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Mensch oder Tier

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Dreamrat
Alt 15.07.2008, 15:13   #1
Standard Mensch oder Tier

Meine Gedanken sind, dass mir Tiere wichtiger sind als Menschen, mit der folgenden Begründung, Tiere sind einem immer Treu, können einen nie verletzten, hören einem zu, sie geben und nehmen, sind für einen immer da,

Wenn ich mich schlecht fühle, legt sich mein hund mit dem Kopf auf meinem Schoß und wenn ich dann so erzähle, stupft sie mich mit der Pfote auf meinen Oberschenkel, wenn ich krank bin, bleibt sie stets bei mir und legt sich neben mich, als ich noch keinen hund hatte, war es meine Katze, sie war auch immer für mich da.

Also mir stehen die Tiere näher, wie die Menschen, dass soll jetzt natürlich nicht heißen dass mir meine Kinder unwichtig sind, im Gegenteil, auch meine Eltern und Freund, aber dennoch stehen mir die Tiere näher, sie sind meine Freunde, ohne nachzudenken, ohne schlimme Gedanken zu haben, ohne jeglichen Schmerz zu fühlen, die Zuneigung zu den Tieren, ist bei mir grösser als zu den Menschen...

Weiß nicht ob das jemand verstehen kann, bin ich da egoistisch oder menschenfeindlich? Wie ist es bei euch, sind die Tiere im leben zweitrangig, kommt der Mensch an erster Stelle?

Für mich zählt, eben Vertrautheit eine grosse Rolle, die ich keinem Menschen entgegen bringen kann, so wie bei einem Tier, bei Tieren ist es bedingungslos, ich würde alles tun, um den Tieren ein gutes zuhause zu schaffen.....

PS. Verbringe auch mehr Zeit mit meinen tieren als mit meinem Freund oder kindern, dass mir manchmal schon ein schlechtes Gewissen plagt, aber sie verstehen es und wenn sie mich brauchen bin ich ja jeder zeit da, sie können sich auch gerne dran beteiligen, dass würde mich sehr freuen......
 
 
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mizue
Alt 15.07.2008, 15:19   #2
Standard

ich denke, das hat etwas damit zu tun, dass die meisten haustiere einen bedingungslos "lieben" ... sie stellen keine fragen, sie kritisieren nicht, sie geben keine bedenken preis oder ähnliches. es ist ähnlich, wie mit der natur... diese nimmt einen auch "einfach so" an, ohne zu be- oder verurteilen.
 
 
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baedr
Alt 15.07.2008, 17:21   #3
Standard

Ich brauch interessante Gespräche, Humor und Freundschaft, die sich auf differenziertere Art als Treue und bedingungslose hingabe zeigt.
 
 
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nonsurvivor
Alt 15.07.2008, 17:28   #4
Standard

Ich glaube, wenn man der Typ dafür ist, kann das schon toll sein so ne intensive Beziehung zu einem Tier aufzubauen und darin Halt zu finden. Es ist halt eine "ungefährliche" Beziehung. Menschen können dir wehtun, dich verletzen - oder einfach nur mal nicht nett sein. Ein Tier verurteilt dich nicht, wenn du mal ne falsche Entscheidung triffst oder in nem blöden Moment was unnettes sagst. Man kann sich darauf verlassen nie allein zu sein. Das kann eine menschliche Beziehung nie bieten.
 
 
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Ripper08
Alt 16.07.2008, 05:13   #5
Standard

Persoenlich koennte ich sicher kein so Pflegeintensives Tier wie einen Hund oder eine Katze halten.

Ich habe den Eindruck, dass sich viele Menschen solche Tiere halten aus dem Grund den mizue eben genannt hat und auch teilweise um dadurch ihre Interaktion mit Menschen zu substituieren.
(Das sind natuerlich nicht die einzigen Gruende, manche kaufen einfach ihren Kindern ein Haustier um sie zu beschaeftigen usw. usw.)



Aber ein Grund ist oft der, dass man sich in Wahrheit einsam fuehlt und das mit einem Tier sehr gut verdraengen kann.

