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Pseudo-Intelligenz

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Klendathu
Alt 10.02.2006, 23:36   #1
Standard Pseudo-Intelligenz

ist euch schonmal aufgefallen das sich meistens menschen für sehr intelligent halten die einen geistigen knacks haben.
viele menschen verwechseln sich viele gedanken machen mit intelligent sein , so meine these.
Ein intellektueller mensch sein ist nicht ein intelligenter mensch sein.
oft ist sogar das wahnhafte einkreisen eines gedankengangs grundlage dies als intelligenten gedankengang zu interpretieren.
wenn man dies aber mal sachlich betrachtet sind diese menschen aber doch faktisch nicht wirklich intelligenter , sie beherschen nichts sonderlich gut , versagen , besitzen keine besonderen fähigkeiten und haben aber für sich und nach aussen verschiedene schutzmechanismen um es sich selbst nicht bewusst zu machen , zb durch vermeidungsverhalten und umdefinierung , oder durch täuschung der umwelt.

was haltet ihr davon^^?
 
 
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Chromprinz
Alt 11.02.2006, 06:48   #2
Standard

Fachidioten, Überkandidelt, Besserwisser! Für mich ist derjenige Intelligent, welcher sein Leben meistert.

Ein breites Allgemeinwissen halte ich für wichtig. Leider wird es nicht mehr gelehrt.

Und, Klendathu, sind auch klare Formulierungen von Vorteil.

 
 
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Shannara
Alt 12.02.2006, 19:25   #3
Standard

Bildung verdirbt die Algemeinbildung.

Mal so gesehen sind Menschen nicht intelligent, die irgendwas besonders toll beherschen. Z.B.: Sich toll ausdrücken, einen hohen Bildungsabschluss gemacht haben oder sonst was. Inteligente Menschen sind solche, mit denen man sich gut versteht. Menschen, die nicht alles zu ernst nehmen. Menschen, die sich nicht aufspielen. Sie müssen nicht was tolles an sich haben. Mit irgendwas angeben oder etwas großes leisten. Es sind die, Menschen die mit dem was sie haben glücklich sind. Solche, die nichts bemängeln oder andere schlecht machen.

So denk ich mal.
 
 
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Morgoth
Alt 12.02.2006, 20:01   #4
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schau dich einfach nur hier mal um,...solche leute findest du hier zu genüge ...aber was rede ich. nicht nur hier.
 
 
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xgenesis2000
Alt 12.02.2006, 20:09   #5
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intelligent ist wer nen hohen iq hat.

hat doch nix mit lebensmeisterung etc. zu tun. der zusammenhang ist, dass wer intelligent ist, meistens auch sein leben gut meistert.
 
 
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nephthys
Alt 12.02.2006, 20:24   #6
Standard

ich denk mal das sieht man an den paar antworten schon sehr schnell. es ist wohl das problem, dass jeder intelligenz ganz anders definiert. klar, dass man sich dann selbst für intelligent hält, wenn das, was man darunter versteht auf einen zutrifft.
für mich ist intelligenz mit denken verbunden, mit schlussfolgern,differenzieren und kombinieren. klingt jetzt alles sehr hochgegriffen, aber ich meine damit z.b. konfliktlösung. menschen, die einen kompromiss finden, verschiedene sachen berücksichtigen und aufmerksam gegenüber ihrer umwelt sind. intelligent kann auch ein mensch sein, der mit hinterlist andere menschen ausnutzt, ohne dass sie es merken. egoismus schließt intelligenz nicht aus, ich finde dass viele heutzutage intelligenz mit moralischem handeln gleichsetzen.
kennt jemand spy game? ich find das ist ein gutes beispiel, spione müssen auch sehr intelligent sein, um nicht aufzufallen.
 
 
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mephisto
Alt 13.02.2006, 10:59   #7
Standard

hmm ... was oder wer ist schon intelligent?

Ich selbst bezeichne mich als "durchschnittlich" ... ich kann mich gewählt ausdrücken, komme mit meinem leben mehr recht als schlecht zurecht und kann zusammenhänge erkennen und analysieren. Trotzdem ergeben IQ-Tests bei mir immer unterschiedliche Ergebnisse... das niedrigste (*lol*) lag bisher bei 93 Punkten... das höchste bei 124! Naütrlich ist jeder Test anders und wird auch anders bewertet, aber im allgemeinen finds ich nicht sonderlich toll, wenn sich menschen nur durch ihren IQ, bzw ihre angeblich hohe Intelligenz definieren und profilieren!

