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Paradigmenwechsel

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Lacri
Alt 29.01.2005, 19:51   #1
Standard Paradigmenwechsel

Das Wort Paradigmenwechsel ist mittlerweile nicht mehr nur im wissenschaftlichen Kontext anzutreffen. Gemeinhin wird damit eine wichtige qualitative Änderung eines Denkmusters bezeichnet. Nun ist ein Paradigmenwechsel eine radikale Änderung im persönlichen Glauben, in komplexen Systemen oder in Organisationen. Er ersetzt die ehemalige Art und Weise des Denkens oder des Organisierens durch eine radikal andere.
Also meiner Meinung nach deuten ziemlich viele Dinge auf einen solchen Paradigmenwechsel hin.
Egal wo ich bin, was ich mache überall deuten Dinge auf einen solchen Wechsel hin.

Es sind veränderte Rahmenrichtlinen für Lehrer, Diskussionen im PP: "Kauft ihr essen?", "Linke Welt" oder "Du musst ein Schwein sein.
Es sind Lieder von Xavier N., Thomas D., SonGoku ... uvm.

Filme wie FightClub, Aviator, Donnie Darko ....

Die Fragen die aufkommen, wenn man sich mit der Flutkatastophe, dem Erreichen es Öl-peak-points, der Aussenpolitik der USA, der steigenden Kapitalkonzentration oder auch mit unserer Marktwirtschaft (in Deutschland) beschäftigt.

Es treten immer mehr Probleme auf die mit Egoismus nicht zu bewältigen sind!

Überall fängt es an zu bröckeln, die Welt schreit nach mehr Gerechtigkeit!

Unzufriedenheit hat den Drang nach Veränderungen zur Folge, ist in einem solch eingefahrenen kapitalistischen System überhaupt eine solch große Veränderung möglich?

Oder bin ich einfach nur ein Kerl der mit Allem unzufrieden ist und mal zum Psyologen gehen sollte?

Auf jeden Fall sprengt das Alles ein bisschen meinen Kopf! Was haltet ihr davon?
 
 
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juLY
Alt 29.01.2005, 19:57   #2
Standard

gerechtigkeit könnte es nur geben, wenn es nur rechtschaffende menschen gäbe, menschen die mit jedem schritt den sie gehen an treue,ehre ihr lebensziel und an das perfekte leben denken würden und das auch in die tat umsetzten würden was sie sich vornehmen. haben vergewaltiger ein recht zu leben? nein denn sie sind ungerecht, warum sollte man also nciht anfangen die ungerechtigkeiten zu unterbinden in dem man alle vergewaltiger umbringt? damit würde man aber gegen die gerechtigkeit selbst verstossen da jeder mensch das recht zu leben hat.

unzufrieden ist jeder.... mit 12 merkt man das das leben wahnsinnig ungerecht ist, bis 16 will man unbedingt noch was dagegen tun doch dann holt einen der alltag ein und man ist manchmal selbst ungerecht.... thats life....... und zwar ein ganz beschissenes ^^
 
 
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Nameless_One
Alt 06.02.2005, 04:02   #3
Standard

Ich kenne dieses Gefühl in letzter Zeit verändern sich meine Einstellungen und Denkweißen. Es ist eigenartig ich mache mir über 'verrückte' Sachen Gedanken und je länger ich darüber nachdenke desto mehr berühren sie mich.
Ich saß am Freitag, auf einer Party, und irgendwann, keine Ahnung wieso, habe ich angefangen als 'Observator' das ganze Handeln zu betrachten und gemerkt wie falsch die Personen auf der Party bzw. die Menschen sind und wie leer und sinnlos ihre Gespräche sind. Man kann einfach so fröhlich mit einer Person reden die du eigentlich verabscheußt, oder die dir völlig egal ist.Vor allem schockt es mich, dass ich genauso bin wie die Anderen... ich bin imgrundegenommen genauso 'falsch' und das sind wir alle. Doch wie soll ich mich ändern wenn dir Gesellschaft gleich bleibt?
Ich weiß nicht warum ich angefangen habe so zudenken denken vielleicht befinde ich mich nur in solch einem Alter, doch unter meinen Freunden und 'Freunden' gibt es niemanden der so denkt.
Die Idee zu einem Psychotherapeuten zu gehen halte ich nicht für schlecht, da dieser nur helfen würde Antworten zufinden und wenn du zu einem gehen würdest heißt es nicht dass du 'verrückt' bist, sondern einfach nur Hilfe benötigst.
Ich selbst habe mir auch schon Geadanken darüber gemacht zu einem Psychotherapeuten zu gehen doch bin ich noch etwas unschlüssig darüber, weil das eigene lösen von Problemen dich weiter bringt, geistig und seelisch.Es kann auch passieren das du die eigene Probleme leugnest wenn du diese von anderen gesagtbekommst und dies würde dich nur zurückwerfen auf deinem Weg der 'Selbstfindung'.
 
