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Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer


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Pigma
Alt 25.10.2002, 21:03   #1
Standard Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer

Dieser Zitate stammen aus dem Buch "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer" (Society for Cutting up Men, SCUM), das von einer Frau namens Valerie Solana verfasst wurde. Ich wollte mal wissen was ihr davon haltet.

--

Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein einziger Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die Frau zu interessieren, daher bleibt der aufgeklärten, verantwortungsbewußten [...] Frau nichts anderes übrig, als die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen [...] und das männliche Geschlecht zu vernichten.

Heute ist es technisch möglich, sich ohne Hilfe der Männer [...] zu reproduzieren und ausschließlich Frauen zu produzieren. Wir müssen sofort damit beginnen.

Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das männliche y-Gen ist ein unvollständiges weibliches x-Gen [...]. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist.

Mann sein heißt, kaputt zu sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. Der Mann ist völlig egozentrisch, in sich selbst eingekerkert und unfähig, sich in andere hineinzuversetzen oder sich mit ihnen zu identifizieren, unfähig zu Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit. Er ist ein vollkommen isoliertes Einzelwesen, unfähig zu irgendwelchen Beziehungen mit anderen.
Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn; seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt [...].

Er ist ein halbtoter, reaktionsloser Klotz, unfähig, Freude und Glück zu geben oder zu empfangen; so ist er bestenfalls ein altes Ekel oder ein harmloser Tropf [...].

Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehengeblieben, wobei er noch schlechter dran ist als die Affen [...].

Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet [...], unfähig, eine lustvolle, sinnliche Nummer zu schieben [...], die körperliche Empfindung, die er aufzubringen mag, ist gleich Null, [...] er versetzt sich nicht in seine Partnerin hinein, sondern ist von der Idee besessen, ob er einen erstklassigen Auftritt hinkriegt, ob er seinen Klemptnerjob gut hinter sich bringt.

Den Mann ein Tier zu nennen, heisst, ihn zu schmeicheln [...].

Der Mann ist psychisch passiv. Er haßt seine Passivität, darum projiziert er sie auf die Frauen, definiert Männlichkeit als Aktivität und versucht dann, dies sich selbst zu beweisen [...], vor allem beim Vögeln. Da er versucht, einen Irrtum zu beweisen, muß er diesen Beweis immer und immer wieder antreten. Das Vögeln ist für ihn ein zwanghafter Versuch zu beweisen, daß er keine Frau ist. Aber er ist passiv und will eine Frau sein [...].

Der Mann muß ständig zwanghaft kompensieren, daß er keine Frau ist. Dadurch, und durch seine Unfähigkeit zu menschlichem Kontakt und zum Mitleid hat das männliche Geschlecht die ganze Welt in einen Scheißhaufen verwandelt.

Er ist verantwortlich für:
  • Krieg [...]
  • Anstand, Höflichkeit: Tief in seinem Innern weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Dreckhaufen ist. Er ist geil wie Vieh und schämt sich deswegen zutiefst [...]; darum will der Mann einen sozialen Verhaltenskodex durchsetzen [...]
  • Geld [...]
  • Ehe, Prostitution, Arbeit [...]
  • Vaterschaft [...]
  • Angst, Feigheit, Schüchternheit, Unsicherheit, Demut, Passivität [...]
  • Unterdrückung der Individualität [...]
  • Unterdrückung der Intimität [...]
  • Vororte [...]
  • Konformismus [...]
  • Autorität, Regierung [...]
  • Philosophie, Religion, Moral [...]
  • Allgemeinbildung, Dummheit [...]
  • Unterdrückung des Gesprächs und der Freundschaft [...]
  • Kultur [...]
  • Sexualität: Sex gehört nicht zur Beziehung zwischen Menschen. Im Gegenteil, es ist eine einsame, unkreative Erfahrung, eine gewaltige Zeitverschwendung [...]
  • Mißtrauen, Zensur [...]
  • Langeweile: Das Leben in einer Gesellschaft, die von und für Kreaturen geschaffen wurde, die die übelsten Langeweiler sind, wenn sie nicht gerade grausam oder deprimiert, kann nur - wenn nicht grausam oder deprimierend - äußerst langweilig sein.
  • Häßlichkeit [...]
  • Krankheit und Tod: Alle Krankheiten sind heilbar, und das Alter wie der Tod haben Krankheiten als Ursache; darum ist es möglich, nie zu altern und ewig zu leben. Tatsächlich könnten die Probleme des Alterns und Sterbens binnen einiger Jahre gelöst sein [...]. Dies wird innerhalb des maskulinen Establishments [aber] nie geschehen: Wegen der männlichen Wissenschaftler, die vor biologischen Forschungen zurückschrecken, da sie die Entdeckung fürchten, daß Männer Frauen sind [...]. Wegen dem weitverbreiteten, durch das patriarchalische System verursachten Mangel an Selbstvertrauen [...]. Der Mann liebt den Tod - er erregt ihn sexuell, und da er innerlich schon tot ist, möchte er sterben [...]
Wie die Menschen ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen und Segen aller auswirken würde.

