ?
Man kann natürlich auch seinen Trotzkopf heraushängen lassen und mit Scheuklappen dem Tod entgegensehen. Auch mit Hilfe. Wenn einer unbedingt sterben will sollte er den Mitmenschen aber nicht damit auf den Geist gehen, Aufmerksamkeit kann man auch anders erhaschen.

Außerdem ist das (*find) das falsche Forum um sich Sicherheit zu holen das man mit seiner Entscheidung zu Sterben richtig liegt. Da gibt es genug SuizidForen mit genug durchgeknallten Leuten die einen sogar anfeuern und ggf. sogar nach einer LiveÜbertragung der Todesfolge fragen.

Suizid ist und bleibt in der Gesellschaft (ich meine damit den Großteil) ein Tabuthema. Nicht weil es so schlimm ist sondern weil es kindisch ist, ohne jeden Horizont und Feige !
 
 
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Felicitas
Alt 25.06.2005, 14:42   #11
Standard

*stirnrunzel* da der tot ein teil MEINES lebens ist, möchte ich mir auch vorbehalten u.U. über diesen Zeitpunkt zu bestimmen.
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:46   #12
Standard

ich rede hier nicht davon das ich mich umbringen will oder so was in der art es ging lediglich darum ob selbstmord feige ist oder nicht
und ich meine mit spezialfall nur das es schwierig ist aus einer depression wieder heraus zukommen (habe das selbst im freundeskreis erfahren)
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 14:49   #13
Standard

@feli
Deutest Du damit auf das Schlagwort Sterbehilfe hin ?

Sterbehilfe ist meines Wissens nur rechtens wenn man Gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist sich aus eigener Kraft am Leben zu halten und wenn sich die Kosten am Leben zu bleiben nicht mehr lohnen (Angemessenheitsblabla).

Weil man ne 6 in Mathe hat gibt einem garantiert keiner eine aktive Sterbehilfe.

@psychomädel
Dann ist es also nicht feige wenn man Depressiv ist ???
Oder wie nun ?
 
 
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Felicitas
Alt 25.06.2005, 14:53   #14
Standard

ich spielte nicht auf sterbehilfe an sondern bezog mich auf suizid, weil du meintest das man lediglich für sein leben verantwortlich ist.
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:54   #15
Standard

nein aber depressionen sind krankheiten die man oft oder am sichersten nur mit einer therapie wegbringt es entstehen dadurch selbstmordgedanken und schwarzmalerei ob nun gewollt oder nicht
 
 
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Der Hutmacher
Alt 25.06.2005, 14:55   #16
Standard

ich finde es keinesfalls feige. das wäre echt bescheuert.
jeder sollte selbst entscheiden was er mit seinem leben macht.
wenn ein freund von mir sich umbringen würde wäre ich unendlich traurig...aber ich wüsste dass er es sich gut überlegt hat...und seine gründe hatte. niemals würde ich ihn feige nennen. wenn jemand meint er kann das leben nicht mehr ertragen und es macht keinen sinn...dann kann ich das gut verstehen.

es ist eher das gegenteil von feige.
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 14:56   #17
Standard

@feli
bewusst sollte man sich ja eigentlich auch nicht für seinen eigenen Tod verantwortlich machen, für den Suizid aber ausschließlich.

Wenn Du auch sterben willst oder Dir diese Option freihalten möchtest... Bitte sehr.
Das ist aber auch Feige. *find
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 14:57   #18
Standard

ich denke auch das es eher das gegenteil von feige ist denn man ist bereit sein leben abzuschliessen und es selbst zu beenden ich denke das ist nicht feige
 
 
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Felicitas
Alt 25.06.2005, 14:58   #19
Standard

feige ist ungünstig gewählt.

ist es feige weil er sich dem leben nicht mehr stellen mag, also äußeren einflüssen, oder ist es mutig, weil er urinnerste triebe, die erhaltung des eigenen lebens, überwinden kann.

also nicht falsch verstehen, ich war schon in sehr grenzwertigen situationen in meinem leben. ziehe den kampf aber einem suizid vor. allerdings glaube ich auch, das der menschliche körper und die psyche eine belastungsgrenze haben, die zwar von vielen viel zu weit unten gesteckt ist, die aber durchaus überschritten werden kann.
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 15:01   #20
Standard

WERDET HELDEN !
BRINGT EUCH UM ?
ES IST NICHT FEIGE ?
STERBT SCHNELLER ?

oder wie soll ich das nun verstehen.
Natürlich können wir uns als Mutige Gesellen darstellen wenn wir uns nach Lemming-Manier umbringen. Ob wir das Thema dann zu Ende führen können ist eine andere Frage.
 
