Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postplanet - die Forum Community > Postplanet Talk > Philosophie und Gedanken

Problem mit mir selbst oder so ähnlich...


Thema geschlossen
 
Themen-Optionen
Preston
Alt 28.04.2005, 03:27   #1
Unglücklich Problem mit mir selbst oder so ähnlich...

Mir geht es einfach darum meine Probleme niederzuschreiben und zu hoffen, dass jemand einfach verstehen kann, wovon ich rede.

Dann erzähl ich mal:
Hmmm...ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll. Ich weiß nur, dass ich auch just in the moment einen Krampf in meinem Bauch und eine Aggressivität/Verzweifelung in meinem Kopf habe. Die Sorgen und Probleme überhäufen mich und verstopfen regelrecht meine Ausgabegeräte.

Ich komme mit dieser Welt nicht klar. Ich kann nicht sagen, was ich fühle, ich kann nicht sagen, was ich denke, ich kann nicht zeigen, was ich empfinde. Ich verschliesse mich immer nur weiter in mir und verliere die letzten Mensch um mich rum durch meine eigenen Probleme.

Warum beziehe ich keine professionellen Hilfe? Nun, das ist diese Angst, einem fremden Menschen Gefühle und Ängste anzuvertrauen, sich sozusagen vor ihm auszuziehen und zu hoffen, dass er einen nicht vergewaltigt oder auslacht. Dazu kommt noch die Angst von den Mitmenschen als Psycho oder geisteskrank bezeichnet zu werden, nur weil man zur Therapie geht. Ich weiß, die Leute, die sowas nicht verstehen, sind dumm. Trotzdem ist es unangenehm. Ich weiß nicht WEM ich mich anvertrauen soll.

Ich bin vollständig krank. Meine Psyche wirkt auf meine Physik. Mein Kopf macht meinen Körper kaputt. Ich bin ständig depressiv und aggressiv. Ständig unzufrieden mit meinen Leistungen...ich möchte immer besser sein...immer perfekter. Und es geht nicht darum, dass ich besser sein will, als jemand anders, sondern besser sein als ich. Da ich dies aber nicht schaffe, werde ich aggressiv und depressiv. Es ist ein Teufelskreis.

Dieser Teufelskreis zeichnet sich auch im Alltag ab. Ich habe meine Ausbildung noch in der Probezeit verloren. Angeblich mit der Begründung, dass ich nicht für diesen Beruf(Speditionskaufmann) geschaffen wäre. Und der Chef hat mich schon in der ersten Woche abgemahnt. Wegen Nutella(seine, die ich aufs Brot geschmiert habe. Ich wusste aber nicht, dass das seine war. Die Mitarbeiterin hat mir auch gesagt, dass ich mir alles in der Küche nehmen kann. Geile Falle!) und weil ich bei eben dieser Mitarbeiterin gefragt habe, ob der Platz, an dem ich gerade saß, auch meine ständiger Platz bliebe. Ein Schwachsinn...dann denk ich mir aber, wenn bei dir im Leben sonst auch alles schiefläuft, dann warst du auch wahrscheinlich an diesem Vorfall schuld. Du hast's verbockt. Du bist ein Idiot!

So reite ich mich immer weiter rein. Ich mache alles, was ich noch schönes im Leben habe kaputt. Das einzig schöne, was mir noch geblieben ist, ist meine Freundin. Mit der es aber leider auch in letzter Zeit auch nicht besonders läuft. Ich weiß nicht ob's an mir oder an ihr liegt. Ich hasse mich einfach selbst in letzter Zeit. Aber wenn ich das anderen sage oder zeige, dann trampeln sie nur noch mehr auf mir rum, als sie es jetzt schon tun. Ich bin ohnmächtig.

Ich wehre mich einfach nicht. Ich kann nicht schreien...ich kann Aggressionen, die andere an mir abgelassen haben, nicht an anderen auslassen. Ich behalte alles in mir. Ich bekomme Durchfall, Kopfschmerzen, Depressionen, Aggressionen etc. Vermutlich kommt auch meine chronische Darmentzündung daher. Immer wenn ich viel Stress habe, bekomme ich einen neuen Schub.

Für mich ist mit 19 Jahren das Leben schon nicht mehr Lebenswert. Ich bin schwerkrank, ich bin arbeitslos, psychisch am Ende und ohne Zukunft. Täglich bekommt man mit, dass die Reichen immer reicher werden, und die Armen immer ärmer.

Das mit der Arbeit ist auch so ein Ding. Ich bin zur Zeit auch nicht motiviert mich um etwas neues zu bewerben. Weil ich a) zu wenig selbstvertrauen habe etwas neues nach der Scheiße zu beginnen und b) es nicht wirklich etwas gibt, was mich interessiert.

Ich möchte einen Beruf, der mir Spaß macht und in dem ich mich verwirklichen kann. Wer will das nicht? Aber es gibt Leute die kämpfen sich hoch ohne Rücksicht auf Verluste. Ich bin keiner davon. Ich gebe gleich auf. Weil mich Niederschläge im Leben total fertig machen.

Ein geringer Verdienst wäre für mich nicht schlimm. Ich möchte einfach das Leben geniessen und mich nicht versklaven lassen und irgendeinen Scheiß tagtäglich machen nur um mir am Ende des Monats neben dem gekauften Konsumgut einen runterzuholen.