Wie dem auch sei, diese moralischen Forderungen bleiben abstrakt, da die Männer sich mit der Zeit selbst eliminieren werden. [...]
Aber SCUM ist ungeduldig [...] und wenn die große Mehrzahl der Frauen SCUM wäre, dann würden sie innerhalb weniger Wochen die vollständige Kontrolle über dieses Land gewinnen [...]. Zusätzliche Maßnahmen [...] könnten darin bestehen, daß die Frauen das Geldsystem abschaffen, [...], daß sie plündern und sich weigern, den beschissenen Gesetzen zu gehorchen [...].

Sogar ohne die Männer zu verlassen, könnten die Frauen - wären sie sich nur über das Maß ihrer Überlegenheit und Macht über die Männer bewußt - die vollständige Kontrolle über das Ganze innerhalb weniger Wochen erobern und können die totale Unterwerfung der Männer unter die Frauen erreichen. In einer gesunden Gesellschaft würde der Mann folgsam hinter der Frau hertrotten [...].

SCUM wird [...] sich mit den Kaputtmachern solidarisieren; sie werden die verschiedensten Jobs annehmen und nicht arbeiten [...]. SCUM wird [...] Busse und Taxis kostenlos fahren lassen und [...] alle unnützen und schädlichen Dinge vernichten: Autos, Schaufensterscheiben und "große" Kunst [...]. SCUM wird die Rundfunkmedien [...] übernehmen und [...] Ehe-kaputt spielen, sich zwischen gemischte (männlich-weibliche) Paare drängen und sie auseinanderjagen.
SCUM wird alle Männer töten, die nicht Mitglieder der SCUM - Männerhilfstruppe sind. Mitglieder der Männerhilfsgruppe sind diejenigen, die fleißig daran arbeiten, sich selbst zu eliminieren [...]. Beispiele für Angehörige der Männerhilfsgruppe sind: Männer, die Männer töten [...]; Journalisten [...], die Ideen im Sinne der Ziele von SCUM propagieren [...]; Schwule, die durch ihr leuchtendes Beispiel andere Männer ermuntern, sich selbst zu entmannen [...].

SCUM [wird] Dreckseminare einrichten, bei denen jeder männliche Teilnehmer seine Rede mit den Worten beginnen wird: "Ich bin ein Dreck, ein schmutziger, gemeiner Dreckskerl." [...]

Einige Beispiele für die widerlichsten, schädlichsten Typen sind: Frauenschänder, Politiker [...] miese Schlagerstars und Musiker [...] Aufsichtsratsvorsitzende, Hausbesitzer [...] Geizhälse [...] Polizisten [...] Lügner und Angeber, Diskjockeys [...] Grundstücks- und Börsenmakler, Männer, die den Mund aufmachen, wo sie nichts zu sagen haben; Mänber, die faul auf der Straße rumlungern und die Landschaft mit ihrer Anwesenheit verschandeln [...] alle Männer in der Werbebranche [...].

Die Versuchung ist groß, auch die weiblichen [...] Heuchler usw. zusammen mit den Männern zu beseitigen, aber das wäre undurchführbar, weil dann niemand mehr übrig bliebe [...]

