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der mensch von natur aus böse.

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legolas
Alt 28.04.2005, 23:04   #1
Standard der mensch von natur aus böse.

habt ihr euch schonmal die frage gestellt ob ein mensch schon bei der geburt böse sein kann? oder ob tiere böse sein koennen?

also ich denke man müsste zuerst sagen wie man böse definiert. ich assoziere mit dem wort böse vorallem worte wie neid und hass.
aber auch gesetzes brüche stempeln einige als böse ab. ich für meinen teil bin der meinung das das böse auf dem egoismus beruht den alle menschen (und vllt. auch alle tiere) bewust wie unbewusst täglich erfolgreich anwenden. auch wenn dieses "erfolgreich" ein wenig ironisch wirkt finde ich das der egoismus das ist was uns am leben hält.

beispiele:
wenn ich arbeiten gehe, tue ich dies aus egoistischen gründen da ich geld haben will.
wenn ich etwas spende mache ich dies um mein eigenes gewissen zu beruhigen oda mir ehre zu verschaffen.

bei tieren kann man dies ein wenig anders sehen. bei denen nämlich denke ich das sie alles rein instinktiv machen
und somit weder egoistisch noch böse sein koennen. sie haben einfach keinen gedankengang.

nach dieser theorie gilt also
böse = egoismus
da alle menschen egoistisch
-> alle menschen von natur aus böse.

eine andere theorie die auch der staatstheoretiker "hobbes" vertrat ist, dass alle menschen von natur aus gleich sind.sie haben die selben bedürfnisse, wünsche und erwartungen.
alle menschen haben nun aber 3 hauptbedürfnisse, hobbes nennt diese:
wettstreben
argwohn
ruhmsucht

kleine erklärung:
beim wettstreben will man sein gut vergrößern.
der argwohnt sorgt für eine staendige sicherung seines gutes.
und
bei der ruhmsucht strebt man ehre und huldigung seiner, von dritten an.
nach hobbes ensteht so ein kampf
alle-gegen-alle den niemand gewinnen kann. eine oberstegewalt die für gesetze und strafen sorgt.

bei dieser theorie bemerkt man bereits bei der aussage "alle menschen haben die gleichen bedürfnisse" das diese theorie einige lücken aufweist.


eine dritte theorie:
beim menschen herscht von natur aus das sogenannte "tabula rasa".
das heisst er weiss nichts,kennt nichts, und vor allem: er kann nichts.
das heisst er kann auch nicht böse sein.
allein die prägungen der gesellschaft beinflussen den mensch, bilden und formen so seinen charakter.dies geht nun aber auch schon ein wenig in die pshychologie rein wo ich nicht viel zu sagen kann.


was denkt ihr?

 
 
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Morris
Alt 28.04.2005, 23:37   #2
Standard

Inspiriert von Beiträgen im Politik-Forum habe ich auch schon überlegt, dazu was zu schreiben. Doch nun bist du mir zuvor gekommen .

Aber wie bei vielen Sachen in der Wissenschaft schließt man auch bei solchen Themen gerne von sich bzw. dem eigenen Umfeld auf anderes.

Wie kann man darauf schließen dass der Mensch nur für sich arbeiten geht? Vielleicht gehen manche nur für ihre Familie, für ihre Freundin, für ein weltliches Ideal (nicht nur des Gewissens wegen) oder gar für die Höchste Persönlichkeit Gottes Shri Krishna arbeiten?

Bei solchen Betrachtungen fehlt oft die Liebe, die ein Lebewesen empfinden kann.
Ok, nun kann man aber immer noch sagen, der Mensch wäre von Natur aus böse und mit der Liebe kann man den Egoismus transzendieren. Das wäre in der Tat ein Argument.
Doch fehlt uns die Möglichkeit, alternative Theorien empirisch nachzuprüfen. Die vedischen Sanskrit-Schriften aber lehren uns, die Seele befindet sich natürlicherweise in einem Zustand der Liebe. Diese Liebe kann aber bedeckt werden. Wodurch? Durch Egoismus, und eben dieser wird durch Sinnesgenüsse hervorgerufen und gefördert. Sicher ist das das Problem in unserer heutigen Welt. Jeder möchte genießen woraus die vielen Streitigkeiten entstehen.
 