Für mich - da kann jemand "dumm" sein oder auch "intelligent" - zählt es, wenn Menschen einen hohen EQ ( = Emotionaler Quotient) haben. Dafür gibt es auch Tests, die dies angeblich in Zahlen fassen können. Letzten Endes kommt es aber wirklich darauf an, wie man mit einem Menschen zurechtkommt! Ist er freundlich zu anderen, hilft er gern, nimmt er nur oder gibt er auch? Kann er im Team arbeiten oder nur / auch allein? wie stehts mit Familie, Liebe und Psyche? ich finde diese Faktoren um einiges wichtiger als die reine Intelligenz...

Eine Signatur hier (wars mal die von Bi-Zar? weiß nimmer! ) hier hatte ein Zitat: "Es ist unglaublich, wieviele Ressourcen aufgebracht werden, nur um die Dummheit der Menschen zu beweisen!" (nicht wortwörtlich, aber der Sinn stimmt!) ... anstatt uns hinter Zahlen - die angeblich die Welt bedeuten - zu verstecken, sollten wir doch lieber auf andere Dinge achten!

Klendathu ... so wie du schreibst, scheinst du weder das eine noch das andere zu haben - weder IQ noch EQ .. denn du setzt eine Fehlinterpretation eines Menschen, der sich selbst sieht, gleich als Komplettversagen des Lebens an... nur weil Menschen sich als Intelligent bezeichnen, obwohl sies nicht sind, Versagen sie nicht auf ganzer Linie oder können ihr leben nicht meistern! Sie sehen sich nur selbst nicht richtig und interpretieren sich selbst falsch... so viel "intelligenz", das zu differenzieren, hätte ich dir allerdings zugetraut...

aber man wird oft eines besseren belehrt!
 
 
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Alt 13.02.2006, 16:20   #8
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das ist ja alles schön und gut aber mephisto hats schon angesprochen. ihr diskutiert hier eher über eq vs. iq. ich denke jedem sollte klar sein, dass man mit sozialkompetenz, soft skills oder eq (wie auch immer man es betiteln möchte) im leben wesentlich weiter kommt als mit reinem (fach/allgemein)-wissen oder einer ausgeprägten kombinationsgabe.

ein wenig schwingt für mich aber auch der verdruss über vermeintlich intelligentere, oder sich intelligenter gebendere, menschen mit. warum muss man jetzt hier so strikt darstellen, dass ein "hoher iq" das leben auch nicht einfacher macht? wozu intelligenz wieder abwerten oder anzweifeln? wohl nur aus neid oder zumindest gewissem verdruss.

ich persönlich kann aus meinem leben zumindest die lehre ziehen, dass eine gewisse schulintelligenz (das hat nichts mit auswendiglernen zu tun) das leben stressfreier gestaltet, jedoch überhaupt nichts auf sozialem oder gar erfolgsorientiertem gebiet bringt. ergo auch mit "guten noten" bekommt man nicht automatisch einen guten job oder ein schönes leben.
 
 
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Alt 13.02.2006, 17:51   #9
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ich hab nen iq von 130 (und der test wurde nicht im Internet gemacht ) jedoch eine Konzentrationsschwäche. An mir selber beobachte ich aber, das wenn ich es einmal schaffe mich vollends auf eine bestimmte sache zu konzentrieren, ich dinge schneller verstehe oder schaffe als andere. Trotzdem macht mich mein IQ nicht zu einem besseren Menschen als es andere sind.

Intelligenz ist eine Sache, Weisheit eine andere. Man kann Intelligent wie sonstwas sein und trotzdem im Leben sehr dumme Fehler machen. Hohe Intelligenz schützt meiner Meinung nach nicht vor dem "Nicht-denken".