SCUM wird nicht nur sabotieren, plündern und Paare auseinanderjagen, sondern gleichzeitig auch Rekruten werben. SCUM wird sich dann formieren aus den Elitekorps der Rekrutiererinnen, den Aktivistinnen vom harten Kern (Saboteure, Plünderer und Zerstörer) und der Elite der Elite: den Killern [...].

Um ihre Ziele zu erreichen, wird SCUM nicht [...] demonstrieren [...]. Solche Taktiken sind gut genug für die netten, wohlerzogenen Damen [...]. Wenn SCUM sich je schlägt, dann wird sie im Dunkeln mit einer sechszölligen Klinge zuschlagen. SCUM wird immer auf einer kriminellen, im Gegensatz zur zivilen Ungehorsamsbasis arbeiten [...]. SCUM wird das System zerstören [...]. Immer eigennützig und cool wird SCUM sich nicht erwischen und bestrafen lassen. SCUM wird immer hinterhältig, heimtückisch und verstohlen operieren (obwohl die von SCUM verübten Morde immer als solche bekannt sein werden).

[...] Ist das Geld einmal abgeschafft, dann wird es nicht mehr nötig sein, die Männer zu töten; sie werden ihres einzigen Machtmittels über die psychologisch unabhängigen Frauen beraubt sein [...].

Alle Frauen werden damit beschäftigt sein, die wenigen noch offenen Fragen zu lösen [...]: Dazu wird eine völlige Neuordnung des Ausbildungssystems gehören, damit Millionen Frauen binnen weniger Monate für hochqualifizierte intellektuelle Arbeit ausgebildet werden können [...]. Ferner werden Probleme um Krankheit, Alter und Tod gelöst [...].

Die wenigen überlebenden Männer mögen ihre kümmerlichen Tage mit [...] Drogen weiterfristen, als Travestiten in Frauenkleidern herumstolzieren oder passiv die superdynamischen Frauen in voller Aktion bewundern [...] oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden.
 
 
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kritzi
Alt 25.10.2002, 21:30   #2
Standard

aber ansonsten gehts der frau gut, oder?
mannomann was für einen sinn sollen denn solche hasstiraden und unfaire verallgemeinerungen haben?
ich hab auch bloß den anfang gelesen und dann wieder ein stückchen vom schluss, weil ich nicht denke, dass der rest es wert ist, gelesen zu werde und weil ich zu wenig zeit hatte.
ist das eigentlich irgendwie ernst gemeint? der frau würd ich das sogar noch zutrauen.
mein gott, wir reißen ja auch mal frauenwitze oder so. und ich hab auch nichts dagegen, wenn dann mal mit nem männerwitz gekontert wird, aber das ist ja wohl der hammer und hat auch keinen sinn, außer, dass sie die männer gegen sich aufhetzt. und ich frag mich immer noch, ob das ein fake ist.

und ich denke, dass es auch genügend frauen gibt, die diesen text für blödsinn erklären. und kann an dieser stelle nur sagen: auf eine gute kooperation zwischen unseren beiden geschlechtern gegen solche Quacksalber! danke!

in diesem sinne

ciao
kritzi
 
 
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doomhammer
Alt 25.10.2002, 22:29   #3
Standard

öhm.. schwachsinn³
Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist.
die verfasserin hat paar schläge zuviel auf den kopf bekommen

SCUM [wird] Dreckseminare einrichten, bei denen jeder männliche Teilnehmer seine Rede mit den Worten beginnen wird: "Ich bin ein Dreck, ein schmutziger, gemeiner Dreckskerl.
jo, da geh ich doch glatt hin und halt ne rede

Ferner werden Probleme um Krankheit, Alter und Tod gelöst
.. nennt mich göttin oder wie es euch gefällt ..
also diejenige die das geschrieben hat hat ein echtes problem. ich denk ne gemütliche zelle in hellrosa mit weichen wänden würde der gut tun.
 
 
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Àýðîôëîò
Alt 25.10.2002, 22:33   #4
Standard

Wohl ne Lespe, die schei*e aussieht und nun alles auf die Männer schiebt, weil sie keinen abbekommt.

Die Gummizelle wäre eine excellente Wahl.
 
