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Der Mensch, das dumme Lebewesen.

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FrozenSmile
Alt 19.06.2002, 22:18   #1
Pfeil Der Mensch, das dumme Lebewesen.

Ich frag mich ja, wie krank Menschen eigentlich sind. Guckt euch doch mal um...
Wir bauen Autos, um unsere Beine nicht zu benutzen, wir haben Fernseher, die uns berieseln, wir trinken // schlucken // rauchen verschiedene Pflanzenteile um unser Denken zu verändern, wir rotten uns gegenseitig aus, weil der eine nunmal zufällig in nem anderen Land lebt, mit nem unser Land nicht gerade dicke ist,...
Ich kann etz hier 1000e Sachen aufzählen, die eigentlich totaler Schwachsinn sind, weil man sie nicht braucht.
Und da sagt mir noch einer, der Mensch sei intelligent. Nene, Arsch lecken. Der Mensch ist so ziemlich eines der lächerlichsten Lebewesen auf diesem Planeten.
Guckt euch die Tiere und Pflanzen an.
Die leben auch und zwar ohne ihren Planeten zu verstümmeln. Und sie leben schon seit Milliarden von Jahren. Ich würde sagen, dass die das bessere Lebenskonzept haben.

Gut, ich will auch nicht unbedingt auf alle Gefälligkeiten des Lebens verzichten, aber nehmen wir doch mal die Ureinwohner von Afrika.
Die leben viel sorgloser als wir. Die brauchen keine Angst zu haben, dass sie keinen Job bekommen, wenn sie kein Abitur machen.
Die haben ihren Stamm, ihre Familie, in der jeder eine ihm zugeteilte Rolle hat, die aber kein Staatsexamen fordert. Und auch das System funktioniert doch perfekt. Das einzige Problem sind wieder die "weiterentwickelten" Industrienationen, die ihre Missionare losschicken und alle Länder nach ihrem Vorbild zu formen, sprich: Städte in den Himmel schießen lassen, Schwerindustrie aufbauen, den Weltmarkt bereichern. Und wer leidet drunter?
Die Tiere, die Pflanzen und die Ureinwohner.

Ist das fair? Ist das LOGISCH?

Klar, viele mögen etz sagen: "Es ist nur ein Schritt der Evolution, der irgendwann eh passiert wäre."

Dem kann ich schwer widersprechen, aber wo uns die Evolution doch schon mit einem Neocortex gesegnet hat, warum nutzen wir ihn dann so eingeschränkt?

Ich komm auf den ganzen Müll im Moment garnicht klar. Allein schon die Tatsache, dass wir Grenzen haben und uns mit diesen Grenzen identifizieren ist mehr als peinlich.
Das Problem des Menschen ist seine Habgier und sein Wissensdrang. Wissensdrang führt leider nur in wenigen Fällen zu Weisheit, das ist das Problem bei der Sache.

Noch sone Sache...Religion. Gut, wer dran glaubt, bitte...
Aber schon allein die Tatsache, wie stark man Menschen durch Religion beeinflussen kann.
Ich sag nur Naher Osten, Afghanistan oder um aufs Christentum zurückzukommen "Kreuzzüge".
Da schlachten sich Menschen ab, weil sie sich in dem Punkt unterscheiden, dass sie an einen anderen Gott glauben oder sie werden missbraucht, weil man ihnen eintrichtet, dieser Gott fordere Opfer. Krank, einfach krank.

Back to the roots...
 
 
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Skyhoof
Alt 19.06.2002, 23:24   #2
Beitrag

Mein Lieber, Du sprichst mir von Der Seele !

Endlich mal wieder ein brauchbares Thema!
Ich kann ja auch nicht immer vorlegen, auch wenn ich Mod. bin
Da hat meine mehr als dreitägige PP-nur-lese-Phase endlich ein Ende

Naja, ich war nie ein Fan des "Homo Sapiens Sapiens"

Der "zivilisierte" Mensch ist strohdoof.

