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ist selbstmord wirklich feige

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Alt 06.02.2006, 03:31   #126
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das find ich - mit verlaub - schon arg zurechtgedreht. aber jedem das seine.
 
 
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Alt 06.02.2006, 03:33   #127
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du kannst dich nur auf den ersten teil beziehen, aber wieso zurechtgedreht? sie wissen doch gar nicht was sie erwartet? also tun sie einen schritt ins ungewisse, das ist mutig. nich?

interessant dennoch, sucht man bei google nach "selbstmord ist mutig" sind es 4, bei "selbstmord ist feige" 1620 ergebnisse... (das erste übrigens pp)

Zitat von Siebenundvierzig
GEGENFRAGE!

Was könnte ein größeres Problem sein, als tot zu sein?
kommt drauf an aus welcher sichtweise du es betrachtest, als toter ist es kein problem für dich tot zu sein, denn es interessiert dich nicht. also tot zu sein ist kein problem zu sterben vielleicht schon?

Geändert von Felicitas (06.02.2006 um 10:21 Uhr).
 
 
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moolis
Alt 06.02.2006, 08:01   #128
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die meisten suizidversuche sind appellativ gefärbt. das kann ich irgendwie nachvollziehen. weil man eben fertig war.aber es ist schon gemein den anderen gegenüber, so nach dem motto : du bist schuld.
und ich denk immer, man hat doch nur dis eine leben.
ich kann das denkmuster von denen, die sich wirklich töten, nicht nachvollziehen.
 
 
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MiKe
Alt 06.02.2006, 14:59   #129
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du kannst dich nur auf den ersten teil beziehen, aber wieso zurechtgedreht? sie wissen doch gar nicht was sie erwartet? also tun sie einen schritt ins ungewisse, das ist mutig. nich?
das gleiche gilt aber auch beim weiterleben. oder weißt du 100%ig, was dich in deinem leben noch erwartet, was für höhen und tiefen?
 
 
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Alt 07.02.2006, 00:53   #130
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nein... aber ich sage ja nicht, dass weiterleben feige ist ^^
 
 
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Shawna
Alt 07.02.2006, 01:03   #131
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Der Tod eines Selbstmörders, verändert im Durchschnitt das Leben von 6 Menschen *Familie, Freunde, Bekannte*
Da sag ich doch glatt Danke!

Mein Ex *der mein erster fester Freund und erste grosse Liebe war* hat sich damals versucht die Pulsadern aufzuschneiden, weil unsere Beziehung dem Ende zuging. Mich hat dieses Erlebniss sehr verändert. Zum negativen.
 
 
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zauberhexe82
Alt 07.02.2006, 01:34   #132
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einen schritt nach vorne und das leben beenden??? einen schritt nach vorne zu tun, spielt sich im LEBEN ab!!!! sich ziele setzen, ziele umzusetzen, sein leben planen, nächstenliebe, anderen helfen, sich selbst finden und sich selbst verwirklichen - das ist ein schritt nach vorne.....und nicht "einen schritt" nach vorne und sich von nem hausdach fallen lassen um von seinen problemen wegzurennen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
 
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Alt 07.02.2006, 02:12   #133
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schon klar... nur... irgendwann stirbst du auch... und bist dann "dort" ..., jemand der früher "dort" ist, ist dir in gewisser weise einen schritt voraus, den letzten um genau zu sein. denk mal drüber nach.

klar er hat sein leben abgeschlossen, wird es nie wieder verändern können, geschweige denn darin fortschreiten.

Geändert von 1, 2 oder 3 (07.02.2006 um 02:23 Uhr).
 
 
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Alt 07.02.2006, 02:57   #134
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Zitat von zauberhexe82
einen schritt nach vorne und das leben beenden??? einen schritt nach vorne zu tun, spielt sich im LEBEN ab!!!! sich ziele setzen, ziele umzusetzen, sein leben planen, nächstenliebe, anderen helfen, sich selbst finden und sich selbst verwirklichen - das ist ein schritt nach vorne.....und nicht "einen schritt" nach vorne und sich von nem hausdach fallen lassen um von seinen problemen wegzurennen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
achja? und was bringt dir der ganze kram von selbstverwirklichung und nächstenliebe? am ende ziemlich wenig...
 