ICH LEBE NUR EINMAL! Und verdammt nochmal, ich will mir das Leben nicht von irgendwelchen rücksichtslosen, geldgeilen, unsozialen, blinden Wichsern versauen lassen!

Viele Jugendliche sehen einfach keinen Sinn mehr im Leben. Sie können sich nicht verwirklichen. Ich fühle mich wie ein Hamster im Rad. Tu das, was du tun musst und denk bloß nicht nach, das machen andere für dich. Zeige keine Emotionen, die will niemand sehen. Sei nicht sozial, denn niemand anders hat etwas für dich übrig. DIE IGNORANZ, ARROGANZ und dieser EGOISMUS der heutigen Zeit kotzen mich sowas von an. "Lach', und die Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst alleine!" Kaum jemand sorgt sich um andere. Jedoch denke ich, dass viele Menschen sich gerne mehr sozial zeigen würden. Doch sie können's nicht, weil sie angst haben ausgenutzt zu werden. Nach dem Motto:"niemand tut etwas für mich. Also tue ich auch nichts." Keiner für alle, alle für keinen.

Wenn ich z.B. mir meine Generation und jünger angucke, dann sehe ich die Verzweifelung, diese Angst und diese künstliche Glücklichkeit. Man versucht sich durch Konsum und Drogen glücklich zu stellen. Überall um mich rum wird gesoffen, gekifft und sonstwas konsumiert um der beschissenen Realität nur für einen Augenblick zu entfliehen. Wer braucht Playstations? Wer braucht Computer? Wer braucht Fernseher? Wer braucht Konsum? Warum der Job? Warum muß die Welt so kompliziert sein? Geld, Arbeit, Erfolg, warum dieses Streben nach solch belanglosen Dingen? Der Film FightClub zeigt genau das, was ich denke:
"Ich sehe soviel Potential, wie es vergeudet wird.
Eine ganze Generation zapft Benzin,
räumt Tische ab, schuftet als Schreibtisch-sklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos,
machen Jobs, die wir hassen,
kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen.

Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute.
Männer ohne Zweck, ohne Ziel...
Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression.
Unser großer Krieg ist ein spiritueller,
unsere große Depression ist das Leben.

Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben
daß wir irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars...
werden wir aber nicht!
...und das wird uns langsam klar!
Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

Du bist nicht dein Job.
Du bist nicht das Geld auf deinem Konto,
nicht das Auto, das du fährst,
nicht der Inhalt deiner Brieftasche
und nicht deine beschissene Cargo-hose.
Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt!
oder der Film Trainspotting:

Sag ja zum Leben,
sag ja zum Job,
sag ja zur Karriere,
sag ja zur Familie.
Sag ja zu einem pervers großen Fernseher.
Sag ja zu Waschmaschinen,
Autos,
CD-Playern
und elektrischen Dosenöffnern.
Sag ja zur Gesundheit,
niedrigem Cholesterinspiegel
und Zahnzusatzversicherung.
Sag ja zur Bausparkasse,
sag ja zur ersten Eigentumswohnung,
sag ja zu den richtigen Freunden.
Sag ja zur Freizeitkleidung mit passenden Koffern,
sag ja zum dreiteiligen Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen.
Sag ja zu Do-it-yourself
und dazu, auf Deiner Couch zu hocken und Dir hirnlähmende Gameshows reinzuziehen.
Und Dich dabei mit Scheiß-Junk-Fraß vollzustopfen.
Sag ja dazu, am Schluß vor Dich hinzuverwesen,
Dich in einer elenden Bruchbude vollzupissen
und den mißratenen Ego-Ratten von Kindern,
die Du gezeugt hast, damit sie Dich ersetzen,
nur noch peinlich zu sein.
Sag ja zur Zukunft,
sag ja zum Leben.

Aber warum sollte ich das machen?
Vielleicht ist das mein Problem? Ich mache mir Gedanken um mein Leben und das System, in dem wir leben. Ich bin ein Roboter mit einem Systemfehler. Ein denkender Roboter, der nicht das macht, was er soll. Diesen Roboter versucht man zu verschrotten. Aus dem System auszuschliessen. Ihn Verhungern zu lassen und elendig in die Zerstörung zu treiben. I, Robot!

Traurig, aber leider wahr.

Mich kotzt diese Welt einfach nur an. Ich bin gefangen in ihr, ohne meine Einwilligung. Ich kann nicht einfach zusehen und aushalten ohne etwas zu tun. Jedoch bin ich machtlos. Wie ein Fisch im Netz, der seinem Tod entgegen sieht. Man kann aus diesem System nicht lebend aussteigen. Alles wird schlimmer, nicht besser.

Menschen suchen ihren Sinn im Leben. Sei es im Konsum, in der Kirche, in der Liebe, in dem Erfolg oder eben in der Phylosophie.

Ich will kreativ sein. Der Welt etwas schenken, was sie wirklich braucht. Die Wege zur Kreativität werden mir durch soziale, finanzielle und bürokratische Barrieren verwehrt. Dabei will ich nur glücklich sein. Ich will niemandem etwas nehmen. Ich möchte nur geben.

Und ich besitze nicht mal eine Idee...eine Idee an einen Beruf, der solche Kriterien deckt und mich fordert und glücklich stellt.

Ich bin verzweifelt, müde und abgestumpft. Selbstmord ist keine Lösung. Ich will nicht einfach den Stecker ziehen. Dazu ist mir das Leben viel zu schade.