Das dumme ist nur, dass die Haustiere von einem abhaengig sind, daher ist es doch auch kein Wunder dass sie einen moegen.
So bedingungslos ist diese Liebe vermutlich doch gar nicht, die Tiere ziehen schon ihren eigenen Nutzen aus der Beziehung mit dem Menschen.


Das dumme ist halt dass solche Haustiere ihre ganzen pflegebedingten Nachteile mit ihrem Nutzen meiner Ansicht nach nicht ganz aufwiegen koennen. (Gut ein Wachhund im Garten hat auch seinen Nutzen aber dafuer holt man sich halt vielleicht doch besser ne Alarmanlage.)

Persoenlich stehe ich Tierbesitzern ein bisschen skeptisch gegenueber und stelle mir oft die Frage ob das in ihrem Falle vielleicht etwas damit zu tun hat, dass sie womoeglich die Liebe und Akzeptanz, die sie nicht von Menschen bekommen aus der Interaktion mit ihrem Haustier beziehen.

Ich finds ein bisschen zum belaecheln weil es wirklich ne verrueckte Symbiose ist und irgendwie finde ich es auch ein wenig traurig.
Weil man die an Bedingungen geknuepfte menschliche Liebe und Akzeptanz nicht von anderen Menschen bekommt, diese schlicht und einfach durch die Aufmerksamkeit eines Tieres zu substituieren ist halt schon der Hammer.

Will keinesfalls sagen das trifft auf jeden Tierbesitzer zu aber genau dieser Fall scheint mir auch nicht gerade so selten vorzukommen. Ich wills auch nicht vereurteilen aber es ist schon zugegebenermasen seltsam.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 16.07.2008, 15:31   #6
Standard

Ich glaube, das Wesentlichste ist, daß sich die Lebensbereiche von Tier und Mensch nur selten kreuzen. Der Hund nimmt niemandem die Arbeit "weg", will auch das TV-Programm nicht umschalten, hört nicht zu laut TechnoGewummer und lädt auch nicht die Schwiegermutter ein.
Außerdem, wenn ein Tier sich tolpatschig anstellt, sagen wir "oi wie süß" oder "er kann er ja nichts dafür, ist ja nur ein Tier". Bei Fehlern der Menschen werden wir sauer "das hätte er wissen müssen" oder "so langsam könnte er reifer sein für sein Alter".
Ich finde es traurig, daß mir ein Tier zwar zuhört, aber mir seine Gedanken nicht mitteilt. Oder ich kapiere die Signale des Tieres nicht, denn ich kannte mal einen der sagte, er habe durch seine Katze viel gelernt. Ob er damit Fliegenfangen meinte, weiß ich nicht genau.

Allerdings finde ich das von Dreamrat beschriebene Trostverhalten schon nicht schlecht, kann mir vorstellen, daß das gut tut.
 
 
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Panazee
Alt 16.07.2008, 19:58   #7
Standard

ich persönlich fühle und denke da ähnlich wie baedr. ich bin zwar menschen gegenüber zunächst auch immer misstrauisch und in menschlichen beziehungen oft von zweifeln geplagt, aber ich brauche konversation, dikussion, humor und mehr.

ich hatte selbst immer haustiere seitdem ich denken kann und was du da schreibst ist schon wahr, zum beispiel, dass katzen merken, wenn man krank ist. wenn ich als kind krank war, lag unsere katze - die sonst recht scheu war - immer mit in meinem bett.

generell glaube ich aber, dass man einfach der typ dazu sein muss. ich mag meine tiere und ich rede auch hin und wieder mit ihnen. aber sie können für mich keine menschliche beziehung ersetzen, auch wenn ich damit das risiko des verletzt-werdens eingehe. außerdem hätte ich bei einer so intensiven bindung zu einem tier immer angst, es zu verlieren. katzen, hunde und andere haustiere gehen eben doch schneller für immer von uns als menschen.
 