 
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asdf
Alt 29.04.2005, 04:36   #3
Standard Re: der mensch von natur aus böse.

Original geschrieben von legolas
habt ihr euch schonmal die frage gestellt ob ein mensch schon bei der geburt böse sein kann? oder ob tiere böse sein koennen?
Jepp, also das mit den Tieren zwar weniger, aber ansonsten glaub ich nicht, dass irgendwer von Geburt an "böse" sein kann.
also ich denke man müsste zuerst sagen wie man böse definiert. ich assoziere mit dem wort böse vorallem worte wie neid und hass.
aber auch gesetzes brüche stempeln einige als böse ab. ich für meinen teil bin der meinung das das böse auf dem egoismus beruht den alle menschen (und vllt. auch alle tiere) bewust wie unbewusst täglich erfolgreich anwenden.
Ich bin eher der Meinung, dass "böse" ein rein fiktiver bzw. abstrakter Begriff ist. Das ultimative und reine Gegenstück zum Guten. Nicht nur im christlichen Sinne, wovon unsere Gesellschaft aber nunmal geprägt ist, geht das dann eben auf Gott und Satan zurück und deren Einflüsse auf, oder "Anteile" am, Menschen.
Spätestens weil ich dererlei Märchen als nicht real erachte, find ich es sinnlos bis daneben irgendjemanden als böse zu bezeichnen.
Sicherlich gibt es Eigenschaften an jedem Menschen, die man ab einem bestimmten Grad als schlecht bezeichnen kann (möge sich jeder seine eigene Liste machen) aber, dass man komplett(was das Wort nunmal impliziert) böse sein kann, denk ich nicht.
Dass diese Eigenschaften und deren Auslebung dann eher von der Umwelt und dem eigenen Umgang damit herrühren/geprägt sind, als von einer ominösen Seele oder einem DNS-Strang(obwohl man zweitere Möglichkeit und deren Einfluss eigentlich kaum ausschließen kann), is dann irgendwie logisch.

Hobbes und sein 'homo homini lupus' in allen Ehren, aber ich halte eigentlich weder besonders viel von seinem Menschenbild, noch von seiner darauf aufbauenden Gesellschaftstheorie, trotz teilweise sinnvollen Ansätzen.

Was weiß ich, die Menschen sind nunmal irgendwie gleich und ungleich zugleich. *g*
 
 
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spot
Alt 29.04.2005, 14:45   #4
Standard

Der Mensch ist sicher nicht von Natur aus böse, nur halt auf Expansion programmiert.

Wir wollen immer mehr, haben, wissen und können.

Die dabei zwangläufig auftretenden Interessenkonflikte kann man dann entweder mit der Feder oder dem Schwert lösen. Zur Zeit läuft es meist nach einer Mischrechnung ab. Erst zustechen und dann verandeln...

Letzten Endes kann aber die Diplomatie genauso grausam sein, wie "das Schwert".
 
 
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Morris
Alt 29.04.2005, 15:12   #5
Standard

Original geschrieben von spot
Der Mensch ist sicher nicht von Natur aus böse, nur halt auf Expansion programmiert.
Das läuft doch nach Legolas' Theorie oben letztlich wieder auf's Gleiche hinaus.
 
 
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kassandra
Alt 29.04.2005, 15:21   #6
Standard

also, hobbs sagt, dass der mensch von natur aus böse ist,eine autorität ihn kontrollieren muss, und dass neid machttrieb etc. zum krieg aller gegen alle fürht..
allerdings gibt es auch eine gegentheorie von rousseau die besagt, dass der mensch von antur aus gut ist (er ist zum mitleid fähig) und, dass die gesellschaft das böse hervorbringt, mit dem besitz als die ursache dafür...

ich persönlich würde sagen, dass es kein gut und böse gibt, das ist ansichtssache.. aber der mensch ist größtenteils selbstbezogen, das kann man sagen
 
 
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WildWeasel
Alt 29.04.2005, 22:08   #7
Standard

