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machen Medien denn nun aggressiv?

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Kaia
Alt 07.03.2003, 00:01   #1
Frage machen Medien denn nun aggressiv?

Hi alle miteinander...

Vergangenes wird euch sicher noch im Hinterkopf sein. Verschiedenste Ereignisse werden immer wieder darauf abgestellt, immer wieder kommt es zu Schuldzuweisungen, wenn mal wieder einer Amok rennt oder die Nachbarschaft so böse ist wie nie zuvor.
Immer wieder wird den Medien die Schuld gegeben.
Die Kinder sitzen nur mehr vor der Glotze, die Halbwüchsigen zocken nur mehr und sind an nichts mehr sonst interessiert. Die Erwachsenen sitzen ebenfalls nur mehr vor der Glotze und geben den Kiddies eine hintendrauf, wenns mal wieder nicht so mit der Nachbarin klappt.
Die Hausfrau verdächtigt die Medien schon lange, die Werbung lügt ihr doch was vor, der Vadder sehnt sich nur nach dem neuen Auto und zu Ostern kriegt der Junior sicher nen Gamecube und nen passendes Prügelspiel dazu, damit er sich auch endlich mal abreagieren kann und endlich die Katze in Ruhe lässt.

Und derweil sitzen wir hier und reagieren unseren Frust, eingelullt in Bier und sonstige Genussmittel in Form von halbaggressiven Postings ab, die eigentlich nur unseren Frust mit dem System auszeichnen.

Meinungen?

Kai.a
 
 
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chrsks
Alt 07.03.2003, 00:06   #2
Standard

also was soll jetzt schuld sein, Medien oder System??
 
 
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Kaia
Alt 07.03.2003, 00:14   #3
Standard

Nur kurz......haste deine Antwort wirklich überlegt?
Sind die Medien nicht etwas was das System gemacht hat oder ist das System nicht etwas was von den Medien untrennbar ist? Die Frage ist nicht, WAS schuld ist, sonder, wie wir es fördern oder anerkennen oder dem hilflos ausgeliefert sind...ich will Bekenntnisse, nicht neue Fragen!

Insofern
Kai.a
 
 
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Taragon
Alt 07.03.2003, 00:15   #4
Standard

Ich kann darauf leider nichts sagen, das Fernsehen hat mir dazu keine Meinung vorgegeben.

Der Medienkonsument der heutigen Zeit ist wirklich nicht zu beneiden. Tausende und abertausende von Produkten werden täglich angepriesen, doch nicht nur im Fernsehen, sondenr in Zeitungen, Plakatwänden, Internet, Radkappen von Taxis...es gibt wohl keinen Quadratmeter Nutzfläche, der nicht von gierigen Werbemogulen für die schön bunten und wichtig suggerierenden Mitteillungen missbraucht wird.

Doch ich glaube nicht, dass dies die Medien sind, die uns zu willenlosen Opfern der Flimmerkiste machen. Es sind wir selbst, die wir uns in unserem Alltag ergeben oder in virtuelle Welten (wie Diskussionsforen??? ) abtauchen um dort endlich mal der zu werden, der wir sein wollen. Doch anstatt an sich selbst zu feilen, seine eigenen Handlungen zu hinterfragen schieben wir die Schuld auf das Fernsehen oder den Computer.

Nehmt die diversenen Amokläufe als Beispiel. Counterstrike als Trainingsinstrument für die jugendliche Maße. Der provozierte Amoklauf in unendlicher Wiederholung. Was bietet sich besser an, die Schuld zu tragen als ein solches Computerspiel. Ist es noch leichter (und gleichzeitig durchschaubarer) von den eigenen Problemen abzulenken, die das System bietet??

Ich denke nicht.