Ich warte nur noch auf einen Knall, der diese kranke Gesellschaft erschlägt und aufwachen lässt. Ihnen zeigt, dass das Leben nicht aus Fernsehern, Autos, Klamotten, Fast Food besteht. Diese Gesellschaft ist wahnsinnig. Viele merken es, sie sind aber nicht gewollt oder nicht fähig etwas dagegen zu tun. Sie besitzen nicht die Macht. Aber die, die Macht besitzen sind schon so wahnsinnig, dass sie nichts mehr merken. Sie wollen mehr und mehr. Ihre Gier treibt sie, und viele andere, ins Grab.

...
 
 
Nach oben
Hammer Unslieb
Alt 28.04.2005, 09:41   #2
Standard

Sorry ich habs nur kurz überflogen... aber dein Chef hat dich abgemahnt, weil du sein Nutella genommen hast?!? So richtig mir Brief? Was ist dass denn für ne scheiß firma gewesen?!?
 
 
Nach oben
NoirLionne
Alt 28.04.2005, 10:27   #3
Standard

So wie du dein Leben beschreibst könnte es bis auf deine Ausbildung wort wörtlich auf das Leben und den psychischen Zustand meiner besten Freundin passen. Aber sie hat es geschafft sich da rauszuholen und fühlt sich inzwischen besser. Wie und wodurch dass nun genau bei ihr sich geändert hat kann ich nicht erklären, vielleicht haben ihr die Gespräche mit mir und ihrem Freund geholfen oder vielleicht hat sie es einfach so akzeptiert wie ihr Leben nun mal ist und dass es sich nicht auf einmal ändern lässt. Sie hat sich verschiedene Jobs gesucht um auch etwas Geld zu haben denn vor 1 1/2 Jahren hat sie ihre Mutter mit 18 aus dem Haus geschmissen. Zum Glück konnte sie dann bei Freunden wohnen. Da muss sie demnächst aber auch ausziehen da die aus ihrem Haus in eine vierzimmer wohnung ziehen und somit für sie kein Platz mehr da ist.

Klar könnte man jetzt einfach sagen hör auf dir über das alles Gedanken zu machen und lebe dein Leben so wie es ist. Und dass du aufhören solltest immer besser zu sein als du es schon bist. Denn du bist bestimmt nicht schlecht und scheinst dich wirklich anzustrengen bzw. willst es zumindest immer nur wegen deinem psychischem und physischem Zustand klappt es vielleicht nicht immer. Aber eben das ist ja das was du nicht willst.(Also zumindest kommt es so rüber.) Einfach nur ein Mitläufer zu sein und alles zu akzeptieren so wie es ist. Du willst alles verbessern und den Menschen irgendwo die Augen öffnen. Aber ich glaube dass das ein einziger Mensch beim besten Willen nicht erreichen kann. Deshalb ist es wirklich wie du sagst alles ein einziger Teufelskreis. Du versuchst etwas zu ändern scheiterst aber bist dann sauer auf dich selbst dass du es nicht geschafft hast, wirst dadurch depressiv und machst dich nur selber weiter kaputt. Und jedes mal wiederholt sich alles aufs neue.

Fällt es dir aber auch schwer dich einer person halt eben nem Psychotherapeuten oder so die sich wirklich damit auskennt anzuvertrauen? Du sagst dass du es nicht kannst da diese Person eine fremde Person ist. Aber für mich wäre es z. B. eher ein Grund mich ihr anzuvertrauen da sie mich auch nicht kennt und über mich dadurch nicht urteilen kann sondern mir helfen soll. Denn die kennen sich da ja schließlich aus und wissen was sie tun und wie sie reagieren sollen und ein Psychotherapeut wird dich bestimmt auch net auslachen und wenn du nicht willst dass dich andere als einen Psycho abstempeln der ne Therapie macht, dann sags ihnen doch einfach nicht. Niemand braucht zu wissen dass du ne Therapie machst.
 
 
Nach oben
katsu
Alt 28.04.2005, 11:14   #4
Standard

Mmmmh... ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mir gehts nicht anders. Nur bin ich nicht schwer krank, habe keine Depressionen und auch keine Aggressionen. Ich habe mich mit der Gesellschaft von heute abgefunden. Sie soll sich entwickeln wie sie es für richtig hält. Ich halte eigentlich recht viel vom Kapitalismus, aber es stört mich, dass dieser nur durch die Summe der Egoismen getragen wird.
Die Gesellschaft soll machen was sie will, aber sie darf nicht von mir erwarten, dass ich mit schwimme.

Ich habe die gleichen Ziele wie du und Iich bin auch niemand der über Leichen geht um glücklich zu werden. Es würde bedeuten anderen eben diese Glücklichkeit zu nehmen.
Ich bin noch im Abitur, danach werde ich einen Job ergreifen bei dem ich anderen Menschen helfen werde. Wie das genau ausschauen wird, wird sich noch herausstellen. Entweder ich geh zur Polizei und wenn das nicht wird, dann möchte ich Logopäde oder etwas in der Richtung werden.

Es geht mir einfach um die sozialen Aspekte, die immer mehr in der Gesellschaft verloren gehen. Ich sehe kaum einen der der alten Frau letztens geholfen hat ihre Einkäufe den Berg hochzutragen. Niemand. Es hat mir persönlich weh getan wie diese Frau sich den Berg hochgekämpft hat. Mmh... ich habe ihr letztendlich geholfen. Aber es schockt wie wenig unsere Mitmenschen sehen, bzw. was sie alles ignorieren.

