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Was nach dem Leben?

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Invi
Alt 15.05.2003, 11:03   #1
Standard Was nach dem Leben?

Also ich mache mir zur zeit ne menge gedanken über das leben, seinen sinn und was der tot eigentlich is...
Bin grad in so ner phase und da kommen mir ne menge gedanken.
Ich hab jedenfalls rausgefunden dass man irre werden kann (), wenn man sich nur auf den gedanken beschränkt was passiert wenn man stirbt und irgendwelche antworten versucht zu finden.
ich steh mit meinem glauben zur zeit genau zwischen dem glauben an gott und einfach nur der theorie dass wir nichts weiter als "zufall" der evolution sind und wir keinem plan oder höherem wesen unterliegen.
versteht ihr ungefähr?
Dann denk ich mir: wozu darüber nachdenken, man bekommt sowieso keine antwort drauf, solang man lebt.
Woran glaubt ihr? Glaubt ihr an ein leben nach dem tot?
Ich würde gern an was glauben, nur ich weiß nicht an was.

Naja ich hoff ich hab net zuviel schmus geschrieben
 
 
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B³nny
Alt 15.05.2003, 11:29   #2
Standard

ich glaube (hoffe aber nich) an den grossen zufall, wie du ihn beschrieben hast. daraus folgere ich, dass es KEIN leben nach dem tod gibt, wir sterben, dann sind wir nicht mehr da.
"glauben" tu ich nich. is aber jedermanns eigene sache.
 
 
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k. l. e. e.
Alt 15.05.2003, 11:34   #3
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naja. deine gedanken und dein bewustsein ist nur das ergebnis verschiedener chemikalischen verbindungen, zu zellen organisiert, die mittels elektrischer impulse informationen übermitteln. und das alles in deiner hirnrinde.

wenn du jetzt stirbst, ist deine körper nichtmehr in der lage, seine zellen am leben zu erhalten, sie übermitteln keine informationen mehr, und deine bewustsein erlischt. also rein biologisch betrachtet.

und wenn es jetzt einen gott (oder einen ganzen arsch voll) gibt, dann könnten die "dich" auch einfach im letzten moment 'rausbeamen'.
viele sagen ja: "der körper ist nur ein vehikel für den geist"
quasi wie ein haus, oder eine wohnung. sowas eben.
naja, wenn man jetzt annimmt, dich tät ernsthaft was nach deinem körperlichen ableben erwarten, eine neue realität oder ein weiteres "leben", stellt sich natürlich die frage, wie dass aussehen wird. und ob DU jetzt schon dafür verantwortlich bist, wie es aussehen wird. und wenn, was kannst du tun um es möglichst angenehm für dich zu gestalten?

klee
 
 
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Invi
Alt 15.05.2003, 11:48   #4
Standard

hm also ich find den gedanken, dass wir nichts weiter als ein zufall sind und dass nach dem tot nichts ist, schlimm und trostlos.
Vor dem Tot selbst hab ich keine angst, nur was danach sein könnte...
Wozu leben wir wenn doch danach sowieso nichts mehr sein soll? Vielleicht wirklich nur, weil wir reiner zufall sind und religion usw einfach eine erfindung ist und uns trost spenden soll...
Andererseits, was passiert mit unserer seele? also das was wirklich einen menschen ausmacht. Ich glaube daran dass unser körper nur das werkzeug unserer seele ist. Unser körper ist sterblich, aba unsere seele? vielleicht gibts auch wirklich jemand, der uns nach dem tot begleitet. Gibt ja auch nah-tot-erlebnisse von denen berichtet wurde.
 
