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10.03.2007, 00:03
# 1 Our Life - Like a lonly Street in the Dark.. Hey PP`er /innen ,
Als ich vorhin mit dem Fahrrad von der Arbeit gefahren bin , kam mir auf dem Weg ein Gedanken in den Kopf , habe ihn jetzt einfach mal ausformuliert und ihr könnt mir ja mal sagen wir ihr das findet und ja könnt ja mal eure meinung dazu ablassen Our Life – Like a lonly Street in the Dark… Eine einsame Straße inmitten einer betriebsamen Großstadt.. Lauter Menschen, Menschen die Tag aus Tag ein auf ihr entlang gehen , jeder mit seinem ganz eigenem Ziel aber im Grunde sind sie alle gleich. Ihr Ende verläuft sich in der Ferne man kann es nicht erkennen , nichts außer einem verschwommenen Lichtermeer.. Ich beginne einen Schritt zu wagen , genau in diese Richtung ,in diese Ungewissheit die mich vom ersten Moment an umschließt. Eine grauenvolle Kälte beginnt sich in mir auszubreiten , der Weg vor meinen Füßen in der Dunkelheit zu verschwinden.. doch in nicht all zu weiter Ferne erkenne ich den hellen Schein einer Laterne.. meine Schritte verschnellen sich , ich möchte sie erreichen.. und je näher ich ihr komme und so scheinbar wärmer wird es um mich herum. Das Gefühl etwas erreichen zu können reizt mich und weckt ein Gefühl des Triumphes in mir. Doch sobald ich ihren Schein hinter mir zurückgelassen habe, breitet sich wieder diese ungemein grauenvolle Kälte vor mir aus und ich beginne mich nach dem wärmenden Schein zurückzusehen.. ich bleibe stehen und stelle mich vor die Wahl meinen Weg vorzusetzen , .. das verschwommene Ende vor mir im Blick zu behalten, oder doch einen Schritt zurückzusetzen... zurück in diese geborgene Wärme.. Aber irgendetwas reizt mich daran voranzugehen .. einen Schritt in die Zukunft ,einen Schritt in die , hoffentlich , richtige Richtung zu setzen .. der Schein der nächsten Laterne zieht meine Aufmerksamkeit auf sich und ich will sie erreichen will ein weiteres Ziel meines Weges zurücklegen.. und so schreite ich voran .. voran ohne zu wissen ob das, was ich tue wirklich richtig ist , oder ob es tausend und aber Tausende Schritte in die falsche Richtung sind. An jeder Laterne verweile ich ein bisschen.. und überlege mir ob ich den nächsten Schritt wirklich setzen soll.. doch mit meinem Ziel vor Augen den nächsten Schein zu erreichen ein weiteres Stück meines Weges zurückzulegen habe ich dich nötige Kraft voranzuschreiten.. Und je weiter ich gehe um so deutlicher wird mir das ich in die richtige Richtung gehe ..und so schreite ich voran .. Meter für Meter ..den Blick fest auf das verschwommene Lichtermeer in der Ferne gerichtet , gestärkt durch die Wärme der passierten Lichter Felder.. und ich merke nicht wie die Zeit vergeht ..die Zeit meines zurückgelegten Weges.. es gibt Momente da ist mein Blick vom Horizont abgewendet und starr auf den kalten Boden gerichtet, Momente in denen ich alle Hoffnung schier aufgegeben habe...Momente in denen ich mich am liebsten einfach hinsetzen würde und nie mir aufstehen wollte.. aber mit jeder Laterne die ich darauf hin passiere , steigt meine Hoffnung auf Besserung und gibt mir die Kraft meinen Weg fort zu setzen... Ich merke wie das Lichtermeer in der Ferne an Gestalt gewinnt ..merke wie ich mich zu ihm hingezogen fühle mit einer gewissen Furcht ..einer Ehrfurcht vor dem was dahinter sein könnte ...hinter dieser Wand aus funkelnden Lichtern.. es liegt an jedem selbst ob er das Gefühl der Furcht oder das, der Neugier und des Vertrauens in sich siegen lässt , den Glauben daran das es dahinter vorangeht , oder in einer kalten Dunkelheit für alle Zeit zuende geht. Wir müssen unabhängig von Freundschaften , Erfahrungen , und Vorurteilen jeder für sich selbst entscheiden was wir aus unserem Weg machen und ob wir dem Lichtermeer in der Ferne die Chancen geben, es als einen weiteren Schritt.. eine weitere Laterne auf unserem Weg sehen zu lassen oder ob er für uns dort endet... Das Leben , wenn nicht sogar unser Ende , ist das , was wir daraus machen .. Daniel M. |
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