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Die neue Deutsche Kultur

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El Sparko
Alt 16.04.2001, 17:08   #1
Pfeil Die neue Deutsche Kultur

Hallo erstmal,

meine Oma hatte heute Geburtstag und ich hab mir ausnahmsweiße mal Zeit genommen mich mit meinem Opa und nem Großonkel zusammen zu setzen. Gespräche über Rente und so weiter. Man kennt das ja. Und dann haben die angefangen aus ihrer Jugend zu erzählen. Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Hitlerjugend, Ausbildung. Und wenn man das so hört da frag ich mich doch wo sind wir jetzt? Gammeln wir alle vor uns hin? Ich bin Informatikkaufmann Azubi. Was mache ich? Ich erschaffe nichts. Ich forme mit meinen Händen nichts. Die hatten früher echt nichts. Die hatten keine Zeit sich um Musikgeschmack zu kümmern oder sonstwas. Die hatten eigentlich nur arbeit. Und eines hatten sie was ich vermisse. Den Spaß am Leben. Die Leute waren einigermassen gleich denn niemand hatte etwas und keiner hatte diesen großen Besitzneid wie heute. Muss ne echt starke Zeit gewesen sein, wenn man mal von den Kriegen absieht.
Diese Leute haben für uns Deutschland aufgebaut und was tun wir nun? Jeder lebt doch mehr oder weniger vor sich hin. Wir heulen rum wegen Inet oder weil wir keine DSL-Leitung bekommen. Aber wer sieht die richtigen Werte? Sind die alle verloren?
 
 
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XMan
Alt 17.04.2001, 01:32   #2
Unglücklich

ja
 
 
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asdf
Alt 17.04.2001, 02:04   #3
Beitrag

das kannste so nich sagen
 
 
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radlaw
Alt 17.04.2001, 11:18   #4
Pfeil

die gesellschaft wird immer schnellebiger... werte zählen teilweise nichts mehr. da muss ich dir rechtgeben. was sind schon traditionen im zeitalter des internet und der "globalisierung". alles geht immer schneller, immer besser, immer leichter. nur ja keine arbeit mehr, man lebt schliessslich in der zukunft. falls noch irgendwelche traditionen vorhanden sind, dann solche, sich samstags abends zum saufen zu treffen... wer von uns denkt denn noch wirklich darüber nach. es passiert einfach. jeder macht mit, keiner denkt darüber nach... schade eigentlich. doch wer nicht nach- oder mizieht, der bleibt auf der strecke. das ist die quintessenz der "new economy"!!!
 
 
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El Sparko
Alt 17.04.2001, 13:25   #5
Beitrag

ich glaub ich werf meinen Informatikkaufmann hin und werd Hufschmied... das taugt.
 
 
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radlaw

aber macht dir das auch spass???
 
 
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Anarchnophobia
Alt 18.04.2001, 23:12   #7
Beitrag

richtige Werte? Ich bezweifel mal, das die Menschen von damals "echte" werte hatten. Jedem ist halt das wert, was ihm wert ist, und jede generation hat andere Werte . Das die alte Generation nicht unbedingt was mit den heutigen Werten anfangen kann, das sollte dir nicht das Gefühl geben "früher war es besser", sondern: früher war es anders.

Ich persönlich freue mich zumindest darüber mein Leben weitgehend selber gestalten zu können und Prioritäten da zu setzen wo sie mir wichtig sind.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Hitlerjugend, Ausbildung. Und wenn man das so hört da frag ich mich doch wo sind wir jetzt? Gammeln wir alle vor uns hin?[/quote]
LOL, so ganz kann ich dein problem zwar nicht verstehen, aber die leutchens gammelten früher genauso vor sich hin. Aber da es eben keine Ablenkung gab zieht man halt ein bissle in den Krieg, dann hat man wenigstens was zu tun . Mal ehrlich, welcher 17 jährige würde heute noch seine PSX verlassen um sich an einen Panzer ketten zu lassen damit eine Kugel ihn durchsäbelt? Wir sind zu faul für Krieg, abba das iss auch gut so

Heute gammeln die leute so vor sich hin, früher vereckten sie halt heldenhaft im Krieg.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Und eines hatten sie was ich vermisse. Den Spaß am Leben. Die Leute waren einigermassen gleich denn niemand hatte etwas und keiner hatte diesen großen Besitzneid wie heute.[/quote]
Nunja... es ging ums nackte überleben... das die zeit sooooo toll war wage ich zu bezweifeln. Es ist halt die Jugendzeit der alten generation, da muss man sie ja toll finden &lt;g&gt;.