Meiner Ansicht nach ist das Leben an sich neutral. Die von uns Menschen aufgestellten Normen richten über unser Handeln und werten dieses entsprechend. Wie wir auch alle wissen, variiren die Normen von Gesellschaft zu Gesellschaft.
Als Beispiel soll hier wieder einmal das 3.Reich herhalten. Die Nazionalsozialisten waren vollkommen von der Richtigkeit ihrer Ideologie überzeugt und haben auch kein Grauß vor der Vernichtung von "Untermenschen" gehabt. Folglich kamen auch keine Gewissensbisse auf, da das eigene Verhalten nals nicht "böse" eingestuft worden ist. Der daraus resultierende Krieg, ist Folge dessen, dass andere Nationen mit differenzierten Normen, das Handeln der Nazis anderes gesehen haben; es als "böse" eingestuft haben.
Ich möchte den Völkermord hiermit nicht verharmlosen, sondern lediglich zum Ausdruck bringen, dass somit eine feste, allgemeingültige Definition von "gut" bzw. "böse" nicht wirklich existieren kann. Auch kann ein Mensch so nicht von Natur aus "böse" sein.
Um das Verhalten denkender Lebewesen, insbesondere des Menschen, näher zu analysieren, muss man daher noch weiter ausholen. Es lässt sich wohl nur sagen, dass die Grundzüge menschlichen Handelns von den Attributen Liebe und Hass bestimmt werden, wobei beide nicht als wertend verstanden werden dürfen und tierischen Instinkten, welche nicht weiter beeinflusst werden können. Aus diesen drei, lassen sich im Grunde genommen, all unsere Motive für entsprechend spezifisches Verhalten ableiten.
Tiere würden demnach nur Instinkte besitzen, wobei beispielsweise abgerichtete Hunde ein gewissen Maß an Intelligenz besitzen müssten.
Das spannende an der Sache ist, dass wir nie die ganze Wahrheit über die vielen Geheimnisse des Lebens erfahren werden und das macht das Leben letzten Endes lebenswert
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 30.04.2005, 19:11   #8
Standard

Ich glaube nicht nicht, dass es egoistisch ist arbeiten zu geben, selbst wenn man es dann tut um Geld haben zu wollen. (Mit aktuellem Bezug ist arbeiten gehen wohl eher weit entfernt von Egoismus).

Die meisten Menschen gehen wohl Arbeiten weil sie sich ihren Lebensunterhalt finanzieren wollen.

Meiner Ansicht nach ist egoismus schon "böse", allerdings keiensfalls in jeder Form. Selbst wenn alle Menschen egoistisch und das sogar konsequent und allgemein wären, dann würden die Bewertungen ihrer Handlungen, die auf ihrem Egoismus beruhen, wohl äusserst unterschiedlich sein.

Angenommen ich fahre irgendwohin, auf dem Weg könnte ich jemanden abholen, kein Umweg, nur 1 Minute Zeitverlust. Deswegen lasse ich es sein. Das ist schon egoistisch, aber ist es auch böse?

Naja all die schönen Theorien kann man ja naturgemäss ohnehin nicht verifizieren, daher umgekehrt: Kennt ihr gute Menschen ? Jetzt noch die Definition von gut zu klären würde wohl ausarten, aber ich kann mir nicht vorstellen dass jemand keinen einzigen Menschen kennt, der sei es gutmütig oder freundlich ist oder nicht nur an sich denkt. Einen Jesus meine ich damit übrigens nicht.

In diesem Menschen könnte natürlich tief im inneren das böse schlummern, aber kann nicht in einem Bösen auch das Gute oder etwas Reue schlummern?

in vino veritas, oft sieht man doch die härtesten, scheinbar bösesten Menschen bei einen Umtrunk aus Frust auch tränenreich weich.


Trotz Ellenbogengesellschaft und Egoismus als etwas zum Menschen gehörigem glaube ich nicht, dass Die Spezies Mensch von Natur aus böse ist.
 
 
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legolas
Alt 02.05.2005, 00:18   #9
Standard

Original geschrieben von michaelg
Ich glaube nicht nicht, dass es egoistisch ist arbeiten zu geben.
das ist die these die du aufstellst
dann sagst du aber:

Original geschrieben von michaelg

Die meisten Menschen gehen wohl Arbeiten weil sie sich ihren Lebensunterhalt finanzieren wollen.
aber das ist doch egoistisch. sie gehen arbeiten weil SIE geld haben wollen und nicht weil jemand anderes das geld bekommt. das heisst du wiedersprichst dir an dieser stelle selbst.
 
