du hast recht, ich hätte in die klammer noch in deutschland hinzuschreiben sollen, denn so meinte ich es.
aber es ist immer schwierig eine formulierung zu wählen, die genau das ausdrückt was man meint, besonders bei themen die nicht zu verallgemeinern sind.
tja die geschichte mit der freiwilligkeit der glaubenszugehörigkeit ist schon ziemlich verstrickt.
bei der firmung kann der jugendliche ja schlussendlich selbst entscheiden ob er "mitglied" bleibt oder nicht. Wobei dies nur eine formsache ist, man wird zumindest gefragt/vor die wahl gestellt ob man das sakrament der taufe durch die firmung bestätigen möchte, deswegen muss man trotzdem kirchensteuer zahlen.
natürlich gibt es auch gebiete (dörfer) bei denen die entscheidung eines jugendlichen gegen dieses sakramentes sozialen druck etc. zur folge hat.
Allerdings werden mehrere Leute gezwungen Mitglied der Kirche zu bleiben. Die Angestellten kirchlicher Betriebe müssen Kirchenmitglieder sein, sonst sind sie ihren Job los.
ist mir bekannt, bin selbst betroffen
es geht ja aber auch darum ob man gläubig ist oder nicht, entweder ich glaube und zahle deswegen brav meine kirchensteuer, oder ich lasse es sein. aber so einfach ist das nicht.
wenn mein kind in den kindergarten gehen soll der nun mal kath. ist dann sollte ich möglichst auch kirchensteuer zahlen denn damit wird der kiga ja zum teil auch mitfinanziert....
oder es gibt welche die bleiben in der kirche weil sie in einem hübschen weisen kleid in der schönen alten dorfkirche heiraten wollen ...
man kann auch sehr gut ein gläubiger christ sein und keine kirchensteuer zahlen. es ist jedem freigestellt.
man sollte halt nur wissen das wenn man sich ausschließt (z.B. durch nicht zahlen der kirchensteuer) man auch einen verringerten anspruch auf deren leistungen hat, z.B. Kindergarten, Beerdigung, Hochzeit, bla bla und das ganze drum rum.