 
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Lacri
Alt 06.02.2005, 16:24   #4
Standard

Das mit dem Psychotherapeuten darfst nicht so ernst nehmen

Das hab ich nur gesagt, da ich davon ausgegangen bin, dass dumme Antworten kommen =)


Naja, ich versuche mich mal ein bisschen verständlicher auszudrücken. Damit man auch versteht was ich eigentlich hier ím Thread bereden wollte:

Unser Wirtschaftssystem basiert ja auf der Annahme, dass alle Menschen ziemlich egoistisch sind. So entwickelt sich dann nen Markt und dementsprechend entwickeln sich auch Preise für Güter.

Nun kommt es mehr und mehr zu Kapitalkonzentrationen (einfach: die Reichen werden immer reicher die Armen ....)
Global hat man das ja schon immer mitbekommen. Ist ja logisch, dass die in der 3. Welt nicht alle nen Auto fahren können sonst wäre unser Planet schon mehr im Arsch als er ohnehin schon ist. Unser Lebensstandard (in Deutschland) ist also nur möglich, da es (bsp) der 3. Welt so schlecht geht.

Najo, nun kommt China noch dazu und fängt an zu boomen. Eine Frage ist, was hat das zur Folge? Ohne Folge wird das sicherlich nicht bleiben.

Soooo, back to Germany: Hier merken wir das auch z.B. an den immer weiter steigenden Arbeitslosenzahlen. Reformen wirken nicht mehr und der Wirtschaft geht es schlechter.

Fakt ist, dass wir nen hohen Beschäftigungsgrad brauchen, sonst klappt das mit der sozialen Marktwirtschaft nicht.


Amerika ist da noch nen bisschen extremer als wir. Da ist die Kluft zwischen arm und reich noch bisserl größer.

Wenn man Präsident werden will braucht man erstmal ne Menge Kohle um überhaupt so nen Werbe-Medien-Skektakel aufziehen zu können. Welches man wiederum braucht um überhaupt daran denken zu können Präsident zu werden.

So und dann hört man die Ersten jammern: "Unser System ist ja so Kacke, Geld regiert die Welt."
Die 0-8-15 Antwort von Jürgen:"Jau, also werd auch nen Egoist! So ist das halt und daran kannst du auch nix ändern. Also mach dir da mal nicht soviel Gedanken!"

Ich finds aber trotzdem besser, wenn ich mir nen Fussballspiel angucken kann ohne mir Gedanken über nen gekauften Schiedsrichter machen zu müssen. Aber wird das in Zukunft noch möglich sein?!

Und spätestens jetzt fragt sich auch Jürgen der politisch uninteressierte Fussi-fan ob da nicht irgendwas falsch läuft.

Ich bin halt der Meinung, dass wir es früher oder später in allen Bereichen des Lebens merken werden ... mit Egoismus gehts nicht.

... so jetzt wollte ich eigentlich noch was über Netzwerkwirtschaft schreiben ... mach ich ma nen anderes mal

Und jetzt mal eure Meinung?!
 
 
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juLY
Alt 06.02.2005, 16:37   #5
Standard

@ nameless..... kein mensch rennt wegen ungerechtigkeit zum psychater und wenn du wegen deinen zweifeln hin gehst lacht der dich nur aus....... es gibt dinge mit denen kommt jeder mensch gut selbst zurecht......
 
 
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