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Warum es keinen Gott gibt.

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Cobain
Alt 04.02.2007, 07:31   #1
Frage Warum es keinen Gott gibt.

So, ich denke es wird mal Zeit etwas für die Atheisten zu tun

Es gab ja nun schon mehr als genug Thread's in Romanlänge die jene Existenz mit einem von Menschen geschriebenem Buch o.ä. beweisen wollten, nun wollen wir mal logisch und etwas realer, wissenschaftlicher an die Sache gehen und zwar mit Hilfe eines Philosophen der direkt aus der Materie kommt, da er Theologie studierte !

Die mir wichtigsten Auszüge, die uns logisch denkenden am Gottglaube wohl am eindringlichsten stören habe ich fett markiert.

Die Antwort des Atheismus - Es gibt keinen Gott


Joachim Kahl

Freiberuflicher Philosoph, Marburg


Die Gottesleugnung trifft den zentralen Inhalt religiöser Gläubigkeit.
Joachim Kahl setzt auf rationale Argumente. Gott hinterläßt weder in der
Freude noch im Leiden eine Spur.
Ohne Jenseits hat das Leben einen Eigenwert. Humanismus pur.

Atheist wurde ich durch mein Theologiestudium. Bereits als Ungläubiger
schloß ich es mit der Promotion zum Dr. theol. ab. Unmittelbar danach trat
ich – Vernunft – und Gewissensgründen folgend – aus der evangelischen
Kirche aus, der ich anfänglich als Pfarrer hatte dienen wollen. Der
Atheismus, für den ich in diesem Diskussionsbeitrag schreibe, ist in seiner
persönlichen Färbung das Ergebnis meiner etwa dreißigjährigen Reflexion. In
seiner inhaltlichen Substanz speist er sich aus einer jahrtausendelangen
Überlieferungsgeschichte der Religionskritik von den Anfängen der
Philosophie bis heute.

Zum weiterlesen (klicken!)


[FONT=Verdana]edit Skinni (siehe Bizar *g*)[/FONT]

Geändert von Felicitas (04.02.2007 um 14:24 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 04.02.2007, 11:18   #2
Standard

Das Phänomen Religiösität ist nicht mit dem Christentum erschöpft noch hat es darin seine höchsten geistigen Auswüchse, ergo ist dieses Plädoyer für den Atheismus wie die meisten anderen auch kaum zu gebrauchen. Der Herr hätte eben eher Religionswissenschaft anstelle von Theologie studieren sollen, dann wäre sein Blick auch nicht so engstirnig.

Und wie es nach der Lektüre des Textes scheint: Agnostizismus, also das nicht wissen können, bleibt wissenschaftlich als einziges haltbar, gerade weil er sich nicht äußert in einer Frage, die empirisch und philosophisch nicht zu klären ist.
 
 
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Bi-Zar
Alt 04.02.2007, 11:48   #3
Standard

Grauenhaftes Format

Und vollständige Texte, sollten wegen urheberrechtsverletzung gelöscht werden.
 
 
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michaelg
Alt 04.02.2007, 12:27   #4
Standard

[FONT=Verdana]Das ist außerdem schon im Ansatz nichtig, was da geschrieben ist.

[/FONT][FONT=Verdana] [/FONT][FONT=Verdana]Gott hinterläßt weder in der
Freude noch im Leiden eine Spur.
[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]Das ist, als wenn ich behaupte, niemandem schmeckt Schokolade.[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]
Die Welt ist keine
Schöpfung, sondern unerschaffen unerschaffbar, unzerstörbar, kurz: ewig und
unendlich. Sie entwickelt sich unaufhörlich gemäß den ihr innewohnenen
Gesetzmäßigkeiten, in denen sich Notwendiges und Zufälliges verschränken.
[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]Also ich kann verstehen, wenn jemand die Schöpfung für ein Märchen hält, aber das ist ja wohl noch eine Stufe härter. Sehr wissenschaftlich...[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]
Der Atheismus
findet seine eigentliche Begründung in der Wirklichkeit selbst, in der
blut- und tränengetränkten Geschichte des Tier- und Menschenreiches. Wie
kann ein angeblich liebender Gott, bei dem kein Ding unmöglich ist, die
Lebewesen, die er doch geschaffen hat, so unsäglich leiden lassen ?