 
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Dr. Wieselkopp
Alt 25.10.2002, 22:54   #5
Standard

"WER HAT ANGST VOR VALERIE SOLANAS?
"
Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein einziger Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die Frau zu interessieren daher bleibt den aufgeklärten, verantwortungsbewussten und sensationsgierigen Frauen nichts anderes übrig, als die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen, die umfassende Automation einzuführen und das männliche Geschlecht zu vernichten.
Heute ist es technisch möglich, sich ohne Hilfe der Männer zu reproduzieren und ausschließlich Frauen zu produzieren. Wir müssen sofort damit beginnen. Der Mann ist eine biologische Katastrophe: das (männliche) Y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) X-Gen, d.h. es hat eine unvollständige Chromosomenstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist."
So lauten die ersten Zeilen des SCUM-Manifests von Valerie Solanas. Valerie Solanas, geboren am 9. April 1936 in New Jersey, USA, Begründerin und einziges Mitglied von SCUM. SCUM steht für Society for Cutting Up Men - Gesellschaft zur Vernichtung der Männer.

VALERIE: Sie ist hypothetisch. Nein, hypothetisch ist das falsche Wort. Sie ist nur ein literarischer Kunstgriff. Es gibt keine Organisation mit dem Namen SCUM.
INTERVIEWER: Das bist nur du.
VALERIE: Das bin noch nicht einmal ich ... ich meine, ich dachte daran, als eine Art Bewusstsein. Mit anderen Worten, Frauen, die auf eine bestimmte Art denken, sind SCUM. Männer, die auf eine bestimmte Art denken, gehören zum männlichen Äquivalent von SCUM.

Das SCUM-Manifest hat ihrer Autorin (natürlich) keinen Eintrag in die Annalen der Literaturgeschichte verschafft. Genauso wenig wie ihre anderen Werke. Berühmt, vielmehr berüchtigt, wurde Solanas durch ihr Attentat auf den Pop-Art-Künstler Andy Warhol. Wer war Valerie Solanas?

Am 3. Juni 1968 um 16.15 Uhr betritt Solanas zusammen mit Warhol die "Factory", sein Büro und Atelier. Wie immer trägt sie Männerhosen. Warhol fällt auf, dass sie Lippenstift und Eyeliner aufgetragen hat. Akribisch genau notiert er dies später in seinen Memoiren; auch, dass Solanas eine Papiertüte bei sich trägt, die sie "unruhig in den Händen dreht". Diese Papiertüte beherbergt die 32er-Baretta-Automatik, mit der Solans auf ihn schießt. Er wird dabei schwer verletzt. Solanas hat durch ihr Attentat das wahrgemacht, was der Pop-Art-Künstler immer proklamiert hatte: Jeder könne für fünfzehn Minuten ein Star sein. Nachdem sie auf Warhol geschossen hatte, kommt Solanas auf die Titelseiten der Zeitungen. Der Olympia Verlag bringt ihr SCUM-Manifest heraus und innerhalb der feministischen Bewegung entspinnt sich eine heftige Diskussion, ob Solanas eine von ihnen sei: "Das schien mir auch ein rhetorisches Instrument zu sein. Ich glaube nicht, dass sie gemeint hat, Männer im wahrsten Sinne des Wortes zu zerstückeln, als vielmehr sie in ihrem Dünkel zu beschneiden. Doch andere Feministinnen nahmen es wörtlich und sie waren zutiefst schockiert." (Kate Millet, Autorin des feministischen Klassikers "Herrschaft und Sexus")
Mary Harron, Drehbuchautorin und Regisseurin des Films "I shot Andy Warhol", erzählt: "Wie jeder andere auch, dachte ich immer, dass Valerie eine Verrückte war. Endlich erhielt ich ein Exemplar ihres Manifests und war erstaunt, wie brillant es geschrieben ist. Es ist witzig! Keiner hatte zuvor erwähnt, dass Valerie einen Sinn für Humor hatte. Man fragt sich heute, wie viel davon Satire und wie viel ernst gemeint ist. (...)"
In einer Mitteilung des Verlages, der 1996 eine Neuauflage des SCUM-Manifests herausbringt, wird es als "Mischung von pathologischem Wahnsinn und klarer feministischer Analyse" bezeichnet. Treffender hätte es wohl kaum formuliert werden können.
Manchmal wird versucht Solanas Männerhass auf ihre Vergangenheit zurückzuführen. Sie wurde jahrelang von ihrem Vater sexuell missbraucht. "Hätte mich auch gewundert, wenn das nicht der Fall gewesen wäre", meinte eine Freundin von mir dazu lakonisch. Statistiken besagen, dass dies jeder fünften Frau "passiert". Aber nicht jede von ihnen schießt auf Pop-Art-Künstler und schreibt radikalfeministische Manifeste.