 
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AproX
Alt 07.02.2006, 04:49   #135
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Hiho.
Also ich habe ein Jahr lang in einer psychatrischen Einrichtung gearbeitet als Zivi, und ich habe mich monatelang mit Menschen auseinandergesetzt, die schon einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich hatten.
Und in diesem Zusammenhang die Worte feige oder mutig zu verwenden ist total hohl.
Ist es Mut , als Kamikazeflieger in einen gegnerischen Flugzeugträger zu fliegen ?
Ist es Feigheit , doch nicht zu springen, weil die Familie dann eine Geldstrafe vom Staat bekommen würde? ( Gültiges Gesetz in Japan als Konsequenz auf die hohen Selbstmordraten )
Ist denn der Amokläufer mutig, der erst andere und dann sich selbst erschiesst ?
Ist der Mensch mit einer tiefsitzenden Depression denn feige, nur weil, nachdem er sich die ersten paar Pillen reingepfiffen hat, doch noch irgendwo sein Selbsterhaltungstrieb einsetzt?

Sprechen wir von Suizid, ist das noch ein relativ neutraler Ausdruck.
Der Selbstmord ... da steckt ja das Wort "Mord" drin, der Selbstmörder ist also ein Straftäter, und gehört in den Knast ( wenn das ginge ?! )
Der Freitod, oder Heldentot, er war mutig und frei und wahrte sein von Gott gegebenes Recht auf Selbstbestimmung bis zuletzt.

Zu den Leuten hier die sagen: "Ey Selbstmord ist so feige, ich kann das Verhalten nicht nachvollziehen, es gibt doch genug Menschen die helfen wollen", kann ich nur sagen, ich kann nicht mal nachvollziehen wie ihr auf so einen Schluss kommt.
Wenn man nur eine Sekunde überlegt, muss einem doch klar werden, dass der Suizid für diese Menschen trotz allem die letzte Konsequenz ist.
In einem Grossteil der Fälle ist eine bestimmte schwere Depression oder eine andere Form der Psychose die Ursache für einen Suizid.
(Ich klammer hier jetzt mal den Suizid aus, der folgt nach einem schweren Schicksalsschlag, wie zum Beispiel der Unfalltod der Familie, oder das eigene entstellte Gesicht nach einem Brand, denn das sind nur 5-10 % !
Hier ist eher die Ursache ein plötzliches Verlieren der Lebenslust, ein Riesen-Schwall von Melancholie, provokant ausgedrückt, die "Flucht" vor diesem neuen und schmerzhaften Zustand.)
In gewisser Weise determiniert diese Krankheit also nicht nur den Suizid, sondern das komplette Verhalten.
Diese Menschen sind psychisch krank und brauchen Hilfe.
Sie besitzen eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Die Lösungsstrategien, die jedem "vernünftigen" Menschen einfallen, können einem kranken Menschen durchaus ziemlich unlogisch und an den Haaren herbeigezogen vorkommen.
Und nicht jedem kann geholfen werden, leider.
Bisschen abstrakter kann man das damit vergleichen, wenn ihr eurem Stockbesoffenen Kollegen sagt, er soll keine Scheisse an dem Abend bauen, er soll nicht so viel flirten, er habe schliesslich ne Freundin, und den Wagen soll er selbstverständlich auch stehen lassen.
Ob er sich daran hält, ist dahingestellt, denn seine Wahrnehmung ist auch eingeschränkt, wenn nicht völlig daneben.
Am nächsten Morgen, mit dem Kater, wird ihm wohl klar werden wie daneben er sich benommen hat, doch an dem Abend hat er noch und heilig geschworen, er sei überhaupt nicht betrunken
Doch bei den Suizidkandidaten kommt diese Erkenntnis nicht am nächsten Morgen.
Nur mit viel Feingefühl, mit Zuneigung und Vertrauen wird die Hilfe, die man anbietet, auch Erfolg tragen. Oder vielleicht auch nicht, vielleicht war die Depression zu stark, die Umstände zu hart, das Leben zu verpfuscht, das Selbstwertgefühl zu sehr am Boden.
Woher diese psychische Krankheit letztendlich rührt, die letztendlich zum Suizid führt, kann auch eine Vielzahl von Ursachen haben.
(Sexueller) Missbrauch in der Familie, eine Vergewaltigung durch Unbekannt mit anschliessender Schwangerschaft, das Nie-gezeigt-bekommen von Liebe in der Familie, die Möglichkeit, nie seine Talente, Fähigkeiten, seine Kreativität und Gaben ausgelebt und gefördert zu haben, können eine Ursache sein.

