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Pessimismus Vs. Optimismus / Positives Denken

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ShakeTheDisease
Alt 04.03.2008, 14:47   #1
Standard Pessimismus Vs. Optimismus / Positives Denken

Seid ihr Optimist oder Pessimist?

Kommt der vorsichtige, skeptische und kritsch hinterfragende Pessimist besser durchs Leben, als der gutgläubige, leichtsinnige und naive Optimist?
(Achtung, provokante, suggestive Fragestellung!)

Kann man Optimist oder Pessimist werden wollen, oder ist man es einfach aufgrund seiner Lebenserfahrungen?

Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
 
 
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short_cut_baby
Alt 04.03.2008, 18:10   #2
Standard

halb halb^^

Der Optimist in mir lässt mich aus jeder Situation immer das gute sehen, auch wenn was nicht so läuft, geh ich nach dem motto: wird schon oder wird nächstes ma besser.

der pessimist bzw die bodenständige kommt eben raus, wenn ich seh das was nicht klappen wird. Wenn jemand sagt: "ich werd zum mond fliegen im urlaub!" kommt von mir eben "denk ma nach wie viel das kostet, das wirst du nicht ud da wirst du auch nich viel spaß dran haben weil blah"
 
 
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Pussycat
Alt 04.03.2008, 18:18   #3
Standard

Ich sage mal so...ich find beides sind zu krasse Extreme...das gute Mittelding wäre optimal...

Ich kann diese überzogenen Möchtegern Optimisten einfach nicht haben...wenn mir einer den ganzen Tag von Sonnenschein erzählt..krieg ich echt ein zu viel!
Genauso diese Dauerdepris...deren Leid sie mir ständig klagen müssen..und wie negativ und schlecht doch die Welt ist!
Beides einfach zu dick aufgetragen....

Ich nehm das Ding dazwischen.... hhrrhrr

Kann man Optimist oder Pessimist werden wollen, oder ist man es einfach aufgrund seiner Lebenserfahrungen?
Lebenserfahrungen...
Das Leben prägt und drückt einen in die Richtung die man erfahren hat ...
da das Leben (zumindestens meins) immer 2 Seiten hat...hab ich mich für den Optipessi entschieden....
immer positiv denken....aber dennoch eine gesunde skepzis bewahren !

Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
Ich glaube nicht, das man mit negativem Denken Erfolg erlangen kann ...

Geändert von Pussycat (04.03.2008 um 18:43 Uhr).
 
 
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Fränze
Alt 04.03.2008, 19:14   #4
Standard

Zitat von ShakeTheDisease
Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
Optimismus allein erzeugt möglicherweise Mut und Tatkraft, weil negative Folgen nicht erwartet werden.
Pessimismus allein erzeugt eher Entschlusslosigkeit, weil "es ja eh´ nix nützt".

Erfolg hat man, wenn man in dem, was man macht, gut ist und dabei eine eher positive Austrahlung hat.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 04.03.2008, 19:37   #5
Standard

Lustigerweise kann ich garnicht sagen was ich bin. Teilweise verhalte ich mich wie ein Pessimist bzw. gehe mit einem Understatement an die Sachen ran. Einfach um meine Umgebung und mich selber nicht zutäuschen. Auf der anderen Seite versuche ich es und wenn es nicht klappt ärgere ich mich auch und sehe aber auch die positive Seite des Lernens dahinter.

Ich kann einfach nicht die Leute leiden die sich alles schön reden aber nix leisten und das zählt für mich auch zum Optimismus. Wenn ich etwas versuche zu erreichen und auf welcher Qualität gebe ich erstmal den schlechtesten Wert und sehe was passiert. Nach oben kann immer korrigiert werden!
 
 
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Reh
Alt 04.03.2008, 19:50   #6
Standard

Wird hier nicht an manchen Stellen Optimismus mit Sorglosigkeit und Naivität verwechselt?
 