Was damals garantiert besser war als heutzutage: die Freundschaften und Beziehungen untereinander.

Hehe, die idee mim Hufschmied iss gar nich so doof, damit kommste gewiss in TAFF oder so
 
 
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ELCorazon
Alt 19.04.2001, 10:17   #8
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Was damals garantiert besser war als heutzutage: die Freundschaften und Beziehungen untereinander.[/quote]
Freundschaften bauen doch auf Werten wie Vertrauen und Loyalität auf. Wenn sie früher besser waren, heißt das zwangsläufig, daß die Leute damals mehr auf solche Dinge geachtet haben. Werteverlust? Es kann auch einfach Rücksichtslosigkeit sein. Vielleicht geht die Menschlichkeit bei uns baden, weil wir immer weniger auf unmittelbare Beziehungen angewiesen sind.

[ 19. April 2001: Beitrag editiert von: ]
 
 
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Morris
Alt 22.04.2001, 00:06   #9
Beitrag

ich glaube, dass es nach dem 2.wk bergab ging mit den sogenannten werten. ob das an der importierten amerikanischen lebensart lag, weiß ich nicht. aber füher holte man sich nicht ständig neue schuhe und neue klamotten und schmiss kein essen weg. das man nicht viel hatte, stimmt schon, aber die leute haben trotzdem gelacht. und was haben wir heute. dreckige städte, eine konsum- und sexgeile jugendliche gesellschaft ohne viel respekt vor dem alter.

hab ich schonmal erzählt, dass man in vorchristlicher zeit, einen familienverräter hinrichtete und ein mörder sich freikaufen konnte? hart, aber so entstanden, glaub ich, werte wie die deutsche treu, die auch in unserer nationalhymne besungen wird. und diese werte gehen allmählich, quatsch, nicht allmählich, sondern rasant den bach runter.
 
 
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El Sparko
Alt 22.04.2001, 09:07   #10
Beitrag

Kann es sein dass wir durch die "Umerziehung" durch die Ammis überhaupt nicht fähig sind noch solche Werte zu empfinden? Schließlich sind wir Deutsche! Wir haben nicht auf unser Land stolz zu sein wir haben den Krieg begonnen.
 
 
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martin
Alt 22.04.2001, 10:02   #11
Beitrag

wenn ich das schon wieder höre...umerzieung durch die amis...*blubb*
man kann sich sowa auch solange einreden, bis man das wirklich glaubt....

ich finde anarch hat das schon ganz richtig geschrieben, mit heute und damals...

ich hab auchn opa und wenn ich den mal sehe, kommen wir eigentlich nach jedem mittagessen zu solchen themen, wie du oben geschrieben hast, sparkie. is glaub ich auch normal bei alten leuten, von was sollen die sonst reden
ich versuch mal kurz zu beschreiben, wie es meinem opa damals ging.
geboren 1924 als bauernsohn.
wie es auch heute meistens noch ist, arbeiten bauern sehr hart, auch wenn mit heute nichtmehr vergleichbar ist.

also mein opa musste aufm hof seiner eltern schon als kind kräftig mit anpacken. aber nicht, weil er das so toll fand oder spass dran hatte, sondern weil die bettelarm waren und halt jeder mit anpacken musste zum überleben. in seiner freizeit hat er mit den anderen kindern im dorf rumgetobt, fussball gespielt und scheisse gebaut, so wie wir das heute auch tun. er hat sich aber genauso gelangweilt wie wir heute auch, da gibts keinen unterschied.
das hat sich erst geändert als er in die hitlerjugend kam, da gabs dann halt ein vollzeitbeschäftigungsprogramm. da war immer was los und die hatten ihren spass.