Als Fazit kann ich nur für mich persönlich sagen:
- selber Suizid, Never, dafür bin ich ein viel zu positiver und lebensfroher Mensch
- dass das ne schwere Situation ist, ist schon klar, doch man sollte Verständnis zeigen, für die Menschen, ohne sie weder in ihrem Verhalten zu bestärken noch ihnen Vorwürfe machen, denn das könnte sie ja wie gesagt noch mehr zu ihrem Suizid hintreiben
- verstehen, mitfühlen, helfen wo es nur geht

@ die Leute, die gerne "in die Köpfe ihrer Bekannten/Freude/Verwandten gucken würden, um zu verstehen, was darin vorgegangen sein muss":
Dazu muss ich immer an die Zen-buddhistische Weisheit denken:
Wie hättest du dich genau in diesem einen Moment entschieden, wenn du genau dasselbe Leben wie diese Person geführt hättest, mit all seinen vermeintlichen Schicksalsschlägen und Glücksmomenten? Was hättest du gedacht/gefühlt ?

@ die Leute, die das als Flucht vor ihrem Karma bezeichnen:
Beim Karma gehts nicht um Strafe. Es geht nur um die Erfahrung. Und wenn du wie gesagt an einer schlimmen Depression leidest, auf grund von schrecklichen Dingen aus deiner Kindheit zum Beispiel, dann könnten dir diese Dinge vielleicht sogar zugestossen sein, weil du in deinem früheren Leben ein fieser Typ warst. Aber wenn du heute nicht damit umgehen kannst, wirst du wohl kaum in deinem nächsten Leben schon wieder in der nächsten Kinderschänder-Familie wiedergeboren, nur um nicht wieder damit umgehen zu können. Und du bist dann frei, wenn du ein ganzes Leben trotzdem mit erhobenem Haupt schreitest ?

@ was kann ich dafür, dass mein früheres Ich in einem früheren Leben scheisse gebaut hat?
Du kannst nix dafür, jetzt gilt es das auszulöffeln und besser zu machen
Es erklärt nur, wo die Gerechtigkeit bleibt. Karma = universelle Gerechtigkeit

So far
 
 
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sc0rp
Alt 07.02.2006, 11:39   #136
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Hallo,

ich bin hier uff der Welt um allen Menschen meine Sichtweise aufzuzwaengen. Oder wie Bohlen sagte: Jeder hat das Recht auf meine Meinung. Ich moechte hier nicht sagen, dass ich den Bohlen nicht leiden kann, aber auch nicht das ich ihn leiden kann. Aber fest steht, dass ich ihn nicht leiden kann.
Und da wir nun beim eigentlichen Thema Sex angekommen sind, muss hier mal explizit erwaehnt werden, dass Dieter Bohlen keinesfalls ein Sexsymbol fuer mich ist. Ganz im Gegenteil, ich finde ihn unsexy wenn nicht sogar attraktiv.

Der Tod wäre somit ein legitimes Opfer um meiner Sichtweise gaenzlich zu entgehen. Ziellos stillos.