 
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k. l. e. e.
Alt 15.05.2003, 12:01   #5
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klar gibts die.

und wenn dein pc abstürzt gibt er auchnoch geräusche von sich.
also, ich bin religiös und glaube an das leben nach dem postplanet, äh leben, aber kann doch auch sein dass das wovon die alle erzählen nur elektronisches störfeuer ist, rauschen, verzerrte echos eines sterbenden bewustseins den man den hahn abgedreht hat, der "bluescreen des lebens", und nur weil der bei allen blau ist, heißt das noch lange nix...

klee
 
 
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Invi
Alt 15.05.2003, 12:58   #6
Standard

ich hab da mal ne gute seite gefunden. hier
Is ganz interessant
 
 
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k. l. e. e.
Alt 15.05.2003, 13:11   #7
Standard

bei toten wachsen auchnoch die fingernägel/haare eine zeitlang weiter.

-->mobilisirbare restenergie

klee
 
 
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ELCorazon
Alt 15.05.2003, 14:36   #8
Standard

Eine kleine Geschichte, die den gedankengang aufgreift:

ZWILLINGE IN DER GEBÄRMUTTER UNTERHALTEN SICH

"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"

"Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen
und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug
sind für das was uns erwartet."

"Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen,
ein Leben nach der Geburt?"

"Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier
sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund
essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon
viel zu kurz."

"Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Es ist noch nie einer zurückgekommen von ´nach der Geburt´. Mit der
Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.."

"Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt
aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für
uns sorgen."

"Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie.
Ohne sie können wir gar nicht sein!"

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es
sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."

nach Henry Nouwen
Ich persönlich habe mich auch schon in solchen Sinnkrisen befunden. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, das wie unser jetziges Leben aussieht, aber ich glaube daran, dass mit dem Tod nicht alles endet. Es ist vielmehr so, dass wir Menschen uns kein Leben danach vorstellen können, das nicht wie unser jetziges ist und das wir möglicherweise noch nicht in der Lage wären, zu verstehen, wie es aussehen wird.

Allerdings beschäftigt mich der Sinn des Lebens immer mehr. Ohne einen wirklichen Sinn benennen zu können, habe ich das Gefühl, dass er sich in den Beziehungen zu unseren Mitmenschen offenbart. Aber was es nun eigentlich sein soll, darauf habe ich noch keine Antwort gefunden.
 
 
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blackmesa
Alt 15.05.2003, 14:42   #9
Standard

Die Seite finde ich gar nicht interessant, die summiert nur ein paar Argumente, die auf den ersten naiven Blick vielleicht bestätigend wirken, in echt aber haltlos sind: "Physik - Energieerhaltugnssatz" - damit soll also gemeint sei, dass die elektrische Energie, die ja den Verstand (Seele) ausmacht, irgendwo hingehen muss, wenn man stirbt, ja? -> Die Energie geht in Wärme über. Und wenn durch Zellstoffwechsel keine Energie mehr nachgeliefert wird, dann kühlt der Körper aus, die Energie geht in Form von Wärme in die Umgebung über und das wars.
Menschen, die kurzzeitig klinisch tot waren, die hatten eben Glück, dass ihr Gehirn noch nicht durch den stehenden Stoffwechsel arg beschädigt wurde und denken halt an der Stelle weiter, an der sie aufgehört haben. Der ganze Quatsch mit "Tunnel voller weißem Licht" ist auch schon wissenschaftlich erörtert worden. Das liegt dann beispielsweise einfach daran, dass wenn die Blutversorgung der Augen oder des Sehzentrums nachlässt, die Zellen von außen nach innen ihre Arbeit einstellen.
Alles Humbug - es gibt nichts nach dem Tod und daher gibt es ja auch keinen Sinn des Lebens, das wurde doch schon alles geklärt.

Nur warum ist die Erkenntnis für dich schlimm und trostlos? Warum kannst du dir dann nicht einfach vornehmen, die sinnlose Zeit mit Spaß, Interesse und Leidenschaft zu verbringen, eben "Das Leben zu nutzen"?
 
 
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ELCorazon
Alt 15.05.2003, 14:57   #10
Standard

Nur warum ist die Erkenntnis für dich schlimm und trostlos? Warum kannst du dir dann nicht einfach vornehmen, die sinnlose Zeit mit Spaß, Interesse und Leidenschaft zu verbringen, eben "Das Leben zu nutzen"?
Weil dann die Frage aufkommt, wozu soll ich das überhaupt nutzen, wenn es eh nichts bringt. Das Leben ist nicht nur leicht und glückbringend, sondern auch streckenweise beschwerlich und Kummervoll. Warum das ertragen, wenn es sinnlos ist?
 