Entweder er ist nicht allmächtig und kann die Leiden nicht verhindern, oder
er ist nicht allgütig und will die Leiden nicht verhindern.
[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]Geliebtes Totschlagargument der Atheisten, kann man aber auch wieder sofort vergessen, weil es absolut atheistisch eingeschränkt ist, da der Atheismus nur das "Diesseits" kennt / kennen will. Die Frage warum Gott uns leiden lässt ist immer schwer zu beantworten, aber nur weil diese Antwort schwer zu finden ist, negiert es doch nicht seine Existenz. [/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]
Aber auch angenommen, es gäbe dermaleinst tatsächlich einen seligen
Zustand, wie ihn die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (21,4)
verheißt, daß Gott abwischen wird alle Tränen und es keinen Tod und kein
Leid und keinen Schmerz und kein Geschrei mehr geben wird: Wäre damit der
schnöde Atheismus eines besseren belehrt und stünde Gott gerechtfertigt da
? Nein, denn die Erlösung im Jenseits kommt immer zu spät, Sie kann nicht
im geringsten ungeschehen machen, was zuvor geschehen ist.
[/FONT][FONT=Verdana]

[/FONT] [FONT=Verdana]Wie kann man das wissen? Jesus hat uns gesagt, dass der selige Zustand so anders ist, dass es narrhaft ist, sich zu fragen wie es sein mag, dass man irdische Verhältnisse und regeln dorthin nicht übertragen kann.[/FONT][FONT=Verdana]


[/FONT] [FONT=Verdana]Ich habe jetzt keine Lust mehr, weil es deprimierend ist eine Argumentation zu zerlegen, die die Wahrheit der eigenen Hypothese vorraussetzt. Sowas braucht man nicht mehr widerlegen.[/FONT]

Geändert von Felicitas (04.02.2007 um 14:23 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 04.02.2007, 14:00   #5
Standard

Sowas braucht man nicht mehr widerlegen
..natürlich nicht dann müsste man sich wenn man mal bissl nachdenken würde und eingestehen das man sich ganz schön an der nase rumführen und nicht von gott sondern von irgendeinem hanswurst der mal vor geraumer zeit ein buch geschrieben hat

Geändert von Felicitas (04.02.2007 um 14:23 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 04.02.2007, 17:16   #6
Standard

Zitat von michaelg
[FONT=Verdana]
[/FONT] [FONT=Verdana]Geliebtes Totschlagargument der Atheisten, kann man aber auch wieder sofort vergessen, weil es absolut atheistisch eingeschränkt ist, da der Atheismus nur das "Diesseits" kennt / kennen will. [/FONT][FONT=Verdana]
[/FONT]
Da jeder Mensch auf dieser Erde nur das Diesseits kennt ist es wohl durchaus angebracht dabei zu bleiben und seine Argumentation nicht auf kleine hellblaue fliegende Elefanten mit grünem Rüssel und einem pinken Schwanz aufzubauen, die jedes Geschöpf Gottes genau 83,7 Sekunden nach seinem Gehirntod in den Himmel bringen und 'Go down Moses' singen.
 
 
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sailor
Alt 04.02.2007, 18:32   #7
Standard

Atheist wurde ich durch mein Theologiestudium. Bereits als Ungläubiger
schloß ich es mit der Promotion zum Dr. theol. ab. Unmittelbar danach trat
ich – Vernunft – und Gewissensgründen folgend – aus der evangelischen
Kirche aus, der ich anfänglich als Pfarrer hatte dienen wollen. Der
Atheismus, für den ich in diesem Diskussionsbeitrag schreibe, ist in seiner
persönlichen Färbung das Ergebnis meiner etwa dreißigjährigen Reflexion.
Das wäre nicht das erste mal, daß ein potentieller Pfarrer Atheist wird.
Gerade beim universitärenTheologiestudium dürfte das nicht verwundern, da das Studium selbst weder notwendig ist, noch die Befähigung verleiht, das Wort Gottes zu verstehen oder gar Gott zu vertrauen.

Gelegentlich ist es sogar gegenteilig wirksam. Dazu tragen auch gerade jene Lehrenden bei, die selbst Atheisten sind, diesen jedoch bewußt nicht offen (genug) zur Schau tragen und damit ihren Lehrauftrag beibehalten.
Bibelkritische und Literatur, die die Bibel als das Wort Gottes in Frage stellt, gibt es gerade von (ehemaligen) Theologen und auch Professoren zu genüge.