Ich denke allerdings seitdem sich die Welt weiterbewegt hat, dass wir einfach nen gewissen Sinn fuers wesentliche verloren haben. Pribzipiell haben wir uns die Natur ja umgestaltet, somit stehen wir uns eig. nur noch selber im Weg. So geil und glanzvoll doch die Moderne sein mag, durch sie werden wir wohl nicht den wirklichen Sinn des Lebens erfassen koennen. Vielleicht sind uns da die Tiere doch wiederum einiges voraus. Zumindest treten die net mehr auf einen ein, wenn der Artgenosse besiegt auf dem Ruecken liegt.
 
 
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AproX
Alt 07.02.2006, 21:08   #137
Standard

Ich bins nochmal.
Mir ist noch ein Buch eingefallen, was meiner Meinung nach auch Leuten, die schonmal mit dem Gedanken des Suizid gespielt haben, oder sogar schonmal einen begangen haben, vielleicht helfen kann.

Paulo Coelho - Veronika beschliesst zu sterben

Es geht darum, dass eine junge Frau, besagte Veronika, eine Überdosis Schlafmittel nimmt, um sich selber umzubringen. Sie schläft ein, wacht jedoch im Krankenhaus mit einem ausgepumpten Magen auf.
Nach ihrem Aufwachen berichtet ihr der Arzt jedoch, dass sie trotzdem sterben wird, denn die Tabletten haben ihr Herz so stark angegriffen, dass es keine 7 Tage mehr dauern wird, bis es erneut und endgültig aussetzt.
Mit dieser endgültigen Nachricht konfrontiert, versucht sie aus der restlichen Zeit das beste zu machen, was möglich ist.
Und sie stellt sich somit ein letztes Mal all ihren Träumen, Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten.

Das Buch ist einfach fantastisch, berührt das Herz, und zeigt euch, wie schön das Leben doch sein kann, auch wenn man es bisher schwer hatte.
Und es gibts auch als Taschenbuch

So far
 
 
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zauberhexe82
Alt 07.02.2006, 22:53   #138
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AN AproX

Hey, du bist so cool, das Buch habe ich auch schon gelesen!!! Ja hast recht, es berührt das Herz! Hey, hast du meine Privat-Nachricht erhalten!!!!
 
 
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Scra'Nagar
Alt 09.02.2006, 16:06   #139
Standard

ja der AproX hats echt drauf !

Die Zen Sichtweise ist Perfekt in dem Zusammenhang... Wir sind die Summe unserer Erfahrungen und die Erfahrungen definieren uns als Individuum...

Meisst hatten die mächtigsten Individuen das härteste Schicksal von daher

"Je mehr Umstände gegen dich sind, umso stärker wird deine innere Kraft offenbar." -Vivekananda-

So Far !

Geht mit der Natur...
 
 
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moa
Alt 14.02.2006, 00:13   #140
Standard

man sollte sich vielleicht auch der frage widmen, ob es zum beispiel das gleiche ist, wenn sich ein todkranker das leben nimmt, beziehungsweise den wunsch äußert zum beispiel in den niederlanden in einem entsprechenden krankenhaus zu sterben, als wenn ein neunzehnjähriger von einer autobahnbrücke hüpft weil ihm alles über den kopf wächst.
ich finde, dass ein kranker mensch, der in den letzten jahren seines lebens nur noch schmerzen zu erdulden hat, sehr wohl das recht besitzt diesen wunsch zu äußern ohne dafür als schwach oder feige bezeichnet zu werden. für einen gläubigen christen beispielsweise bedeutet das nämlich, dass er in einen schmerzfreien langersehnten zustand übergeht in dem er seinen frieden finden kann.
inwiefern das gegen verschiedene gebote der bibel verstößt und wie er sie für sich persönlich deutet sei erstmal dahingestellt.
 
 
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Alt 14.02.2006, 18:09   #141
Daumen hoch

Jeder kann sich umbringen es gibt viele Methoden die kein bisschen Mut brauchen! ICh denke ohne große Probleme wären wir alle gleich! Probleme prägen uns und machen aus uns dass was wir sind!
Einfaches Beispiel: Ich wäre nicht so alternativ zum Mainstream orientiert wenn meine Mum nicht alleinerziehend mit riesen Geldsorgen wäre! Ich hätte nie angefangen mich zu fragen woran es liegt dass wir kein Geld und Leute die nichts können (Paris Hilton, Cosma Hagen, Benjamin Tewag) Geld um verbrennen haben!