Ich empfinde es auch als "dumm" sich besser zu fühlen als andere. Ich beobachte das oft bei manchen Gymnasiasten, die sich aufführen als hätten sie schon 5 Doktortitel in der Tasche und die so herabwertend gegenüber anderen verhalten, das es mir übelkeit bereitet. Sowas muss nicht sein, sowas zeugt bei mir nicht von "Reife", die man mit Abitur haben sollte, sondern immer noch von Unreife ("Ich hab mehr als duhuuuuuuu").

Als Beispiel: Ich habe mal ein Mädchen kennengelernt, das eine Art "Kann-Kind" war. Sie war in der 12. Klasse Gymnasium und redete ausnahmslos mit jedem auf einem niveau, wo sie kaum ein Ottonormal Mensch verstand. So lieferte sie sich mit jedem eine Art geistiges "Duell", das sie eigentlich bei wenigen verlor. Bei mir Verlor sie nach 5 Minuten . Im Nachhinein erfuhr ich, das sie sich immer Typen als Freund nahm, die weitgehend "Unintelligenter" waren als sie, sodass sie sich überlegen fühlte.

Bei alldem hohen IQ, sollte man halt aufpassen das das Ego nicht ins gewaltige wächst. Für mich ist ebenso ein guter Mensch, wer zwar nicht überall Höchstleistungen bringt, aber seine Mitmenschen vernünftig behandelt und schwierige Lebenssituationen gut meistert.
 
 
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Alt 13.02.2006, 18:05   #10
Standard

alles schön und gut, trotzdem ist diese hochgepriesene intelligenz und weisheit doch das non plus ultra dieser gesellschaft. das komplette system baut darauf auf, dein ganzes leben wirst du anhand von zahlen bewertet und gemessen. das ganze schulssystem in seiner benotung baut darauf auf.

es ist "in" sich mit "intelligent" und "weise" zu schmücken, sich dadurch abzuheben, abheben zu wollen.

für mich alles große worte. worte die einfach nur zu gern benutzt werden um sich abzuheben.

ich will nicht verallgemeinern. ich kenne aus meinem näheren umfeld personen die zweifelsohne intelligent sind. intelligent im sinne ihrer auffassungs- und kombinationsgabe im zusammenhang mit schulischen, studentischen oder beruflichen leistungen. alle ausgezeichnete abschlüsse. menschlich haben alle 5 ein problem. es fällt ihnen schwer mit menschen umzugehen. probleme in beziehungen, probleme im alltäglichen zusammenleben mit familie, freunden, kollegen. kann zufall sein, muss nicht.

für mich sind andere eigenschaften im leben wesentlich wichtiger und prägen mein leben: kreativität, ein wacher verstand, ein aufmerksames auge, verständnis, emotionen, gefühle.

Geändert von Felicitas (13.02.2006 um 18:58 Uhr).
 
 
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Cleopatra
Alt 13.02.2006, 18:11   #11
Standard

@Morgoth:

Du sagst es!
 
 
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mizue
Alt 13.02.2006, 18:34   #12
Standard

mir hat man ab der elften klasse aufwärts ständig wörter, wie "sehr intelligent, genial" hinterher geworfen. es ehrt, andererseits wusste ich nicht so recht, wie ich damit umgehen sollte. wie orion hab ich ebenfalls eine konzentrationsschwäche und hatte in der schule nur in den für mich interessanten fächern gute noten. ich galt unter lehrern immer als sehr schlau, aber faul. kein arbeitgeber wollte mich, weil ich schon im vorstellungsgespräch gewisse dinge angeprangert habe (zb. wieso man als -geber auf vier jahre alte, mit dem job an sich nix zu tun habende noten achten muss. "lernfächer - man sieht, ob sie strebsam sind" - daraufhin meinte ich, dass sich das in vier jahren durchaus geändert haben könnte, man sich also wenn dann eher das aktuelle zeugnis anschauen sollte... "aber aber" <- idiot.) und allgemein ziemlich kritikfreudig war. da konnte man ja fast ins verzweifeln geraten, denn irgendwo will man ja auch unterkommen. letztendlich hats mich dorthin verschlagen, wo typen wie ich "erwünscht" sind und gehör finden. nicht-verbiegen für das eigene wohl... und die möglichkeit sich zu entfalten.