Valerie Solanas als Polizeiprovokateurin. Welch kurioser Einfall!

Wir schreiben das Jahr 1967. Solanas hat ihr Psychologiestudium abgeschlossen und lebt als Gelegenheitsprostituierte und professionelle Schnorrerin. Im Grunde sieht sie sich aber als Schriftstellerin. Neben einigen Zeitungsartikeln hat sie ein Theaterstück und das SCUM-Manifest verfasst. Mangels eines Verlegers beginnt sie, Kopien des SCUM-Manifests auf der Straße zu verkaufen.
Ihr Theaterstück 'Up your Ass' ('Schieb's dir in den Arsch') hat sie Andy Warhol zum verfilmen gegeben. Es ist so frivol, dass Andy glatt Verdacht schöpft: "Ich las es quer, dabei hatte ich plötzlich den Einfall, dass sie für die Polizei arbeitet und das Manuskript so eine Art Falle für uns sein könnte." (Andy Warhol, Memoiren, Teilabdruck in SCUM-Manifest 1996)

VALERIE: Gib mir 15 Cent und ich gebe dir ein dreckiges Wort.
MAURICE GIRODIAS: Wie heißt das Wort?
VALERIE: Männer.

Endlich hat Solanas einen Verleger für ihr SCUM-Manifest gefunden: Maurice Girodias, eine zwielichtige Figur und Chef des Olympia Verlages. Er hat bereits William Burroughs 'Naked Lunch' gedruckt - ein späterer Welterfolg, den er dem Autor mit einem Taschengeld vergütet hat. Einen ähnlich windigen Vertrag bekommt auch Solanas. Vermutlich hatte sie an jenem 3. Juni 1968 zunächst Girodias umbringen wollen. Solanas glaubt, dass Maurice Girodias sie ruinieren will, dass er mit Warhol, der das einzige Manuskript ihres Theaterstücks "verloren" hat, unter einer Decke steckt. Nur durch Zufall konnte Maurice Girodias dem Attentat entkommen. Er war nicht zu Hause.

"Ohne Hemmung durch Anstand, Nettigkeit, Diskretion, öffentliche Meinung, 'Moral', Respekt vor Arschlöchern; immer feige, schmutzig, unfair so kommt SCUM überall und überall und überallhin... sie kennt die ganze Schau jedes Stück davon, die Vögelszene, die Lutschszene, die Bullenszene, die Hafenszene sie haben den ganzen Hafen unterwandert, sie kennen jedes Dock und jeden Pier. (...)" SCUM ist nach dem Attentat immer noch in der Gosse. Die Welt schenkt der ehemaligen Warhol-Attentäterin und ihrem Manifest keine Aufmerksamkeit mehr. Solanas wandert von der Psychiatrie ins Gefängnis. Vom Gefängnis in die Psychiatrie. Und schließlich wieder in die Gosse. 1988, 20 Jahre nach dem Attentat, stirbt sie im Alter von 52 Jahren in einem Wohlfahrtsheim in San Francisco an Lungenentzündung.
"
SCUM wird sich mit der Nichtarbeiterschaft, mit der Kaputtmacherschaft solidarisieren; sie werden die verschiedensten Jobs annehmen und nicht arbeiten.(...) SCUM wird Ehe-kaputt spielen, sich zwischen gemischte Paare drängen und sie auseinander jagen. SCUM wird alle Männer töten, die nicht Mitglieder der SCUM-Männerhilfstruppe sind. Mitglieder der Männerhilfstruppe sind diejenigen, die fleißig daran arbeiten, sich selbst zu eliminieren." (SCUM-Manifest)

doris day
"
 