Und dann das Wort "menschlichkeit" ...
Im allgemeinen ist das Wort für positive Dinge gedacht.
Das halte ich für pure Ironie!

Die wohl menschlichste Eigenschaft ist Habgier.
Die Menschen streben alle danach so viel wie möglich zusammen zu raffen. Und hauen sich dabei so gut es geht gegenseitig in die Pfanne.
Das ist Menschlich !
Aber spricht da einer von "menschlichkeit" ???

Der Mensch erfindet Lügen um sich andere Menschen untertänig zu machen.
Das beste Beispiel dafür sind doch die Machenschaften der kath. Kirche im Mittelalter.

Unsere Industrie macht die Welt erst recht kaputt?
Die Menschen sind nichtmal in der Lage zu erkennen, daß sie den Lebensraum ihrer eigenen Nachkommen zerstören.
In der Heutigen Zeit haben die Kinder schon wesentlich mehr Allergien als es unsere Elterngeneration hatte.

Und das schlimmste:
Die Menschen belügen sogar sich selbst, um irgendwelche Taten zu rechtfertigen, um mit dem Gewissen klar zu kommen, von dem viele schon trainiert haben, gar nicht mehr drauf zu hören.

Fehlt nurnoch, daß irgendwann eine B-Waffe entwickelt wird, die gezielt nur Menschen eliminiert.
Das wäre ein Segen für unseren Planeten !

Doch gibt es Rettung ?
Ich fürchte nicht.
Es gibt Randgruppen mit guten bis sehr guten Denkansätzen, aber deren Zahl ist einfach zu gering um etwas zu bewirken!

[offtopic]
Einige dieser Randgruppen werden als Geisteskrank betitelt. Meist zu unrecht!
Könnt Ihr Euch vorstellen, daß es Menschen gibt, in denen zwei Seelen Leben?
Eine Menschliche und eine Tierische.
Diese Mischung sorgt für eine art innere unruhe, aber auch für ein völlig anderes denken...
OK, ich sollte da nun besser nur dann näher drauf einghen, wenn das gewünscht wird.
Hatte kürzlich mit Sunny und ByteGhost ne nette IRC-Diskusion zu dem Thema.
[/offtopic]

Ich fürchte, wenn ich alles schreibe, was ich negatives über die Menschheit denke, sprenge ich den Webspace des PP

[ 19. Juni 2002, 22:47: Beitrag editiert von: Skyhoof ]
 
 
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asdf
Alt 20.06.2002, 00:02   #3
Beitrag

hmm ja und ?

manches sei mal so dahingestellt, manches is ganz richtig, manches is rumgeheule...

und hier glauben immernoch nich alle dass es geil wäre ne pflanze zu sein, oder mal eine gewesen zu sein.

es gab schonmal n thread wo man aufzählte was alles scheisse is. der war lustig

hachja, was wollt ihr eigentlich damit sagen, die menschheit is scheisse, alles in die luft sprengen?

wir wissen doch dass es hier stinkt. manche ziehn ihre schlüsse daraus, manche nich.
und nu ?

Hatte kürzlich mit Sunny und ByteGhost ne nette IRC-Diskusion zu dem Thema.
lol jo
das kann ich mir vorstellen... <g>

jaahuuuu ich bin ein adler *wegflieg*
 
 
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chris
Alt 20.06.2002, 01:38   #4
Beitrag

jo, wie Tre schon sagte, was neutzt dir die Misanthropie? Du kannst dich umbringen(ggf. als Maertyrer ) oder dich nicht weiter fortpflanzen aber was anderes als es _so_ hinzunehmen hast du wohl nicht.
 