 
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asdf
Alt 02.05.2005, 02:33   #10
Standard

Original geschrieben von legolas


Aber das ist doch egoistisch. sie gehen arbeiten weil SIE geld haben wollen und nicht weil jemand anderes das geld bekommt. das heisst du wiedersprichst dir an dieser stelle selbst.
Das ist so nicht egoistisch, irgendwovon muss man ja selbst auch seine rechnungen begleichen; und Nahrungsaufnahme finanzieren halt.
Wenn man das garnich tun würde, was sollte man dann überhaupt weitergeben(spenden)?
 
 
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RegularJohn
Alt 02.05.2005, 08:50   #11
Standard

stimmt vollkommen. wir werden ja mehr oder weniger dazu gezwungen unseren lebensunterhalt zu bestreiten, indem wir arbeiten gehen oder sonst woher das geld bekommen.

der mensch kann nicht von natur aus böse sein, dann würde es die menschheit nicht mal geben.

egoistisch ist auch übertrieben, ansosnten würde es keine familien oder partnerschaften oder gar freundschaften geben.
 
 
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Cpt.Picard
Alt 09.05.2005, 12:29   #12
Standard

Zum Thema Tiere und Böse!

Ein Tier kann nicht und wird nie böse sein!

Warum?

Um Böse sein zu können, so wie du es und wie es allgemein definiert wird, benötigt man eine gewisse Absicht und Intelligenz auf der diese Absicht beruht.

Kein Tier verfügt über Intelligenz.
Kein einziges!!!

Auch wenn "Tierfreunde" das anders sehen.

Es ist eine wissenschaftliche Tatsache das kein Tier
denken kann.

Tiere berufen sich auf Instinkte, das is alles.

Ob ein Mensch von Geburt an Böse sein kann?

Ich für meinen Teil möchte das stark bezweifeln.

Ich kann mir das zwar vorstellen aber Ich glaube nicht daran.
 
 
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Morris
Alt 09.05.2005, 21:56   #13
Standard

Inwiefern ist es eine wissenschaftliche Tatsache, dass die Tiere nicht intelligent sind? Bin da gerade nicht auf dem biologisch neuesten Stand der Dinge...
Aber so, dass Tiere nicht böse an sich sein können ist klar, da sie gemäß ihrem Körper handeln müssen. Wobei man bei vedischer Sicht nicht vergessen dürfte, dass man einen Körper auch nach Bewusstsein bekommt. Also ist das Wesen, welches z.B. den Löwenkörper bewohnt schon nicht ohne *g*
 
 
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Cpt.Picard
Alt 10.05.2005, 11:53   #14
Standard

Man sieht, das du nicht auf dem neuesten Stand bist.
Du hinkst etwa 100 Jahre hinterher.

Tiere können nicht denken.
 
 
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Morris
Alt 10.05.2005, 15:13   #15
Standard

Ja, das hast du bereits geschrieben. Könntest du deine Ausführungen noch etwas über die blanke These hinaus erweitern?
 
 
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Cpt.Picard
Alt 10.05.2005, 17:23   #16
Standard

Das könnte Ich!

Doch das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen!

Befasse dich am besten mit entsprechender Fachliteratur.
Wo du diese findest sagt dir sicher www.google.de
 
 
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soul.
Alt 10.05.2005, 20:37   #17
Standard

man geht inzwischen davon aus, dass viele tiere (wenn nicht alle) bis zu einem gewissen grad intelligent sind.

nach untersuchungen fand man sogar bei blutegeln beispiele für umweltintelligenz und soziale intelligenz.


der wichtige unterschied zum menschen ist nach ansicht der forscher, dass tiere nicht sprechen koennen. zum sprechen ist es naemlich noetig, die gedanken selbst zum gegenstand des denkens zu machen. d.h. ueber kommunikation durch sprache, koennen schon kleinkinder erahnen, dass sich im hirn des gegenueber eine komplett andere gedankenwelt verbirgt. tieren fehlt diese faehigkeit offenbar.

quelle: artikel aus der zeit uebr kognitionsforschung, erschienen 2003
 
 
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Raubtier
Alt 11.05.2005, 17:04   #18
Standard

Also,dass tiere nicht intelligent sind habe ich auch gehört.
(achtung,nur Halbwissen)
Die Fähigkeiten die sie haben sind Instinkte. D.h. Wenn Tiere irgendwelche Kunststücke können (z.B. ein Papagei der ein paar Wörter oder das Alphabet teilweise runterleiern kann) hat das nix mit intelligenz zu tun sondern nur ein Talent das gefördert wurde.
In der Natur hilft ihnen sowas einen Partner zu finden,glaub ich...