Es gibt genug Beispiele für geheuchelten Glauben und gleichfalls aber auch für sogenannte Atheisten, die zu Christen wurden. Gerade unter den Gläubigentäufern der Reformation gab es viele Pfarrer (damals katholisch) die zu Christen wurden und sich in der Folge taufen ließen.
Auch dazu ist gelegentlich bei dem einen oder anderen von uns eine längerfristige "Reflexion" vonnöten.

Was ist ein Atheist? Viele, die sich als Atheisten bezeichnen, lehnen nicht generell Gott, sondern die Kirche ab und alles was damit in Verbindung steht.
Sie verbinden nur gedanklich die Kirche direkt mit Gott und Jesus Christus.
Sie lehnen (berechtigterweise!) die Heuchelei und die Unglaubwürdigkeit jener ab, die an anderer Stelle nachweislich ihren persönlichen Reichtum und ihre Macht ausbauen und genießen.
Sie lehnen leere Traditionen und Riten, Predigten ohne Antworten und die leere Gemeinschaft eines geselligen Clubs ab. All das können sie auch in x-beliebigen Kegelclubs und sonstigen Vereinen finden, die aber nicht so aufwendige Gebäude, Hierarchien und Strukturen, und gutbezahlte "Manager" benötigen.

Als "Kirche" werden dabei überwiegend jene Grosskirchen -etwa die Landeskirchen- gesehen, über die ich an anderer Stelle schon hinreichend geschrieben hatte.

....und zwar mit Hilfe eines Philosophen der direkt aus der Materie kommt, da er Theologie studierte !
Wer sich ein wenig mehr mit dem Theologiestudium und den Aussagen der Bibel dazu beschäftigt, der wird herausfinden, das dies kein Faktor für Glaubwürdigkeit ist oder zumindest sein sollte.
Es ist kein Zufall, daß unter den zwölf Jüngern Jesu nicht ein einziger war, der Theologie studiert hatte oder dies im Verlauf tat.
Auch unter den späteren treuen Anhängern, die in der Apostelgeschichte erwähnt werden nicht. Paulus ist dort eine Ausnahme, er war Schriftgelehrter.
Es waren einfache Menschen, viele waren Fischer. Und doch verstanden sie das Wort Gottes, auch jene, die nicht direkt von Jesus angeleitet wurden.

Und doch gab es damals ein Schriftstudium. So wie es die Schriftgelehrten abschlossen. Das war ausgerechnet jene Gruppe, von denen viele von Jesus Christus wegen ihrer Selbstgefälligkeit, Selbstgerechtigkeit, Eigennutz und Heuchelei so hart kritisiert wurden. Das sollte uns doch zu denken geben.

Geändert von sailor (04.02.2007 um 18:43 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 04.02.2007, 20:41   #8
Standard

Zitat von sailor
Was ist ein Atheist? Viele, die sich als Atheisten bezeichnen, lehnen nicht generell Gott, sondern die Kirche ab und alles was damit in Verbindung steht.
Sie verbinden nur gedanklich die Kirche direkt mit Gott und Jesus Christus.
Da mag es einige geben und insofern sie die Kirchen ablehnen kann das schon mal nicht schlecht sein.

Aber für mich bedeutet das irgendwie auch unabhängig davon die Sache ansich zu negieren.
Sei es etwas das mit dem jüdisch;christlich;muslimischen Gott zu tun hat, irgendwelchen antiken Mehrgottsystemen oder der Wiedergeburt im Hinduismus, purem Aberglauben etc..

Ein (oder gar mehrere), mehr oder minder perönlichkeitsartiges übernatürliches Wesen und/oder eine dementsprechende Ordnung existiert nicht.
Es gibt keinerlei wirklichen objektiven Anhaltspunkt dafür und schon garkeine Beweise, dass irgendsowas existieren könnte.
Schließlich handelt es sich ja auch um Glauben.


Man kann also natürlich auch herrlich die weltweiten gesellschaftlichen negativen Folgen verschiedener organisierter/institutionalisierter Religionen diskutieren und dazu noch die eigentlichen Theorien ablehnen.