Es ist weder das System der Schuldige, noch die Medien, es sind wir selbst, wenn wir nicht bereit sind, uns von dem Zwang zu lösen...und sei es auch nur für einen gedankenvollen Moment.

gruss
Taragon
 
 
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chrsks
Alt 07.03.2003, 00:18   #5
Standard

nö, ich überlege meine antworten nie, weil ich nicht hier bin, wenn ich überlege und zu den meisten Dingen habe ich ohnehin keine Meinung, insofern: Misverständnis, war trotzdem nett
 
 
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buebo
Alt 07.03.2003, 00:48   #6
Standard

Original geschrieben von Taragon

Doch ich glaube nicht, dass dies die Medien sind, die uns zu willenlosen Opfern der Flimmerkiste machen. Es sind wir selbst, die wir uns in unserem Alltag ergeben oder in virtuelle Welten (wie Diskussionsforen??? ) abtauchen um dort endlich mal der zu werden, der wir sein wollen. Doch anstatt an sich selbst zu feilen, seine eigenen Handlungen zu hinterfragen schieben wir die Schuld auf das Fernsehen oder den Computer.
Man muss vor allem bedenken das das die Median an sich (zum Grossen Teil) von Angebot und Nachfrage bestimmt werden, also darauf angewiesen sind das der größte Teil des "Volkes" auf ihr Programm anspringt.
Vor diesem Hintergrund würde ich mal davon ausgehen das die Amokläufe etc. die gerne auf die Medien zurückgeführt werden Sympthom eines Misstandes bei den Menschen selbst sind.
Um mal auf Kaia zurückzukommen würde ich mal vermuten das die Fehler beim System, damit meine ich vor allem die wirtschaftliche Situation der Menschen (denn sie ist es die Gesellschaften formt) zu suchen sind.
Mal als (ganz subjektives) Beispiel. Während meine Freunde den Grossteil ihrer Zeit vor irgendwelchen Mattscheiben (Glotze, PC, etc.) verbracht haben war ich auf einem Internat an der Hessischen Begrstrasse, mitten im Wald gelegen und habe mich vor allem draussen aufgehalten, viel gelesen und mich mit anderen Sachen beschäftigt (nebenbei zB das Abi). Dem ist es wahrscheinlich zu verdanken, das ich bis heute kein Fernsehen habe und Radio nur nach 24 Uhr höre (vorher geht mir die Werbung auf den Geist) und das alles war nur möglich weil meine Eltern recht wohlhabend waren.
Mein Fazit, die sind Ergebniss des Systems und das System ist ein Produkt der Gesellschaft, die wiederrum vor allem von Ökonomischen Faktoren abhängt, dort ist also der Fehler zu suchen.

buebo
 
 
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Kaia
Alt 07.03.2003, 00:59   #7
Standard

Nun Buebo, dann ist also der krasse Unterschied, zwischen der "Nichtshabenden" Unterschicht, die konsumiert und sich sonst nichts anderes leisten kann, als die Kinder vor die Glotze zu hängen, weil beide Elternteile arbeiten müssen um wenigstens die Wohung bezahlen zu können und den BMW der fett vorm Wohnblock steht?

Nein, irgendwie machst du das zu einfach.
ich bin auch eine Querdenkerin und verweigere mich jedwelchen Unsinns...nur, ich bin nicht im Internat aufgewachsen sondern verwildert, weil eben meine Eltern keine Zeit hatten. Als Teenie bin ich auch noch jedem Scheiss nachgerannt, der sich geboten hat.
Das ist keine Begründung.

Hängt es vielleicht auch damit zusammen, dass der Mensch, so betäubuzngswütig ist, dass er sich jedwelche Droge sucht, derer er habhaft werden kann?
Neue Frage...

kai.a
 
 
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buebo
Alt 07.03.2003, 01:38   #8
Standard

