Eines Morgens wachtest Du nicht mehr auf.....
Die Sonne geht auf, wie sie gestern aufging. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du, Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Der Wind weht durch die Baumwipfel, wie er gestern wehte. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Sonne streicht über den Horizont, wie sie gestern strich. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Der Tag vergeht, wie er gestern verging. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Der Tag neigt sich dem Ende zu, wie er sich auch gestern neigte. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Lichter der Stadt leuchten in der Nacht, wie sie auch gestern leuchteten. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Sterne funkeln am Horizont, wie sie auch gestern funkelten. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Der Mond geht auf, wie er auch gestern aufging. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Nacht ist still, wie sie auch gestern still war. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf, nur Du bist fortgegangen. Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Die Leute waren so, wie sie auch gestern waren. Nur ich, ich war nicht so wie ich gestern war.
Die Sonne ging für mich nicht wie immer auf, sie hat an Glanz verloren, lächelt mich nicht mehr an. Die Vögel zwitscherten für mich nicht wie immer, sie sangen ein Trauerlied. Der Wind wehte für mich nicht wie immer. Er war viel rauer und kälter. Die Sonne strich für mich nicht wie immer über den Horizont. Viel langsamer, den Tag bewusster wahrnehmend, die Gedanken bei dir. Der Tag verging für mich nicht wie immer, gelähmt vor Trauer, bewegungslos am Fenster sitzend in die Leere der weiten Welt starrend. Der Tag neigte sich für mich nicht zu Ende wie immer, es war ein trostloser Tag, ein Tag ohne dich. Die Lichter der Stadt leuchteten für mich nicht wie immer. Auf einmal dein Gesicht erkennend in all dem Wirwar der Lichter. Die Sterne funkelten für mich nicht wie immer. Auf einmal viel heller, viel intensiver, viel glanzvoller, denn einer ist dazu gekommen, du. Nur du. Der Mond ging für mich nicht auf wie immer. Er war nicht da. Es scheint als wolle er mir heut Nacht nicht die Sicht auf den neuen Stern nehmen. Die Nacht ist für mich nicht so still wie immer. Sie ist viel stiller, als wolle die Nacht das ich mich noch einmal in Ruhe mit dem neuen Stern unterhalten und verabschieden kann.
Warum? Es war viel zu früh. Es ist unfair. Warum du? Warum du?
Und es schmerzt, tief, viel zu tief...
Es war schön. Ich werde es vermissen. ICH WERDE DICH VERMISSEN. DICH nur DICH
Und es schmerzt, tief, viel zu tief...