Ende vom Lied: Problem Geldsorgen -> nachdenken -> Änderung der Persönlichkeit

Suizit ist meiner Meinung nach Angst vor Veränderung!

Denkt drüber nach würd mich freuen wenn ich nen Coment bekommen würde!
 
 
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@Nobody
Alt 14.02.2006, 19:23   #142
Standard

SM ist nicht feige. Es gibt auch Menschen wie ich einer bin.
Der so schwach ist für diese Welt und das Leben. Einer der sein Spiegelbild nicht erkennen kann, der nicht weis ob ich, ich bin.
Ich habe keine Lust mehr auf das leben. Ich fühle mich hier fehl am Platz.
Ich fühle mich nicht für das Leben geschaffen. Ich fühle mich wenn ich nicht bei mir bin, wenn ich neben mir stehe und das immer. Die Innere leere im Bauch, die Sehnsucht nach dem Sterben, ich Träume jeden Nacht davon....4 mal habe ich es schon versucht.... aber leider nicht geklappt... 3 mal lang ich schon im Koma... aber leider wieder aufgewacht....

Wenn man einmal Im Kopf SM Gedanken hat, bekommt man nie mehr weg...
Ja ihr schreibt jetzt das, dass nicht stimmt und einer Therapie mir helfen kann. Aber die Psychologen bekommen die SM Gedanken auch nicht weg, sie können nur die erdrücken, das es nicht so schlimm ist. Aber es kann jede Augenblid wieder Passieren, ein falsches Wort etc und die Gedanken sind wieder da....also muss ich mit den SM Leben oder warten bis ein versucht klappt..
Und das ist bei jeden Menschen.... das die SM Gedanken nicht weg gehen.
Nach einer Therapie kann es sein das man 3 Jahre nicht mehr an so was denke,.. aber dann eine "Erinnerung" und man hat es wieder.....

SM ist nicht Feige... oder nicht immer.........wenn man einfach nicht Leben will... so wie bei mir...
 
 
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Alt 14.02.2006, 22:34   #143
Rotes Gesicht

@Nobody
  1. Du bist als Mensch nicht zu schwach für die Welt! Jeder ist auf seine Art perfekt und einzigartig, manche müssen es nurnoch herausfinden! Psychologen können dir nur helfen, aber NICHT deine Probleme lösen das musst du selbst!
  2. Warum möchtest du nichtmehr leben? Ich lebe nachdem Moto: "MACH WAS DRAUS" Es gibt nichts absolutes weder Schlechtes noch Gutes! Das ist leider und zu Glück so! Freu dich dass du leben darfst!
  3. Du hast bestimmt Freunde Verwandte oder sogar eine eigene Familie die dich lieben! Wenn du dich umbringst verletzt es diese Menschen mehr als dich!
Denk darüber nach! Ich hoffe du bekommst das hin und findest deinen Weg!

Greetz!
 
 
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heftic
Alt 15.02.2006, 15:00   #144
Standard

Hört euch mal das Lied "Rammstein - Ohne Dich" an.
Das passt bestimmt zum Thema.
 
 
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@Nobody
Alt 19.02.2006, 20:59   #145
Standard

Ich gebe mein Leben noch bis Sommer eine Chanze, wenn nix passiert dann versuche ich meine Nächste SM versucht.
Ich halte die Innere Schmerzen, der Druck im Kopf etc nicht mehr aus...
Es tut weh... ich bin wieso schon Tod, weil alle mich schon so Behandelt..
Wie einn Toder Gegenstand.......

Bis Sommer, wenn nicht dann Game Over
 
 
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Shannara
Alt 06.03.2006, 19:22   #146
Standard

Machs wie ich: Erwarte nichts vom Leben und es wird dich nicht enttäuschen!