Preston, lass dich nicht unterkriegen. Kämpf für deine Lebensziele, aber nicht auf Kosten anderer. Wenn du lernst zu kämpfen, dich durchzusetzen, dann wirst du deinen Weg machen und ich kann dir versprechen, dass du dann deine Ziele erreichen wirst. Du hast es drauf, dass habe ich gesehen als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Also hau rein und zeig uns, dass man es besser machen kann .

Du brauchst keinen "Beruf" in dem Sinne. Mmmh... was ich mir vorstellen könnte wäre, dich als Schriftsteller... . Du schreibst sehr gut und drückst dich aus wie ich es zum Beispiel nie könnte. Du wärst selbstständig, nicht unbedingt auf andere angewiesen (Außer vielleicht den Verlag). kA... ist nur so ein Gedankenanstoß.

Das mit deiner Freundin wird sich auch einrenken. Ich weiß jetzt nicht was da im argen ist. Aber vielleicht solltest du mit ihr über deine Gedanken&Sorgen reden. Nur so kann sie dich verstehen und dir helfen können! Sie kann ja nicht in deinen Kopf schauen und wissen was du denkst & fühlst.

Lern aus dir herauszutreten und dich anderen mitzuteilen, sonst gehst du im Endeffekt wirklich daran kaputt.
Du brauchst auch keine Sorge haben, dass dich jemand ausnutzt. Klar, es wird immer Menschen geben die das vorhaben, bzw. unbeabsichtigt tun werden. Erlebe ich ja auch. Aber man kann entweder darüber hinwegsehen (wenn einem der Einsatz zurückgegeben wird, dann ist es auch kein ausnutzen mehr ) oder man entwickelt einen gewissen Grad an Menschenkenntnis durch den man diese Menschen dann erkennt. Ich bin schon sehr oft auf solche Menschen hereingefallen. Hab mich aber nie beirren lassen. Sowas darf man auch nicht. Weil sie sonst dein Leben bestimmen.

Mach das was du für richtig hältst! Und red mit deiner Freundin, sie ist nicht umsonst deine Freundin .

Und denk dran, du bist nicht allein ;-).

Mfg, Katsu
 
 
Nach oben
Der Hutmacher
Alt 28.04.2005, 14:39   #5
Standard

:`)

Mir sind grad beim lesen die Tränen gekommen. Wirklich.
Wollte grad auch ein Thema erstellen...aber..das lass ich nun. Er hätte genauso ausgesehen...obwohl...ich hätts nicht so gut beschreiben können.

Man sollte ein Land gründen in dem wir (alle die so denken) für uns sind.
Ich bin mittlerweile schon irgendwie "drüber weg"....
d.h. ...ich hab die Hoffnung aufgegeben. Ich will dir nicht den Mut nehmen oder so...aber ich denke...es wird nie besser.
Die Welt wird nie besser.
Was kann man machen? Nichts. Entweder man passt sich an (wenn mans kann)...man lebt mit depressionen weiter und hofft das mans durchsteht oder das es besser wird...oder man setzt dem ganzen ein Ende.
Ich persönlich habe wie gesagt die Hoffnung aufgegeben...und lebe irgendwie nur noch in meinem Kopf. Leider.

Ich hoffe das du es schaffst irgendwie glücklich zu werden. Viel Glück dabei.

MfG
Der Hutmacher
 
 
Nach oben
Preston
Alt 28.04.2005, 20:10   #6
Standard

Original geschrieben von Hammer Unslieb
Sorry ich habs nur kurz überflogen... aber dein Chef hat dich abgemahnt, weil du sein Nutella genommen hast?!? So richtig mir Brief? Was ist dass denn für ne scheiß firma gewesen?!?
Ja, so war es. Bloß ohne Brief, sondern "mündlich". Es waren noch viele andere zweifelhafte und nicht durchschaubare Faktoren. Irgendwie bin ich auch glücklich, dass ich da weg bin. Ich ging schon an dem Morgen zur Firma mit dem Wunsch, dass die mich entlassen, weil ich einfach kein Bock mehr darauf hatte. Und mir ging es wegen den anderen genannten Gründen schon beschissen.
Original geschrieben von NoirLionne
So wie du dein Leben beschreibst könnte es bis auf deine Ausbildung wort wörtlich auf das Leben und den psychischen Zustand meiner besten Freundin passen. Aber sie hat es geschafft sich da rauszuholen und fühlt sich inzwischen besser. Wie und wodurch dass nun genau bei ihr sich geändert hat kann ich nicht erklären, vielleicht haben ihr die Gespräche mit mir und ihrem Freund geholfen oder vielleicht hat sie es einfach so akzeptiert wie ihr Leben nun mal ist und dass es sich nicht auf einmal ändern lässt. Sie hat sich verschiedene Jobs gesucht um auch etwas Geld zu haben denn vor 1 1/2 Jahren hat sie ihre Mutter mit 18 aus dem Haus geschmissen. Zum Glück konnte sie dann bei Freunden wohnen. Da muss sie demnächst aber auch ausziehen da die aus ihrem Haus in eine vierzimmer wohnung ziehen und somit für sie kein Platz mehr da ist.