Ich will nicht sagen das sich eine mittellose unterschicht rund um die Glotze bildet, allerdings ist es mittlerweile der Fall das man die meisten Informationen die einen betreffen aus dem Fernsehen bekommt, die Kids auf dem Schulhof wissen was "In" ist weil's in der Glotze läuft, die Eltern bekommen die neuesten Prognosen über die Arbeitslosigkeit aus der Glotze, etc.
Worauf ich hinaus will ist das heute im allgemeinen Informationen gleichbedeutend sind mit Macht, Wohlstand und Gesellschaftlichem Status, dazu kommt dann noch der Umstand das durch die Industriellen Entwicklungen der letzten Hundert Jahre traditionelle Familien-Strukturen aufgelöst wurden und sich bis jetzt noch keine neuen gebildet haben.
In all dem sehe ich die Begründung das heute Kommunikation vor allem durch die Medien ausgeübt wird.
Doch zurpck zur eigentlichen Frage: "Machen die Medien agressiv?"
Meiner Meinung nach nicht, denn die erfolgreichen (traditionellen Massen-) Medien zeigen den Menschen nur das was sie auch sehen wollen gewürzt mit dem was der Sender gerne verbreitet haben möchte, das was der Mensch sehen will wird aber durch Situation bestimmt in der er sich im befindet und die begründet sich vor allem auf der Ökonomischen Lage.
Nun ist zu beobachten das sich die Lage in Deutschland nach dem Wirtschaftswunder eigentlich stetig verschlechtert hat, die Arbeitslosen-Zahlen sind stetig gestiegen, der Sozialstaat ächtz vor Überlastung, die Politk beschäfftigt sich weitgehend damit Risse und Lücken zu kaschieren ohne sich nach Alternativen umzusehen. Kurz und Gut: es brodelt die Zukunftsangst.
Wenn man sich nun einmal zB die alten Heinz Erhardt Schinken in der Glotze anschaut wird man bemerken das dort eine Ganz andere Athmosphäre vorherrscht als in den heutigen Filme, der Zeitgeist eben.
Aus all dem schliesse ich das Fernsehen und Medien im Allgemeinen nicht Schuld an der Gewallt sind, sie aber durchaus verbreiten, ihr einen Ausdruck und eine Form geben.

buebo
 
 
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Kaia
Alt 07.03.2003, 01:54   #9
Standard

Zwei Dinge, Buebo, stören mich in deinem Posting....
Kommunikation über die Medien.
NEIN.
Denn die Medien sind passive Informationsvermittler. Du siehst etwas aber darfst nichts dazu tun. Du kannst es nur aufnehmen und sonst nichts weiter tun. Im Internet, als andere Quelle der Informationsvermittlung, kannst du, geeignete Basis vorausgesetzt, einen Widerstand leisten, dich mitteilen, einverstanden sein und dergleichen mehr. Du kannst dich als aktiver Part fühlen. Wie auf der Homepage der Grünen der Widerstand losging, als jene Partei hier in Österreich versuchte mit der ÖVP einen Koalitionspakt einzugehen. Meinste sowas wäre denkbar gewesen nur mit einem Medium Fernsehen?

Nein.

Die GLOTZE verurteilt zu passivem Konsum.
Sie ist eine Droge, von der wir uns zulullen lassen.
Kinder wissen nicht mehr, wie man anderen Kindern, die ihnen gegenüber aggressives Verhalten an den Tag legen, begegnet. Sie meinen sie könnten denen, wie in der Serie XY eine vor den Latz knallen und dann wäre Ruhe.....
Und nun spinnen wir das mal weiter...oder nicht?

Kai.a
...das zweite heb ich mir noch auf
 
 
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patcox
Alt 07.03.2003, 02:45   #10
Standard

*grins*
yau, auch ich bin einer dieser medien-verseuchten, voll auf der suche nach gegengift mit nur gelegentlicher wirkung.
so gehts bei mir; denn ich denke *jaja*

1. die information ist hilfreich
- ab einer gewissen distanz
- kurzen aufenthalten bei nur ganz ganz bestimmen sendungen
## wochenlanger planung
- begleitliteratur
- recherche
1b. einschalten
- bei strenger beibehaltung der totalitären selbst-kontrolle, kurz; disziplin
- einer tüte
- mit 3sat oder arte
1c. abschalten


biebye,
patcox
 
 
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Alt 07.03.2003, 17:31   #11
Standard

erstmal: schön insziniert, hattet ihr die diskussion schonmal oder warum kommen die antworten so schön schnell?