 
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k. l. e. e.
Alt 26.10.2002, 13:06   #6
Standard

di frau hatte 1964 mal sex, aber es hat ihr nicht gefallen.
beweis:

Sexualität: Sex gehört nicht zur Beziehung zwischen Menschen. Im Gegenteil, es ist eine einsame, unkreative Erfahrung, eine gewaltige Zeitverschwendung [...]


sex gehört nicht zu einer beziehung ? ups, "schatz, heut abend wird nicht gepoppt, brauchen wir garnicht !"

alles klar

-idiotenfrau (sorry)

KLEE
 
 
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chrsks
Alt 26.10.2002, 14:59   #7
Standard

Also das Mädel is ja wohl ein bisschen doof.
Die untergräbt das geheime Übereinkommen, dass schon lange die Welt zu Gunsten der Frauen revolutioniert hat, namlich die gesetzmäßige Instutution zur Haltung eines Arbeitssklaven, genannt Ehe.
Wer soll denn sonst für die Frauen das Haus umbauen, Einkaufskartons schleppen, ja überhaupt das Geld anschaffen, sich abrackern, dass man leben kann? Die Frauen selber? Ja is die noch ganz dicht? Das is ja pervertiert, man is ja schließlich ne Frau, da ist man doch nicht für sowas auf der Welt.
Da hat man erfolgreich jahrtausendelang die Männer verarscht und so getan, als wäre man arm, unterdrückt und machtlos, bloß, damit die nie mitkriegen, was Sache ist und dann kommt so ein dummes Weibsbild - das auch noch, wenns wenigstens ein Mann wär - daher und will alles kaputt machen, is ja nich zu fassen.
 
 
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Grandylein
Alt 26.10.2002, 15:51   #8
Standard

This Woman suck!

Der text natürlich auch
 
 
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smith
Alt 26.10.2002, 16:13   #9
Standard

Ach ich finds herrlich. Da bekomm ich doch glatt solche Agressionen, dass ich sagen könnte, dass die am Besten übern Haufen geschossen gehört, echt. Die hat wohl eine am Helm
 
 
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coReX-FF
Alt 26.10.2002, 16:15   #10
Standard

Ehm die hat ja echt mal einen anner Waffel
 
 
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Comjoe
Alt 26.10.2002, 19:08   #11
Standard

also ich stimme den bisherigen meinungen absolut überein, trotzdem wärs ganz interessant auf das thema einzugehen:

eine welt dominiert von frauen kann gar nicht funktionieren. die frau ist von natur aus einfach so vorprogrammiert, dass sie jmd. braucht der für sie sorgt, jmd. an dem sie festhalten kann, jmd. der ihr jeden wunsch erfüllt (das ist allerdings sehr selten)
in solch einer abhängigkeitssituation ist vollglich kein wirklicher fortschritt ausgehend von frauen zu erreichen.
es hat einen biologischen grund wieso die welt großteils von männern dominiert wird. deswegen halte ich diesen künstlichen feminismus für schwachsinn. das soll jetzt nicht gegen alle frauen gehen, frauen können vieles besser als männer, doch sollte das "regieren" auch in der heutigen zeit den männern überlassen werden.

jetzt bin ich mal gespannt auf die proteste
 
 
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Eikthyrnir
Alt 26.10.2002, 19:17   #12
Standard

Ach das is bestimmt so ne Bratze die mit dem Gesicht in Salzsäure gefallen is als sie klein war. Was solls!
Oder wurde sie mal in den Iran verkauft? Vielleicht, ist auch egal.
 
 
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Khadgar
Alt 26.10.2002, 21:34   #13
Standard

Alt, fett, häßlich, feministin, rasiert sich weder die Beine noch den
Damenbart (von anderen Stellen ganz zu schweigen), seit Jahren nicht
mehr gef***t worden etc.

Mal ganz im Ernst, nur weil es sich gesellschaftlich so entwickelt
hat, dass der Mann die führenden Positionen in Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft besetzt, heisst das noch lange nicht, dass es unter
Frauen besser wäre, oder?