ich bin gegen noten in der schule. sie spiegeln nur ein falsches bild von einem menschen wieder. ich kann gute noten haben, wenn ich verstanden habe... ich kann aber auch gute noten haben, weil ich schlichtweg auswendig gelernt habe (und das meiste wieder vergessen). weiter kann ich schlechte noten haben, weil der stoff einfach zu mächtig für mich ist oder ich es vllt erst nach dem test verstanden habe oder es vllt sogar vor dem test verstanden habe, mich allerdings aus irgendeinem grund weigere, mein wissen zu "beweisen" oder ich nen schlechten tag habe oder... es gibt soviele möglichkeiten. die note drückt einem einen stempel auf und nur selten wird nach hintergründen gefragt. irgenwann versteift man sich als schüler darauf gute noten zu kriegen. der fokus einer schullaufbahn ist eine gute note... wie oft haben wir dinge einfach gelernt, nur ums für die tolle zensur auf dem blatt papier gelernt zu haben und nicht ums für uns zu verstehen, für uns daraus zu lernen?

intelligenz hat nichts mit guten noten zu tun und auch nicht mit erfolg. da stimm ich absolut zu.

intelligenz ist mir wichtig... aber ebenso wichtig ist mir ehrlichkeit und vertrauen. menschen, die mit sich selbst im reinen sind, verströmen eine ganze eigene art von intelligenz... irgendwo bin ich davon überzeugt, dass das alles dazu gehört.

ich bin mir sicher, ich habs thema verfehlt... so what. ich war ehrlich gesagt zu faul mir das zusammengefaselte geschreibsel vom threadersteller durchzulesen. nach den ersten drei sätzen hab ich mir gedacht: redet er von sich selbst? nein, nicht weil ich ihn beleidigen will... sondern weil vieles einfach nur "unwahr" und irgendwie zusammengedichtet klingt.

Geändert von mizue (13.02.2006 um 18:42 Uhr).
 
 
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Alt 13.02.2006, 19:24   #13
Standard

gut und einmal mehr haben wir gelernt dass die reine intelligenz im leben nichts bringt. ja sogar dass sie schon fast als behinderung gilt. siehe amaya´s post bezüglich "intelligent -> sozial inkompetent".

das ist ja nach wie vor alles schön und gut aber was hats mit dem thema zu tun? es geht doch darum ob es heute nur "in" ist intelligent wirken zu wollen, oder ob es nicht einfach daher rührt, dass man sich seit ein paar jahren in breiter masse darum kümmert mehr bildung zu bekommen als gerade nötig wäre.

ich sags nochmal, weils oben untegegangen zu sein scheint, gute noten bringen nichtmal karrieretechnisch irgendwas. ich habe und hatte immer gute noten, trotzdem stellt man mich reichlich ungern ein. und da geht es nicht nur mir so. im gegensatz dazu kenne ich viele leute, die besser dabei sind den leuten zu erzählen was sie hören wollen, die finden auch mit wirklich schlechten noten hoch angesehene jobs.

ich finds daher ziemlich einseitig jetzt darauf zu pochen, die noten würden für das ganze leben "abstempeln" oder gar leute zu irgendwelchen laufbahnen verdammen. so ist es definitiv nicht. und es hilft nichts auf vermeintlich intelligente menschen neidisch zu sein. ich glaube sogar die eigentliche intelligenz ist weitestgehend trainierbar. wir sprechen hier doch nur von irgendwelchen nervenbahnverbindungen im hirn. hab sogar schon präparate gesehen, die das geziehlt aufbauen sollen. im grunde ists nichts anderes als der muskelaufbau. wer täglich ins gym rennt bekommt auch irgendwann dicke oberarme.

Geändert von El Sparko (13.02.2006 um 19:29 Uhr).
 
 
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Alt 13.02.2006, 19:38   #14
Standard

wenn es nicht darum geht, dann sag mir warum du noch studieren willst. hast du nicht gesagt du tust es um einen job zu bekommen? weil ein diplom heutztage eben ein muss ist? hast du mir nicht gesagt das personaler keinen abschluss unter 90% auch nur beachten?

keine anfeindung, nur irgendwie....widerspricht sich das aweng.
 