 
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Felicitas
Alt 25.06.2005, 15:01   #21
Standard

*stirnrunzel* das hat keiner gesagt.
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 15:03   #22
Standard

ja stimmt feige ist vielleicht das falsche wort

ich finde es gehört stärke dazu sein eigenes leben zu beenden..nicht an die mitmenschen zu denken und nur an sich auch wenn das vielleicht egoistisch ist..wenn man mit sich und der umwelt nicht mehr klarkommt und es als lösung sieht...ob es auch wirklich eine lösung ist, ist fraglich
 
 
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Felicitas
Alt 25.06.2005, 15:05   #23
Standard

stärke ist genauso ungünstig wie ich finde.

die frage ist doch nicht: wie mutig muss ein mensch sein um sich selbst zu töten, oder wie stark muss er sein. die frage ist auch nicht wie schwach muss er sein.

sondern was hat dieser mensch erlebt das es ihn zerreist. wie verzweifelt wie hilf- und hoffnungslos muss er sein. was für ängste muss er ausstehen, was für innere qualen und schmerzen erleidet er.

stärke und schwäche haben in jeder auslegungsrichtung meiner meinung nach nichts zu suchen.

wer sagt das derjenige nicht an seine mitmenschen denkt. wahrscheinlich denkt er sogar sehr viel an sie. nur was muss ihm geschehen sein, wie groß muss sein schmerz sein das er in kauf nimmt das seine mitmenschen leiden? wie verzweifelt muss jmd sein.

davon abgesehen das gerade mangelnde zuneigung, wärme, liebe der mitmenschen eine suizidentscheidung unterstützen. ob das nun realität ist oder ob das aufgrund von arger verwirrung nun eingebildet ist sei mal dahin gestellt.

ich hab damals kein problem gesehen. war der festen meinung das meine mitmenschen und der rest der welt besser dran wären ohne mich. kein scheiss. ich hätte es schwören können. was willst du so jmd sagen?
 
 
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amelie
Alt 25.06.2005, 15:15   #24
Standard

ok sorry für die schlechte wortwahl

ja vielleicht denkt er viel an seine mitmenschen..hat aber das gefühl das sie ohne ihn ein besseres leben hätten...so schliesst er sie aus und verletzt sie...dies wiederum hat evt. zur folge das die gewünschte oder erhoffte wärme und zuneigung noch kleiner wird..dies wiederum verstärkt dann das gefühl des nur eine last sein..

die frage ist dann wie kann man das ganze ändern oft sind solche personen nicht bereit hilfe anzunehmen und sich helfen zu lassen
sie sind zusehr darauf fixiert, dass die welt ohne sie besser wäre, das leben für alle beteiligten einfach wäre
 
 
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Zukünftiger
Alt 25.06.2005, 15:20   #25
Standard

Ob das Leben ohne einen besser wäre weis man immer erst hinterher. Vllt sollte man sich mal nen Urlaub gönnen, entfernte Verwandte besuchen o.ä. um dann zu sehen ob es dem Umfeld wirklich besser ging ohne sich oder ob sich wer freut einen wiederzusehen. Um das ganze Spannend zu machen kann man sich dann auch sang-und klanglos aus dem Staub machen aber nach dem Suizid ist es meiner Ansicht nach oft nicht möglich in das gewohnte Leben zurückzukehren.

[edit]
Ich glaube es gehört mehr Mut dazu sich seinem Leben zu stellen als sich herauszustehlen und andere für seine Probleme verantwortlich zu machen bzw. anderen zu unterstellen das es ihnen besser geht ohne sich.

Man kann das ganze auch umkehren und zu den anderen sagen sie sollen sich umbringen weil es einem so schlecht geht. Vielleicht geht es einem ja dann besser wenn die anderen sterben ? Oder es geht einem nur so schlecht weil es den anderen so gut geht ?
[/edit]
 
 
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