
19.08.2001, 04:37
# 1 Nacht Nacht
Oh du finster Nachtgewand,
ziehst herüber unser Land,
bedeckst die Welt mit deinem Schatten,
erscheinen Menschen grau wie Ratten.
Straßen all den Glanz verliern,
Häuser sich mit Lichtern ziern,
Menschen in ihren Autos sitzen,
Hologenscheinwerfer hell erblitzen.
Verbreitest manchen Angst und Bange,
fühlen sich in deiner Zange,
lässt es Draussen kälter werden,
dunkle Wolken, graue Herden.
Oh du finster Nachtgewand,
schließt mich ein in deine Hand,
gibts mir Ruhe und lässt mich leben,
schenkst mir immer deinen Segen.
Tauschst die Sonne gegen Sterne ein,
lässt mich stehn´ in ihrem hellen Schein,
lenkst den Mond am Himmelszelt,
erreichst damit die ganze Welt.
Nacht, oh Sonne meines Lebens. |