 
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blackmesa
Alt 15.05.2003, 15:06   #11
Standard

Wenn einem die negativen Phasen zu viel werden und auch langfristig keine positiven mehr in Sicht kommen, dann steht es demjenigen frei sich umzubringen.












Mal schauen, wer als erstes empört aufschreit...
 
 
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a-train
Alt 15.05.2003, 16:53   #12
Standard

Wie wir von Terry Pratchet wissen: Der TOD redet immer in großbuchstaben, der Zufall trinkt gerne und viel, der SChicksal ist oft zu faul um sich um die Menschen zu kümmern.
 
 
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Argyle
Alt 15.05.2003, 18:11   #13
Standard

Original geschrieben von ELCorazon


Weil dann die Frage aufkommt, wozu soll ich das überhaupt nutzen, wenn es eh nichts bringt. Das Leben ist nicht nur leicht und glückbringend, sondern auch streckenweise beschwerlich und Kummervoll. Warum das ertragen, wenn es sinnlos ist?
Was soll es denn deiner Meinung nach "bringen"?
Oder noch anders gefragt:
Wenn das alles hier nur ein Zwischenstatus ist,
- wo ist das Ziel?
- folglich wo ist das Ende?
- warum ist dieser Zwischenstatus DANN wichtig?

Noch eine Frage:
Aus welchem Grund MUSS es ein "danach" geben? Angst?
Und fragst du dich das alles bei einem Salatkopf auch?
 
 
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ELCorazon
Alt 15.05.2003, 18:57   #14
Standard

Eigentlich hatte ich mit meiner Antowrt Anregungen auf Blackmesas frage an Invi geben wollen, warum ein Leben ohne Sinn trostlos und öde erscheinen kann.

Aber ich gehe auch gerne auf deine Fragen ein, Argyle, weil ich diese Gefühle kenne. Allerdings muß ich sagen, dass ich die meisten Fragen keine Antwort kenne und mich wie schonmal erwähnt noch auf der Suche nach einem Sinn für mein Leben befinde.

Was soll es denn deiner Meinung nach "bringen"?
Oder noch anders gefragt:
Wenn das alles hier nur ein Zwischenstatus ist,
- wo ist das Ziel?
- folglich wo ist das Ende?
- warum ist dieser Zwischenstatus DANN wichtig?
Was es bringt -> Sinn des Lebens, wie gesagt, binich mir darüber selbst nicht schlüssig.
Ich habe nie gesagt, dass ich das hier als Zwischenstadium ansehe, lediglich, dass ich nicht daran glaube, dass unser Leben mit unserem Tod endet.
Das Ende: ich nehme an, du meinst, wann unsere Existenz endet. Darauf kann ich keine Antwort geben und selbst wenn ich es könnte, würdest du sie anzweifeln und nach beweisen verlangen.

Noch eine Frage:
Aus welchem Grund MUSS es ein "danach" geben? Angst?
Es gibt keinen Grund, warum es ein danach geben muss. Invi hat lediglich gefragt, woran wir glauben. In keinster Weise wurde verlangt, dass wir unseren Glauben mit Fakten belegen, was im übrigen nicht möglich wäre. Es muss kein danach geben, aber ich habe das Gefühl, dass es eines gibt.