 
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Dreamrat
Alt 16.07.2008, 21:20   #8
Standard

Ich könnte da noch sehr viel mehr schreiben, meine Tiere geben mir nicht nur Trost, oder wenn mich die Einsamkeit plagen sollte, sondern viel mehr... Meine Tiere bezüglich meinem Hund, teilen mit mir meine Leidenschaft, "die Natur", was ja zwangsläufig so an sich hat mit Tieren. Bei jedem Wetter, wo ich gerne draußen bin, so oft ich kann, ergänzt sich dass perfekt. Welcher Mensch, geht schon bei schlechtem Wetter hinaus! Ich glaube dass man da so einen Menschen eben suchen muss.

Bleib ich bei meinem Hund Carina, sie gibt mir auch vieles zum lachen uns spielt mit mir, lernt vieles dazu, was bei einem Menschen nicht so leicht zu bewältigen ist. Oft ist es auch schön, einfach die Stille zu genießen und doch nicht alleine zu sein. Mit einem Menschen mal schweigsam dazusitzen, ist find ich, sehr schwer.

Wenn mein Hund etwas macht, was nicht so gut ist, schimpf ich und sie versteht dass auch, sie läßt den kopf sinken und guckt aber doch von unten so schelmisch hoch und schämt sich. Bei den Menschen seh ich dass eben anderst, es artet immer in eine Diskussion aus, was sogar zum Streit führt. Das was der Mensch alles so tut und macht, (negativ) will ich nicht mehr, deshalb halte ich mich da sehr auf Distanz. Klar gibt es auch noch Abende mit der Familie, unterhaltung, Spaß, aber am wohlsten fühl ich mich bei meinen Tieren. Die Tiere geben mir die Ruhe, die Vertrautheit, den Frieden. Ich bereue es auch nicht, dass die Tiere sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, auch die Verantwortung, Pflege usw., ich sehe es als Aufgabe für mich, die mir gut tut und mir meine Ausgeglichenheit gibt. Ich sehe es nicht als Hobby, sondern als meinen Lebensinhalt sowie meine Famillie.

Das war schon von Kindheit an, mein Wunsch, viele Tiere zu haben, es werden auch in zukunftgesehen, noch mehr dazu kommen.

Dann kann ich noch dazusagen, dass Tiere ein sehr großes Gespür für Menschen haben, die gut und böse sind, was Menschen oft nicht gleich beurteilen können. z.B. bei meiner Katze Casi, ist mir aufgefallen, wenn von meinem Ex, die Mutter zu uns kam, ist sie ganz schnell weggelaufen und hat sie angefaucht. (die Mutter war wirklich falsch und bissig). Bei meinem Hund, fällt mir öfters auf, da sie ja viele Streicheln wollen, bei bestimmten Menschen spürt sie ein unbehagen so dass sich mein Hund wegdreht oder zu mir kommt. Die Menschen könnten da alles versuchen, sogar dass leckerlie nimmt sie nicht von ihnen, oft stellte sich heraus, dass diese Menschen, schlecht waren. Auf Tiere kann man sich eben verlassen, ohne Tiere wäre mein leben nur halb so schön. Natürlich genieße ich auch die Stunden mit meiner Familie, aber die Tiere gehören für mich mit zum Lebensinhalt. Dass sie für mich auch nicht die menschliche Bziehung ersetzen, ist auch klar, aber die Tiere sind einfacher zu nehmen als Menschen...
 
 
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nephthys
Alt 16.07.2008, 21:26   #9
Standard

ich kann jetzt nicht viel dazu schreiben, hatte nie ein haustier.

habe deshalb irgendwie auch nie so den "draht" zu tieren gehabt. allerdings hab ich 3 monate mit tieren gearbeitet. und diese arbeit war einfach toll... auch wenn es knochenarbeit war, aber, die tiere geben einem eben immerwieder etwas zurück..

mich hat es etwas gestört, dass man schon merkt dass viele tiere eben irgendwie schon... "dumm" sind. zwar ist es faszinierend, wie sehr sie gefühle erkennen können (viel besser als menschen) aber sie vergessen eben auch schnell.

