mh das hier ist einseitig. es fehlt eine antwortmöglichkeit das man froh ist getauft worden zu sein
Du hast recht, auch michaelg hatte dazu was geschrieben.
Aber ich habe dann ja in meinem Anfangstext unter "EDIT" nochmal genau definiert, was die letzten beiden Antwortmöglichkeiten beinhalten. Ansonsten bitte ich alle hier antwortenden, die fehlenden Antwortmöglichkeiten zu berücksichtigen und das dann entsprechend in den Text zu schreiben -so wie Du das ja auch schon getan hast, OrionX. Danke.
ähm und inwiefern schadet man seinem kind denn wenn man es taufen lässt?
Ich hatte das schon versucht zu erklären.
#12 Hast Du den Text gelesen?
Nochmal ganz einfach. Jesus Christus sagt:
"Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden." (Mk 16,16)
Er sagt also klar aus, das die Taufe notwendig ist, um errettet zu werden. Und gleichfalls auch:
Wenn dann aber letztlich der Glaube fehlt, dann nützt es alles nichts.
Es gibt
nur eine Ausnahme, wo das mit der Taufe nicht erfolgt sein muß. (ich rede hier von mündigen Menschen, bei Säuglingen ist sie eh nicht notwendig) Und zwar da, wo keine Zeit mehr ist, die Taufe erfolgen zu lassen, der Glaube aber vorhanden ist:
Jesus wurde mit zwei Verbrechern zusammen gekreuzigt:
"Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns! 40 Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? 41 Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. 42 Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lk 23,39-43)
Das was der zweite Verbrecher sagte, sagte er, weil er doch noch an Jesus Christus glaubte (ihm vertraute), wenn auch im letzten Moment.
Da Jesus den Menschen ins Herz sehen kann (Joh 2,24-25), wußte er, ob dieser Glaube echt ist. Deshalb sagte er:
"Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Der zweite Verbrecher wurde also (ausnahmsweise auch ohne Taufe) gerettet. Gott ist gerecht.
Warum also schadet die Taufe dem Kind?
Nach den obigen Worten (Mk 16,16)
fühlt man sich (wenn man obendrein der Ansicht ist, man würde glauben)
sicher, wenn man als Säugling getauft wurde. Man hat dann ja scheinbar beides: Glaube und Taufe.
Wie aber in meinem obigen Text
#12 hoffentlich verständlich war, ist es
keinesfalls so, daß man mit der Säuglingbesprenkelung (angeblich Taufe)getauft ist. Denn es widerspricht vollkommen Gottes Wort. Vor Gott zählt aber sein Wort, und nicht das, was irgendwelche Kirchen sich da so zusammengereimt oder sich aus traditionellen Gründen ergeben hat u.s.w..
Der zweite Faktor ist, daß man durch die Taufe wie erwähnt in die Kirche "rekrutiert" wird, und offiziell als Christ gilt.
Nur weil ich aber das Glaubensbekenntnis aufsage und das Vaterunser und so weiter, bin ich aber noch lange kein Christ. Was einen Christen ausmacht, dazu:
Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau?
Die Gefahr ist eben, daß wir -je öfter wir im Glaubensbekenntnis aufsagen "
ich glaube, daß...."- , daß wir tatsächlich irgendwann glauben,
daß wir glauben. Wir glauben also gar nicht wirklich, wir denken es nur, daß es so ist.
Dazu trägt auch (wie ich finde) Luthers ziemlich undeutliche und verschwommene Aussage aus dem kleinen Katechismus (4.Hauptst. "zum Zweiten") bei. (----->
#12 oben)
Wir denken also zwei Dinge: 1. wir denken, wir seien getauft, das ist aber nicht der Fall. Aus genannten Gründen.
2. Wir denken (möglicherweise, vermutlich häufig) wir würden glauben, weil uns vielleicht auch gar nicht klar ist, was eigentlich "
Glauben" ist. Es ist aber:
Vertrauen. D.h.: Ich tue, was Jesus gesagt hat, folge ihm nach. Wie gesagt: Link oben.
Dann werden wir aber
nicht errettet, sondern es passiert, was Jesus Christus gesagt hat:
"Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden."
Wäre das ungerecht? Nein, Gott ist nicht ungerecht. Jeder der solch ein Urteil empfängt, hatte vorher reichlich Gelegenheit...
1. die Bibel zu lesen und demzufolge herauszufinden, daß es falsch ist.
2. auf Leute zu hören, die wie ich so etwas publik machen.
3. durch Gottes Wort auf ihn aufmerksam zu werden und seinem Sohn Jesus Christus tatsächlich zu glauben.
4. getauft zu werden, durch eigene Initiative dazu.
5. die Geschichten irgendwelcher Kirchen zu hinterfragen, die so etwas lehren.
Ich hoffe, Du siehst jetzt klarer!?