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Lässt sich das Leben planen?

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Sonic
Alt 05.12.2005, 18:30   #1
Standard Lässt sich das Leben planen?

Hallo,

ich hatte zuletzt eine Diskussion mit einem Kollegen, wir waren uns nicht einig darüber ob man alles im Leben planen kann, und ob das Leben überhaupt "planbar" ist.

eigentlich eine blöde Frage, die ich mir aber trotzdem stelle:

"Lässt sich das Leben planen?"

da ich der Ansicht bin, dass das Leben nicht "planbar" ist, habe ich so argumentiert;

"...mit der Zeit stellt man immer wieder meiner Erfahrung nach fest, dass sich das Leben nicht immer planen lässt, und dass es oft so kommt, wie man es gar nicht erwartet hätte -> und das ist auch gut so, denn es kann nicht einfach alles klappen, weder in materieller Hinsicht, noch in menschlicher Hinsicht, z.B. wenn man Heute ganz viele Freunde hat, kann Morgen etwas dummes passieren, dass Freunde sich von einem abwenden, auch ohne dass man dabei schuld hat...

Versteht Ihr? - Wenn Heute dies und jenes gut läuft, dann passiert Morgen etwas "schlechtes", oder zumindest etwas, was Dir aus Deiner Perspektive als "schädlich" erscheint - und wenn übermorgen das andere gut läuft, - dann passiert wieder etwas anderes; "Eine Tür schließt sich, und schon öffnet sich eine nächste".

Warum das so ist, - das weiß ich nicht, - sonst würde ich Wahrsager sein. Das ist nun mal das Leben; "ein Buch mit sieben Siegeln"

Man kann als Mensch immer sein möglichstes geben, seine Ziele zu erreichen, nur was dann wird, - wie das Leben verläuft ist immer unterschiedlich - und nicht immer beeinflussbar.

- nimm es so wie es ist, nur dann lernst Du auch mir Rückschlägen klarzukommen.

das sind eben meine Erfahrungen die ich Dir mit auf den Weg geben will, - vielleicht funktioniert die Welt ganz anders als ich es mir vorstelle, - vielleicht lässt sich durch Planung doch vieles oder gar alles erreichen?

Du musst Deine eigenen Erfahrungen in dieser Hinsicht machen, - ich habe meine schon gemacht - das Leben ist ein strenger Lehrmeister; "Sie prüft dich, bevor sie Dich lehrt"."

Das waren so in etwa meine Worte...

Was meint Ihr dazu?
 
 
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PowerWapiti
Alt 05.12.2005, 18:59   #2
Standard

wenn bestimmte Vorraussetzungen vorhanden sind lässt es sich zum Teil planen.

Nicht planen = wenn ich unbedingt ne Freundin will und 3 Wochen später heiraten mit Luxuswagen, Ballonfahrt usw.

planbar ist aber, dass ich meine Freundin am 24.12.05
oder das ich Geld anspare und im Febr. ein neues Auto kaufe
 
 
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Raubtier
Alt 05.12.2005, 20:20   #3
Standard

Du kanns ja planen das Auto zu kaufen,ob du es dann aber wirklich machen wirst kannste nicht sagen,weil es ja sein könnte das dir irgendwas passiert das unvorhersehbar.

Man kann also planen bzw. sich Ziele setzen aber nich wissen ob es sich auch wirklich so ereigenen wird wie man es plant.
Schicksal?
 
 
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Chaos-Crew
Alt 07.12.2005, 18:41   #4
Standard

hehe Schicksal ist wohl der richtige begriff für das ganze Dilemma. Ich bin davon überzeugt, dass es zur Zeit noch ein Schicksal gibt für die Menschheit. Sprich dass deren Wege vorbestimmt sind und sich nicht beeinflussen lassen. Das erschreckende an dieser Aussage ist, dass ich auf jeden Zweifel antworten kann: "Bist du dir sicher dass diese Situation nicht vorbestimmt war?" jeder unserer schritte kann vorbestimmt sein ... auch wenn du eine entscheidung "selbst" triffst, war sie vielleicht vorher schon fest.
Warum sage ich "zur Zeit"? Ich glaube daran, dass es eine Zeit geben wird, in der die Menscheit frei über ihr Schicksal verfügen kann ... wenn der Mensch bereit ist frei zu sein (das ist er derzeit sicher nicht! -> z.B. Regierung). ein kleinen Ausblick in diese Zeit liefern uns die sogenannten "Indigo"-Kinder ... wobei ich sie lieber als "Menschen" bezeichne. Sie sind in der Lage ihre Umgebung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und auch zu verändern -> Telekinese, Telepatie und alles was damit in Verbindung steht. z.B. belegen Wissenschaftler an angesehenen Universitäten, dass diese Kinder dazu in der Lage sind, Dinge nicht nur zum schweben sondern sogar zur Dematerialisierung und wieder zur Materialisierung zu bringen.