Aber eine nette These...

Hierzu mein Gegenvorschlag: Wir schaffen alle häßlichen und dummen
Frauen ab, klonen die anderen vergnügen uns mit dem was über bleibt.
Daraus folgt: Keine Kriege mehr (jeder hat die perfekte Frau und
Angst diese zu verlieren) etc. usw. pp.
 
 
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Nina
Alt 26.10.2002, 22:48   #14
Standard

ohje... glaubt die das wirklich was sie sagt?
habs nich ganz gelesen, die ersten paar sätze reichen wohl um zu sagen das die frau nen schaden hat
 
 
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Ya
Alt 27.10.2002, 00:15   #15
Standard

Original geschrieben von Comjoe
eine welt dominiert von frauen kann gar nicht funktionieren. die frau ist von natur aus einfach so vorprogrammiert, dass sie jmd. braucht der für sie sorgt, jmd. an dem sie festhalten kann, jmd. der ihr jeden wunsch erfüllt (das ist allerdings sehr selten)
wie kommst du darauf? ich halte das für ne frage der erziehung

Original geschrieben von Comjoe
es hat einen biologischen grund wieso die welt großteils von männern dominiert wird.[/b]
welchen??
Original geschrieben von Comjoe
deswegen halte ich diesen künstlichen feminismus für schwachsinn. das soll jetzt nicht gegen alle frauen gehen, frauen können vieles besser als männer, doch sollte das "regieren" auch in der heutigen zeit den männern überlassen werden. [/b]
lol, erklär mir bitte mal wieso männer "biologisch" besser zum regieren geeignet sein sollen
 
 
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Morris
Alt 27.10.2002, 11:52   #16
Standard

Vielleicht weil sie mehr Durchsetzungsvermögen haben?
 
 
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Ya
Alt 27.10.2002, 12:29   #17
Standard

Biologisch mehr Durchsetzungsvermögen?
 
 
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Comjoe
Alt 27.10.2002, 13:13   #18
Standard

vielleicht habe ich mich mit biologisch dumm ausgedrückt...wenn dus so willst, dann kann man den grund für das höhere durchsetzungsvermögen der männer einfach in der evolution sehen. männer sind stärker gebaut als frauen und waren deswegen damals für die jagd und den schutz der gruppe verantwortlich. ganz klar dass da der großteil der verantwortung (frauen hatten ja eigentlich einen gleich großen teil der verantwortung über nur war dieser nicht so offensichtilich) bei den männern lag und so diese mehr zu reden hatten.
ich wollte vorher ja nur einfach sagen dass der mann prinzipiell wegen evolutionären gründen immer schon viel mehr zu sagen hatte als die frau. vielleicht klingt das jetzt, vorallem in der heutigen zeit verrückt oder sogar pervers, doch sollte man da nicht so viel drann ändern.
ich bin absolut für die gleichberechtigung der frauen, sie sind den männern sicher in vielen dingen voraus und packen vieles motivierter an als wir, doch in management positionen, in denen es sich stark ums durchsetzungsvermögen dreht, hat eine frau gegen einen gleich gut gebildeten mann MEISTENS keine chance.
 
 
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Morris
Alt 27.10.2002, 13:23   #19
Standard

Hmm. Das kann denn aber auch an noch vorhandenen Vorurteilen liegen, dass die Frau benachteiligt wird.
 
 
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Skyhoof
Alt 27.10.2002, 19:39   #20
Standard

Dazu fällt mir nur eins ein:


 
 
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HalbesHemd
Alt 27.10.2002, 22:36   #21
Standard

immer diese kampflesben
-klee (nicht halbeshemd)

 
 
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kritzi
Alt 28.10.2002, 15:32   #22
Standard

darf ich mal fragen, wer in der abstimmung dafür war? und warum?
ihr habt das recht, euer abstimmverhalten zu begründen und in diesem falle würde mich das mal interessieren!
 
 
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doomhammer
Alt 28.10.2002, 16:06   #23
Standard

hmm.. ich denk mal dass jemand der so einen text gutheissen kann bissi gaga is oder den vote als spassumfrage gesehen hat.
 
 
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