 
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Wodar Hospur
Alt 04.03.2008, 20:02   #7
Standard

Für mich steckt hinter dem Optimismus einfach das Wissen um Unabwägbarkeiten, bei diesen aber immer auf den jeweils günstigsten Verlauf zu hoffen.
Während Naivität einfach das Nichtwissen und Sorglosigkeit das fehlende Beachten dieser Unabwägbarkeiten bedeutet.
 
 
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sabre
Alt 04.03.2008, 21:11   #8
Standard

Siehe Signatur Wuhaha
 
 
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mue
Alt 04.03.2008, 21:25   #9
Standard

vom denken Pessimist

vom handeln Optimist

warum: z.b mich, ich find diese Welt scheiße, jedoch habe ich nur ein kurzes leben und dass will ich genießen und feiern und vollkommen auskosten
ich find das is die beste art für die man sich entscheiden kann
 
 
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nonsurvivor
Alt 05.03.2008, 02:46   #10
Standard

Zitat von ShakeTheDisease
Seid ihr Optimist oder Pessimist?
Bin grade unentschlossen, kann mich zumindest nicht spontan einer der beiden Gruppen zuordnen.

Kommt der vorsichtige, skeptische und kritsch hinterfragende Pessimist besser durchs Leben, als der gutgläubige, leichtsinnige und naive Optimist?
(Achtung, provokante, suggestive Fragestellung!)
Naja, sagen wirs mal so: Der Optimist wird möglicherweise öfter schon mal auf die Schnauze fallen. Aber ebenso wird er sich vermutlich auch schneller wieder fangen können. Der Pessimist wird entsprechend weniger oft auf die Schnauze fallen. Dafür verpasst er womöglich einiges Tolles im Leben. Man kanns natürlich nicht pauschalisieren, aber ich denke, der Optimist hat zumindest der spannendere und erlebnisreichere Leben, da für mich Optimismus auch eine gewisse Offenheit und grundsätzliche Lebensfreude impliziert. Optimist sein wäre demnach meiner Meinung nach die "bessere" Einstellung.

Kann man Optimist oder Pessimist werden wollen, oder ist man es einfach aufgrund seiner Lebenserfahrungen?
Werden wollen kann man zunächst mal ja alles . Ob man tatsächlich von einem Extrem ins andere wechseln kann, weiß ich nicht. Aber ich denke, dass es möglich ist, dass der Optimist, nachdem er vielleicht einige Rückschläge erlebt hat, etwas kritischer wird. Und das sich ebenso bei einem Pessimisten nach mehreren Erfolgserlebnissen ein Selbstvertrauen in Richtung "wird schon/kriegen wir schon hin" entwickeln kann.

Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
Ist wohl beides möglich. Wer positiv und mit Elan die Dinge anpackt, kann Erfolg haben. Ebenso kann der, erfolgreich war, durch dieses Erlebnis positiv gestimmt sein.

Ich denke, es ist für die meisten kaum möglich, sich einer der beiden Seiten ganz zuzuordnen, da beides in ihrer extremen Form durchaus als krankhaft bezeichnet werden kann. Der gesunde Mensch wird wohl sowohl optimistische als auch pessimistische Gedankenstrukturen und Verhaltensweisen bei sich erkennen können, sich aber möglichweise einer Seite mehr zuordnen.
 
 
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RegularJohn
Alt 05.03.2008, 09:11   #11
Standard

bin pessimistisch angehaucht und wenn es ganz schlimm ist, kann man mir auch nichts sagen, ich nehme das gar nicht war. kenne leider genug optimisten in meiner umgebung, die das nicht nachvollziehen können.
bei mir kommt das auf grund div erfahrungen
 
 
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kenshin-himura
Alt 05.03.2008, 20:53   #12
Standard

Zitat von ShakeTheDisease
Seid ihr Optimist oder Pessimist?