mfg
The Chaos
 
 
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sunflower
Alt 07.12.2005, 22:03   #5
Standard

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

es ist schon so dass man einige dinge planen lässt und viele schaffens auch das hart durchzuziehen aber ob das dann richtig ist..ich weis nicht..ich bin selbst der typ der nichts einfach dem zufall überlässt und gern auf was hindrängt (was nicht richtig is,ich weis...) aber trotzdem bin ich froh dass ich mein leben zwar "planen" kann aber es auch immer wieder anders eintrifft...wären mir schon manche wunderbare erfahrungen flöten gegangen die ich nicht mehr missen möchte.
 
 
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Anardil
Alt 11.12.2005, 12:55   #6
Standard

Es ist abhängig davon, wie der einzelne Mensch sein Leben "plant". Wenn er sagt, ich möchte mindestens 60 werden, dann ist die Chance des Planerfüllens grösser als die Chance bei jemanden, der sagt, er wolle mit 20 Millionär sein. Versteht ihr? Die Art und die Ausmaße der "Planung" sind die Antwort.

Die andere Sache ist der Zufall/das Schicksal/was auch immer, was einem einen Strich durch die Rechnung machen kann. Im Endeffekt finde ich, kann ich bei meinem Planungssinn, mein Leben auf keinen Fall planen. Wenn ich Step by Step und vorausschauend plane, dann ist es (meiner Meinung nach) kein Problem. Aber das ganze Leben im Voraus zu planen ohne Änderungen an der Planung vorzunehmen, geht nicht. Meiner Meinung nach.
 
 
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tschiech
Alt 11.12.2005, 15:06   #7
Standard

Zitat von Thalion
Es ist abhängig davon, wie der einzelne Mensch sein Leben "plant". Wenn er sagt, ich möchte mindestens 60 werden, dann ist die Chance des Planerfüllens grösser als die Chance bei jemanden, der sagt, er wolle mit 20 Millionär sein. Versteht ihr? Die Art und die Ausmaße der "Planung" sind die Antwort.
was aber keine planung, sondern nur ne geschickte auf wahrscheinlichkeitsrechnung basierende vermutung is, die wenn sie in erfüllung geht wie planung aussieht weil du's dir vorgenommen hast... dabei ändert sich aber nichts daran, dass du nur in geringstemn maße einfluss darauf hast..

ich würd sagen, dass man sein Leben ins negative stark beeinflussen kann und ein schlechts leben zu planen is demnach einfach, zum positiven beeinflussen allerdings is wesentlich schwerer und unvorhersehbarer...

des is wie bei lego, die ritterbrug kaputt zu machen is einfach und in 10 sekunden passiert, sie allerdings wieder aufzubauen braucht viel zeit und energie und du kannst nie wissen ob nich dein kleiner bruder kommt und drüber trampelt als sie fast fertig is
 
 
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Kittcat4you
Alt 20.12.2005, 19:53   #8
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Man kann sein Leben nei planen, wie eine Party. Es kann immer etwas passieren und dein Leben schlägt einen ganz anderen Weg ein. Vom Profisportler zum Rollstuhlfaherer.
Man kann sich in seinem Leben an etwas orientieren und sich eigene Ziele setzen aber nie etwas fest planen. DAs ist zum Teil ja auch das schöne am Leben das immer etwas neues passiert und man nicht weiß was der Tag so bringen mag..........
 
 
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moa
Alt 28.12.2005, 17:21   #9
Standard

ich denke, dass es furchtbar ist, wenn man versucht sein leben zu planen, oder noch schlimmer wenn die eltern dein leben planen.
aber die menschen sind verschieden, manche brauchen einen geregelten tages- und wochenablauf, das sind häufig auch die menschen die viel verantwortung übernehem, leitende angestellte sind oder organisationstalente.
andere, zumeist diejenigen, welche überdurchschnittlich kreativ sind, können ihr leben gar nicht in solch gerade formen stopfen, weil ihnen, wo sie gehen oder stehen, neue dinge einfallen und sie die auch oft sofort umsetzen müssen.
ich komme oft zu spät, ändere meine pläne laufend und halte mich dan doch nicht dran.
aber ich bin sehr glücklich so wies is!
wer konkrete pläne macht, und das zu weit im voraus, der kann schwer enttäuscht werden!
 