- machen medien aggressiv?
nein, wieso sollten sie? sie dienen doch viel mehr der unterhaltung, belustigung, ablenkung.
wird jemand durch medien aggressiv (und läuft zB amok), so sind sicher nicht die medien schuld, sie sagen ja keinen "DU SOLLST" sie zeigen nur "wie es sein könnte, wenn.."
man kann sich immernoch selbstständig eine meinung über das gebotene Programm machen, wer sagt dann dass alles was die Medien sagen/zeigen auch gut sein muss?
es kommt eben immer darauf an was man daraus macht.
wie zB euer Beispiel mit dem Fernsehn oder Internet. Man kann sich sowohl nur sinnvolles angucken wodurch man auch lernen kann, wie auch im Internet nicht nur irgendeinen Schabernack treiben.

zu der Werbung die uns betrügt.. also wer heutzutage echt noch alles glaubt was die werbung einem verspricht, na dann gute nacht

dann noch was zum leben allgemein...
1. Geburt und ersten Lebensjahre -> Freiheit, keine Verantwortung
doch dann gehts los:
2. Kindergarten
3. Schule
4. Studium/Ausbildung
5. Arbeit... bis man 65 ist
das klingt ja alles soo schön und im Normalfall hat man dann grad mal 30 Tage Urlaub im Jahr um sich zu erholen
also ich finde es da doch relativ verständlich, dass viele nach dem vielen Stress im Job oder auch schon zur Schulzeit einfach nur abschalten möchten, sich regenerieren, damit sie am nächsten Tag auch noch gut "funktionieren", besonders wenn man wirklich den ganzen Tag schuften musste
und TV oder PC sind da eben das einfachste...
 
 
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bball
Alt 07.03.2003, 17:58   #12
Standard

Ersteinmal finde ich es schön zu wissen, dass die neuen Mitleser/-schreiber aus "dem anderen Forum" ähnlich viel heiße Luft verbreiten wie auch hier ein Teil der User. Das beruhigt dann doch .
Tja, man könnte sicherlich sehr sehr viel zu diesem Thema sagen bzw. schreiben, nur weiß ich nicht, ob das so viel bringen würde. Denn offenbar sind einige grundlegende Diskussiongrundlagen einfach nicht vorhanden.
So sagt z.B. Kia (ist das nicht nen Auto?), dass "Medien passive Informationvermittler" seien und deswegen Kommunikation über diese nicht möglich sei. Im gleichen Absatz sagt sie dann allerdings, dass das beim Internet natürlich ganz anders sei. Hallo? Internet ist kein Medium? Schonmal was von "den neuen Medien" gehört?
Desweiteren sagt sie, dass "die Glotze eine Droge, von der wir uns zulullen lassen" sei. Naja. Mag bei einigen zwar durchaus so sein. Halte ich aber für eine gefährliche Verallgemeinerung. Klar KANN man sich vom Fernsehen zulullen lassen. Ohne irgendetwas dagegen zu tun. Aber muss man das? Ich denke, eher nicht.
Im übrigen sind Medien per Definition "Informationsübermittler". Sie haben NICHT den Anspruch, Reaktionen zu provozieren oder die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten. Sie wollen (und sollen ersteinmal Informationen ÜBERMITTELN). Mehr nicht. Was mit diesen Informationen gemacht wird, liegt beim Einzelnen.
Das Medium muss nicht die Möglichkeit der "aktiven Teilnahme" bieten. Wer hindert Dich oder mich daran, aufgrund einer Information, welche über das Medium TV vermittelt wurde, zu weiterführenden Informationen gleich welcher Art zu greifen? Wer dies nicht macht, soll es lassen, dann aber bitte nicht die Schuld auf das böse Medium TV schieben. Das ist zu einfach. Und eigentlich auch ziemlich kurzsichtig.
So, ich gehe jetzt mal und lasse mich nen bisschen zulullen...
 