 
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ELCorazon
Alt 20.06.2002, 15:24   #5
Beitrag

aber was anderes als es _so_ hinzunehmen hast du wohl nicht.
unsere systeme scheinen festgesetzt zu sein. aber sie wurden durch menschen erschaffen und die menschen haben die möglichkeit zur entscheidung. auch unser system ist änderbar, wenn die menschen, die die gesellschaft ausmachen dahinterstehen.
das mag ein langwieriger prozess sein, von dem erst unsere enkel profitieren, aber das ist dann wieder eine frage der persönlichen einstellung und des egoismus.

*pass dich an oder geh weg*
mensch sein bedeutet veränderung!
und damit ist nicht nur die weiterentwicklung gemeint, sondern auch, einzusehen, wenn ein falscher weg eingeschlagen wurde und das berichtigen.
 
 
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Skyhoof
Alt 20.06.2002, 17:03   #6
Beitrag

Der Mensch wird das Sytem aber nicht ändern.
Zumindest wird die Menschheit nie ihr Profitstreben blegen.

Und die paar Randgruppen, die anders denken, sind einfsch zu gering in der Zahl.

[offtopic]
Die Randgruppe über die ich mit ByteGhost und Sunny sprach sind die sogenannten Weres.
Mit der Mythologie über Werwölfe hat das aber nur entfernt was zu tun.
Achja, ByteGhost und ich gehören dieser Gruppe an.
[/offtopic]

[ 20. Juni 2002, 16:16: Beitrag editiert von: Skyhoof ]
 
 
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Morris
Alt 20.06.2002, 17:34   #7
Beitrag

Die Gesellschaft ist die Summe aller Individuen, das ist schon klar. Und jeder hat auch einen geringen, manchmal größeren Einfluss auf seine Umgebung. Wenn man diesen Einfluss nutzt (nicht zur Manipulation, sondern durch Vorleben) ändert man über kurz oder lang auch sein eigenes Umfeld. Die Menschen im eigenen Umfeld ändern dann wieder ihres, was das eigene noch übertrifft und so weiter. So kann jeder mithelfen die Gesellschaft zu verändern. Wenn natürlich keiner Bock drauf hat, brauch man sich auch net beschweren.

Und die Weres mögen ja ganz nette Kerle sein *g*, aber die Vorstellung von zwei Seelen kommt mir doch etwas merkwürdig vor. Welche von den Seelen bist dann du?
 
 
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Skyhoof
Alt 20.06.2002, 17:41   #8
Beitrag

Wenn man das Vorleben betreibt, wie Du es vorschlägst, dann wird man höchtens als Weichei ausgelacht.

Was die Weres angeht:
Die verlinkte FAQ ist noch im alpha-stadium und soll weiter ausgebaut und verbessert werden.
Ich würde einige Dinge anders beschreiben.
Das würde hier aber den Ramen sprengen.
Aber meine AIM und ICQ daten sowie meine Mailadresse sind ja bekannt

[ 20. Juni 2002, 16:42: Beitrag editiert von: Skyhoof ]
 
 
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chrsks
Alt 20.06.2002, 19:39   #9
Beitrag

Ist irgendwie ziemlich dumm, sich darüber zu beklagen, man kann höchstens zum Zyniker oder Misanthropen werden, doch dazu muss man erst mal taugen, man kann sich auch umbringen oder sich abschotten oder das eine vor dem anderen, aber dann wird klar, es war doch nicht so ganz das wahre usw. usw.
Habt ihr an euch selber und in eurer näheren Umgebung nicht genug zu ändern, dass ihr über die Welt schimpft und gleich die ganze Menschheit ändern wollt? Seid ihr so perfekt, nur weil ihr meint, ein paar Dinge erkannt zu haben, die nicht jedem klar zu sein scheinen? Niemand will der Gesellschaft angehören und trotzdem sind wir es, aus der sie besteht. Das ist echt amüsant.
Oder sind das bloß alle über 35?
 
