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Problem der Verhältnismäßigkeit...

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smith
Alt 06.08.2002, 13:27   #26
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Klar würde ich ein Kind umbringen, wenn dann der Rest geheilt wäre.
Du sagst gerade 60 Mio Aidskranke. Was sind dagegen 1 Million Kinder die für 60 Mio sterben müssten? Nichts quasi...

Aber ist schon etwas kompliziert 1 Mio Kinder umzubringen, erklär das mal dem Staat oder sonstwem....

Aber rein logisch, würde ich das machen....
 
 
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doomhammer
Alt 06.08.2002, 14:21   #27
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Original geschrieben von Kritzi
@ doomhammer: willst du derjenige sein, der dem kind erklären muss, dass es logisch betrachtet richtig ist, dass wir es umbringen? obwohl es keinerlei schuld trifft? ich nicht!
ich weiss nichtmehr genau wers gesagt hat, aber da ein kind das eh net verteht warum es jetzt den löffel abgeben muss isses doch wurscht wers versucht..
aber um deine frage zu beantworten, ich würds machen.. wo is dein problem dabei? irgendwo sollte mitleid etc. mal aussen vor bleiben und logisches denken mal ausschlaggebend sein
 
 
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Nickless
Alt 06.08.2002, 14:55   #28
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Ich denke mich wuerd es schon derbe stoeren jetzt ein Kind zu toeten, aber auh wenn es hart ist ich wuerds tun. Es muss dann einfach sein...
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 06.08.2002, 16:37   #29
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ok, ich muss zugeben, dass inzwischen wirklich gute argumente gefallen sind und ich mir meiner sache auch mal wieder gar nicht mehr sicher bin, was ich jetzt tun würde.

dafür, dass es nur ein philosophisches gedankenkonstrukt ist, finde ich es jedenfalls klasse, dass sich doch einige darauf eingelassen haben und eine gute diskussion zustande gekommen ist.

ich find solche probleme irgendwie interessant und sie dienen auch ein bisschen dazu, seinen eigenen charakter und den seiner mitmenschen kennen zu lernen.

gut jedenfalls, dass es so viele leute gibt, die das ohne mit der wimper zu zucken tun würden, dann bräuchte ich mir ja schon mal keine gedanken darüber zu machen *g*.
 
 
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doomhammer
Alt 06.08.2002, 16:44   #30
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jeder muss für sich entscheiden inwiefern er streng nach logischen überlegungen lebt und handelt oder eher "menschliche" entscheidungen trifft, also welche die von mitleid oder anderen emotionen beeinflusst sind
 
 
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Morris
Alt 07.08.2002, 00:32   #31
Standard

Eigentlich darf sich kein Mensch darüber anmaßen, über ein anderes Leben zu entscheiden, auch nicht wenn es um die Heilung aller Krankheiten ginge (aber für die, die das gut finden: sowas wird in ähnlicher Weise schon genug praktiziert).

Ich denke, jede Krankheit kann man anders heilen, sei es durch Kräuter oder die Psyche. Es geht, dafür muss man kein Blut vergießen.

Und Probleme wie Umweltzerstörung und "Überbevölkerung" lassen sich auch besser lösen, als durch Krankheiten.
 
 
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sina
Alt 07.08.2002, 03:25   #32
Standard

interessant hier.. muss auch voll drüber nachdenken..

natürlich wär es das beste dann eben ein kind umzubringen.. auch wenn ich das nich machen könnte. da hat doch wohl jeder danach so ein schlechtes gewissen einen menschen getötet zu haben. dann schon lieber sich selbst opfern. würde ich dann auch am ehesten machen.

und irgendjemand hatte mal gesagt man soll doch ein kind töten das sowieso bald sterben würde. das is unlogisch, weil ja nach dem einen mord alle anderen gesund wären. von daher müsste man eher eine person nehmen die unglücklich ist und das nicht wegen einer krankheit...
 