Kommt der vorsichtige, skeptische und kritsch hinterfragende Pessimist besser durchs Leben, als der gutgläubige, leichtsinnige und naive Optimist?
(Achtung, provokante, suggestive Fragestellung!)

Kann man Optimist oder Pessimist werden wollen, oder ist man es einfach aufgrund seiner Lebenserfahrungen?

Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
Ich bin Pessimist, einerseits aus Erfahrung (also zugleich auch Realist), andererseits aber auch, weil es für mich die erfolgreichere Strategie ist. Wer nichts mehr erwartet, kann nich mehr enttäuscht werden, nur noch positiv überrascht werden. Das kommt aber auch auf die Person an. Für jemanden, der nicht so oft enttäuscht wird und der mit der Welt relativ zufrieden ist, also naiv - für den kann Optimismus förderlicher sein, weil Zuversicht ja auch die Laune hebt. Für Jemanden, der dagegen die Dinge eher realistisch sieht, ist Pessimismus die bessere Strategie. In einer Sache mache ich allerdings in meinem Pessimismus eine Ausnahme, insofern, dass ich religiös bin und somit wenigstens an das Gute außerhalb des ,,Irdischen" glaube.
 
 
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IsoO
Alt 05.03.2008, 21:34   #13
Standard

Ich denke, dass ich am ehesten Realist bin.
 
 
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blue_89
Alt 05.03.2008, 23:13   #14
Standard

Schwer zu sagen. Ich sehe meistens erstmal die kritischen Punkte von etwas (liegt wahrscheinlich daran, weil ich mir alles genau überlege um wie gesgat nicht auf die Schnauze zu fallen). Deswegen würde ich aber nicht behaupten das ich Pessimist bin. Denn ich sehe auch sehr oft positive Dinge in einem beispielsweise nicht so gelungenem Projekt [-> die Erfahrung].
Ich dneke auf jeden Fall das einem die Lebenserfahrungen zu einem Pessimisten machen können. Wer ständig nur richtige Enttäschungen erlebt, denkt nach ner Zeit nicht mehr positiv. Es gibt ja auch haufenweise Literatur wie man positiv denken lernt und dieses pessimistische Denken ist einem ja nicht angeboren.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 06.03.2008, 16:20   #15
Standard

Hat man Erfolg, weil man positiv denkt? Oder denkt man positiv, weil man Erfolg hat?
Mir ging es bei dieser Frage nicht, wie man Erfolg bekommt. Da ich einen etwas pessimistischen Hang habe, nerven mich Menschen die sagen: Wenn man positiver eingestellt ist, dann klappen die meisten Dinge auch. Dagegen denke ich, daß bei diesen Menschen die Dinge "sowieso" (aus anderen Gründen) meistens gut klappen, und sie wegen diesen Erfolgen eine positive Sicht entwickeln. Nicht umgekehrt.
Zitat von Reh
Wird hier nicht an manchen Stellen Optimismus mit Sorglosigkeit und Naivität verwechselt?
Teile uns doch mit, was für dich Optimismus ausmacht.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 12.03.2008, 16:04   #16
Standard

Wenn die Glückshormone, wie Dopamin, Serotonin u.a., zwischen den Synapsen nicht mehr so häufig hin-u herspringen, leidet der Mensch unter Depressionen und sieht die Welt schlecht. Es gibt also keine Pessimismus-Botenstoffe. Das heißt also, ohne diese körpereignen Drogen sieht der Mensch die Welt so schlecht wie sie wirklich ist und könnte nicht mehr überleben? *Grusel* (Das wäre auch wieder ein Aspekt zum Religionsthema. )
 
 
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soul.
Alt 12.03.2008, 18:29   #17
Standard

ich bin optimist. pessimismus laehmt! ich scheiss auf positive ueberraschungen, woher sollen die denn kommen, wenn ich vor lauter pessimismus nichts anpacke.

und wo besteht der konkrete und unabdingbare zusammenhang zwischen zufriedenheit und naivitaet? macht fuer mich keinen sinn die feststellung, ausser man hat sich vorgenommen furchtbar abgeklaert zu wirken.
 