was mich dann fasziniert hat, war, dass mich das eine tier nach 3 wochen wiedererkannt hat und total ausgerastet ist vor freude also war ein nasenbär und der hat dann erstmal wild gefiept und mir vor freude in die arme geknabbert und so... *g* hachja... irgendwie vermiss ich den auch total
 
 
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Moonchild
Alt 18.07.2008, 12:44   #10
Standard

Ich sage nur: "Krankes Denken".
Menschen denken krank. Sie haben zwar eine größere Intelligenz als Tiere, was sich auf den ersten Blick ja eher nach einem Vorteil anhört...
doch sie haben nunmal von Kindesbeinen an gelernt, mit ihrem intellektuellen Potential allen möglichen Unfug anzustellen.
Sie denken beispielsweise viel über Dinge nach, die sie eigentlich gar nichts angehen. Über das Auto, das ihre Nachbarn fahren, oder über irgendeinen Scheiß aus dem Fernsehen.
Sie träumen ein Jahr lang von dem bevorstehenden Sommerurlaub, machen Pläne, bewerten andere nach ihrem Nutzen...
Der Hund hingegen lebt im Hier und Jetzt.
Mit ihm kannst du herumtollen, und er wird dir nicht sagen: "Du, ich muss jetzt leider gehen, weil ich morgen wieder früh aufstehen muss."

Ich denke, in der Hinsicht könnten die Menschen noch einiges lernen...
nicht, dass sie blöd und unkritisch werden sollten... aber sie sollten lernen, das Leben als Moment zu begreifen, und nicht als ein strategisches Planspiel, in dem man heute einen Zug macht, um in 40 Jahren dafür dann eventuell mal eine Belohnung (Rente) zu erhalten...
 
 
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Kyn
Alt 18.07.2008, 17:24   #11
Standard

Zitat von Moonchild Beitrag anzeigen
Mit ihm kannst du herumtollen, und er wird dir nicht sagen: "Du, ich muss jetzt leider gehen, weil ich morgen wieder früh aufstehen muss."
Haha du bist gut, der Hund bekommt ja auch regelmäßig sein Futter hingestellt und muss dafür nichts tun. Andernfalls hätte er Hunger und würde für Futter jagen- da bleibt weniger Zeit zum herumtollen oder? ;-)

Ich mag Tiere auch sehr gern und ich kann mit den meisten Menschen nicht besonder viel anfangen. Es gibt auch sicher genug Menschen die charakterlich mit so manchem Tier nicht mithalten könnten aber Tiere den Menschen generell vorzuziehen finde ich seltsam bzw. traurig dass sojemand noch keinen ihm angenehmen Menschen getroffen hat.
 
 
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short_cut_baby
Alt 18.07.2008, 20:32   #12
Standard

naja aber hunde z.B. lieben nicht so wie menschen. hund ordnen sich unter, menschen leben miteinander mit kompromissen, etc. wenn man vom charakter einen einfchen hund hat, kein thema, nur gibt es eben welche, die beim kleinsten kompromiss mensch-tier einen fehler in der rangordnung sehen und aufmüpfig werden, weil sie instinktiv die kontrolle über die situation gewinnen wollen. herrchen und alphatier kann das für ihn ja in dem moment nicht.
da grad hunde rudeltiere sind, brauchen sie pflege, zuwendung und streicheleinheiten und geben die zuneigung eben auch zurück. genau wie im rudel.

aner die basis ist eine andere wie die mit einem menschen.
 
 
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Dreamrat
Alt 20.07.2008, 10:40   #13
Standard

Für einige mag es vielleicht seltsam klingen, oder sogar krank erscheinen, aber dass ist es in keinsterweise. Viele Tiere werden sogar gezielt für Therapien eingesetzt, z. B. Delphine haben sich sehr bewährt, für behinderte Kinder und Erwachsene, Delphine sind sehr intelligent. Man stellte auch fest, dass Menschen länger leben, die sich viel mit Tieren abgeben oder ein Tier besitzen.

@ShakeTheDisease, ich kann mir sehr gut vorstellen, was er gemeint hat, "das er was von den Tieren gelernt hat".

