Nun das ganze ist ein sehr komplexes Thema,
hier ein kurzer ausschnitt um ELF-Wellen zu erklären.
Quelle:
http://www.fosar-bludorf.com/Tempelhof/index.htm
Was sind Längstwellen?
Längstwellen (auch ELF-Wellen - extremely low frequency - genannt) sind elektromagnetische Wellen im Bereich unter 100 Hertz. Besonders die extrem langwelligen Bereiche dieses Spektrums unterhalb von 10 Hertz sind für bestimmte technische Anwendungen von hohem Interesse. In diesem Bereich liegt nämlich auch die fundamentale Erdresonanzfrequenz, die sogenannte Schumann-Frequenz (7,83 Hertz).
Aufgrund der geringen Frequenz haben derartige Wellen eine extrem große Wellenlänge, die mehrere tausend Kilometer betragen kann. Ihre Erzeugung ist daher technisch nicht einfach. Man kennt heute zwei Möglichkeiten: die erste ist, normale Radiostrahlung in obere Atmosphärenschichten (die sogenannte Ionosphäre) zu schießen. Dort entstehen als Reaktion die Längstwellen auf natürliche Weise. Diese Möglichkeit wurde bei den HAARP-Antennen in Alaska realisiert. Der zweite Weg ist es, eine Ringantenne zu bauen, die selbst derartige Wellen erzeugt. Diese muß dann extrem groß sein (mehrere Quadratkilometer) und wird daher in der Regel unterirdisch verlegt, nicht nur zum Zweck der Geheimhaltung, sondern auch zur Abschirmung von Störeinflüssen.
Die Existenz solcher Anlagen in Amerika ist bekannt, z. B. aus dem Bundesstaat Wisconsin.
Elektromagnetische Wellen im Bereich der Schumann-Frequenz haben aufgrund der Resonanzfähigkeit mit der Erde die Fähigkeit, tief in den Erdboden bzw. in das Wasser der Ozeane einzudringen, ohne daß dabei nennenswerte Übertragungsverluste auftreten. Sie eignen sich daher besonders gut zur Kommunikation mit U-Booten und zum Aufspüren unterirdischer Anlagen. Ferner können solche Wellen über große Distanzen den Erdboden durchdringen und damit unabhängig von der Erdkrümmung als Überwachungsradar für weit entfernte Objekte dienen.
Auswirkungen auf das menschliche Gehirn
Weshalb uns eine solche technische Einrichtung dennoch nicht egal sein sollte, liegt an einer Nebenwirkung der Längstwellen. Im gleichen Frequenzbereich liegen nämlich die elektromagnetischen Wellen, die auch unser Gehirn erzeugt. Genauer gibt es vier Frequenzbänder menschlicher Gehirnwellen, die der Arzt mit Hilfe des Elektroenzephalographen (EEG) messen kann und die unterschiedlichen Bewußtseinszuständen zugeordnet werden:
Gehirnwellenband
Frequenzbereich
Bewußtseinszustand
Beta
14-40
normaler Wachzustand
Alpha
8-13
entspannter Wachzustand, Meditation
Theta
4-7
Traumschlaf, Hypnose, Trance
Delta
1-3
Tiefschlaf, Koma
Man weiß außerdem, daß das Gehirn auf äußere elektromagnetische Frequenzen aus diesen Bereichen reagiert, indem es nach einiger Zeit die "angebotene Frequenz" übernimmt. Demnach müßte ein Mensch, der sich längere Zeit in der Nähe einer solchen Längstwellenantenne aufhält, eigentlich schläfrig werden, da die abgestrahlten Wellen im Bereich der Schumann-Frequenz dem Theta-Band des Gehirnspektrums angehören. Dies ist auch wirklich so der Fall. Gleichzeitig steigt seine Beeinflußbarkeit stark an (analog zum Zustand der Hypnose), und es gibt noch einige andere unschöne Nebenwirkungen.
gruss gek.ko