 
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jesse
Alt 07.03.2003, 19:08   #13
Standard

Zunächst: Auch jesse gehört zu den Invasoren, die das heilige Land von allen Seiten überschwemmem; also Vorsicht, wie die anderen inszeniere ich hier nur ein posting ...

Medien machen imo nicht aggressiv, weil sie "nur" übertragen, die Bilder werden vom Zuschauer erzeugt. Imagination und so. Der Druck, der hinter den erzeugten Bildern steht, die Tiefe ihrer Prägung bestimmt, ist der einer Öffentlichkeit, der Fernseh-Öffentlichkeit, der Internet-Öffentlichkeit usw. Dann, und nur dann, denke ich, kann das Ganze einen solch massiven Einfluss haben, dass es manche aggressiv macht bzw. zu solchen "extremen Emotionsspitzen" führt - allerdings erzeugt von einer Öffentlichkeit, nicht von deren "Übermittler".
Die Frage ist: Entsteht eine solche Öffentlichkeit allein dadurch, dass es dieses und jenes Medium gibt?

Sunshine: Die Medien sind es nicht, die "du sollst" - Befehle bringen (Die sagen nur "du darfst"), aber eine dahinter stehende Öffentlichkeit übt genug Zwang aus, um einen Befehl daraus zu machen. "Willst du zu uns gehören, den reichen, schönen, jungen und erfolgreichen Überholspurern gehören, dann friss das und das und das, schluck die und die und die Pille, trink Coke oder Pepsi, geh zum Mäc" usw...

bball: Nu lass dich mal auf ne Diskussion herab.

jesse
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 07.03.2003, 19:14   #14
Standard

ja, aber meinst du wirklich ich will zu einer gruppe gehören die mich zwingt etwas zu tun was ich gar nicht will? sicher nicht!
Und jeder weiss doch, dass Medien nicht real sind, so wie du Stars im Tv, in Zeitschriften etc siehst, das ist doch alles nur ein Traum. Etwas ausgedachtes eben, Illusion.
... und eben die wahrscheinlichkeit dass man so etwas erreichen kann seeeeeeeeeeeeehr gering
 
 
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asdf
Alt 07.03.2003, 20:31   #15
Standard

nö medien machen nicht aggressiv, sie stumpfen höchstens ab gegenüber bildern und handlungen die eigentlich schockierend sein sollten, aber eben nur in der medienwelt und nicht in der wirklichkeit.


waffen töten
drogen machen dumm
fernsehn gewalttätig
philosophie realitätsfremd
und die bildzeitung erschafft cdu wähler

~ ... ~

wie bei allem kommt es vielleicht auf die einstellung und die art und weise des umgangs mit den dingen an.
was können die medien dafür, wenn die eltern ihre kinder vor der glotze parken, anstatt sie sinnvoll zu beschäftigen?
was kann ein "gewalt film" dafür, wenn ein mensch mit seiner umwelt nichtmehr klarkommt und am ende amok läuft?
für die meisten ist so ein film ne nette unterhaltung, für einen ne anregung zu töten ( man erinnere sich an natural born killers ).
für die einen sind 3 bier jeden samstag abend stimmungsfördernd und harmlos, für den anderen ist ein schluck der rückfall ins alkoholikerdasein.

man kann doch nicht immer alles verallgemeinern, aber das is wohl so ne schlechte angewohnheit von leuten die für alles eine eindeutige erklärung oder einen schuldigen haben wollen.

dass medien einen schlechten einfluß auf dafür anfällige personen haben können bestreitet doch wohl keiner, jedoch ist das eben bei dem meisten so und wegschließen damit sie nicht auf dumme ideen kommen geht eben nunmal nicht mit allen menschen.

mich machen medien auch aggressiv wenn ich so einen schrott wie taff, explosiv, den superstar scheiss oder tv total im fernsehn anschauen müßte oder die bildzeitung lesen...aber muss ich ja zum glück nich =)
 