 
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Alt 13.02.2006, 20:18   #15
Standard

da muss man von der individuellen situation ausgehen (war klar oder?). mir wäre mit so einem diplom gedient. studieren zu gehen ist aber eine entscheidung die ich bereits vor gut 8 jahren getroffen habe. würde ich rein wegen des jobs studieren gehen wäre ich schon längst in richtung wirtschaftsinformatik abgewandert, das ist ja der neueste cluo, informatiker brauchen jetzt ein kombiniertes studium um den "anforderungen" zu entsprechen.
dass ich eben diese volkswanderung nicht mitmache und das ziel anstrebe, das mir persönlich etwas bringt, zeigt wohl sicherlich dass ich mir zumindest keine sorgen mehr mache wie meine "akademische laufbahn" auf andere wirken wird.

mit dem thema hat das wenig zu tun. ich werde auch wohl nichts weiter dazu sagen. meine absicht war es nie die weisen worte in dem thread hier als unwahr darzustellen. ich finde nur eben, dass man vielleicht mehr als einmal um die ecke denken sollte. viele beiträge hier waren mir einfach zu einfach gestrickt, fast leidenschaftslos, abgerundet... daher eine kleine art provokation.
 
 
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FrozenSmile
Alt 20.02.2006, 15:19   #16
Reden

hört mir auf mit intelligenztests, laut intelligenztest (gemacht an der uni marburg) hab ich nen iq von 138, laut tickle.com ist er noch etwas höher.


st euch schonmal aufgefallen das sich meistens menschen für sehr intelligent halten die einen geistigen knacks haben.
Menschen neigen dazu, die Dinge anzuprangern, die sie mit Ihrem begrenzten Geist nicht erfassen können. So oder so ähnlich sagte es Friedrich Nietzsche.


Naja, ein großer Teil der Leute, die gerade ihren Hauptschulabschluss geschafft haben, würden den meisten Gymasiasten auch einen geistigen Knacks bescheinigen. Dies wird wohl darin begründet liegen, dass der Modellgymnasiast eine höhere geistige Entwicklungsstufe, ergo einen höheren IQ und von mir aus auch ein höheres Bildungslevel aufweist. Dies führt dazu, dass, in einer Konversation zwischen Modellgymasiasten und Modellhauptschüler, selbiger auf Grund seiner eigenen (nieddrigeren) geistigen Grenzen, den artikulierten Gedanken des Modellgymasiasten nicht mehr folgen kann. Ob das nun daran liegt, dass der Modellauptschüler weniger assoziatives Denkvermögen, eine geringere Auffassungsgabe oder ein schlechter ausgeprägtes logisches Denken hat, ist dabei primär egal. Das Ergebnis dürfte in den meisten Fällen ähnlich verlaufen: In diesem Moment, wo der Modellhauptschüler auf Grund seiner minderen Intelligenz, nicht mehr in der Lage ist, die Gedankengänge des geistig Stärkeren nachzuvollziehen, wird er seine Argumentation und Denkweise für absurd halten, ihm einen geistigen Knacks unterstellen und ihn einen Freak nennen.

Im Unterschied zwischen Modellhauptschüler und Modellgymnasiast, wo der Intelligenzunterschied sogar durch den Bildungsweg mehr oder minder einleuchtend dokumentiert wird, meint aber jeder, der es geschafft hat, 13 Jahre statt der üblichen 10 an der Schule zu spicken, dass er automatisch der geistigen Elite angehöre und er in dem oben geschilderten Gedankengebäude niiieeemaaals die Rolle des Modellhauptschülers einnehmen werde. Sie sind ja schließlich die geistige Elite dieses Landes. Trotzdem macht der Unterschied zwischen 120 und 140 IQ Punkten immernoch nen ganz gewaltigen Unterschied. Nur ist der einfach nicht zu belegen, und...
Der Intelligentere erkennt meistens schneller, dass er intelligenter ist, als der Dumme erkennt, dass er dümmer ist. Ist logisch und kann jeder, wenn er sich um ein ernsthaftes Beispiel aus seinem Leben bemüht, nachvollziehen.

Was ich Dir damit sagen will, wirst Du, wenn Du (nach meiner Definition von Intelligenz) intelligent genug bist, schon verstanden haben. Ansonsten wirst Du mich wohl auch in die Kathegorie der Leute, die sich für intelligent halten, aber einen geistigen Knacks haben, einordnen müssen.