Klar könnte man jetzt einfach sagen hör auf dir über das alles Gedanken zu machen und lebe dein Leben so wie es ist. Und dass du aufhören solltest immer besser zu sein als du es schon bist. Denn du bist bestimmt nicht schlecht und scheinst dich wirklich anzustrengen bzw. willst es zumindest immer nur wegen deinem psychischem und physischem Zustand klappt es vielleicht nicht immer. Aber eben das ist ja das was du nicht willst.(Also zumindest kommt es so rüber.) Einfach nur ein Mitläufer zu sein und alles zu akzeptieren so wie es ist. Du willst alles verbessern und den Menschen irgendwo die Augen öffnen. Aber ich glaube dass das ein einziger Mensch beim besten Willen nicht erreichen kann. Deshalb ist es wirklich wie du sagst alles ein einziger Teufelskreis. Du versuchst etwas zu ändern scheiterst aber bist dann sauer auf dich selbst dass du es nicht geschafft hast, wirst dadurch depressiv und machst dich nur selber weiter kaputt. Und jedes mal wiederholt sich alles aufs neue.

Fällt es dir aber auch schwer dich einer person halt eben nem Psychotherapeuten oder so die sich wirklich damit auskennt anzuvertrauen? Du sagst dass du es nicht kannst da diese Person eine fremde Person ist. Aber für mich wäre es z. B. eher ein Grund mich ihr anzuvertrauen da sie mich auch nicht kennt und über mich dadurch nicht urteilen kann sondern mir helfen soll. Denn die kennen sich da ja schließlich aus und wissen was sie tun und wie sie reagieren sollen und ein Psychotherapeut wird dich bestimmt auch net auslachen und wenn du nicht willst dass dich andere als einen Psycho abstempeln der ne Therapie macht, dann sags ihnen doch einfach nicht. Niemand braucht zu wissen dass du ne Therapie machst.
Naja, es ist immer wieder schön zu hören, dass es andere gibt, die genau so denken wie man selbst. Das Problem ist aber, dass keinem von uns hilft. Wir, die Betroffenen, bleiben alleine für uns mit unseren Problemen, Ängsten und Sorgen. Es gibt leider keine Allzwecklösung für dieses Verhalten. Jeder muss sich sozusagen, leider, selbst helfen. Entweder er wird irgendwie damit fertig oder eben nicht. So scheiße es auch klingen mag.
Original geschrieben von katsu
Mmmmh... ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mir gehts nicht anders. Nur bin ich nicht schwer krank, habe keine Depressionen und auch keine Aggressionen. Ich habe mich mit der Gesellschaft von heute abgefunden. Sie soll sich entwickeln wie sie es für richtig hält. Ich halte eigentlich recht viel vom Kapitalismus, aber es stört mich, dass dieser nur durch die Summe der Egoismen getragen wird.
Die Gesellschaft soll machen was sie will, aber sie darf nicht von mir erwarten, dass ich mit schwimme.

Ich habe die gleichen Ziele wie du und Iich bin auch niemand der über Leichen geht um glücklich zu werden. Es würde bedeuten anderen eben diese Glücklichkeit zu nehmen.
Ich bin noch im Abitur, danach werde ich einen Job ergreifen bei dem ich anderen Menschen helfen werde. Wie das genau ausschauen wird, wird sich noch herausstellen. Entweder ich geh zur Polizei und wenn das nicht wird, dann möchte ich Logopäde oder etwas in der Richtung werden.

Es geht mir einfach um die sozialen Aspekte, die immer mehr in der Gesellschaft verloren gehen. Ich sehe kaum einen der der alten Frau letztens geholfen hat ihre Einkäufe den Berg hochzutragen. Niemand. Es hat mir persönlich weh getan wie diese Frau sich den Berg hochgekämpft hat. Mmh... ich habe ihr letztendlich geholfen. Aber es schockt wie wenig unsere Mitmenschen sehen, bzw. was sie alles ignorieren.

Preston, lass dich nicht unterkriegen. Kämpf für deine Lebensziele, aber nicht auf Kosten anderer. Wenn du lernst zu kämpfen, dich durchzusetzen, dann wirst du deinen Weg machen und ich kann dir versprechen, dass du dann deine Ziele erreichen wirst. Du hast es drauf, dass habe ich gesehen als ich deinen Beitrag gelesen habe.
Also hau rein und zeig uns, dass man es besser machen kann .

Du brauchst keinen "Beruf" in dem Sinne. Mmmh... was ich mir vorstellen könnte wäre, dich als Schriftsteller... . Du schreibst sehr gut und drückst dich aus wie ich es zum Beispiel nie könnte. Du wärst selbstständig, nicht unbedingt auf andere angewiesen (Außer vielleicht den Verlag). kA... ist nur so ein Gedankenanstoß.

Das mit deiner Freundin wird sich auch einrenken. Ich weiß jetzt nicht was da im argen ist. Aber vielleicht solltest du mit ihr über deine Gedanken&Sorgen reden. Nur so kann sie dich verstehen und dir helfen können! Sie kann ja nicht in deinen Kopf schauen und wissen was du denkst & fühlst.