Ich denke fast jeden Tag an SM, aber ich glaub nicht, das ich es je durchziehen könnte. bin vielleicht ein Weichei, aber noch viel eher mach ich mir Sorgen um meine Mitmenschen, als um mich selbst. Du hast das recht deine Träume zu erfüllen, aber nicht das Recht die Träume anderer kaputt zu machen!

Außerdem halte ich es immer noch so:
Der Tod ist der einfachte, das Leben der Würdevollste Weg.

@Nobody, viel Spaß.... Aber eins nur, ich glaub dir kein Wort "weil alle mich schon so Behandelt.. Wie einn Toder Gegenstand......." würde ich dich dann zitieren? Reden die Leute nicht mit dir? Und wenn sich keiner für deine Probleme Interessiert, hast du schon mal daran gedacht, auf die Menschen zuzugehen, anstatt zu warten, bis dich jemand fragt?
Außerdem, gehst du nicht auf die Komentare hier ein. Willst du vieleicht einfach im Mittelpunkt stehen?

Geändert von Shannara (06.03.2006 um 19:31 Uhr).
 
 
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moa
Alt 08.03.2006, 14:09   #147
Standard

richtig angeschissen ist man ja erst, wenns nicht klappt, nicht wahr?
man sollte, wenn man wirklich sterben will schon mit etwas intelligenz ans werk gehen.
ich kenne die geschichter einer frau die mit ihrer lebenspartnerin in einem fünfstöckigen haus wohnt. vor einigen jahren wollte sich die eine von der anderen trennen. die verlassene ist mit dem aufzug in den dritten stock des hauses gefahren und von da runter gesprungen. sie is aufm pflaster aufgeschlagen, ist jetzt querschnittsgelämt und lebt !
dieser fall is für mich der beste beweis, dass es doch ne menge menschen gibt, die das wirklich nur tun um mitleid zu erregen. wie kann man denn sonst aus dem dritten springen, wenn man bis auf den fünften gehen könnte, hä?
die frau lebt heute übrigens bei ihrer alten lebenspartnerin, diese muss sie versorgen oder irgendwelchen unterhalt leisten. also lässt sie ihre ex lieber bei sich wohnen. sie streiten sich ständig und ihr leben dürfte echt an qualität eingebüßt haben. es scheint also doch nicht ganz so einfach zu sein sich umzubringen. entweder sie sind nicht helle genug um sich das denken zu können, oder sie haben keine ausreichend starke motivation es richtig zu machen.
 
 
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Krokodil
Alt 19.03.2006, 17:45   #148
Standard Wer behauptet eigentlich, dass Suizid mutig sei?

Hallo zusammen,

wer behauptet eigentlich, dass Suizid mutig sei oder eine Lösung für irgendwelche Probleme darstellt?

Kaum ein ernsthafter Selbstmordkandidat lässt sich davon abschrecken, dass Selbstmord feige ist. Die meisten würden dieser Aussage vermutlich sogar zustimmen. Wer mutig ist und sich in der Lage sieht, die Probleme des Lebens zu meistern, der gerät doch i.d.R. überhaupt nicht in die Situation, Suizid begehen zu wollen.

An wen richtet sich also diese ganze Diskussion?

Zitat von moolis
die meisten suizidversuche sind appellativ gefärbt.
Suizidversuche sind fast immer appellativ, denn wer sich wirklich umbringen will, der wählt auch eine Methode, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt.

Interessanterweise begehen Frauen ja wesentlich mehr Suizidversuche als Männer, bei den erfolgreichen Suiziden liegen hingegen die Männer deutlich vor den Frauen.

Zitat von @Nobody
Ich gebe mein Leben noch bis Sommer eine Chanze, wenn nix passiert dann versuche ich meine Nächste SM versucht.
Was müsste denn bis zum Sommer passieren, damit Du Deine Meinung änderst?

Edit Skinni: Bitte möglichst einen Beitrag verfassen oder die Edit-Funktion benutzen .

Geändert von Morris (19.03.2006 um 18:05 Uhr).
 