wenn man nun bedenkt, dass er hart arbeiten musste, um zu überleben und den teil das streicht, besteht da kein unterschied zwischen damals und heute.
die wussten genausowenig mit ihrer zeit anzufangen wie wir.
aber wenn jemand behauptet, dass freundschaften sich im vergleich zu damals verändert haben, halte ich das für ein gerücht. erstens kann das keiner hier wissen, weil wir das ganze von damals nur aus erzählungen kennen und zweitens denkeich, das hängt immer damit zusammen, wen man als freund bezeichnet.
wenn jemand heute keine freunde hat, sagt das ja nix drüber aus, das freundscahften damals irgendwie besser waren. das is dann persönliches pech, mehr nicht.

ham wir nen allgemeinen werteverlusst ?

ich denke nicht. das is ja dein persönliches ding. was sich vielleicht geändert hat, ist das wir heute ne menge mehr freiheiten haben als damals. wir dürfen heute als jugendliche entscheidungen treffen, da konnten unsere großeltern nur von träumen. da gabs halt immer arsch voll, wenn den eltern, den lehrern oder wem auch immer etwas nicht gepasst hat. und wen das heute nichtmehr so ist, erfordert das von jedem natürlich ein großes maß an verantwortungsgefühl sich selbst und anderen gegenüber. wenn dir nicht mehr ständig jemand sagt, du darfst das nicht tun, und du entscheidungen selbst treffen musst/kannst, musst du dir natürlich auch gedanken über dich und den rest der welt machen. und du musst entscheidungen treffen, die dir keiner abnehmen kann, wenn du ein eigenes leben führen, und nicht abhängig von deinen eltern sein willst.

wir ham heute im gegensatz zu damals unzählinge möglichkeiten irgendetwas zu tun.
das ist vielleicht ziemlich verwirrend und kann einen zur verzweiflung treiben, aber ich sehe das als vorteil gegenüber damals an.

die welt ist einfach komplizierter geworden, weil der sohn eines bauern heute nicht automatisch auch bauer werden muss, sondern wählen kann, was er machen will.
ist das ein nachteil ?

und mal noch als anmerkung. es haben auch damals nicht alle leute fleissig gearbeitet und was mit ihren händen geschafft.
das betraf ja vorallem die dörfer und ärmeren gegenden, wo die wirklich noch täglich für ihr essen schufeten mussten.
es gab ja auch damals schon größere stadte, es gab den mittelstand und wohlhabende familien. die ham ja auch nicht geschuftet bis körperlich nichts mehr ging. und als vergleich, auf den bauernhöfen die es noch gibt, wird auch heute noch hart geschuftet, wie damals...also hat sich da vielleicht garnicht so viel geändert.

hm...mir is das jetzt alles etwas durcheinandergeraten, weil ich so viel wieder gelöscht hab, weils etwas zu lang wurde...


nur eins noch...
@skinni

klar leben wir in ner wegwerf gesellschaft.
na und ? die hätten damals auch alles weggeschmissen und neu gekauft, wenn sie das geld gehabt hätten. das war schon immer so. das war im mittelalter schon so, dasswohlhabende menschen verschwenderisch waren. das heute unsere ganz gesellschaft so läuft, ist ja eigentlich ein zeichen für allgemeinen wohlstand und das ist doch nicht schlecht, oder ?

und konsum und sexgeil waren die menschen wohl auch schon immer...
orgien wurden überall gefeiert
wir haben nur den vorteil, das wir es heute dank moderner verhütungsmittel frei ausleben können und sich nicht mehr alle gegenseitig innen popo ficken müssen
das sind einfach veränderungen die für einen ständigen vortschritt unserer gesellschaft stehen und das war auch schon immer so.
alles entwickelt sich weiter, wir haben immer mehr möglichkeiten. wenn das nicht so wäre, würden wir ja heute noch in höhlen leben und bären jagen.

und zieht das jetzt bitte nich in richtung NS und amikultur, damit hats nämlich nich viel zu tun, darauf wirds nur immer gerne geschoben...wenn bei uns heute nichtmehr so ist wie vor 60 jahren, geschah das aus dem selben grund, weshalb es vor 60 jahren anderes war als vor 120 oder vor 200 oder vor 1000 jahren. da muss man nicht die verantwotung bei den amis suchen,
diese veränderungen gabs schon lange bevor es amis gab...soagr bevor es deutsche gab !!!!

jo, schreib mal was....
 
