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Das letzte Flüstern

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Sancho
Alt 06.03.2001, 22:41   #1
Beitrag Das letzte Flüstern


Das letzte Flüstern


Ich blickte ein letztes mal über meine Schultern und sah ein letztes mal auf das
kleine verschneite Haus. Die kleine Kinder standen in einer Reihe vor dem linken Fenster, tränen in den Augen. Ich senkte meinen Kopf zur Boden als einen Ausdruck der Bedauerung und schritt ohne weiter zu zögern voran. Es hatte aufgehört zu schneien, und die Dunkelheit der war einmal mehr auf grausame weise bekannt geworden. Der Mond, auch wenn er seine größte Fülle zeigte kam nicht gegen diese Düsterheit an. Ich ging mit schnellen Schritt und schon bald kam ich zum kleinen schmalen Weg der in den Wald führte. Die meist schon toten Bäume an meiner linken und rechten Seite streckten ihre Äste in meine Richtung als würden sie versuchen um meine Hilfe zu bitten. Mich überkam ein ungutes Gefühl, trotzdessen schritt ich weiter vor mit schnellen Schritt. Die Geräusche des Waldes und der Tiere die in jenem lebten erstumten immer mehr so dass schon bald nur noch mein Atem die Luft erfülte. Der Weg schien mir imme gleich als wenn ich nicht vorangekommen wäre, bis ich an er rechten Seite des Weges in einiger Entfernung einen alten Baumstamm sah auf dem eine Person, ohne sich zu rühren, in einem dunklen Mantel saß. Die Kapuze seines Mantels war so geschnitten, das man sein Gesicht nicht erkennen konnte. Durch mein beunruhigtes Gewissen beschloss ich an ihm vorbeizuschreiten ohne ihn weiter zu beachten. Ich kam immer näher und obwohl er mich eigentlich bemerkt haben müsste rührte er sich immer noch kein bisschen. Der hohle Baumstamm auf dem er saß, kam mir ,umso näher ich kam, immer mehr morsch und zerbrelich vor, das er wohl kein kleines Mädel mehr getragen hätte. Als ich auf gleicher Höhe war trieb es mich und ich schaute kurz in seine Richtung um sein Gesicht zu erspähen. Seine Augen waren geschlossen als würde er schlafen oder wäre schon Tod. Sein Wangen waren so abgemagert das sie darauf schliessen liesen er sei krank gewesen und seine Haut war so blass das sie mich denken liess er wäre schon vor langer Zeit hier erfroren. Ohne zu zögern schritt ich voran. Keine 5 Schritte von dem Toten enfernt vernahm ich ein flüstern, dessen Ursprung ich nicht vernahm: 18... 9. Ich drehte mich langsam um zu sehen ob wohl der vermeintlich Tode zu mir sprach, aber es rührte sich nicht. Als ich mich gerade wieder umdrehte um weiter zu gehen hörte ich wieder eine Stimme: Welches ist dein Ziel? Doch diesmal war es eine andere Stimme, diesmal vernahm ich deutlich das sie von dem Toten stammte. Jener war aber nicht desselben sondern drehte er seinen Kopf und starrte mich an ohne das ich seine Augen erkannte. Ich antwortete zögernd: Mein Heim, ... mein Heim ist mein Ziel. Er entgegnete mir das er gleiche dasselbe Ziel habe und erhob sich langsam und zaghaft vom dem Stamm. Obwohl zu mir gesprochen hatte, hatte ich nicht erkennen können das er seine Lippen bewegt hatte. Er schloss zu mir auf und ging in einem gesunden schritte mit mir voran. Ich fühlte eine Unbehaglichkeit neben meinem Gefährten, doch keine Angst. Wir kamen bald schon zu einer Gabelung und hielten inne. Ich sah um mich um erzitterte als ich wiederum ein flüstern vernahm, das aber deutlich nicht von meinem Gefährten stammte: 31... 22. Mein Gefährte drehte sich zu mir, lies allerdings nicht vernehmen das er auch das flüstern gehört hatte und schritt in die Gabelung hinen den linken Weg auswählend als wüsste er genau wohin er wollte. Ich hatte schon seit einiger Zeit die Orientierung verloren und folgte ihm, da er irgendwie eine Vertrautheit mir gegenüber ausstrahlte. Es zog ein Nebel auf der durch seine Dichte sogar das letzte Licht des Mondes erstickte. Meinen Weg führte ich nur noch durch das lauschen der Schritte meines neunen Begleiters. Schon bald kamen wir an eine weitere Gabelung die der ersten bis aufs Haar glich. Wiedereinmal blieben wir zögernd stehen und wiedermal vernahm ich dieses flüstern: 13... 4. Mein Gefährte drehte sein Gesicht zu mir und flüsterte leise: Wir sind daheim.


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sp00ky
Alt 07.03.2001, 13:19   #2
Beitrag

die geschichte verwirrt mich und beunruhigt mich.....
sie ist einerseits sehr faszinierend, ich liebe so storys, die etwas ungewisses und ...fremdes an sich haben...
mich verwirren auch die zahlen...es wird immer von der ersten exakt 9 abgezogen. was hat es damit auf sich? spielt die zahl 9 eine zentrale rolle? oder soll der "tote" die tragende rolle spielen? vielleicht ist auch alles nur ein traum....ein traum, aus dem man nicht mehr erwacht, sondern den man tagtäglich erlebt? der winter ...die kälte....der morsche baumstamm....

schön und beunruhigend

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Träume nicht Dein Leben...
erlebe Deinen Traum!

Every day and every night,
there's a light....
and it's only there for you!
 
 
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