Und fragst du dich das alles bei einem Salatkopf auch?
Du meinst, ob ich überlege, ob der Salatkopf weiter existiert, nachdem ich ihn gegessen habe?
Mal angenommen, wir existieren weiter oder besser der teil, der uns ausmacht: die Seele. Nun darf diskutiert werden, ob ein Salatkopf eine Seele besitzt. Ich wage zu behaupten, dass ein Salatkopf sich keine Gedanken darüber macht, ob er weiterlebt oder ob er überhaupt darüber nachdenkt, dass er existiert. Eine Seele könnte ihm dabei abgesprochen werden, die weiterexistieren könnte.
Alles rein hypothetisch natürlich, aber du wolltest das wissen
 
 
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Yasoul
Alt 15.05.2003, 19:06   #15
Standard

Nach dem Tod kommt dasselbe wie vor der Geburt: nix
sehr human wie ich finde
 
 
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scolistim
Alt 15.05.2003, 19:12   #16
Standard

@ Argyle:
-Der Weg ist das Ziel.
-Muss denn alles ein Ende haben (...Zahlen sind auch unendlich)
-Um zum Beispiel zu sehen, was man aus Leben machen kann, das wirklich vielleicht nur aus reinem Zufall entstanden ist.
 
 
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Master Baumbart
Alt 15.05.2003, 21:11   #17
Standard

um mal die mathematische definition von unendlichkeit zu nehmen:

eine menge ist unendlich, wenn sie eine gleichmächtige teilmenge besitzt und eine bijektive abbildung existiert

also, ok, ich studier nicht mehr info, aber diese definition geht echt nich auf und das is auch gut so, ich brauch kein leben oder was auch immer nach dem tod, das leben is anstrengend genug, also soll danach bitte nix mehr sein, aus, ende, schluss
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 16.05.2003, 00:09   #18
Standard

jo, das ist schon richtig, man will ja zum beispiel manchmal einfach nur schlafen, und wenn man dann schlaeft, dann ist es egal ob man wieder erwacht, naja schlicht und einfach weil man schlaef. naja hat eher nix mit dem thema zu tun, eher mit doedels antwort

Bin grad in so ner phase und da kommen mir ne menge gedanken.
Ich hab jedenfalls rausgefunden dass man irre werden kann (), wenn man sich nur auf den gedanken beschränkt was passiert wenn man stirbt und irgendwelche antworten versucht zu finden.
- ja das kann einen tatsaechlich irre machen, ich hatte diese phase auch mal, ist schon etwas her, in der tiefsten pubertät. war wie ein kampf, zwar mit sieg, aber ohne lösung der problematik. der sieg bestand im akzeptieren und hinnehmen der tatsache, dass die endlichkeit des lebens wohl fakt ist, und das leben wohl besser lebbar, also gluecklicher, ist, wenn man sich dem pessimischten vermutungen entzieht und aufhoert, sich staendig einen kopf darueber zu machen. (fischmob: tja so ist das mit dem leben, goar nix haelt fuer immer, nur die frage nach dem tod, wird es dann besser oder schlimmer; müßig ists darueber nachzudenken, die zeit die man dafuer investiert die kann man sich auch schenken...)

was mi damals fertiggemacht hat, war die tatsache, dass der tod zum leben gehoert, und dass man, dass ICH also auch irgendwann sterben werde, und zwar UNWIDERRUFLICH und UNABWENDBAR, höchstens hinauszögerbar. was so schmerzte war, dass dann eben angeblich SENSE sein soll. die wissenschaftlichen aspekte des todes, also dass das hirn aussetzt, die gedankenstroeme enden usw, und des lebens, also dass unser "geist", wie hier im thread schon erwaehnt" nich mehr ist, also chemisch/biologische ablaeufe. hmm und dann dieser mensch/maschine, bzw konkret z.B. mensch/rechner vergleich wie er auch bereits angesprochen wurde, der ist in diesem zusammenhang so naja richtig, aber ich HASSE ihn, weil er naja hoffnungslos.

ich selber weiss nicht, ob ich ein leben nach dem tod brauche, und ich habe auch keinen festen glauben, an ein leben nach dem tod, oder an auferstehung, trotz meines glaubens. ich bin nur froh, dass ich mittlerweile gut alle todes-theorien verkraften kann. wenn ich zurueckfalle und ich doch wieder hoffnung will, dann les ich im neuen testament, oder ich les mir irgendwelchen humbug ueber jenseitsbeschwoerungen und grenzerfahrungen durch.