 
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ByteGhost
Alt 21.06.2002, 10:29   #10
Beitrag

*quieks*

Liebe Gemeinde, last uns einen Moment tief in uns blicken und versucht zu erkennen was wir sind. Eure Zeit geht zu Ende liebe Menschen und das wist ihr :}

Nasse Grüße
Ecco, ein kleiner Delphin
 
 
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chrsks
Alt 21.06.2002, 15:34   #11
Beitrag

Ach, unsere Zeit geht schon seit Jahrhunderten zu Ende, das darf einen einfach nicht stören.
 
 
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LowZ
Alt 21.06.2002, 22:00   #12
Beitrag

SOWAS NENNT MAN KULTUR!!
 
 
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ByteGhost
Alt 22.06.2002, 03:11   #13
Beitrag

*quieks*

Die moderne Kultur zerstört sich auf lange sicht selber.
Wenn man bedenkt was man alles erschaffen könnte würde man Zusammenhalt schaffen. Doch die Frage ist woher dieser Zusammenhalt kommen wird. Bestimmt nicht von dennen die die Augen verschliessen vor dem was sie Sehen. Die nicht Hören wollen auf die Schreie der Natur. Auf lange Sicht wird die Natur sich Rächen. Alleine schon die Tatsache, das z.b in New York auf jeden Menschen 2 Ratten kommen, sollten einen Nachdenken lassen. Oder die Tauben auf den Dächern unserer Stadt. Sie holen sich auch ihren Anteil von unserer Achsomodernen Welt.
Schaut euch doch die Welt mal an. Was glaubt ihr wie lange die Menschheit noch hat bevor sie sich selbst vernichtet, oder glaub ihr die Erlösung wird kommen sprich das jüngste Gericht?

In diesem Sinne nasse Grüße
Ecco, ein kleiner Delphin
 
 
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ByteGhost
Alt 22.06.2002, 03:26   #14
Beitrag

Original erstellt von chrsks:
Ach, unsere Zeit geht schon seit Jahrhunderten zu Ende, das darf einen einfach nicht stören.
*quieks*
Du es gibt aber nen paar die das schon stört, das das nur Randgruppen sind ist das Hauptproblem. Deshalb wird sich so schnell auch nicht verändern, obwohl es muss, oder möchtest du morgen erleben müssen wie jemand nebendir sich selber in die Luft sprengt für einen Gott den wie im Prinzip alle haben nur das jeder seinen Gott anderes bezeichned...

In diesem Sinne, nasse Grüße
Ecco, ein kleiner Delphin
 
 
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Bofinger
Alt 22.06.2002, 03:32   #15
Beitrag

Dass der Mensch den natürlichen Lebensraum um sicher herum und damit eventuell auch irgendwann sich selbst zerstört ist doch normal, weil sein künstlich geschaffener den natürlichen verdrängt. Doch ohne den künstlichen Raum wäre er schon längst ausgerottet. Der Mensch ist ein Mängelwesen (siehe Arnold Gehlen), der in freier Wildbahn zu nix zu gebrauchen wäre.Alle seine Sinne sind durch andere Tierarten übertroffen, er besitzt kein Fell und würde bei Kälte erfrieren, er hat keine "Waffen" mit denen er sich verteidigen oder jagen könnte, es gehlt ihm außerdem auch an wirklichen Instinkten, um sich in der natürlichen Welt zurechtzufinden, außerdem brauchen seine Kinder eine Ewigkeit, bis sie selbstständig leben können und müssen lange beschützt werden.
Irgendwann ist er zu seinen Anfangszeiten aus seinem natürlichen Lebensraum vertrieben worden und er hat angefangen sich seinen eigenen zu schaffen und stets versucht ihn zu verbessern (der entwicklungsdrang). Dabei konnte er seine Umgebung so stark an sich anpassen, dass er heutzutage fast überall auf der Erde leben kann und somit unaufhaltsam immer weiter vor schreitet.
So wie ein ureinwohner zu leben würde sicherlich auch nur eine bestimmte zeit gut gehen. Irgendwann kommt einer auf die idee sich auszubreiten und das unüberschaubare chaos welches entstehen würde zu ordnen. Kulturen gab es schon viele und die meisten sind an Ursachen zu Grunde gegangen, die es heute immernoch gibt, die aber der Mensch mittlerweile assimilieren kann, so dass er nur noch unbeudentenden schaden nimmt (sei es nahrungsmangel, überschwemmungen oder gar politische probleme).
Sicherlich stehen wir darwinistisch betrachtet an oberster stelle bei der entwicklung (die kirche lasse ich mal weg, weil da kämen über uns noch die engel...son kwak!), doch ist es wirklich fraglich,ob fortschritt und entwicklung zu immer komplexeren dingen wirklich auch mit BESSER gleichzusetzen ist.
Der Mensch ist eine Ausnahmeerscheinung, er wird sich vielleicht noch oft selbst dahinraffen, aber geben wird es ihn noch eine längere Zeit.
 
