Wenn mich nicht alles täuscht sind die Impulse im Menschen elektromagnetisch. Aber das ist wohl nicht so wichtig.
Man kann wohl schlecht sagen, dass jemand sein Leben "zu subjektiv" wahrnimmt, denn jeder nimmt sein Leben 100%ig subjektiv wahr. Das liegt zum einen an unseren unterschiedlich gut ausgeprägten Sinnesorganen (Sehschwäche, Hörvermögen), zum Anderen an unseren unterschiedlichen Vergleichs- und Assoziationsfähigkeiten und -methoden.
Was du in dem Abschnitt mit dem Bier sagen willst, ist mir nicht ganz klar. Der Punkt ist wohl, dass viele Menschen eine Situation sehr ähnlich wahrnehmen, aber unterschiedlich handeln. ABER: Würden sie unterschiedlich handeln, wenn sie die Situation völlig identisch wahrnehmen? Antwort: Ja! Denn eine völlig identische Wahrnehmung setzt eine völlige Übereinstimmung in den Denkmustern voraus, oder meinetwegen auch dieselbe Seele. Interessant ist, dass menschen völlig unterschiedlich handeln, wenn sie die Situation nur ein bisschen anders wahrnehmen. Und dieses bisschen anders ist der Beweis für das Individuum.
Weiterhin gibt es nichts "Richtiges", was man wahrnehmen kann. Es gibt zwei Betrachtungsweisen: Entweder ist die "objektive" Realität der Konsens aus den subjektiven Wahrnehmungen aller (Menschen?) oder aber die objektive Realität ist a priori gesetzt. Dann aber kann sie niemals jemand erfassen, da alle eine subjektive Wahrnehmungsweise haben. Und was niemals bewiesen werden kann, kann nicht als richtig bezeichnet werden.
So, nun willst du also die Intelligenz anhand körperlicher Fähigkeiten messen. Frage: Was trägt es zur Intelligenz einer Raupe bei, wenn sie einen Faden spinnen kann? Antwort: Nichts! Nicht die Fähigkeit der Raupe, den Faden zu spinnen, bedingt Intelligenz, sondern die Fähigkeit zu verstehen, wie der Faden gesponnen wird, und das kann sie nicht. Was die Raupe da macht ist purer Instinkt und kann wohl kaum als Intelligenz bezeichnet werden.
Wenn du sagst: "Ein Mensch kann ein Atom spalten aber er hat es nicht erfunden" sage ich: "Er hat die Maschine erfunden, mit der man ein Atom spalten kann."
Instinkte bzw. Intuition hat der Mensch noch sehr viel, du denkst doch auch nicht über einzelne Atemzüge nach, oder? Du machst es einfach.
Und wieder kommst du mit der Fähigkeit zu kopieren und deutest sie als Intelligenz, doch es geht nicht um physische, sondern um psychische Fähigkeiten. Frag den Computer mal, ob er versteht, was er da tut. Er wird dir nicht antworten können. Ein Computer ist außerdem in beschränktem Maße lernfähig (sowas wie Autoerkennung von Spam), aber nicht unbeschränkt. Die unbeschränkte Lernfähigkeit ist Voraussetzung für die Intelligenz. Der Computer hat deshalb keine Intelligenz.
Und nun kommen wir nach einem langen Ausflug wieder zu den Gefühlen. Ich kann nicht mehr dazu sagen, als ich bereits getan hab: Für Gefühle braucht es Selbstbewusstsein, für Selbstbewusstsein Intelligenz, der Computer hat keine. Fertig.
Und in dem Moment, wo das Bit Ja/Vielleicht/Nein kann, wird die Welt untergehen, wie wir sie kennen

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