 
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atemzug
Alt 28.12.2005, 21:42   #10
Standard

imho kann man etwas so komplexes nicht planen. zu viele parameter die man nicht selbst in der hand hat.

das leben ist ein chaotisches system.

edit: naja gut... vielleicht lässt es sich im groben beeinflussen...
 
 
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Radegast
Alt 29.12.2005, 02:00   #11
Standard

Also zunächst muss ich mal ein Lob aussprechen, wirklich Tadellose Rechtschreibung in deinem Text Dichter. Nicht einmal "das/dass" Fehler hab ich gefunden (ich bin ein Grammatik Fetischist )

Nun zum Thema ob sich das Leben planen lässt:

Ohja, in der Tat das lässt es sich, ich hab mal einen Bericht im Fernsehen gesehen von einem Typen, der hat sich ausgerechnet wie viel Nahrung, Kleidung etc. er bis zu seinem Tod (ich glaub er ist einfach davon ausgegangen, dass er mit 90 Jahren sterben wird) verbrauchen wird, daraufhin hat er sich soviele Konserven, Kanister mit Wasser , Unterwäsche, Pullover usw. gekauft, dass sie ihm bis an sein Lebensende reichen. Desweiteren hat er sich pläne für die einzelnen Wochentage erstellt, diesen Plan hat er dann immer von Montag bis Sonntag durchgearbeitet und hat dann wieder von vorne angefangen.

Is das Sinnvoll ?

Nein das glaube ich nicht ! Man hat sich den Typen nur mal anzusehen brauchen und hat schon festgestellt, dass der Mann Todunglücklich ist und, dass seinem Leben irgendetwas fehlt. Verwundert mich kaum muss ich sagen, ich glaube der Mensch braucht einfach etwas abwechslung, wo wäre der Spaß im Leben wenn man schon genau wüsste was Morgen sein wird.
Ich finde das Leben so wie es ist, nämlich voller überraschungen und zwar jeden Tag (bei mir jedenfalls ), eigentlich ganz super und würde es um nichts in der Welt eintauschen !

Also, auch wenn das Leben planbar ist, plant es nicht !
 
 
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moa
Alt 29.12.2005, 15:10   #12
Standard

ganz ehrlich, wie kann dieser kerl denn einfach davon ausgehen dass er mit 90 stirbt? doch nur, wenn er sich umbringt, oder? und ob er krank wird weiß er nicht und ob er ne psychose wegen diesem von vorn bis hinter durchgeplanten leben kriegt, kann er auch nicht wissen, aber eigentlich müsste er schon eine haben...
hat er gesagt, warum er das macht? hat das einen sinn oder is er zwangsgestört?
ich möchte beinahe wetten, dass er eine woche vor seinem 90. merkt, wie langweilig sein leben überhaupt war, nach draußen geht und versucht das verpasste leben einzuholen.
 
 
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atemzug
Alt 29.12.2005, 15:49   #13
Standard

Zitat von moa
[...] und ob er ne psychose wegen diesem von vorn bis hinter durchgeplanten leben kriegt, kann er auch nicht wissen, aber eigentlich müsste er schon eine haben [...]
wer hat die nicht...?



doch ist das was er plant schwachsinn imho.
es wirft sich ausserdem die frage auf wann das leben (im sinn dieses threads) aufhört ein
leben zu sein. nimmt man einem baum sämtliche verästelungen dann lebt zwar noch der stamm, aber sonderlich grün ist da nichts mehr.

will sagen: je weniger parameter ein leben beeinflussen, desto primitiver wird es. irgendwann bewegt es sich dann auf dem niveau eines kieselsteins. zeit
vergeht und die welt geht an einem vorbei. ist das noch leben?
 
 
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runtintin
Alt 04.01.2006, 13:16   #14
Standard

also ich meine das man selbst immer soweit plant wie es geht. Mal bewusst, mal weniger. Man fängt ja schon an wenn man aufsteht und was man halt als nächstes macht. wenn man zur arbeit muß, hat man seine gewohnten geplanten Abläufe. Auf der Arbeit macht man sich gedanken drüber was man dann macht nach Feierabend. Oder man plant ein wann man die Wohnung putzt oder für den Urlaub. Also ohne Plan rum zu laufen ist so gut wie gar nicht möglich.
 
 
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