ich persoenlich denke, dass die unsterblichkeit, die beispielsweise durch nachkommen entsteht (wenn man dann der meinung ist, dass das ne unsterblichkeit ist, naja ich bin der meinung) die reicht mir.

wie gesagt, ich will manches mal gerne an was hoeheres glauben, und manchmal bin ich sehr rational, ich weiss nicht ob ich denn so rational bin oder auf rational schalte, aber dann machen mir die logischen todeseinschaetzungen keine angst. die nach dem tod ist nichts theorie hat auch was sehr gutes: nach dem tod nix ==> kein leid usw, und ob keine existenz schlimm ist, was ja viele denken, wage ich zu bezweifeln, weil: FUER WEN DENN, wenn man nicht existiert..

naja was wohl viele eher als den tod fuerchten ist das sterben.
 
 
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igni
Alt 03.06.2003, 16:43   #19
Standard

ich finde es sehr hart wenn man sagt nach dem tod endet alles. klar, es gibt die begründungen die blackmessa geschrieben hat.
ich habe nachdem ich einen lieben menschen verloren habe mir auch viele gedanken darüber gemacht.

wenn es für alles so gute wissenschaftliche erklärungen gibt, warum habe ich wenige monate davor genau diesen unfall mehrmals geträumt? diese und mehrere situationen die ich seitdem erlebt habe lassen mich jedenfalls glauben das nachdem man stirbt nicht einfach alles aus ist und die seele eines menschen weiterlebt.
das sind auch nicht nur spinnereien denn ich habe mich mit einer ärztin lange darüber unterhalten und sie hat mich in meiner meinung gestärkt.
 
 
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Henninger
Alt 03.06.2003, 18:01   #20
Standard

Also, meine Meinung zu diesem Thema:
1. kann sein das wir nur durch Zufall entstanden sind, die Affen haben sich halt so weiterentwickelt, dass wir rauskamen...
2. Sowas wie einen Gott gibt es in meinen Augen nicht.... ist ja wohl bekannt, dass die Menschen vom Affen abstammen...
3. nach dem Tot, hmm..... entweder haben wir danach ein 2tes (3tes, 4tes... usw.) Leben oder wir sind einfach nur tot. An den Himmel oder so was glaub ich nicht... sind wir halt nicht mehr da...

Das ist halt meine Meinung zu diesem Thema
 
 
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Bi-Zar
Alt 04.06.2003, 00:50   #21
Standard

Original geschrieben von k. l. e. e.
bei toten wachsen auchnoch die fingernägel/haare eine zeitlang weiter.

-->mobilisirbare restenergie

klee
Die Haare vielleciht schon aber die fingernägel nicht. weil das Gewebe von totn einschrumpelt wird es eben kleiner und zeiht sich son bisschen zurück, deshalb wirkte es so las ob die Nägel(im Vergleich zum Finger) noch n bischenweiterwachsen. naja auch nur ne theorie
 
 
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igni
Alt 04.06.2003, 01:06   #22
Standard

danke für die details
 
 
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junkf00d
Alt 26.06.2003, 02:03   #23
Standard

also...
die ganze diskussion ist ja ganz interesant, nur wird hier keiner die wahrheit niederschreiben...
jeder weiß ungefähr wie das universum aufgebaut ist... sonne - mittelpunkt (unserer galaxie,verbessert ich wenn ich irre) wer sagt dass das all nicht ein einziges atom eines "höheren" wesens ist... wenn wir sterben kommen wir vielleicht in diese nächst "höhere" ebene!