Wenn Kinder oder Erwachsene ein Tier haben, lernen sie Verantwortung zu übernehmen, dass schon im jüngsten Alter, wenn sie von klein auf damit gross werden. Dass mir sehr wichtig erscheint. Verantwortung für ein anderes Lebewesen, denn ohne einem, würde es verhungern, sich einsam fühlen, somit eingehen. Das lernen Menschen von den Tieren, somit auch für ihr späteres Leben, oder noch mitten im Leben. Verantwortung für sich und anderen Lebewesen, sei es Mensch oder Tier, auch ein Stück für die Natur.

Tiere stärken auch sehr dass Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen, sie nehmen einen so an, so wie man ist, es gibt keine Unterschiede, ob dick oder klein, häßlich oder schön, oder eben anderst, wie die Norm entsprechend in unserer Gesellschaft. Bei den Tieren zählen eben nur die inneren Werte, dass Herz, dass Gefühl, der Mensch an sich... Beim Tier zählt auch nicht, was man materiell vorweisen kann, (Haus, dickes Konto, usw.) was bei der Menschenwahl in der heutigen Zeit eine große Rolle spielt, (Was hast du, was bist du) oder dem Menschen selber betrifft, dass man immer mehr will, sehr schnell in Egoismus verfällt. (Hauptsache man hat selber, was mit den anderen ist, ist egal). Das lernt man auch mit dem Umgang mit Tieren, dass man nicht nur an sich denkt, sondern auch an dass Tier oder andere Lebewesen, da es sonst nicht überleben kann, so ist es mit Menschen eben auch, aber es wird nur so selten darüber nachgedacht....

Man lernt eine Menge für sein Leben, von Tieren und mit Tieren, ich kann dass nur befürworten, da es mir schon genügende Beispiele gebracht hat. z. B. Ich war mit meinen Kindern früher bei Freunden, die ebenfalls einen Hund hatten, jedesmal wenn sich die Kinder gestritten haben, stellte sich der Hund dazwischen und bellte sie an, so war der heftige Streit schnell beendet. Bei meinem Hund ist es folgendermaßen, wenn die Kinder oder andere streiten oder laut werden, geht mein Hund, weil sie dass nicht leiden kann, wenn man schreit. Ich weise meine kinder darauf hin, sie erkennen dass man nicht schreien muss, dass man auch im normalem Tonfall seine Meinung vertreten kann, weil auch sonst die Menschen gehen würden, "wer läßt sich schon gerne anschreien". Man lernt über Tiere, Einsicht und andere Verhaltensformen anzunehmen, was von einem Menschen oft nicht angenommen wird.

Was in meinen Gedanken noch befürwortet wird, " Wer keine Tiere mag, mag auch keine Menschen, sondern nur sich selber." für mich entspricht es der Wahrheit.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 21.07.2008, 19:07   #14
Standard

Zitat von Dreamrat
@ShakeTheDisease, ich kann mir sehr gut vorstellen, was er gemeint hat, "das er was von den Tieren gelernt hat".
Na, das war sogar mehr. Seine Katze war todkrank, und er hat aus ihrem gewonnenen Kampf gelernt. Ich bin damals nicht weiter darauf eingegangen, denke aber, er hat Kampfeswille und Hoffnung als Motivation für sein Leben mitgenommen.
 
 
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PurpleHaze
Alt 22.07.2008, 15:37   #15
Standard

Das ist ja wohl das Traurigste was ich seit langem gelesen habe.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
 
 
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Dreamrat
Alt 25.07.2008, 23:54   #16
Standard

Warum traurig? Ja eigentlich ist dass traurig, dass man den Glauben an die Menschen verloren hat.