 
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jesse
Alt 07.03.2003, 21:16   #16
Standard

Sunshine, von Widerstand rede ich ja gar nicht. Ich stelle nur fest: Die Öffentlichkeit übt auf den Einzelnen Druck aus; das macht die "Medien" so mächtig und einflussreich.

jesse
 
 
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Kaia
Alt 07.03.2003, 23:10   #17
Standard

Original geschrieben von bball
So sagt z.B. Kia (ist das nicht nen Auto?), dass "Medien passive Informationvermittler" seien und deswegen Kommunikation über diese nicht möglich sei. Im gleichen Absatz sagt sie dann allerdings, dass das beim Internet natürlich ganz anders sei. Hallo? Internet ist kein Medium? Schonmal was von "den neuen Medien" gehört?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil bball.
Zum ersten, ich bin kein Auto sondern schreibe mich Kaia und ich denke nicht, dass ein solches Gefährt existiert..

Zum Thema. Klar weiss ich, dass das Netz als neues Medium bezeichnet wird. War wohl etwas verwirrend in der Wortwahl.
Und dennoch wirst du nicht abstreiten können, dass du hier...gerade eben HIER die Möglichkeit hast deine Meinung zum Thema kund zu tun.
Du kannst hier Informationen finden und darauf reagieren.
Wenn du diese Diskussion, die wir hier führen bei einer Talk-Show siehst, kannst du das nicht tun. Du wirst dasitzen und dich vielleicht über die schwachsinnigen Argumente anderer aufregen aber im Grunde kannst du nichts unternehmen, als vielleicht dem Sender einen bösen Brief zu schicken.

Ich hoffe du kannst den Unterschied erkennen.

Und deine lapidare Feststellung, dass man ja etwas nicht tun müsse, was potentiell schädlich ist. Hallo? Gehts noch?
Was meinst du wieviele thumbe Leuts es da draussen gibt, die keine andere Realität als ihre Glotze haben WOLLEN?
Und der kreislauf fängt dann an sich wunderbar zu drehen...da werden medial Vorurteile geschürt, Halbwissen vermittelt und prächtig unterhalten. Und die Kiddies gleich mit dazu. Und nun der Werbeblock....

Ne, ich kann alles abschalten wenn ich will. Sogar mein I-Net.
Nur...WILL ICH DAS? Sollte ich vielleicht nicht eher darauf hinarbeiten einen sinnvollen Umgang damit zu haben oder vielleicht auch darauf hinarbeiten, dass sich hier mal was ändert?

Zu den anderen Postings später..

Kai.a
 
 
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buebo
Alt 07.03.2003, 23:56   #18
Standard

Mal Anmerk:
Es gibt durchaus ein Feedback vom Publikum zu den traditionellen Massenmedien (gemeint ist Zeitung, TV und Radio). Es ist allerdings nicht so direkt wie im Internet und auch für den Einzelnen nicht durchführbar, sondern richtet sich nach der Zielgruppe und wird durch die Marktforschung und damit schlussendlich über den Werbe-Absatz bestimmt.
Der Sender muss um seine Sendezeit lohnend zu gestallten Marktforschung betreiben, er muss wissen zu welcher Zeit er was Senden kann und welche Werbung er ausstrahlen kann, Sender die sich bei diesen Kalkulationen vertuen müssen finanzielle Verluste in Kauf nehmen.
Weiter kommt dazu das die meisten Sender eine eindeutige politische Richtung vertreten und mit der Politik verflochten sind.
So gibt es durchaus eine Wechselwirkung zwischen den klassischen Massenmedien und dem Publikum.

So Far
buebo
 
 
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vannova
Alt 08.03.2003, 00:00   #19
Standard

Medien manipulieren uns mehr als wir denken.. trotzdem glaube ich nicht, daß gerade Computerspiele á la Counter-Strike die Ursache für Gewalttaten wie zum Beispiel der Amoklauf in Erfurt war. Es hängt wohl von der Reife, der Psyche der Spieler ab, inwiefern sie davon beeinflusst werden. FSK (Freie Selbstkontrolle) und JÖSchG (Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit) sind meiner Meinung nach sehr sinnvoll. Kinder und Jugendliche können oft nicht einschätzen was gut für sie ist. Menschen die alt genug sind, sollten aber selbst entscheiden können was sie sich zumuten und was nicht.

