Original geschrieben von leon
solange der baum, egal ob bereits umgefalllen oder nicht, von niemandem beobachtet wurde, hat dieser zwei zustände. sowohl stehend als auch umgefallen (analog zum welle-teilchen-dualismus).
erst mit hilfe einer messung, also dem beobachten des baumes, manifestiert sich ein zustand (unsere makroskomische welt manifestiert sich aus der mikroskomischen welt der quanten, in denen nur zufälle und wahrscheinlichkeiten als gesetzmässigkeiten gelten).
es ist jedoch nicht zu verachten, dass jede messung, mit noch so genauen messgeräten durchgeführt, immer das resultat der messung auf unvorhersehbare weise ändert (heissenbergsche unschärferelation).
Meinst nicht, dass ein Baum etwas zu groß ist, als dass ein paar aufprallende Photonen o.ä. etwas daran ändern würden, dass er steht oder umgefallen ist?
Stehen/umgefallen sein, ist eine makroskopische eigenschaft, da ist mit quantenmechanik nicht wirkich viel zu machen, fürchte ich, bzw. es wird unsagbar kompliziert, denn es sind zu viele Teilchen daran beteiligt und zu viele quantenmechanische zustände möglich, die alle einen umgefallenen bzw. stehenden Baum beschreiben.
--------------------
jetz wird's schwammig