#
Btw sailor;
Es besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass ich diese Frage bereuen werde aber egal.
Die Bibel ist für dich das Wort Gottes und damit logischerweise unfehlbar/unantastbar. So wie du aber manchmal abfällig über die Kirche und deren Historie sprichst versteh ich hier nun aber nicht so ganz, wie dieselbe Kirche die Zusammenstellung des Buches, welches du als Wort Gottes ansiehst, erheblich beeinflusst haben kann und es dennoch das pure Wort Gottes bleibt.

Geändert von asdf (04.02.2007 um 20:48 Uhr).
 
 
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raffis
Alt 05.02.2007, 13:27   #9
Standard

Der Text ist durchaus interessant und die Kritik durchaus gerechtfertigt.

Leider existiert auch hier (wie so oft bei westlich-atheistischen Argumenten) die Beschränkung auf das Christentum und dessen duales Weltbild von Schöpfer und Erschaffenem, Himmel und Hölle.
Fragen wie "Warum lässt ein liebender, gutmütiger Gott Böses zu?" erscheinen denn auch nur einem solchen (christlich-dualen) Weltbild als vollkommen widersprüchlich und rational nicht erklärbar. Das gleiche gilt für das (mittlerweile schon) klassische Beispiel der wenigen Auserwählten, die es zu Gott schaffen und dem grossen Rest, der unerlöst bleibt und ewiger Verdammnis ausgesetzt ist.
Gegen solche (in meinen Augen) stumpfsinnigen Aussagen zu argumentieren ist berechtigt und gut. Auf solche (stumpfsinnigen) Aussagen Gegenargumente zu finden ist sicherlich auch nicht schwer.
Leider betreffen diese Gegenargumente wie so oft nur das Christentum und dessen Heilige Schrift, die Bibel, und greifen nicht auf das Phänomen "Religion", oder um ein anderes Wort zu gebrauchen, das Phänomen "Spiritualität" als Ganzes.
Die meisten Fragen oder in diesem Text erläuterten Widersprüche sind denn auch nicht-atheistisch oder "religiös" zu beantworten. Es hängt auch hier wieder von der Perspektive ab.


Gruss Raffis
 
 
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missgreenx
Alt 05.02.2007, 14:39   #10
Standard

Die Welt ist so unglaublich vielseitig, wunderbar, erschreckend und furchtbar, dass es viel zu pervers einfach wäre sie mit "Gott" zu erklären!
 
 
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Gutschy
Alt 05.02.2007, 16:13   #11
Standard

(Ohne jetzt wirklich alles gelesen zu haben)

Natürlich gibt es Gott und es ist ihm herzlich egal ob wir an ihm Glauben oder nicht. Es währe nur für uns besser es zu tun und dazu zu stehen, nämlich mit Gott geben wir ein Statement ab das vor allem Vertrauen ausdrückt, Vertrauen auf die Welt.

Gott ist das Göttliche und damit das für uns Unfassbare, nicht Begreifbare. Und da wir als Menschen ziemlich beschränkt sind gibt es eine Menge Unfassbares und nicht Begreifbares.

Ich glaube nicht das Gott etwas Übernatürliches ist. Er ist uns wahrscheinlich so nah das wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
 
 
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Manni
Alt 06.02.2007, 14:18   #12
Standard

Zitat von Gutschy
Natürlich gibt es Gott
Hast du ihn zufällig in letzter Zeit gesehen? Der schuldet mir nämlich noch Geld.

Zitat von Gutschy
und es ist ihm herzlich egal ob wir an ihm Glauben oder nicht.
Aha. Und was denkt er noch so?

Es währe nur für uns besser es zu tun und dazu zu stehen, nämlich mit Gott geben wir ein Statement ab das vor allem Vertrauen ausdrückt, Vertrauen auf die Welt.
Mmhhh. Also ich glaube nicht dass es mir besser (oder schlechter) gehen würde, wenn ich an ihn glauben würde.

Ich glaube nicht das Gott etwas Übernatürliches ist. Er ist uns wahrscheinlich so nah das wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
Ich hingegen glaube an die Gesetze der Physik, der Chemie und dass es vielleicht noch eine Macht gibt, die das eine oder andere bewirken kann.