 
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chrsks
Alt 22.06.2002, 09:46   #16
Beitrag

Wenn die Menschen so schlimm sind, warum soll man dann was tun, dass sie sich nicht ausrotten?
 
 
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ByteGhost
Alt 22.06.2002, 10:27   #17
Beitrag

*quieks*
Nunja es gibt sicherlich Menschen die etwas anders Denken und stehen zu der Welt.

Wie die Zukunft aussieht kann man nur schwer sagen.

Wer möchte kann sich auch gerne mal auf www.tigress.com/ecco über meine Ansichten informieren.
 
 
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Bofinger
Alt 22.06.2002, 17:27   #18
Beitrag

@chrsks:
Das ist eine sehr gute Frage und heißt eigentlich nichts anderes als: Warum sollte ich mich nicht gleich auf der Stelle umbringen, es würde doch eh nichts ändern, ob ich nun da bin oder nicht. Und was sind schon. Und vielleicht würde es doch was ändern, vielleicht würde sich die welt dann erholen können und ihren eigenen weg weitergehen. Vielleicht aber muss es uns geben, weil wir der Weg sind. Ich habe nicht gesagt, dass der Mensch sowas wie ein Krankheit(Virus) für die Welt ist, obwohl es solche Vergleiche schon oft gab. Wir sind nicht schlimm, aber wir sind auch nichts gutes. Wie der Ecco schon gesagt hat, wir wissen nicht was du Zukunft uns bringt, denn das würde zu Spekulationen führen und dann wird man leicht als Fantast abgestempelt.
Alles hat auch irgendwo seine gute seiten. Warten wirs ab!

@ecco: bin mal deine seite kurz überflogen. SO teilweise kann ich nachvollziehen, was in dir so vorgeht, nur warum du schlussendlich das geworden bist, was du zu sein glaubst kann ich nicht so ganz verstehen
 
 
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Christian
Alt 22.06.2002, 18:33   #19
Beitrag

Der Mensch baut Atombomben aber würde eine Maus eine Mausefalle bauen ?
 
 
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chrsks
Alt 22.06.2002, 19:11   #20
Beitrag

Das ist eine sehr gute Frage und heißt eigentlich nichts anderes als: Warum sollte ich mich nicht gleich auf der Stelle umbringen, es würde doch eh nichts ändern, ob ich nun da bin oder nicht.
Völlig korrekt, das ist spätestens in ein paar Jahren absolut unwichtig ein paar Jahre sind gar nichts.
Doch warum sollte man dann nicht leben? Lebt sichs so nicht viel besser?

Und vielleicht würde es doch was ändern, vielleicht würde sich die welt dann erholen können und ihren eigenen weg weitergehen. Vielleicht aber muss es uns geben, weil wir der Weg sind. Ich habe nicht gesagt, dass der Mensch sowas wie ein Krankheit (Virus) für die Welt ist, obwohl es solche Vergleiche schon oft gab.
Wir gehören zur Welt, warum diese Trennung? Wegen dem Bewusstsein? Oder der Zerstörung, die wir anrichten? Findest du den Asteroiden, der die Dinos ausgerottet hat böse?