 
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raffis
Alt 12.03.2008, 22:21   #18
Standard

Für mich hat "positives Denken" nicht unbedingt etwas mit Gutgläubigkeit zu tun, noch "negatives Denken" etwas mit Skeptizismus und Hinterfragung.
Ich würde daher eher sagen, dass "richtiges" oder "Erfolg bringendes" Denken (wobei ich nicht von materiellem oder gesellschaftlichem Erfolg spreche) aus einem klarem Denken besteht, das sowohl Hinterfragung als auch auch eine gütige (und nicht wie das von dir benutzte Wort "gutgläubige") Heransgehensweise an die Dinge im Leben miteinbezieht.
Daraus ergibt sich ein Optimismus im Sinne einer positiven Lebenseinstellung, die automatisch mit Erfolg im Sinne von Glück verbunden ist. Insofern bewirkt eine positive Lebenseinstellung automatisch den Erfolg (das Glück). Wie oben erwähnt meine ich hier nicht den materiellen oder gesellschaftlichen Erfolg, sondern den Erfolg des Glücklichseins und des Glückhabens, welcher durch die positive Einstellung bewirkt wird.

Gruss Raffis
 
 
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BlutSauger
Alt 13.03.2008, 16:24   #19
Standard

bin eher Pessimist und mach mir damit sicher auch einiges schwerer. Ich könnt ne Prise Optimismus ganz gut vetragen, würd ich sagen.
aber Gott sei Dank hat sich der Pessimist in mir teilweise verzogen, meine optimistische Seiten kommt immermehr vor ! *lol*
früher war ich ja richtig schlimm...alles war scheiße, ist scheiße und wird scheiße bleinen...Falsch !
es war scheiße, ist es nicht mehr und wird es hoffentlich auch nicht mehr werden. Na ? ein kleiner Unterschied zu erkennen..?

dann bin ich vielleicht halb-halb. Ein Pes-Op sozusagen.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 14.03.2008, 22:09   #20
Standard

Zitat von raffis
Insofern bewirkt eine positive Lebenseinstellung automatisch den Erfolg (das Glück).
Eine positive Lebenseinstellung bewirkt automatisch Glück? Wo kommt die positive Lebenseinstellung her? Ist es vielleicht umgekehrt? Glück bewirkt automatisch eine positive Lebenseinstellung?

Geändert von ShakeTheDisease (14.03.2008 um 22:42 Uhr).
 
 
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Reh
Alt 14.03.2008, 23:29   #21
Standard

Zitat von ShakeTheDisease
Eine positive Lebenseinstellung bewirkt automatisch Glück?
Ja! Glück ist nicht universell, sondern subjektiv. Eine positive Lebenseinstellung führt zu einer positiven Bewertung der Sachverhalte -> Glücklichsein.
Beispiel: Student A findet es total geil, dass er mit 150 € Bafög gefördert wird. Student B, der ebenfalls mit 150 € gefördert wird findet, dass er vom Staat im Stich gelassen ist. Identische Ausgangsbasis, aber aufgrund der unterschiedlichen Lebenseinstellung ist einer glücklich darüber und der andere nicht.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 14.03.2008, 23:50   #22
Standard

Zitat von Reh
positiven Bewertung der Sachverhalte -> Glücklichsein
Ja, das dachte ich mir auch schon. Dann ist aber Glück nur eine Bewertung? Das heißt, wo Pessimisten einen Eimer Sand finden, sehen Optimisten eine leckere Wurst?
 
 
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Reh
Alt 14.03.2008, 23:54   #23
Standard

Nein, Optimisten sehen auch nur einen Eimer Sand. Aber der Pessimist denkt dazu: "Scheiße, ein Eimer Sand, was soll ich damit? Gott hasst mich, schickt mir so einen Dreck". Der Optimist denkt sich darüber: "Cool! Daraus kann ich eine Sandburg bauen. Die Geister sind mir heute wirklich hold!".
 