das ist halt alles glaubenssache. glaubt man an NICHTS nach dem tod, so kommt da auch nichts weiter. glaubt man an den fortbestand/wiedergeburt der seele so reinkaniert man. nur weil es dafür keine wissenschatlichen erklärungen gibt, heißt das noch gar nichts.
der mensch nutzt ca.5-10% seines hirns... schaolin-möche können durch meditation bis zu 60%ihres hirnschmalzes nutzen. und ich hoffe ein jeder weiß wozu diese MENSCHEN fähig sind. sie vollbringen in unseren augen "wunder" oder unmögliches. was wäre wenn wir LERNEN würden unser gesamtes hirn zu nutzen? psychaktive drogen stellen einen ählichen zustand her. nicht gerade der beste weg, wenns auch durch meditation auch funzt.
die die an nichts glauben können sind recht arm möcht ich meinen. denn das ist es doch was einem am leben hält. nicht spaß also KONSUM!-->verblödung wir haben alle viel zu wenig zeit über uns nachzudenken. wissenschaftlich ist auch belegt dass alles zu einem kreislauf geschlossen ist. wir menschen entwickeln immer nur simple modelle um uns irgenwie eine LOGISCHE erklärung zu verschaffen.

naja, hoffe dass man das hier n bissl nachvollziehen kann...
SEID MENSCH & INDIVIDUUM
 
 
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Pheazer
Alt 01.07.2003, 16:08   #24
Standard

Ich versteh nicht wie uns ein besseres Ausnutzen des Gehirns helfen soll die Frage nach der (Un)Endlichkeit des Lebens zu klären. Oder weshalb hast du das sonst angeführt?
Ich finde es sollte immer Fragen geben die ich als Mensch nicht beantworten kann. Wo es mehrere "Wahrheiten" geben könnte und über die ich nachdenken, philosophieren kann.

junkf00d
das ist halt alles glaubenssache. glaubt man an NICHTS nach dem tod, so kommt da auch nichts weiter. glaubt man an den fortbestand/wiedergeburt der seele so reinkaniert man.
Ich glaube nicht das ich durch meine Gedanken / meinen Glauben den Lauf der wesentlichen Dinge und auf keinen Fall den des Lebens ändern kann. Naja wenn du dran glaubst werde seelig damit.

junkf00d
die die an nichts glauben können sind recht arm möcht ich meinen. denn das ist es doch was einem am leben hält. nicht spaß also KONSUM!-->verblödung wir haben alle viel zu wenig zeit über uns nachzudenken.
Ich weiß nicht ob ich an ein Leben nach dem Tod glauben soll oda nicht (agnostiker). Deshalb würd ich mich jedoch nicht als recht arm charakterisieren. Oder war dein "an nichts glauben" allgemein gemeint?
Wieso gibst du dem "über sich nachdenken" einem höheren Stellenwert als dem Konsum? Wieso nicht einfach glücklich sein ohne Nachzudenken?
Wie kannst du dir gewiß sein, dass das Nachdenken einen Sinn hat? Ich könnte mir vorstellen, dass ich vielleicht glücklicher wäre wenn ich einfach "leben" würde ohne mir Gedanken machen zu müssen. Zugespitzt wiso ist mein Leben schöner, als das Leben für ein Tier das (angenommen) nicht reflektiert?
 
 
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asdf
Alt 03.07.2003, 02:14   #25
Standard

Original geschrieben von junkf00d

die die an nichts glauben können sind recht arm möcht ich meinen. denn das ist es doch was einem am leben hält.
Wieso leb ich dann noch?

ansonsten..wer im glashaus sitzt...etc. ich find solche ausdrücke wie "die sind arm" reichlich unangebracht.
aber wo die leute ja eh nur durch konsum verblöden, was solls.



Original geschrieben von Pheazer

Ich könnte mir vorstellen, dass ich vielleicht glücklicher wäre wenn ich einfach "leben" würde ohne mir Gedanken machen zu müssen. Zugespitzt wiso ist mein Leben schöner, als das Leben für ein Tier das (angenommen) nicht reflektiert?
ich glaub es gibt bessere wege sein bewußtsein zu killen und seine persönlichkeit zu verändern als gleich zum tier werden.

nuja als tier würde man sich solche fragen sicher nich stellen, von daher scheint das ja tatsächlich klasse vorteile zu haben.
 
 
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