Lern aus dir herauszutreten und dich anderen mitzuteilen, sonst gehst du im Endeffekt wirklich daran kaputt.
Du brauchst auch keine Sorge haben, dass dich jemand ausnutzt. Klar, es wird immer Menschen geben die das vorhaben, bzw. unbeabsichtigt tun werden. Erlebe ich ja auch. Aber man kann entweder darüber hinwegsehen (wenn einem der Einsatz zurückgegeben wird, dann ist es auch kein ausnutzen mehr ) oder man entwickelt einen gewissen Grad an Menschenkenntnis durch den man diese Menschen dann erkennt. Ich bin schon sehr oft auf solche Menschen hereingefallen. Hab mich aber nie beirren lassen. Sowas darf man auch nicht. Weil sie sonst dein Leben bestimmen.

Mach das was du für richtig hältst! Und red mit deiner Freundin, sie ist nicht umsonst deine Freundin .

Und denk dran, du bist nicht allein ;-).

Mfg, Katsu
Das schön zu lesen. Danke. Aber wie ich schon zu NoirLionne schrieb, es gibt leider keine Allzweckwaffe. Jeder ist individuell und führt auch sein Leben individuell. Jeder muss erstmal zu sich selbst finden. Das ist das Schwerste daran. In der "Selbstfindungszeit" bleibt das Leben eben nicht um einen herum stehen und gibt einem die Möglichkeit in Ruhe und ohne Stress über sich selbst zu sinnen. Der alltag lenkt einen, in diesem Fall negativ, ab. Und so wird es immer nur noch schwieriger.
Original geschrieben von Der Hutmacher
:`)

Mir sind grad beim lesen die Tränen gekommen. Wirklich.
Wollte grad auch ein Thema erstellen...aber..das lass ich nun. Er hätte genauso ausgesehen...obwohl...ich hätts nicht so gut beschreiben können.

Man sollte ein Land gründen in dem wir (alle die so denken) für uns sind.
Ich bin mittlerweile schon irgendwie "drüber weg"....
d.h. ...ich hab die Hoffnung aufgegeben. Ich will dir nicht den Mut nehmen oder so...aber ich denke...es wird nie besser.
Die Welt wird nie besser.
Was kann man machen? Nichts. Entweder man passt sich an (wenn mans kann)...man lebt mit depressionen weiter und hofft das mans durchsteht oder das es besser wird...oder man setzt dem ganzen ein Ende.
Ich persönlich habe wie gesagt die Hoffnung aufgegeben...und lebe irgendwie nur noch in meinem Kopf. Leider.

Ich hoffe das du es schaffst irgendwie glücklich zu werden. Viel Glück dabei.

MfG
Der Hutmacher
Ich will aber nicht einfach so aufgeben und alles hinnehmen. Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
 
 
Nach oben
Der Hutmacher
Alt 29.04.2005, 13:56   #7
Standard

richtig. ich hoffe ja auch dass du das schaffst und wünsche dir viel glück dabei.

ich habe aufgegeben. erstrecht nach dem tag heute.
ich habe sehr lange gehofft und gekämpft. leider wurde alles irgendwie immer schlimmer. und nun sitz ich hier und weiß nicht mehr weiter.
aber.........wat solls. eh alles egal.

die welt gehört nunmal den starken (worunter ich bestimmt nicht falle). aber ich denke, so wie du dich ausdrückst und alles beschrieben hast, dass du stark genug bist. sei schonmal froh darüber
tschöö....
 
 
Nach oben
mizue
Alt 29.04.2005, 17:09   #8
Standard

ich finds jetzt gar nicht so schlimm, dass "wir uns leider selbst helfen müssen". immerhin ists schön zu wissen, dass wir uns selbst helfen KÖNNEN (und noch besser, wenn wir merken, dass wir grad dabei sind es zu tun). das ist auch teil der selbstfindung.

@hutmacher
die starken haben sicherlich auch so ihre probleme. nur zeigen die das meistens nicht (und gestehen sichs selbst vllt auch gar nicht ein oder sind sich dessen nicht bewusst) und nach außen hin wirkt immer alles perfekter als es in wahrheit ist.

sich selbst die opferrolle zuzuschieben ist irgendwie verdammt... doofe. wer ist schon WIRKLICH machtlos, außer natürlich er will nix anderes wahrhaben?
 
 
Nach oben
soul.
Alt 29.04.2005, 17:40   #9
Standard

Warum beziehe ich keine professionellen Hilfe? Nun, das ist diese Angst, einem fremden Menschen Gefühle und Ängste anzuvertrauen, sich sozusagen vor ihm auszuziehen und zu hoffen, dass er einen nicht vergewaltigt oder auslacht. Dazu kommt noch die Angst von den Mitmenschen als Psycho oder geisteskrank bezeichnet zu werden, nur weil man zur Therapie geht. Ich weiß, die Leute, die sowas nicht verstehen, sind dumm. Trotzdem ist es unangenehm. Ich weiß nicht WEM ich mich anvertrauen soll.
wie bitte? ich glaube kaum, dass du ein problem damit hast, das was dich bewegt zu formulieren. hast du ja anscheinend hier geschafft. was ich also nicht verstehe, warum zum teufel vertraust du einem ausgebildeten psychiater (und dich auslachen ist wohl das letzte, was der tun wird, wie kommst du auf solchen bloedsinn?) weniger, als den usern in diesem forum? warum schaffst du es nicht, einem menschen persoenlich zu sagen, wenn du deine leidensgeschichte hier vor potentiell tausenden von internetnutzern ausbreitest? und glaubst du wirklich, deine situation wuerde sich noch grossartig verschlechtern, weil einige leute aus deinem umfeld dich fuer geisteskrank halten?