Auf den letzten Teil Deines Postings bezogen empfehl ich Dir mal, den Steppenwolf von Hermann Hesse zu lesen/hören. Könnte in dem Punkt Deine Perspektive echt erweitern, isn gutes Buch!

Geändert von FrozenSmile (20.02.2006 um 15:31 Uhr).
 
 
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Ripper08
Alt 22.02.2006, 17:51   #17
Standard

Hallo ihrs.

Zeit für den besten Satz aller Zeiten:
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt, wie der Verstand, jeder meint er hätte genug davon"...trifft eigentlich den Nagel auf den Kopf, eines meiner absoluten Lieblingszitate!

Gibt viele verschiedene Arten von Intelligenz, das wurde ja schon breitgetreten und dem muss man einfach zustimmen. Ich selbst halte mich auch für recht intelligent aber ich hab garnicht wirklich das Bedürfnis, darauf rumzureiten oder es mir selbst mit nem IQ-Test zu beweisen. Ich muss und will mich damit garnicht vor anderen rechtfertigen... soll doch jeder über meinen Intellekt urteilen, wie er lustig ist, ich urteile ja auch darüber und denke dass er gut ist wie er ist. Mehr könnte es immer sein aber um mich in meiner Haut wohlzufühlen reichts allemal. Über meine Intelligenz urteile ich so, weil ich doch meißt introvertiert bin, viel und gerne denke und ich z.B. gerade die philosophischen und kreativen Ergebnisse dieses Denkprozesses oftmals als qualitativ hochwertig sehe. Ob sie es im Vergleich zu anderen immernoch sind sind weiß ich nicht, am wenigsten kann sich der subjektive Mensch wohl selbst beurteilen aber irgendwo ist es doch auch für das Selbstbewusstsein nötig, von seinen Gedanken was zu halten. Hätte ja schon recht fatale Folgen, wenn man sich durchweg als den geistig letzten Menschen betrachtet, selbst wenns denn stimmen sollte.
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.02.2006, 18:11   #18
Standard

...und du bist wirklich erst 17? respect! mal wieder ein beweis dafür, dass man niemandem auf grund des erreichens einer bestimmten altersgrenze mündigkeit unterstellen sollte.
 
 
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Ripper08
Alt 25.02.2006, 16:09   #19
Standard

ja, bin noch 17. Aber nun is auch wieder gut mit Honig ums Maul schmieren.

Solche Beiträge unterbrechen irgendwie den Diskussionsfluss und der Thread versinkt sogleich im Nirvana, würd mich jedoch freuen, wenn hier weitergepostet wird, weil ich das Thema interessant finde. Ich höre...
 
 
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Kronkkusko
Alt 25.02.2006, 16:51   #20
Standard

ich habe mal gehört intelligente Menschen halten ihre Mitmenschen automatisch für intelligenter als sie eigentlich sind
das finde ich ganz interessant, kann mir aber nicht erklären woran das liegt ( außer vllt das sie das was sie wissen als selbstverständlich halten? in einer gewissen weise?)
 
 
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FrozenSmile
Alt 25.02.2006, 17:41   #21
Standard

kann ich jedenfalls bestätigen, denk ich.
 
 
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Kronkkusko
Alt 25.02.2006, 18:25   #22
Standard

oh soso schätzt du deine freunde auch als intelligenter ein als sie sind ja?
 
 
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FrozenSmile
Alt 25.02.2006, 20:35   #23
Standard

schwer zu sagen, oder? zumindest halt ich meine freunde für intelligent.

ich denk jedenfalls, dass ich leute, die ich neu kennenlerne und direkt sympathisch finde, oft für intelligent befinde.

muss ich mal bewusster drauf achten.
 
 
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Kronkkusko
Alt 25.02.2006, 22:29   #24
Standard

also ich glaube meine freunde sind intelligent aber sie haben nicht viel tiefgang ,,,bin ich jetzt doof XD?
 
 
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Ripper08
Alt 27.02.2006, 14:00   #25
Standard

Och, ich denke das denken andere auch von dir, vielleicht kennst du deine Freunde einfach nur nicht gut genug
 
 
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