Tiere können einen mehr geben als man sich vorstellen kann. Es gibt so viele Sachen, wo ein Mensch gar nicht bereit ist oder es nicht kann zu geben, was ein Tier vollbringen kann, ohne es zu wissen. Tiere heilen die Seele vom Menschen, Katzen helfen gegen Rheuma, man muss sich nur mehr damit befassen und den Tieren ein Herz schenken. Es kommt bei einem Tier immer etwas zurück, was bei einem Menschen oft, auch wenn man sich noch so bemüht, nichts zurückkommt, sondern eher nur genommen wird. Natürlich sind nicht alle Menschen gleich, aber selten solche Menschen zu finden. Dennoch haben Tiere in ihren Verhalten, gegenüber dem Menschen einiges voraus, klingt vielleicht verrückt, mag sein, aber Tiere geben mir persönlich mehr, als jeder Mensch mir seelisch geben kann. Nicht aus dem Grund, dass sie unter dem Mensch gestellt sind, sondern ich würde es eher ausdrücken, als Menschlichkeit. Die Tiere nehmen einen so an, wie man ist, der Mensch selber tut dass auch, er nimmt sein Tier, dass er lieb gewonnen hat, auch so an, wie es ist, ohne Unterschiede zu machen. Bei den Menschen schaut es anderst aus, sie machen Unterschiede, sie nehmen einen nicht so an wie man ist, sie verletzen, sie machen andere Menschen kaputt und so sich selber....
 
 
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mrBurns
Alt 27.07.2008, 12:06   #17
Standard

Also ich finde es auch traurig wenn so eine Aussage von einer Mutter kommt...!

Also mir stehen die Tiere näher, wie die Menschen, dass soll jetzt natürlich nicht heißen dass mir meine Kinder unwichtig sind, im Gegenteil, auch meine Eltern und Freund, aber dennoch stehen mir die Tiere näher, sie sind meine Freunde, ohne nachzudenken, ohne schlimme Gedanken zu haben, ohne jeglichen Schmerz zu fühlen, die Zuneigung zu den Tieren, ist bei mir grösser als zu den Menschen...
Dir stehen die Tiere näher als deine Kinder...das kann doch nicht sein! Sie sind dein eigenes Fleisch und Blut und ich finde es sollte im Leben nichts wichtiger wie Familie und Kinder sein.
Was meinst du was in ihnen vorgeht wenn sie nicht die gleiche zuneigung wie der Hund bekommen (!!)?

Also ich finde das shcon ziemlich krass....
 
 
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Dreamrat
Alt 27.07.2008, 12:41   #18
Standard

Zitat von mrBurns Beitrag anzeigen
Also ich finde es auch traurig wenn so eine Aussage von einer Mutter kommt...!
Dir stehen die Tiere näher als deine Kinder...das kann doch nicht sein! Sie sind dein eigenes Fleisch und Blut und ich finde es sollte im Leben nichts wichtiger wie Familie und Kinder sein.
Was meinst du was in ihnen vorgeht wenn sie nicht die gleiche zuneigung wie der Hund bekommen (!!)?
Also ich finde das shcon ziemlich krass....

Dass verstehst du falsch, meine Kinder und Familie stehen natürlich mir am nächsten, bekommen mehr Zuwendung als die Tiere, sind für mich auch ein und alles, tu auch alles für sie. Aber bei meinen Tieren fühle ich mich frei von Stress und Zwang eben eine unbeschwertere andere Art ohne jeglichen Gedanken, ohne verletzt zu werden, einen Freund zu haben der in jeder Hinsicht treu ist. Es ist sehr schwer zu verstehen, dass gebe ich zu, ich kann mir nur noch so ausdrücken, dass mir Tiere sehr wichtig sind und ich mir sehr viel Zeit dafür nehme und meine Familie ja auch teilnimmt, aber eben nur begrenzt, was ja zu verstehen ist, haben ja auch ihre eigenen Intressen. Meine Kinder wissen, dass mir Tiere sehr viel bedeuten und können es selber gut nachvollziehen, da jeder von ihnen auch ein Tier hat um die sie sich kümmern und es auch gerne tun. Sie sind da eben auf meiner Wellenlänge und können es verstehen,
Meine Familie ist überalles Tierlieb und wir könnten es uns ohne Tiere niemals vorstellen. Die Tiere spielen in unserem leben ein wichtige grosse Rolle. Vielleicht steige ich da einwenig zu weit hinaus, aber mir persönlich bringt ein Tier mehr als irgendein Mensch, ausgenommen Familie, Menschen die mir am Herzen liegen. Vielleicht konnte ich es so ein bisschen verständlicher rüberbringen, ich glaube auch dass man dass nicht so einfach verstehen kann, man fühlt es.
 