Den blinden glauben an Gott (sei es nun der christliche oder irgendein anderer) ohne mal irgendein Zeichen bekommen, ihn vielleicht gesehen zu haben, kann ich kein bisschen verstehen.

Da glaube ich doch lieber an das gute im Menschen. Denn das ist im großen und ganzen sicher vorhanden.
 
 
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AproX
Alt 07.02.2007, 01:08   #13
Standard

Die Menschen, die dafür sorgen, dass es noch Menschen gibt, die an das Gute im Menschen glauben, glauben zu 90 % an Gott würd ich sagen ^^
 
 
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El Sparko
Alt 07.02.2007, 06:18   #14
Standard

du willst damit also sagen, dass eine moralisch positive verhaltensweise allein durch das christentum geboren wurde und zu großen teilen die menschheit an sich nicht dazu in der lage wäre, hätte sie kein buch voller kopierter rituale und traditionen aus vorhergegangenen religionen vorliegen?
 
 
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AproX
Alt 07.02.2007, 13:27   #15
Standard

Ne das will ich nicht sagen, ich erwähne das Christentum mit keinem Wort?!
Ich will nur sagen, dass die Menschen, die wirklich Alles geben, um Gutes zu tun, die sich in Länder begeben, in denen z.b. Krieg, Not und Hunger herrschen, die Strapazen auf sich nehmen, die übermenschliche Anstrengungen erdulden, ohne dafür auch nur weltlich irgendwie entlohnt werden, Menschen die z.b. jahrelang dafür auch noch im Knast landen, grösstenteils ihre Energie für diese tolle Arbeit aus ihrem Glauben an ein höheres Wesen nehmen, unabhängig sei es nun Christ, Moslem, Buddhist oder wegen meiner auch Scientologe.
Aber die müssen nichtmal so berühmt sein, genau wie die Leute die im kleinen Bereich arbeiten, im städtischen Problemherd Jugendarbeit machen oder in der Armenküche.
Eben Leute die mehr machen als im Jahr 30 Euro für Tsunami Opfer zu spenden.
Also meine persönliche Erfahrung sagt einfach, dass "Gutes tun" irgendwo mit dem Glauben an etwas Höheres zusammenhängt, und für jede Person, die einen Friedensnobelpreis gewonnen hat, die sagt: es gibt keinen Gott, kann ich dir eben 9 nennen, die sagen: Nun, es könnte ja sein, dass es auch anders ist?!
Ist doch auch total logisch! Glauben gibt doch Power. Kannst ja mal die Leute bei dir in der Stadt fragen, die ehrenamtlich irgendwelche Jobs machen um Leuten zu helfen, warum sie dass machen.
Und trotzdem hab ich auch Respekt vor Leuten die sagen : Ich glaube nicht an Gott, und ich tue trotzdem Gutes. Nur leider hab ich davon noch nicht viele kennengelernt.
Darum ja auch 90 % in dem post vorher, hoffe es wird jetzt klar.
Und : Du schreibst, den blinden Glauben, ohne ein Zeichen von Gott kannst nicht verstehen. Geht mir eigentlich genauso. Aber was ist mit den Leuten, die so ein Zeichen bekommen haben? Ein unmissverständliches ^^ ?
 
 
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Manni
Alt 07.02.2007, 14:58   #16
Standard

Sollte tatsächlich irgendeiner außerhalb eines Drogen- oder Alkoholdeliriums bzw. eines heftigen Fiebers mal tatsächlich ein Zeichen oder Gott selbst gesehen haben, so kann er (wie jeder andere auch) gerne an ihn glauben und sich auch über das Zeichen freuen.

Aber dann muss man doch anderen Leuten gegenüber nicht so reagieren, dass man immer gleich ein "Natürlich gibt es Gott" bringt, wenn mal einer sagt, dass er nicht glaubt, dass es Gott gibt oder dieser jemand bestimmte Aspekte Gottes (bspw seine Allmächtigkeit oder die Aussage, er hätte alles erschaffen) anzweifelt.
 