 
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Morris
Alt 23.04.2001, 00:07   #12
Beitrag

ich glaube nicht dass es so gut ist, dinge wegzuschmeißen, bloß weil man wohlhabend ist. zumindest ist dies ein sehr negativer aspekt unserer gesellschaft.

weiterhin schreibst du, dass früher die wohlhabenden auf der faulen haut lagen. heute sind es nicht nur die wohlhabenden die diesen und auch das erstgenannte machen.

sexgeil waren die menschen nicht immer.

klar gab es veränderung vor ns und amerika. aber der american way of life hält ja wohl gegenwärtig großen einzug in unser land, das ist nicht abzustreiten. ist jetzt aber auch egal. ich könnte dass mit den niedergang der werte und der kultur noch auf ein 13 seiten langes thema mit über 300 beiträgen beziehen. aber das bringt wohl an dieser stelle nicht viel.
 
 
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martin
Alt 23.04.2001, 04:44   #13
Beitrag

ich weiß nicht was daran so negativ ist, etwas wegzuschmeissen, wenn mans nichtmehr braucht, oder sich etwas besseres kaufen kann. der einizige grund, dass das damals nicht getan wurde, ist, dass es damals halt nicht an jeder ecke was neues gab.
ich versteh nicht was daran negativ sein soll !?! ausserdem zwingt dich ja niemand etwas wegzuschmeissen, oder ?

ich persönlich kauf mir nicht ständig irgendwas neues und ich trag auch kleidung bis sie halt im arsch ist. ich schmeiss nicht ständig was weg und niemand zwingt mich dazu, das ist ja meine persönliche entscheidung.

das heute nicht nur die wohlhabenden auf der faulen haut liegen "können" spricht ja wie ich schon sagte für einen allgemeinen wohlstand. selbst der faulste mensch bei uns braucht keine angst zu haben zu verhungern.
und das ist doch gut so denk ich.
egal was du von leuten hälst die keine lust zum arbeiten haben, dass die verhungern willst du sicherlich auch nicht.

und *lol* sexgeil waren die menschen ganz sicher schon immer, das ist ja das, was unseren erhalt sichert
ausserdem wo ist das problem dabei ?
es kann doch jeder soviel ficken wie er will, das schadet doch niemandem

naja, ich finde nicht, dass wir hier besonders den "american way of life" haben.
du musst bei gesellschaftlichen veränderungen unterscheiden, ob das globale veränderungen sind, die in allen ländern mit unserem "lebensstadard" stattfinden und die einfach mit dem z.b. technologischen fortschritt zusammenhängen, oder ob du wirklich etwas auf gedrückt bekommst.
und lezteres ist sicherlich nicht der fall.

wir ham hier bei uns ne menge dinge, die im original von den amis kommen. das beste is wohl rock n roll. ich glaube nicht, dass du das als negativ ansiehst.
oder is dir deutsche volksmusik lieber ?

klar ham wir den lebenstil anderer völker in unseren integriert. genauso wie es umgekehrt auch geschehen ist. immer wenn verschiedene kulturen aufeinandertreffen, findet eine veränderung statt. jeder wird vom anderen etwas was ihm gefällt übernehmen und seiner eingenen kultur hinzufügen. allerdings in veränderter form ! es wird immer an die schon bestehenden formen angepasst.

so war es immer und so wird es auch immer sein, das ist ein ganz natürliches phänomen.
was meinst du, wo wir bier,wein,grass zigaretten...etc. herhaben ?
die sind alle bestandteil unserer kultur, kommen aber ursprünglich aus einer anderen.
genauso wie ein döner in 20 jahren ne ganz selbstverständliche deutsche mahlzeit ist.

eins noch... der niedergang unserer werte, wie du schreibst, hat sicherlich nichts mit den amis zu tun. ein großteil von denen ist nämlich extrem konservativ und legt großen wert auf solche dinge. das ist auch der "ami way of life".
 