vermutlich hat es dir bereits etwas geholfen, deine situation hier zu artikulieren. freud war es, der meinte, um psychische probleme in den griff zu bekommen, muesse man ihre ursachen ans tageslicht zerren und sich ihrer bewusst werden. wenn dir das hier schon geholfen hat, wie viel besser wird es dir dann nach einigen besuchen beim psychiater gehen? also ich wuerde in deinem fall vermutlich hingehen.


die welt gehört nunmal den starken (worunter ich bestimmt nicht falle).
an die determiniertheit der eigenen person in dieser beziehung zu glauben halte ich fuer ziemlich bescheuert, ums mal etwas krasser auszudruecken als mizü. damit verbaut man sich doch saemtliche chancen, je wieder aus dem stimmungstief rauszukommen. ich kann dafuer leider keinerlei verstaendnis aufbringen, wenn sich jemand dermassen haengen laesst und einfach aufgibt. wer nicht an seinen erfolg glaubt, hat in vielen faellen schon verloren. wer an seinen misserfolg glaubt, kann nicht gewinnen.

das leben ist nunmal nicht fair, und das gerade ist es, was einem mut machen sollte. wenigstens, wenn man in einem freien land wie dem unseren lebt. die welt gehoert den starken? genau so ist es. steht doch auf und kaempft fuer euch, ihr habt euer schicksal doch in der hand verdammt. wenn das leben nicht fair ist, hat man alle chancen, seine staerken auszunutzen oder neue staerken zu entwickeln um sich vorteile zu verschaffen.
werft doch mal eure moral kurz beiseite. zuviel davon tut auch nicht gut, sondern blockiert einfach nur. ausserdem sollte man sowieso ne menge dinge viel gelassener sehen. warum sich von allem runterziehen lassen?
meine freundin macht mich traurig, weil sie staendig treffen absagt und mich anzickt, sobald ich n anderes maedel anguck? na und, mach ich halt schluss und such mir ne neue!
staerke heisst, in jeder situationen die kontrolle zu haben, ueber sich selbst, koerperhaltung, mimik, gefuehle und ueber andere. egoismus ist GUT FUER EUCH! wenn jeder dem prinzip des ethischen egoismus (nur um hier mal ein schlagwort aus der philosophie zu gebrauchen) folgen wuerde, waer doch alles ok. und jetzt jammert nicht gleich wieder rum "baaaeh, egoismus ", hinter dem prinzip steckt naemlich mehr. man tut anderen gutes, ums selbst spaeter vorteile davon zu haben. wer schwach ist, hat die arschkarte. aber ihr habt alle moeglichkeiten, stark zu werden und die arschkarte loszuwerden. also macht was aus euch.
ich merk schon, ich steiger mich hier son bisschen in was rein... aber ich finds einfach nur nervig, wenn leute sich aufgeben. vor allem, nachdem sie lange "gehofft" haben, was soll denn der scheiss? hoffen hilft nicht, steht auf und macht was!


*edit: noch was wichtiges, was mir gerade eingefallen ist. ihr redet vom aendern, hoffen, dass es besser wird... und ich meine jetzt den hutmacher. bist du mit der geschichte oskar schindlers vertraut? erst skrupelloser firmenboss, dann alle seine fabrikarbeiter vor dem sicheren tod bewahrt.
hoffen und "nur im kopf leben" ist daneben, wenn du was aendern willst (die ganze welt zu aendern wird natuerlich schwer), dann musst du dir eben erstmal die moeglichkeit dazu erarbeiten. und die kommt nicht von ganz alleine, ansonsten bleibts beim "alten frauen ueber die strasse helfen".

*edit2: zu dieser "ich hab keine lust mich anzupassen"-geschichte. warum hat dieses "sich anpassen" immer diesen negativen beiklang. man passt sich nicht an, wenn man sich seiner natur entsprechend verhaelt. vielmehr grenzt man sich aus, wenn man es nicht tut. vielleicht zieht man aus diesem "anders sein" auch irgendeine komische befriedigung, ist ja schon supercool "gegen den strom" zu schwimmen.
wer sagt denn, dass man um in dieser welt vernuenftig leben zu koennen, talkshows gucken und 3 mal am tag essen muss? in solchen oberflaechlichen belangen kann man ruhig mal anders sein. aber auf den eigenen vorteil bedacht zu sein und als erstes an sich selbst zu denken gehoert fuer mich zu den dingen, die man nicht aufgeben sollte. was nuetzt ihr der gesellschafft, wenn ihr irgendwo rumsitzt und auf bessere zeiten hofft?
 
 
Nach oben
Der Hutmacher
Alt 08.05.2005, 13:48   #10
Standard

du wirst es nicht glauben soul. aber da geb ich dir 100% recht. absolut. hab ich ja auch gesagt.
ich meinte ja nur...
also stell dir mal vor...du versuchst es zu ändern, zu kämpfen etc. ... aber du schaffst es nicht. du schaffst es einfach nicht...und es wird immer schlimmer. irgendwann kann man dann nicht mehr...und man gibt auf. es hat dann keinen sinn mehr...weil du weißt...es wird sich nie ändern.
zu kämpfen ist hart und anstrengend..und wenn man verliert ist es umso härter..wie ich grad wieder bemerkt habe. da kann man sich vielleicht besser damit abfinden..jedenfalls versuche ich das.
is ja auch nur meine meinung...
 