 
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Cobain
Alt 07.02.2007, 21:25   #17
Standard

Zitat von AproX
Die Menschen, die dafür sorgen, dass es noch Menschen gibt, die an das Gute im Menschen glauben, glauben zu 90 % an Gott würd ich sagen ^^
Ja klar, da wirst Du wohl recht haben, die paar armen Obdachlosen und Kinder denen in den letzten 2-3 Jahrhunderten durch das tolle Christentum geholfen wurde, stehen in jeder Relation zu den Millionen von Menschen die seit anbeginn von diesem Schwachsinn durch die Kirche getötet wurden, sei es durch Kreuzzüge, die Inquisition oder den Verbrennungen und Qualvollen Folterungen zahlreicher Hexen und Teufelsanbeter.

Und nicht ausser acht zu lassen ist natürlich der Förderliche und beschleunigende Aspekt der Religion für die Wissenschaft, da gab es doch tatsächlich ein paar Idioten die behaupteten die Erde sei rund, oder wir hätten ein Geozentrisches Weltbild, oder es gäbe gar Planeten ausserhalb unseres Sonnensystem etc..zum Glück wurden den meisten von diesen Ketzern gleich der Gar aus gemacht.

Einfach nur Schwachsinn...ich leiste auch soziale Arbeit in ner Christlichen Institution, aber eben für die MENSCHEN und weil es mir spass macht und nicht wegen einem fiktiven Wesen und die Hoffnung auf einem Platz in seinem himmlischen Reich.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 07.02.2007, 22:36   #18
Standard

Stop, gegen wen wetterst du eigentlich. Zeige mir doch mal die Person Kirche, oder die Person Christentum. Du wetterst gegen eine Institution die sich verschrieben hat Gutes zu tun. Das selbe kannst du übrigens heute zu Deutschland sagen, ja was hat es denn getan, paar Menschen vor dem Verhungern geschützt, aber die Millionen Tote....

Institutionen, Länder, Nationen sind geschichtslos. Es bringt nichts gegen damalige Verhältnisse zuklagen als andere MENSCHEN sie geleitet haben. Nur die Menschen dahinter können verantwortbar gemacht werden.
Im Moment versucht die Kirche ein geistiger Leuchtturm zu sein, wo sich Leute anlehnen können und sich orientieren. Mit Maximen die grundsätzlich moralisch vollkommen vertretbar sind. Gleichzeitig geben sie auch anderen Leuten Hilfe. Selbst wenn es keinen Gott gibt, was ich weder bejahen noch verneinen kann, hilft sie den Menschen.
 
 
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AproX
Alt 08.02.2007, 02:36   #19
Standard

Ist die Aussage wirklich so schwer zu verstehen ??
@ Cobain : Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Ich weiss ganz genau, dass Millionen von Menschen durch Christliche Inquisatoren, Konquistadoren, Priester und Kreuzzügler grausam gestorben sind. Ich verteidige diese Fanatiker doch auch gar nicht. Ich meine nur, viele Menschen, die Gutes tun, glauben auch an Gott.
Das ist doch unbestreitbar !!
Natürlich sind auch viele verblendet, für Allah schreien und ne Schule sprengen als Selbstmordattentäter ist natürlich nicht der Garant für nen Ewigkeit im Paradies mit 100 Jungfrauen am Tag.

Aus : Wer Gutes tut, glaubt auch an Gott ( also der Grossteil, 90 % meiner Meinung nach, aber lassen wir es auch von mir aus nur 60 % sein, brauch hier nicht jedes Haar zu spalten. )
Den Umkehrschluss den du ziehst ( argumentativ übrigens nicht so geschickt ) ---> Wer an Gott glaubt, tut auch Gutes ?! <--- das hab ich nie gesagt.

Es gab auch ein paar Idioten, wie du es nennst, die dachten man könnte Indien von den englischen Besatzern durch gewaltlosen Widerstand befreien, oder solche Idioten, die gegen die Apartheid in Südafrika und den Usa eingestanden haben, was für trottel ......
Zum Glück wurde denen auch der Gar aus gemacht ... / Ironie Off
 
 
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El Sparko
Alt 08.02.2007, 02:58   #20
Standard

Wer Gutes tut, glaubt auch an Gott
lassen wir die aussage so stehen und streiten uns nicht über die prozentzahl. welcher großartige sinn, ausser dem sich aufdrängenden kehrschluß, bietet diese aussage denn anders als z.b. "wer gutes tut, isst öfters vollkornbrot".
 