 
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Alt 20.03.2006, 18:53   #149
Standard

Wikipedia:
Feigheit ist zunächst die Neigung, sein Handeln durch die Furcht bestimmen zu lassen. Sie ist ein seelischer Zustand, in dem sich jemand aus Furcht einer Gefahr, dem Schmerz oder dem Tod nicht stellt und aus der Sicht Dritter als ehrlos zeigt.
Also ich finde die Definition zutreffend. Feigheit passt demnach nicht meiner Meinung nach, da den Selbstmörder in der Regel keine Gefahren in seinem Leben erwarten, sondern eher Ärger, Trostlosigkeit, Trauer. Das ist es wovon er davon läuft, nicht Angst.
 
 
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Krokodil
Alt 20.03.2006, 20:11   #150
Standard

Zitat von baedr
Also ich finde die Definition zutreffend. Feigheit passt demnach nicht meiner Meinung nach, da den Selbstmörder in der Regel keine Gefahren in seinem Leben erwarten, sondern eher Ärger, Trostlosigkeit, Trauer. Das ist es wovon er davon läuft, nicht Angst.
Die Wikipedia-Definition nennt aber nicht nur die Flucht vor Gefahren, sondern explizit auch die Flucht vor Schmerz. Schmerz kann sowohl körperlich als auch seelisch sein, und seelischer Schmerz ist ja genau das, wovor viele Selbstmörder davonlaufen.

Aber wie bereits gesagt: einem Selbstmörder wird es i.d.R. völlig gleichgültig sein, ob sein Verhalten feige ist oder nicht, insofern ist die gesamte Diskussion völlig sinnlos. Die eigentliche Frage ist doch, wie man suizidgefährdeten Menschen helfen kann, und das gelingt gewiss nicht mit billigen Provokationen und Platitüden wie "jetzt reiß Dich mal zusammen".

Der Hauptgrund für Suizide sind immer noch schwere Depressionen, und wer schon einmal darunter gelitten hat, weiß, dass man sich in diesem Zustand nicht zusammenreißen kann (sonst wäre es ja auch keine Krankheit). Und wenn jemand unter chronischen, unbehandelbaren Depressionen leidet, dann halte ich einen Suizid sogar für nachvollziehbar.

Bevor jedoch jemand an Suizid denkt, sollte er es erst einmal mit einer ärztlichen Behandlung versuchen. Antidepressiva in Verbindung mit einer passenden Psychotherapie bewirken in vielen Fällen wahre Wunder.

Also hier mein Tipp: geht zu einem einfühlsamen Arzt (es muss kein Psychiater sein, es genügt auch der Hausarzt oder der Frauenarzt) und erzählt dem, dass ihr glaubt an einer behandlungsbedürftigen Depression zu leiden. Berichtet ihm von euren Symptonen (Unruhe, Schlafstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Panikattacken, Appetitlosigkeit, Libidoverlust, etc.). Erzählt auch, was ihr schon alles versucht habt, um aus dem Loch herauszukommen (Sport, neue Hobbies, etc.). Selbstmordgedanken solltet ihr jedoch zunächst nicht erwähnen. Ihr müsst dem Arzt klar machen, daß ihr selbst und eure Umgebung mit der Situation überfordert seid, und dass es sich nicht bloß um einen momentanen Durchhänger handelt.

Wenn ihr an einen Fachmann überwiesen werdet, dann stellt sicher, daß dieser auch in der Lage ist, euch Antidepressiva zu verschreiben, falls das notwendig werden sollte. Und versucht am besten, einen Therapeuten zu finden, der sich auch mit Verhaltenstherapie auskennt. In Deutschland sind immer noch die Psychoanalytiker in der Mehrzahl, aber kognitive Verhaltenstherapie bringt oftmals mehr.

Und damit mich niemand falsch versteht: ich behaupte nicht, dass Antidepressiva und Psychotherapien in allen Fällen zum Erfolg führen, aber einen Versuch ist es jawohl allemal wert, immerhin geht es um das eigene Leben.
 
 
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