 
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Musique-Lucia
Alt 31.07.2008, 20:39   #19
Standard

Tiere sind keine Menschen, das ist klar. Aber Tiere haben auch Gefühle, spüren Schmerzen genauso wie wir. Das manche Menschen dies vergessen und Tiere einfach aus Spaß oder irgendetwas anderem Tiere verletzten, ist grausam. Ich würde mir z. B. niemals einen mantel aus echtem Pelz kaufen. Da ich weiß, wie es in den meisten "Häutungsunernehmen" zu geht.

Ich selber habe einen Hund (Pudel-Terrier-Mischling). Dieser ist wahrhaftig ein Familienmitglied geworden und ich wäre sehr traurig, wenn er stirbt. Das ist klar.

Tiere haben einen gewissen Insinkt, gewisse Regeln. Diese halten sie auch meistens ein. Z. B. stammen Hunde vom Wolf ab: Der Wolf ist ein Rudeltier und es gibt einen Leitwolf. Das ist auch noch bei Hunden so. Bei uns ist natürlich mein Vater dieser Leitwolf.
Bei vielen Hunden weicht aber dies schon ab. Weil Hunde gezüchtet wurden, mit anderen Eigenschaften. Extra für Stiertriebe oder ähnliches.

Ich finde es immer wieder schrecklich wenn ich lesen muss, dass man tausende Hunde einsperrt und verhungern lässt. Oder wenn ein Hund eingeschläfern muss, weil er jemand gebissen hat.
Wir Menschen wissen, dass Hunde nunmal auch Gefühle haben und dementsprechen reagieren. Das sieht man auch bei Wespen oder andere Tiere. Tiere töten nicht aus Spaß. (Höchstens junge Tiere, die ihren Spieltrieb haben und dabei das jagen lernen)

Wir Menschen behandeln Tiere oft nicht gut. Weil wir meinen, dass wir besser wären als Tiere. Obwohl wir das nicht sind. Wir sind nicht Gott.

Menschen haben sich sehr weiterentwickelt. Wir können uns kontrollieren, wir tragen die Verantwortung für unser Handeln. Weil es verschiedene Wege gibt zu Handeln. Tiere können jedoch nicht sagt: "Lass das, hör auf."

Tiere sind keine Menschen. Dennoch sind Tiere kein Spielzeug, mit dem man machen kann was man will.
 
 
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sandzo
Alt 18.08.2008, 12:12   #20
Standard

Ich muss das überhaupt nicht Begründen
weil sich mir diese Frage noch nie gestellt hat

aber ich sag mal n satz zu diesem Thema
Menschen gehen natürlich vor
ein Mensch ist für mich in jeder Hinsicht wichtiger und wertvoller als ein Tier
 
 
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.kb
Alt 23.08.2008, 01:54   #21
Standard

Zitat von Dreamrat Beitrag anzeigen
Tiere sind einem immer Treu, können einen nie verletzten, hören einem zu, sie geben und nehmen, sind für einen immer da,
Ja. Aber vielleicht wirkt das auf uns Menschen einfach nur so, weil Tiere es nicht können uns zu verletzen.

Es gab ja auch diesen einen Film, mit den kuschelnden Giraffen, den sich küssenden Affen.. das hat nichts mit Gefühlen zu tun. Wir projezieren lediglich unsere menschlichen Verhaltensmuster darauf.
 