 
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Crack Nigga TEA
Alt 23.04.2001, 12:58   #14
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> ...auf den bauernhöfen die es noch gibt, wird auch heute noch hart geschuftet, wie damals...also hat sich da vielleicht garnicht so viel geändert...
[/quote]

STIMMT

greetz
BAZb4u3R

[ 23. April 2001: Beitrag editiert von: Crack Nigga TEA ]
 
 
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CrazyAchmed
Alt 23.04.2001, 20:06   #15
Beitrag

*hüstel* von welcher kultur kann man noch reden? Jährlich zu blöden insel pilgern und da die sau rauslassen? oder fernsehn und bier saufen beim fussballspiel? Klärt mich mal auf! Und außerdem orientiert sich alles nach den usa, also keine eigene kutur mehr.... So zurückgeblieben Afghanistan auch scheinen mag, die kultur bleibt immer bewahrt, selbst bei den afhanen, die hier leben
 
 
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Anarchnophobia
Alt 23.04.2001, 22:31   #16
Beitrag

ich will ja nicht rassistisch werden,. aber die Kultur die du bei den Afgahnen so schätzt das sie sich nach 100 Jahren nicht ändert ist wohl, das das land arm ist und vor armheit kein Platz für veränderungen da ist gelle? Eigentlich das gleiche was die alte generation in deutschland vermisst (wirklich vermisst??)

Aber wenn du "Ballermann" als Kultur bezeichnest muss ich fragen: ist kultur lebenswert? Bereichert es das leben wenn man als Deutscher Sauerkraut und Bockwurst futtert? Also bei mir zumindest nich, deswegen iss mir die "deutsche kultur" (was auch immer das sein mag) ziemlich Latte.

So, nu dürfen die Ausländer und Faschos auf mich losgehen... macht ruhig, ich bins gewohnt &lt;gggggg&gt;
 
 
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El Sparko
Alt 24.04.2001, 07:11   #17
Beitrag

aah... ich lehs hier das immer VOR der Arbeit und hab eigentlich jetzt garkeine Zeit zu antworten. Aber es kommt schon noch was, gute Diskussion braucht halt Zeit. Auch wenns jetzt schon nichts mehr zu sagen gibt weil wieder alles auf Deutschland = Scheiße hinausläuft.
 
 
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Morris
Alt 24.04.2001, 13:17   #18
Beitrag

also:

zu der volksmusik kann ich folgendes sagen. margarete und michael oder wie heißen und heino und son scheiß kann man nicht als volksmusik bezeichen. das ist einfdach nur verkommerzialisierter schunkel-müll. wahre volksmusik kommt wie ihr bestimmt wisst aus dem volk selbst und nicht vom textschreiber von koch-records oder so. gerade deutsche volksmusik(irgendwo hab ich mal gelesen, dass die kultur die seele des volkes ist, wir ham eine sehr musikalische seele) ist sehr umfangreich. gerade das singen dieser lieder macht auch spass weil sie so sehr harmonisch perfekt sind. frühe deutsche folksmusik kann man auch mit der irischen vergleichen. auch in deutschland gaben früher dudelsack, flöte und fiedel den ton und kommt nicht aus dem ausland.

und mit dem sexgeil, darüber lässt sich mit sicherheit streiten. sex ist zur fortpflanzung da. sicher! aber schlimm ist, dass es in den medien so total breitgetreten wird. ständig sind die alle auf sex aus. gut mit talkshows wolln wir hier mal nicht anfangen. wie jemand im schmuddel-forum schon bedauert hat, dass jemand inna sauna ausgelacht wurde wegen seinem schwanz. das nenn ich traurig. und es gibt auch menschen die leben in sexueller abstinenz. kein onanieren oder sonst was. die gebrauchen es nur dazu wozu es da ist. und diese menschen leben auch in unserer gesellschaft und wehren sich gegen die einflüsse. ich hab nicht gesagt, dass das auf mich zutrifft. *g*

was ich noch sagen wollte, der wohlstand begründet sich auch auf harter arbeit. so soll es auch sein. aber ich frag mich, wozu das alles. mein vater is nur noch sehr spät zu hause. dafür geht es mir hervorragend. aber tut es das wirklich. wenn man ihn nur noch spät abends sehen kann.