 
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Felicitas
Alt 15.03.2008, 12:58   #24
Standard

ich find optimistische menschen toll und umgebe mich gern mit ihnen. keiner von denen ist naiv oder hat ne rosarota brille auf, dh. keiner von denen verleugnet negative seiten von sache xy, sondern sie wissen um sie, sie betonen aber eher die positiven seiten von sache xy. pessimisten sind furchtbar anstrengend: ständig unzufrieden, lethargisch, nur am nörgeln. sie verschwenden so viel energie um all das schlechte dass sie befällt auszuformulieren und ergeben sich so wunderbar ihrer opferrolle und ihrem schicksal. aber nicht das meckern dabei vergessen! ich mag menschen nicht die sich in einer opferrolle suhlen, seien sie das opfer von staat und politik, vom bösen umfeld, vom leben - whatever. wenn die nur ein bisschen der energie die sie zum leiden aufbringen darin investieren würden etwas zu ändern... aber nein, dann könnte man ja nicht mehr jammern.

mit ner optimistischen bzw. positiven grundeinstellung lebt es sich wirklich besser und: ja ich behaupte das führt zu erfolg. indem ich mich nicht den ganzen lieben langen tag mit irgendwelchen schlechten sachen beschäftige habe ich den kopf frei was zu leisten.
 
 
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michaelg
Alt 15.03.2008, 16:04   #25
Standard

Ist Pessimismus zwingend so selbstmit- und wehleidig konnotiert? Vielleicht, plausibel find ich's schon. Die Definitionskiste seh ich hier sowieso nicht so eng.
Hmm also Optimisten strahlen schon sowas aus, dass es wohl angenehm sein mag, sich mit ihnen zu umgeben. Mir gehts eher auf den Geist, was aber wohl daran liegt, dass ich zu der anderen Gruppe gehöre. Kann sich aber durchaus vertragen.
Ich weiß nicht ob und wie extrem ich wirklich dann Pessimist bin, besonders in der "Opferrolle-Frage", aber mein Gott, so ist das eben. Ich sitze jedenfalls nicht mit umfassendster Kontrolle im Sattel meines Lebens, so blauäugig mag ich mein Sein und Können nicht überschätzen. Natürlich hab ich mir unterbewusst auch verboten, glücklich zu sein oder was auch immer...gut das stimmt jetzt nicht.

Wenn ich ganz fies und un- sowie selbstgerecht werd denk ich bei den Optimisten auch, meine Fresse, ist denen noch nie zugestossen? Gut, das mein ich nicht wirklich, denn hier weiß ich aus Erfahrung, dass ich denen verdammt Unrecht tun würde.

Wenn man mir eine optimistische Einstellung anböte, ich glaub ich würd ablehnen, trotz der leichteren und erfolgreicheren Lebensweise. Ich kann es nicht einschätzen, aber mir käme das teilweise unecht vor, ziemlich beliebig, unintensiv auch und in aller aller Regel verdammt unangemessen-auch wenn das contra, gerade wenn so viel mies ist braucht man Gutes, Frohes, Glück ziemlich sinnvoll klingt.
Das optimistische Denken ist auch nur Tschakka-Placebo, auch wenns wirkt.
Finds schon gut so wie es ist.

Oh heut gabs ne Scrubs Episode mit ganz wundervollem Cox Spruch: "Lady, Menschen sind keine Süßigkeiten. Wissen sie, was sie in Wirklichkeit sind ?
Monster ! Monster mit Monsterfüllung und Monsterguss überzogen. Aber die finde ich nichtmal halb so nervig, wie naive, hohlköpfige Optimisten, die die Welt mit ihrem Sonnenschein vollkotzen"
 
 
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