 
Nach oben
mizue
Alt 08.05.2005, 14:50   #11
Standard

was dir fehlen sind wahrscheinlich die geduld, der glauben an dich und gelassenheit... du hast immerhin auch laufen gelernt und ich bezweifle, dass dir das sofort perfekt gelungen ist. "kämpfen" (wenn man das überhaupt so sagen darf) bedeutet ja nicht, dass es einmal kurz weh tut und auf einmal fällt dir die weisheit vom himmel... veränderung ist immer ein prozess, der geprägt ist von erfolg und misserfolg. wichtig ist halt eben, dass du nicht in alte muster zurückfällst und nicht vergisst auf deinem weg zu bleiben, auch wenn es mal besonders schwierig ist oder du besonders an dir zweifelst. das gehört dazu.

achja und falls du dir zwischendrin mal denkst: "was soll der ganze scheiß, ich schaffs ja doch nicht!" -> ignore und weitermachen bzw. dich selbst fragen: "wieso sollte ich es eigentlich nicht schaffen?".
 
 
Nach oben
Nussjunge HQ
Alt 08.05.2005, 21:56   #12
Standard

Sorry, ich weiß das das nicht das ist was alle hier hören wollen ,aber ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der sich dermaßen selbst bemidleidet. Bist du dumm? Bist du in ne scheiß situation reingeboren? Lebst du in Bagdad? Was soll das? Wieso versuchst du nicht deine Prbobleme zu lösen anstatt in Selbstmitleid zu zerfließen?
 
 
Nach oben
Raubtier
Alt 08.05.2005, 22:10   #13
Standard

Original geschrieben von Nussjunge HQ
Sorry, ich weiß das das nicht das ist was alle hier hören wollen ,aber ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der sich dermaßen selbst bemidleidet. Bist du dumm? Bist du in ne scheiß situation reingeboren? Lebst du in Bagdad? Was soll das? Wieso versuchst du nicht deine Prbobleme zu lösen anstatt in Selbstmitleid zu zerfließen?
Hallo? Ist doch nicht dein Kram.Wenn du nix Konstruktives zu sagen hast solltes du gar nix sagen.

 
 
Nach oben
Der Hutmacher
Alt 08.05.2005, 22:16   #14
Standard

Nussjunge HQ das is kein selbstmitleid. darüber bin ich eigentlich schon weg. es ist nur meine meinung. du kannst meine situation nicht verstehen (was ich niemals verlange...)...aber wenn ich denke dass es mir schlecht geht...auch wenn es anderen menschen auf eine andere art schlecht geht...dann gehts mir halt schlecht. und ich habe mich nur damit abgefunden da ich denke es ist einfacher. fertig.
 
 
Nach oben
Cpt.Picard
Alt 09.05.2005, 11:19   #15
Standard

Hallo,

an Preston und alle anderen dehnen es so ergeht!

Die Gesellschaft zwingt uns Normen auf und suggeriert das wir alle
Superschön, Superreich und Supererfolgreich sind.

Eines Tages, wenn wir bemerken das es nicht so ist, das wir nicht alle
diese Eigenschaften verkörpern, wehren wir uns innerlich dagegen.

Depressionen, unzufriedenheit, Resignation sind die Folge.

Ich gebe dir einen wohl gemeinten Rat!

Schau dir den Film Fight Club an!
 
 
Nach oben
Nussjunge HQ
Alt 09.05.2005, 15:47   #16
Standard

1) Das mit selbstmitleid war jetzt an Preston gerichtet.
29 An Pickard: Du willst ihm doch jetzt nicht ernsthaft mit hollywood kommen, oder?
 
 
Nach oben
Cpt.Picard
Alt 09.05.2005, 16:02   #17
Standard

1. Man schreibt es Picard
und
2. Warum nicht?

Womit willst du denn kommen?
 
 
Nach oben
mizue
Alt 09.05.2005, 17:45   #18
Standard

da war preston wohl schneller als dein wohlgemeinter rat sich fight club zu gemüte zu führen, s. zitat im ersten post
 
 
Nach oben
missgreenx
Alt 30.09.2006, 14:35   #19
Standard

Also, jetzt mal ernst und zusammengefasst: Du bist schwer krank (, jetzt körperlich oder ..?), du hast Probleme im Job, du bist unzufrienden mit der Welt und dich depremiert die knallharte Wahrheit der Menschheit.... ?!
Selbstmitleid?
Also, ich weis ja net wie lange du das schon hast, abba ich würd sagen, dass isne Phase, ... hat docj jeder schonmal
 
 
Nach oben
Sivar
Alt 30.09.2006, 22:29   #20
Standard

No offence missgreen, aber du kommst mit deiner Antwort knapp 1 1/2 Jahre zu spät .
 
 
Nach oben
Thema geschlossen

Themen-Optionen


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Küblböck Urteil ein Witz Fivemiles Im Namen des Gesetzes 65 29.06.2004 18:50
Wurst...oder so ähnlich Grandylein Fun und Rätsel-Planet 9 07.09.2003 00:41
Ladendiebstahl Ya Im Namen des Gesetzes 7 13.03.2002 18:35
Kann neuer PC mitgenommen werden? voice Im Namen des Gesetzes 15 05.05.2001 22:38
Cross-Telecom Rechnung!!! Tyrus Im Namen des Gesetzes 81 09.02.2001 00:51


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:49 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.0 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.1.0 ©2007, Crawlability, Inc.