und zu achmed: wenn afghanistan, seine kultur bewahrt(ich frag mich ob buddha-statuen zu zerstören auch dazugehört?) ist das sehr vorbildlich. egal ob es nun ein armes land ist oder nicht. die menschen dort können mit sicherheit auch lachen.
 
 
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CrazyAchmed
Alt 24.04.2001, 21:07   #19
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> ich will ja nicht rassistisch werden,. aber die Kultur die du bei den Afgahnen so schätzt das sie sich nach 100 Jahren nicht ändert ist wohl, das das land arm ist und vor armheit kein Platz für veränderungen da ist gelle? [/quote]

hmm, dann schau dir mal dubai an, die kultur dort is trotz des reichtums noch ganz gut erhalten.
Zur Armut: Is doch klar wenn ein land erst spielball von die Kolonialmächten ist und dann im kalten Krieg zwischen Russen und den USA. Wie soll man sich da entwickeln. Und dann 20 jahre krieg...naja, egal, ich meinte eigentlich was anderes

Aber das merkmal von deutschland ist ganz klar der fleiß und der ehrgeiz der bürger (was zunehmend abnimmt, man sollte bedinungen von der sozialhilfe verschärfen!) Und der tanz in den mai is auch noch ein stück kulur bei euch, wobei das von den nazis erschaffen wurde. Hmm, volksmusik, da kann man nich so stolz sein aber ich finde im gegensatz zu skinhead dass diese volksmusik immernoch volksmusik ist, es wurde zwar kommerziell gemacht, aber ist es nich ncoh so, wie es vor vvvviiiielen jahren noch war?

jetzt hab ich kein bock mehr zum tippen
 
 
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Morris
Alt 24.04.2001, 23:06   #20
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Und der tanz in den mai is auch noch ein stück kulur bei euch, wobei das von den nazis erschaffen wurde[/quote]NEIN!!! der tanz in den mai ist uralter heidnischer brauch über den von den nazis höchstens ein schatten geworfen wurde.

und zu der volksmusik nochmal: das ist heute alles total verkitscht und der heutige deutsche jugendliche hat auch halt keine lust mehr auf die eigene kultur.
 
 
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asdf
Alt 24.04.2001, 23:10   #21
Beitrag

jo da hast recht mit deinem maitanz und der volksmusik
 
 
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martin
Alt 25.04.2001, 05:23   #22
Beitrag

volksmusik ist volksmusik. das ist das,was marianne und michael machen und das ist das, was man auf voksfesten so hört. ob das kommerziell ist oder nicht spielt ja keine rolle, weil volksmusik ja nicht für sich den anspruch erhebt, irgendeine sinnvolle aussage zu haben. volksmusik dient der unterhaltung, das hat sie auch schon immer.
nicht mehr - nicht weniger. genauso wie schlager auch.

ich mag irish folk ganz gerne (is übrigens auch kommerziell). aber ich kann mir bei besten willen nicht vorstellen, dass es bei uns mal etwas ähnliches wie irish folk gegeben haben soll. das musste mir schon zeigen. ich weiss nicht, ob du mal in irland oder schottland warst und die landschaft dort kennst. wenn ja, wirst du sicher bemekert haben, das irish folk da einfach reinpasst, das spürt man auch.warst du mal in den schottischen highlands ? das ist ein beeindruckendes gefühl und da passt diese art der musik einfach hin.
aber zu uns passt die nicht. zu uns passt diese volksmusik die wir haben. übrigens auch heimatmusik genannt und eine uralte tradition. kommerz hin oder her....
und der dudelsack ist kein deutsches instrument. aber es wird sicherlich zu jeder zeit auch personen oder gruppen in deutschand gegeben haben, die dieses instrument genutzt haben.