Das ist letztlich genauso völig unbedeutend, ein paar Millionen Jahre nach seiner Ausrottung ist der Mensch bestenfalls noch ein Abdruck in Gesteinsschichten, was sind schon ein paar Millionen Jahre?

Wir nehmen uns alle viel zu wichtig. Der Einzelne schaffts vielleicht noch drüber hinaus und nimmt dann den Mitmenschen wichtig oder gleich die ganze Menschheit, metaphysische Konstrukte oder was auch immer. Und anders können wir auch gar nicht, das ist ja das witzige dran.
 
 
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dopeye
Alt 22.06.2002, 20:11   #21
Beitrag

Ich denk, der Mensch ist ein Evolutionsfehler(brutal schnelle Entwicklung, etc.), den unsere Natur (zu der wir gehören) sehr bald beseitigen wird.
Jeder Organismus kann am besten bei gleich bleibenden Bedingungen existieren (Homöostase). Unseren Planeten empfinde ich auch als Organismus, auf dem sich so unglaublich viele Organismen schon seit so unglaublich langer Zeit so gut wie nicht verändert haben. Und uns reichen ein paar tausend Jahre um sich vom Neandertaler zu solchen Geschwüren auf zwei Beinen zu entwickeln. Ich bin recht zuversichtlich, dass es uns in ein paar jahrhunderten nicht mehr gibt und die Welt ihren geregelten Lauf nimmt(ich hoffe nur, dass bis dahin noch was vom Planeten intakt ist! Und wenn nicht, ist es auch egal. Weiter geht´s auf jeden Fall).
Und das einzige, das wir zu tun haben, ist unser Leben zu leben und damit hat sichs dann auch schon.
 
 
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Bofinger
Alt 23.06.2002, 00:23   #22
Beitrag

Original erstellt von chrsks:
Wir gehören zur Welt, warum diese Trennung? Wegen dem Bewusstsein? Oder der Zerstörung, die wir anrichten? Findest du den Asteroiden, der die Dinos ausgerottet hat böse?

[...]

Wir nehmen uns alle viel zu wichtig.[...] Und anders können wir auch gar nicht, das ist ja das witzige dran.
Ich weiß nicht ob wir im gleichen Maße zur Welt gehören, wie zum Beispiel der Baum. Fast alles was wir produzieren kann die welt nicht mehr verwerten oder es würde so lang dauern, dass sie sich in der Zwischenzeit stark verändern würde.
Angenommen wir könnten uns in die Lage der pflanzen versetzen. Dann würden wir wahrscheinlich, vorrausgesetzt wir könnten dann auch denken, vermuten dass durch unser erstmalig vermehrtes Auftreten viel zu viel Sauerstoff produziert und zu viel Wassser in die Luft abgegeben wird. Ja wir wären als Pflanzen sogar in der Lage das gesamte Klima auf der Erde zu verändern. Doch dann gibt es ja noch die Tierwelt, die unseren Abfall Sauerstoff verbraucht und wieder Kohlenstoffdioxyd an Umwelt abgibt, welches wir wiederum umwandeln. Somit herrscht sehr grob betrachtet ein Gleichgewicht und alles ist schön.
Wir Menschen allerdings produzieren so viel unrat, dass wir das gesamte Weltbild verändern und keine Macht dieses ungleichgewicht wieder beheben kann. Da wir denken können, bekommen wir mit der Zeit mit, was wir da eigentlich anstellen und versuchen dagegen anzukämpfen und den schaden zu begrenzen. Doch wo in der Natur gibt es Organismen die ihren eigenen Müll beseitigen? Also entweder sind wir wirklich bloß ein Fehler oder aber wir müssen noch auf unseren Gegenspieler warten, der sich vielleicht durch uns und wegen uns noch entwickeln wird.
Spekulation: Wenn wir und alles was wir schaffen zur Natur gehören, dann gilt das auch für Technik und andere Dinge, ergo könnte die Technik irgendwann unser Gegenspieler sein und wir bekommen das noch nicht mal mit (siehe auch irgendwelche Sciene Fiction-Animes aus Japan). Ich schweife ganz schön ab. Aber du hast Vollkorn recht, wir nehmen uns auf jeden Fall zu wichtig, aber dadurch dass wir eh nicht können, muss das wohl so sein.
Nun denn, wir werden sehen, wir werden sehen!
Wenn es soweit ist, dann sagt bescheid!
 