 
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Wodar Hospur
Alt 08.02.2007, 09:07   #21
Standard

Leute die das Christentum leben, tuen aufjedenfall Gutes. Da ja dort diese Werte: Nächstenliebe, Hilfe für Bedürftige, fest im Weltbild verankert ist. Aber gleichzeitig gibt es sicher Personen die an Gott "glauben", aber dennoch es nicht leben.
 
 
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AproX
Alt 08.02.2007, 12:57   #22
Standard

Ganz einfach, ich kenne genug Leute, die aus ihrem Glauben Kraft ziehen, um Gutes zu tun, aber niemanden, der aus seinem täglich verspeisten Vollkornbrot die selbe Kraft zieht. Falls du so jemanden kennst, oder noch wichtiger so ein Brot, dann immer her mit dem Markennamen, dann servier ich das meinem Chef nächste mal zum Frühstück.
Ist das denn so schwer zu raffen ?
Und zu dem Sinn:
Oben wurde gesagt, ich glaube nicht an Gott, höchstens an das Gute im Menschen.
Und ich hab "nur" gesagt, das eine könnte doch auch die Folge des anderen sein, zumindest ist das meine Erfahrung, ich will das ja nichtmal verallgemeinern.
Es ist einfach ein für mich empirisch gezogener Schluss.
Und aus jedem eurer Argumente kann man übrigens einen genauso albernen sich aufdrängenden Kehrschluss ziehen .... dann hat die Diskussion aber ca. ein Niveau von : Du bist doof! Nein selber! Spiegel! Doppel-Spiegel! ....
 
 
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sailor
Alt 09.02.2007, 13:36   #23
Standard

@Wodar Hospur
Aber gleichzeitig gibt es sicher Personen die an Gott "glauben", aber dennoch es nicht leben.
Nein, kann es nicht geben. Siehe:
http://www.biblegateway.com/passage/...26;&version=54;
Daß dies vielfach angenommen wird, kommt aber auch daher, daß der Begriff "Glauben" in unserem Sprachgebrauch vielfach eine andere Bedeutung hat, als die Bibel es meint. In der Bibel ist "Glaube" Vertrauen. Neuere Übersetzungen etwa "GuteNachricht" oder "Neues Leben" werden dem auch zunehmend gerecht. Allerdings geht die Bedeutung in allen Übersetzungen aus dem Zusammenhang weiterer Textstellen hervor. Deutlich steht es im Hebräerbrief Kapitel 11, was Glaube tatsächlich ist.
Und Vertrauen bedingt, daß wir tun, was eben Gott und Jesus Christus gesagt haben. Weil wir ihm eben vertrauen, vertrauen wir ja auch seinem Wort. Deshalb handeln wir danach. Wer dies nicht tut, dessen Glaube ist tot.

Geändert von sailor (09.02.2007 um 14:16 Uhr).
 
 
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Felicitas
Alt 09.02.2007, 13:44   #24
Standard

Zitat von sailor
Wer dies nicht tut, dessen Glaube ist tot.
nein, dessen vertrauen in gott und jesus ist "tot". glauben kann er dennoch. vllt findet er sich ja in anderen religionen wieder. solls ja geben.
 
 
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sailor
Alt 09.02.2007, 14:02   #25
Standard

Ich rede vom christlichen Glauben. Dort ist dann der Glaube tot. Grundlage: Bibel. Wodar Hospur sprach vom christlichen Glauben.
Ansonsten kann ich alles mögliche glauben. Z.B. daß der Schnee bis morgen weggetaut ist. (eher eine Annahme/Vermutung) Aber mit dem christlichen Verständnis von Glauben hat das nichts zu tun. Ich persönlich habe jedenfalls kein Vertrauen in diese Annahme mit dem Schnee.

Edit: Ich habe mal von einem Beispiel mit einem Seilläufer über die Niagarafälle gelesen. Der Seilläufer lief dort freihändig und ungesichert hinüber und die Menschen staunten und waren von ihm beeindruckt. Vielleicht tat er es sogar mehrmals. Dann stellte er die Frage: "Wer lässt sich von mir in der Schubkarre auf dem Seil hinüberfahren?"
Wer dies tut, der vertraut wirklich. Das entspricht dem christlichen Glauben, von dem in der Bibel gesprochen wird. Aus diesem Glauben gehen Taten hervor, die den Worten Gottes entsprechen.

Geändert von sailor (09.02.2007 um 15:45 Uhr).
 
 
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