naja sex..da isses wohl unnötig drüber zu diskutieren....
nur zu dem sauna ding:
das is ungefähr das selbe, als wenn du dir ne frau anguckst und denkst, BOAH hat die geile titten. oder du grinst, weil sie fast keine hat. und hast du mit deinen "kameraden" im vollrausch noch nie über sowas gelacht ?
naja, das sex in den medien breitgetreten wird stimmt vielleicht, aber lassen wir die talkshows raus, da wird alles breitgetreten. wenns nach mir ginge, wären die eh verboten. aber die arbeitslosen brauchen ja auch was zur unterhaltung
was dann noch bleibt sind sendungen wie "wa(h)re liebe oder liebe sünde.
das sind nun zwei sendungen, in denen einermaßen offen über sex gesprochen wird. obwohl ich finde das da vieles auch ziemlich verklemmt ist. das seh ich ähnlich wie mit den schulmädchenreporten, die angeblich aufklärungsfilme sein sollen, aber wenn man sichs genauer betrachtet eigentlich nur peinlich und verklemmt sind. also nichts für jemanden der offen mit sex umgehen kann.

aber wie wir alle gelernt haben, ist sex etwas ganz natürliches
und es ist so ziemlich das einzige was alle menschen, egal welche interessen sie haben, praktizieren. und ich weiss nicht, wieso das ein tabuthema sein soll. da kann man offen drüber reden, auch im fernsehen.

aber das alles hat ja nun nichts mit irgendeiner ami kultur zu tun.
bei den amis ist sex ja eh verboten
dafür darf sich jeder ne waffe kaufen,
denn sex ist ja was böses, waffen sind gut.
nur kann sex niemanden töten....

und ich denke da ist afghanistan ein schnönes beispiel für meine these aus dem letzten beitrag, dass die kulturellen veränderungen einfach mit dem fortschritt zusammenhängen. wobei ich sehr stark anzweifle, dass sich in afghanistan in den letzten 100 jahren nichts verändert hat.
so ganz spurlos geht der rest der welt auch nicht an denen vorbei.
oder guck dir mal ein so armes land wie indien an. da war auch nichts los. aber seitdem diese IT branche boomt, ist indien plötzlich einer der ganz großen und alles verändert sich. ganz plötzlich entwickelt sich eine alte kultur zu einer modernen.
das hat aber auch nichts mit den amis zutun, das ist eine ganz normale entwicklung. kulturen verändern sich halt und irgendwann ist jeder dran, auch afghanistan....

und aus diesem von den einen hochgepriesenen und von den anderen verfluchten multikuliti zeug, wird sich in 100 jahren eine einheitliche kultur entwickelt haben, in der aber elemente aus jeder ursprünglichen kultur enthalten sind und von denen jeder ganz selbstverständlich profitieren kann.
das hat dann den vorteil, dass dann alle menschen in etwa gleich sind und sich keiner mehr bekriegen muss, weil ihm die dönerbude stinkt
und wenn da nicht noch die amis wären, würden wir alle glücklich und zufrieden leben....
 
 
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Morris
Alt 25.04.2001, 10:57   #23
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>das is ungefähr das selbe, als wenn du dir ne frau anguckst und denkst, BOAH hat die geile titten. oder du grinst, weil sie fast keine hat. und hast du mit deinen "kameraden" im vollrausch noch nie über sowas gelacht ? [/quote]natürlich hab ich das auch schon gemacht *schäm*, aber deswegen ist es noch lange nicht vorbildlich und fair dem andern gegenüber, und sowas kann ich mir nicht vorstellen, dass es sowas früher auch schon gab. und es ist auch gut, dass sex kein tabuthema ist, aber wie es oft dargestellt wird, find ich einfach nicht in ordnung.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>und ich denke da ist afghanistan ein schnönes beispiel für meine these aus dem letzten beitrag, dass die kulturellen veränderungen einfach mit dem fortschritt zusammenhängen. wobei ich sehr stark anzweifle, dass sich in afghanistan in den letzten 100 jahren nichts verändert hat.
[/quote]hier hast du das andere genannte beispiel kuwait, wo es trotz des öl-reichtums noch die kultur erhalten blieb, auch wenn dieser wohlstand noch nicht allzulange währt, aber ich glaub die menschen da unten haben auch eine stolzere mentalität.

