Mir gehts (gings) auch oft genug so *zu prince und 4given schau*
Habs aber irgendwie geschafft den Teufelskreis zu durchbrechen. Wie...? Werd mal versuchen das in nem Schritt-für-Schritt-Programm zu erklären.
1. Erkennen dass es so irgendwie nicht weitergehen kann, dass es Mist ist nix geschafft zu kriegen. (Wahrnehmen des Gefühls der Nutzlosigkeit, passiert (mir zumindest) meist im Zusamenhang mit der Frage nach dem Sinn des Lebens.)
2. Versuchen herauszufinden, was einen so unzufrieden mit sich selbst macht. Woran liegts genau? Was will man eigentlich in seinem Leben erreichen, woran genau scheitert man ständig und warum? (Ein Grund könnte sein, dass man unrealistische Ziele verfolgt, die einem bereits beim bloßen Drandenken Angst vorm Scheitern machen, oder dass man gar nicht weiß, welche Ziele man eigentlich verfolgt, was man eigentlich erreichen will, und so planlos vor sich hinlebt.)
3. Ziele definieren. Überlegen, wer man ist und was man will (differenziert). Sich dabei allerdings nicht unter Druck setzen. Ein Ziel könnte sein, seine Aufgaben endlich mal anzugehen anstatt sie weiter vor sich her zu schieben. Woher die Energie / Motivation dafür nehmen? Versucht doch einfach mal, die Energie, die ihr sonst als Frust über das nicht-schaffen erlebt, umzukehren und in was sinnvolles reinzustecken.
Hilfreich kanns auch sein, nach den Gründen zu forschen, aus denen man entsprechende Ziele überhaupt hat. (--> motiviert)
4. Die Sache langsam angehen. Selbst wenn die Aufgaben, die einem bevorstehen, unschaffbar erscheinen, nicht davor zurückschrecken, sich selbst nicht unter Druck setzen, dann geht alles gleich viel leichter. Erwartet nicht von euch selbst, etwas unmögliches zu schaffen, sondern bleibt realistisch - wie gesagt, mir hilfts immer den Weg als Ziel zu sehen. Und selbst wenn ichs nicht schaffen sollte, den kompletten Weg zu gehen, kann ich mich doch über Teile freuen, wenn ich diese geschafft habe. Lobt euch selbst dafür und gönnt euch auch Pausen, wenn sie von nöten sein sollten. Ohne Stress geht alles gleich viel leichter, es kann u.U. sogar Spaß machen, schließlich arbeitet man ja irgendwo an einer selbstgewählten Aufgabe (meist zumindest), und das gibt dem Leben (wieder) einen Sinn, was einen wiederum zufriedener macht.
Ich weiß nicht, ob ihr mit diesem Programm was anfangen könnt / ob ihrs überhaupt auf euch übertragen könnt, weiß auch nciht obs "vollständig" ist, habs einfach mal versucht...
Das von 4given zitierte Lied der Helden hilft mir übrigens in so ner Null-Bock-Phase auch oft weiter. Ham ja irgendwie recht....
greetz, Puppe