Nun bck zo topic,wenn die Tiere nicht Intelligent sind können sie auch nich gut oder böse sein. Cpt.Picard hats ja schon gesagt.
manu
 
 
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marylin
Alt 11.05.2005, 21:35   #19
Standard

menschen sind nicht von geburt an "böse", ein neugeborenes verkümmert ohne menschliche zuneigung.

würde man ein neugeborenes großziehen wollen, ohne liebevolle zuwendung d.h. ansprache, streicheln liebe... würde es binnen kürzester zeit verkümmern (- siehe hospitalismus).
dazu gab es zu genüge versuche und experimente. literarisches beispiel "kasper hauser"

wie kann also ein wesen das auf liebevolle ansprache und zuneigung angewiesen ist von geburt an böse sein?
 
 
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Morris
Alt 12.05.2005, 13:26   #20
Standard

Nach Souls Inspiration habe ich mir mal einige Artikel der Zeit durchgelesen. Es scheint demnach in der Tat nicht allzu sicher zu sein, ob Tiere nun intelligent seien oder nicht.

Sicher gibt es verschiedene Instinktmodelle, wie z.B. das von Lorenz *g*, aber letztlich sind diese nur für das Verhalten in freier Wildbahn geeignet und nicht um zu prüfen, ob die Leistung der tierischen Gehirne über die Anforderungen in der Natur hinausgehen.

Es wird gesagt, manche Tiere benützten Werkzeuge, lösen Aufgaben, erkennen Verwandte. Untersuchungen mit Seelöwen, denen man Bilder mit verschiedenen Würfeln zeigte, ergaben, sie könnten gleiche Würfel erkennen, selbst wenn sie perspektivisch verdreht wären.
Mit Schimpansen und anderen Primaten gab es auch schon viele Testreihen, die zeigen, dass sie durchaus zu komplexen Anwendungen in der Lage sind.

"Die Zeit" schreibt aber auch, die Intelligenz der Tiere unterscheide sich grundsätzlich von der des Menschen. Es wäre unwahrscheinlich, sie würden ähnlich bewusst wie wir denken. Es wird aber auch die Überlegung angestellt, die Intelligenz der Tiere unterscheide sich nicht wirklich qualitativ von der des Menschen sondern lediglich quantitativ.

Zum Nachlesen die beiden Artikel der Zeit:

Es gibt bestimmt auch Gegendarstellungen dazu. Diese schaue ich mir ebenfalls gerne an, egal ob nun Internet oder als Monographie .

edit:
Man könnte natürlich fragen, ob all diese Ergebnise nun von Konditionierung durch den Menschen oder von selbstständiger Schlussfolgerung der Tiere zustande gekommen sind. Bei der Sache mit den Würfeln z.B. würde ich aber mehr zur Schlussfolgerung tendieren .
 
 
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Cpt.Picard
Alt 27.05.2005, 14:23   #21
Standard

Du ziehst also die Möglichkeit in Betracht das Tiere intelligent sind?
Was ist intelligenz?

Die Fähigkeit aus vorhandenen Informationen Lösungen für neue Probleme selbständig zu entwickeln?

oder

Dinge auswendig zu lernen?

Wie definierst du Intelligenz?
 
 
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Radegast
Alt 27.05.2005, 16:25   #22
Standard

Also ich denke deine dritte theorie stimmt, man kann einfach nicht von geburt an böse sein.

achja und übrigens, nicht alle menschen sind egoístisch

achja und es gibt auch menschen die nicht nur des geldes wegen zur arbeit gehn sondern weil sie ihren beruf mögen und ihn gern machen
 
 
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Cpt.Picard
Alt 27.05.2005, 16:29   #23
Standard

Wer soll der Empfänger dieser Worte sein?
 
 
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Radegast
Alt 27.05.2005, 23:44   #24
Standard

an Legolas, er hat geschrieben dass leute egoistisch sind weil sie arbeiten und dabei nur ans geld denken
 
 
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RuLeZ
Alt 28.05.2005, 00:08   #25
Standard

kenn ihr den film "das experiment"?
 
 
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