Apropos politisch motivierte Manipulation durch Medien:

Das Medien Menschen stark beeinflussen können halte ich für offensichtlich. Immerhin wurden und werden Medien gezielt eingesetzt um Stimmungen zu erzeugen, vorallem in der breiten Gesellschaft. Denkt an Hitlers Reden im Radio: er schürte Aggressionen durch das was er sagte.. und vorallem auch wie er es sagte. Er brüllte.. und das mit Erfolg wie wir wissen. Goebbels war Spezialist auf dem Gebiet Aggressionen zu schüren: Der Mann fragte nach dem totalen Krieg und alle jubelten ihm zu. Aktive Förderung von Aggressionen durch Medien.

Auch heute werden Medien genutzt um Menschen aktiv zu beeinflussen. Gerade jetzt geht es um die Legitimation eines Krieges. In den amerikanischen Medien, vorallem TV, werden vermehrt die einstürzenden Twin-Towers des World Trade Centers gezeigt, um die amerikanische Bevölkerung daran zu erinnern, was ihnen angetan wurde. Die Bereitschaft der Amerikaner im Irak gewaltsam für eine Ende Saddams zu sorgen steigt dadurch an. Passive Förderung von Aggressionen durch Medien.
 
 
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bball
Alt 08.03.2003, 00:03   #20
Standard

Ich streite nicht ab, dass ich hier die Möglichkeit habe, mich zu Themen zu äußern. Habe ich das getan? Soviel zum Thema "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil"...
Und dass ich nach einer Talk-Show nur die Möglichkeit habe, "einen bösen Brief" zu schreiben, halte ich einfach mal für nen Gerücht. Man kann sich sehr wohl informieren, wenn man denn WILL. Nach Deiner Argumentation müssten Zeitungen/Bücher etc. ähnlich limitiert in Ihrer Informationsvermittlung sein. Aber ok...
Zu der Aussage, dass es genug "thumbe" (wird übrigens ohne "h" geschrieben) "da draußen" gibt, die keine "Realität als ihre Glotze haben WOLLEN":
In diesem Satz sagst Du es selbst. Diese Leute WOLLEN nichts anderes. Ob nun TV, Zeitungen, Inet etc. Die EInstellung wird sich nicht grundlegend ändern, egal, welches Medium der Informationsvermittlung dient.
Und das nicht unbedingt TV notwendig ist, um Halbwissen zu vermitteln oder "medial Vorurteile zu schüren", kann man an Deiner Argumentation wunderbar erkennen.
Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber ernst nehmen kann ich das hier nicht.
 
 
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roundabout
Alt 18.03.2003, 19:21   #21
Standard

Medien haben, so würde ich sagen, mit Sicherheit manipulierenden Charakter. Spätestens seit Propagandafilmen kennt man das ja. Die etscheidenen Faktoren dabei sind wohl ganz klar die Darstellung, aber zum Anderen auch die Aufnahme- und Kritikfähigkeit bzw. die Aufmerksamkeit des Betrachters gegenüber der Berichterstattung. Man merkt's, ich beziehe mich mehr auf die Informationsmedien.
Zu den übrigen Medien wie Unterhaltungsshows und dergleichen: Klar, man kann sich in solchen Shows "verlieren" und das Private Anderer dem eigenen vorziehen - das jetzt mal als Extrembeispiel - oder sonstwas.
Als Fazit könnte man sagen, dass Medien wie Fernsehen, Radio oder Internet gewiss Gefahren- oder Manipulationspotential aufweisen, es kommt aber immer darauf an, ob man diesen Medien blindlings vertraut oder immer ein Auge offen hält.
 
 
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