 
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ByteGhost
Alt 07.08.2002, 14:37   #33
Standard

*quieks*
Gut, ich habe mir auch ein paar Gedanken zu dem Thema und zur der Problematik gemacht. Obwohl ich zugeben muss das ich noch lange garkein Problem sehe. Im grossen und ganzen ist der Mensch in erster Linie ersteinmal ein Egoist. Sicher gibt es auch die die zwar sagen mir ist das wohl von andern nicht egal, aber sobalt es an das eigene Leben geht, wird jeder und ich betone jeder versuchen sein kleines bescheidenes Leben zu retten. Um welchen Preis auch immer. Sowas nennt sich Überlebensinstinkt. Hat man ja gesehen zu was Menschen fähig sind, als ein Flugzeug abstürzte und ein Teil der Besatzung zum Dinner für die andern wurde. Da spielt es keine Rolle ob es nun 1 Mensch oder eine Million sind. Zwar belastet einen der Gedanke schon für den Tod von einer Million Menschen verantwortlich zu sein, aber egal "So lange wir Morgen haben" Und es gibt ja immer noch genug andere Menschen. Zwar gibt es Menschen die sich für andere Aufopfern, zb eine Mutter die stirbt damit ihr Kind leben kann. Aber tut sie das nicht auch aus Eigennutz, damit zumintest ein Teil von ihr erhalten bleibt? Oder die Selbstmordatentäter, auch sie verfolgen in ihren Augen ein höheres Ziel. Innen ist es nur wichtig möglist viele mit in den Tod zu reissen und das rechtfertig in ihren Augen auch den eigenen Tod, damit sie für ihren Glauben sterben können.

In diesem Sinne, nasse Grüße
Ecco, ein kleiner Delphin
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 07.08.2002, 15:17   #34
Standard

ähem, naja, ich denke, es gibt auch menschen, die anders sind.
ich kann dein doch etwas negatives menschenbild nicht teilen, nachdem jeder mensch sofort zur "reißenden Bestie" wird, wenn die eigene existenz bedroht ist. klar, natürlich gibt es mit sicherheit viele menschen, die so denken, wahrscheinlich sogar fast alle, wie man ja in dieser diskussion sehen kann. genau das wollte ich ja hiermit rausfinden, wie viele leute wie denken und ich denke, bisher ist das ziemlich gut offensichtlich geworden.
aber das ist nur eine theorie und ganz verallgemeinern kannst du das auch nicht. ich denke zum beispel, dass ich nicht unbedingt den tod des kindes firdern würde, nur um persönlich zu überleben.
noch dazu waren wir uns schon ziemlich einig, dass viele menschen sich in der situation selbst opfer würden, um den rest zu retten.
wie passt das zur selbsterhaltungs-theorie?
denk vielleicht mal nicht ganz so negativ von deinen mitmenschen.
 
 
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ByteGhost
Alt 07.08.2002, 15:41   #35
Standard

*quieks*
Nun ich denke nicht negativ, ich bin nur Realist.
Was ich in meinen Text wiederspiegeln wollte, das meist immer der eigene Nutzen im Vordergrund steht. Sei es darum sich zu opfern damit in erster Linie erstmal z.b die Freunde/der oder die Liebste überlebt, an näster Stelle steht erst die Menschheit.

In diesem Sinne, nasse Grüße
Ecco, ein kleiner Delphin
 
 
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Spanky
Alt 08.08.2002, 08:52   #36
Standard

Ich glaube man wäre eher bereit sich selber zu Opfern, als jemanden den man liebt. Wie es mit Fremden Personen wäre, ist eine andere Geschichte. Aber selbst dann. Man sollte sich einfach nur mal vorstellen, wie es ist, der Person(dem Kind)in die Augen zu sehen, wenn man vorhat, es jeden Augenblick, zu töten.

Sehr schwierige frage.

Greetz Spanky
 
 
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