wenn es da so ist, wie inna türkei dann ist das einzige was sich verändert hat, die häuser mit dem riesengroßen balkon und jede menge müll. *g*

und auch indien, dort kann die westliche kultur(ich mein jetzt nicht die technik) auch immer mehr boden gewinnen, weil die jugend halt von generation zu generation immer mehr das interesse verliert und die verbundenheit dazu eben auch.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>das ist ein beeindruckendes gefühl und da passt diese art der musik einfach hin.
[/quote]das ist ne einfache gewöhnungssache. aber wenn du mir nicht glaubst, dann zitier ich einfach mal aus dem bericht vonna TU berlin: <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Der Dudelsack ist keineswegs eine Besonderheit des schottischen Hochlandes oder Schottlands als Ganzem, sondern war in verschiedenen Formen in ganz Europa und sogar in Nord Afrika vertreten[/quote]überzeugt?

das ging aber ebenso verloren, wie die verbundenheit der völker die noch um die zeitenwende vorzufinden war. damals hatten die verschiedenen völker zwar verschiedene religionen aber diese waren auch recht ähnlich aufgebaut und folglich erkannten sie ihre götter in den anderen göttern. hier ist beispielsweise anzuführen dass tacitus(römischer offizier oder so) in seiner germania den deutschen göttern römische namen gibt(wodan=mercurius; tius=mars). was unglaublich und genauso unvorstellbar klingt, ist die tatsache, dass früher noch kein dolmetscher notwendig, um mit leuten aus anderen völkern zu kommunizieren. auch hier ist wieder tacitus anzuführen, der sich mit den germanen unterhalten konnte, wie mit seinem nachbarn, obwohl diese zwei total unterschiedliche sprachen sprachen. so eng waren damals noch die kulturen verknüpft. ich weiß, dass es kaum vorstellbar ist, aber das ist ja vieles.
 
 
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martin
Alt 30.04.2001, 03:45   #24
Beitrag

da ichs dir versprochen hab, schreib ich mal noch was dazu

ich glaub das mit dem sex ist abgehakt...

kuwait ist nicht mit indien vergleichbar, da die IT brachne etwas anderes als ölquellen sind. das steht wohl ausser frage, oder ?
geld allein verändert ein kultur nicht sehr. zumal die meisten menschen da unten am golf bettelarm sind, trotz des öls..von dem geld sehn die ja nicht viel. das die IT brachne einen einfluss ausübt ist sicherlich klar.

und frag mal ne türkische oma, was sich da alles so verändert hat in den letzten 50 jahren...die wird mehr erzählen können als deine eigene oma...die türkei ist grade in ner aufbruchphase...da kommen die omas genausowenig mit klar wie unsere omas bei uns..

wenn du von westlicher kultur redest, redest du von der kultur der "reichen" westlichen länder. diese kultur haben aber nicht alle westlichen länder, dafür aber einige östliche, südliche oder wo auch immer. "westliche kultur" ist nur das, wir als unseren standard betrachten und auch wenn der name nicht passt, kann ein östliches land auf unserem "niveau" die selbe kultur besitzen.

nochmal zu der volksmusik...

das ist kein gewöhnungssache. wander mal in den alpen und dann in den schottischen highlands. dann wirst du den unterschied bemerken. zu den alpen passt einfach "heidi, heidi, deine welt sind die berge..blabla.."
während "unsere" volkstümliche musik aber nicht nach schottland passt. diese düstere stimmung, das klima...alles das passt nicht zu unserer musik, genauso wie man merkt, das der dudelsack ganz sicher nicht bei uns seinen ursprung hat, genausowenig wie irish volk. genauso wenig wie amerikanische countrymusic hier zu uns passt.

auch wenn du lang warten musstest, jetzt musste nochlänger warten *g*, weil ich zu müde bin und morgen weiterschreib...
 
 
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