 
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tilia
Alt 23.08.2008, 15:11   #22
Standard

Hallo zusammen,

an folgenden Spruch musste ich beim Lesen Eurer Beiträge denken:

das mir mein Hund das Liebeste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Dreamrat kann ich nur zustimmen.Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen die tierlieb sind, netter sind als solche die Tiere nicht mögen. Dies soll keine Verallgemeinerung sein, dies ist mir aber bei einigen Menschen die ich kennengelernt habe aufgefallen.
Ich habe einen Hund und eine 45 Stunden Woche. Wenn mein Mann nicht wäre könnte ich den Hund nicht halten, dafür bin ich sehr dankbar. Nach Feierabend steht mein Hund an erster Stelle, genauso am Wochenende.
Ein Hund gibt einen Menschen so viel Liebe und Freude, unbeschreiblich, ich brauch nur an meinen Hund denken, schon freu ich mich... Schlimm finde ich die Menschen, die einen Hund halten und seine Aggressionen an ihm auslassen. Der Hund kann ja bekanntlich sein Herrchen nicht aussuchen und ist ihm bedingungslos ausgeliefert da sich jeder ohne Prüfung einen Hund anschaffen kann.
Ich muss zugeben, dass ich lieber abends mit meinem Hund zusammen bin als z.B. übers Altstadtfest zu watscheln einfach weil mir im Laufe der Zeit Massenansammlungen von Menschen zu wider sind.
Mitleid habe ich mit Menschen, die meinen ein Hund wäre unrein und verdreckt die Wohnung.

Grüsse


 
 
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baedr
Alt 25.08.2008, 16:55   #23
Standard

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen die tierlieb sind, netter sind als solche die Tiere nicht mögen.
Die Aussage gilt auch für die Umwelt, für Kinder oder Menschen im allgemeinen. Wer irgendwas generell nicht ausstehen kann, wird wohl nicht so nett sein (gerade was das entsprechende Thema betrifft), als jemand der offen für alles ist (je netter die Person wird, desto langweiliger wird sie jedoch auch).

Einen Hund als Freund zu haben ist mir jedoch wirklich zu langweilig. Man kann den Hund zwar mit seinen eigenen Problem vollquatschen, jedoch bekommt man kein Verständnis, oder gar einen Rat. Ich wüsste gar nicht, was ich mit soviel Treue anfangen soll. Wenns mal Probleme gab, konnte ich bis jetzt jedenfalls immer auf meine Freunde zählen. Das nächste ist diese Unterwürfigkeit. Ein Kumpel muss mir auch mal widersprechen, mir seinen Standpunkt klar machen, damit sich eine Diskussion entwickeln kann, und damit da irgendwie ein kleines bisschen Spannung rein kommt. Alles andere wird auf Dauer irgendwie öde.

Mitleid habe ich mit Menschen, die meinen ein Hund wäre unrein und verdreckt die Wohnung.
Ich verstehe nicht, warum diese Menschen bemitleidenswert sein sollen. Ich kann nachvollziehen, wenn man nicht überall Hundehaare haben will, es gibt ja auch Menschen die darauf allergisch reagieren.

Es ist mal ganz nett nen Hund von nem Bekannten zu streicheln, oder stöckchen werfen zu spielen aber ich bleibe was soziale Kontakte angeht lieber bei den Menschen.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 25.08.2008, 20:16   #24
Standard

Zitat von tilia
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen die tierlieb sind, netter sind als solche die Tiere nicht mögen.
Zitat von baedr
Die Aussage gilt auch für die Umwelt, für Kinder oder Menschen im allgemeinen. Wer irgendwas generell nicht ausstehen kann, wird wohl nicht so nett sein (gerade was das entsprechende Thema betrifft), als jemand der offen für alles ist (je netter die Person wird, desto langweiliger wird sie jedoch auch).
Ich wollts mir eigentlich verkneifen, aber nun kommt doch ein Nazivergleich. Viele Nazigrößen haben ihre Hunde geliebt, aber Menschen grausam behandelt!
Menschen, die tierlieb sind, sind also nicht automatisch die netteren Menschen.
 
 
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legolas
Alt 26.08.2008, 01:32   #25
Standard

Zitat von short_cut_baby Beitrag anzeigen
naja aber hunde z.B. lieben nicht so wie menschen. hund ordnen sich unter, menschen leben miteinander mit kompromissen, etc.
ja, kompromisse. wer sich in welchem punkt dem anderen unterordnet. in einer zwischenmenschlichen beziehung, gibt es immer einen der im augenblick der überlegenere ist. nur bei meinem tier übernimmt diesen part immer der mensch!
 
 
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