 
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chrsks
Alt 23.06.2002, 10:18   #23
Beitrag

Zuerst gab es kein Gleichgewicht zwischen Tieren und Pflanzen, denn es gab noch keine Tiere, die Sauerstoffproduktion stürzte das Leben auf der Erde in eine schwere Krise, denn Sauerstoff ist aggressiv, giftig, für den, der nicht daran angepasst ist. Diese Krise konnte überwunden werden, denn die Zeit dafür war lang genug, doch mit dem Menschen geht nun alles viel zu schnell, weil er die Umwelt eben bewusst verändern kann und das auch ständig tut. Doch was die Zugehörigkeit zur Natur betrifft, in welchem "Außerhalb" sollte der Mensch denn sein? Er schädigt sie, natürlich, doch warum sollte das ein Argument gegen die Zugehörigkeit sein? Sollte es in der Welt ein innewohnendes "gutes Prinzip" geben, von dem der Mensch mit seinem freien Willen abgefallen ist? Siehe Sündenfall + Vertreibung aus Paradies?
 
 
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müßiggänger
Alt 27.07.2002, 00:58   #24
Standard

der mensch, stupor mundi, verantwortet, inszeniert, beschleunigt sein eigenes ableben. halbherzige rettungsprogramme geben keinen anlass zur hoffnung. es ist müßig,die allseits bekannten gründe des aussterbens unserer art aufzulisten.
unser geist hat auf dem höhepunkt seiner kreativität und leistungsfähigkeit prozesse eingeleitet,die weder beherrschbar geschweige denn rückgängig zu machen sind und damit zur selben zeit die permanent drohende selbstvernichtung geschaffen, gibt es eine größere ironie?
eine einzige spezies , abseits aller kreisläufe stehend, verursacht die ausrottung aller anderen und schließlich ihre eigene. die evolution ist, wie in anderen beiträgen schon beschrieben, gescheitert. der biologische minimalsinn, d.h. reproduktion zur arterhaltung, trifft auf uns nicht zu. wie damit umgehen?
ich verurteile nicht den dynamischen prozess unseres todbringenden geistes sondern sehe ihn als unvermeidlich an. ich nehme nicht die pose des verbitterten, fatalistischen misantrophen, wie andere nutzer hier, ein. es gilt akzeptanz aus bewiesener einsicht und nicht aus angst oder gedankenlosigkeit aufzubringen. akzeptanz meint nicht hinnahme oder stille unterstützung. ein pro reo natura ist unmöglich, im kleinen aber kann sich durchaus für ein weiterleben des menschen auf zeit engagiert werden. für die, so abgedroschen es klingt, nachfahren. umweltschutzorganisationen unterstützen, biotopschutz vor der haustür, aufklärungsarbeit, pflanzen eines baumes kann jeder leisten. aus selbstachtung heraus. bescheuert? bescheuert im angesicht des unabänderlichen, jawohl. aber friedenstiftend und fröhlichkeitschaffend. nehmen wir ruhig die haltung des (im globalen maßstab) unnütz handelnden ein. sie führt zu idiotischer heiterkeit.
 
 
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Hel
Alt 09.08.2002, 15:25   #25
Daumen runter

Ich kann und werde nix weiters dazu schreiben.
Außer, das ich dir vollkommen recht gebe, Almöhi
 
 
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