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Das Leben ist wie eine U-Bahnfahrt

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Sonic
Alt 24.01.2007, 19:37   #1
Standard Das Leben ist wie eine U-Bahnfahrt

Ich bin echt kein Philosoph, und kein besonders schlauer Mensch, d.h. aber nicht, dass ich mir keine Gedanken über dies und jenes mache.

Man hat Heute in dem ganzen Stress ja keine Zeit dazu, das ganze Leben ist eine große Aufgabe; "sich selbst zu akzeptieren, zu akzeptieren was man ist, wer man ist und warum man es ist, ich glaub das kann zur lebensaufgabe werden." [Zitat von felicitas]

Kennt ihr Platons Höhlengleichnis? Nein - kein Problem.

Wenn ich mal das Leben mit etwas vergleiche; es gibt keinen guten Vergleich, aber man kann eine "Tunnelfahrt" damit vergleichen, weil es immer weiter geht (die Zeit) und man nicht weiß, was außerhalb des Tunnels da ist (der Tod).

Das heißt; ich sehe das Leben wie eine Tunnelfahrt, wie mit einer U-Bahn: keiner weiß, wo der Tunnel angefangen hat, und wo oder wann er endet.

Wenn neue Leute einsteigen (Geburt), und Leute aussteigen zum Umsteigen, kommt eines Tages der Moment, an dem man die Endstation erreicht hat = man geht aus der U-Bahn raus, verlässt den Tunnel und dann kommt der Tod, falls es dann soweit ist. Man erfährt wie es außerhalb des Tunnels ist = was nach dem Tod ist.

Vielleicht ist die ganze Fahrt sinnlos, weil am Ende einfach das Ende ist, also kein Leben nach dem Tod. Oder aber es gibt eine Erlösung, der Tunnel endet, und der Mensch wird durch den Tod befreit, von Ängsten und materiellen Nöten. Dann hat sich die Fahrt gelohnt.

Jeder stirbt, aber nicht jeder lebt. Deswegen versuchen alle besser zu Leben als die anderen durch die Erfüllung ihrer Wünsche = materielle Bedürfnisse wie Auto ect... Immaterielle Dinge wie Freunde, u.s.w.

Man ist länger tot, als man lebendig ist = LEBE DAS LEBEN

und was versuche ich zu sagen; ich weiß es nicht; vielleicht sollte man das Leben Leben, aber NICHT auf Kosten der anderen, indem man sich besser stellt und andere niedermacht.

Wer weiß vielleicht gibt es einen Gott, der alles sieht, vielleicht rächt sich schechtes Verhalten?

wer will denn schon in der Hölle landen

wennn man die Aufschriften am Friedhof liest, dann fragt man sich, wo die ganzen schlechten Menschen abgeblieben sind.

Geändert von Sonic (24.01.2007 um 20:57 Uhr).
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 24.01.2007, 21:59   #2
Standard

http://www.ohrbooten.de/prelisten/listento/5
zu deiner überschrift fällt mir nur das ein..!
<<finde das lied voll hammer. naja wie alle lieder von den ohrbooten.
 
 
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sailor
Alt 02.03.2007, 02:16   #3
Standard

Das heißt; ich sehe das Leben wie eine Tunnelfahrt, wie mit einer U-Bahn: keiner weiß, wo der Tunnel angefangen hat, und wo oder wann er endet...

...Vielleicht ist die ganze Fahrt sinnlos, weil am Ende einfach das Ende ist, also kein Leben nach dem Tod. Oder aber es gibt eine Erlösung, der Tunnel endet, und der Mensch wird durch den Tod befreit, von Ängsten und materiellen Nöten. Dann hat sich die Fahrt gelohnt.
Dazu "Baby-Talk" Ein Kurzfilm:
http://www.soulsaver.de/article.php?...layout=newyear

Wer weiß vielleicht gibt es einen Gott, der alles sieht, vielleicht rächt sich schechtes Verhalten?
http://www.biblegateway.com/passage/...24;&version=54;
http://www.biblegateway.com/passage/...18;&version=54;
 
 
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Sivar
Alt 04.03.2007, 20:43   #4
Standard

Ich wollte noch kurz anmerken, dass im Buch "Phaidon", welches auch das Höhlengleichnis enthält, Platon philosophisch beweist, dass es sowohl ein Leben nach dem Tod, als auch ein Leben vor der Geburt gibt. Natürlich nicht Leben im Sinne von "als Mensch", aber halt eine Form der Existenz.

Das Höhlengleichnis sagt ausserdem, dass man als Mensch wie in einem Raum sitzt, in den nur durch ein Fenster Licht scheint. Durch das Fenster kann man nicht direkt nach draussen gucken, sondern nimmt alles, was draussen vonstatten geht, nur als Schatten an der Wand wahr. Von daher kann man nie genau WISSEN, was draussen (=ausserhalb des menschlichen Lebens) vor sich geht, sondern kann bestenfalls die Schatten interpretieren.

Kann das Buch btw jedem sehr empfehlen, der sich philosophisch etwas bilden will und grundsätzlich am Leben nach dem Tod interessiert ist.
 
 
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