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Ist Intelligenz einschüchternd?

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Alt 02.01.2007, 02:49   #1
Standard Ist Intelligenz einschüchternd?

[FONT=Verdana]Was denkt ihr? Hat jemand, der sehr intelligent scheint, eine einschüchternde Wirkung auf euch? Einige behaupten, dass das bei ihnen der Fall sei, jedoch kann ich das nur schlecht nachvollziehen. Intelligente Menschen sind, meiner Meinung nach, interessant, zuweilen auch arrogant und anstrengend, aber einschüchternd?
[/FONT]
 
 
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kenshin-himura
Alt 02.01.2007, 02:57   #2
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Seltsam, ich werde von meinem Umfeld eher als der Denker-Typ angesehen,
gleichzeitig werde aber ich als ,,eingeschüchtert" beschrieben.

Ich denke, dass dieses Gefühl der Einschüchterung eher daraus resultiert, dass intelligente Menschen eben oft etwas ,,unkonventionell" bzw. ,,seltsam" sind - was ich hier nicht negativ werten will. Eine solche seltsame Eigenschaft ist häufig auch große Schüchternheit - insofern besteht die Einschüchterung auch andersherum - auch wenn das die ,,Nicht-so-Intelligenten" häufig nicht merken.
 
 
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Raubtier
Alt 02.01.2007, 03:21   #3
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Keine Ahnung, also ich finds eher interessant mit intelligenten Menschen zu reden als einschüchternd.

Aber mir hat mal ein Typ mit dem ich mal nen Kaffee getrunken hab gesagt ich würde einschüchternd wirken, wenn ich anfange über Philo zu reden, weil er doch so ein Bauer sei....
 
 
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Alt 02.01.2007, 03:55   #4
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Zitat von Raubtier
Keine Ahnung, also ich finds eher interessant mit intelligenten Menschen zu reden als einschüchternd.

Aber mir hat mal ein Typ mit dem ich mal nen Kaffee getrunken hab gesagt ich würde einschüchternd wirken, wenn ich anfange über Philo zu reden, weil er doch so ein Bauer sei....
Ich denke, es sind meistens Männer, die intelligentere Frauen als einschüchternd beschreiben. (Das starke Geschlecht und sein Ego) Umgekehrt ist es weniger der Fall. Intelligente Männer sind sexy.
 
 
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short_cut_baby
Alt 02.01.2007, 10:25   #5
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Einschüchternd ist der falsche Begriff.

Ich würd mal eher sagen respektvoller sieht man immer wieder toll an meiner überaus intelligenten Klasse. Die, von denen man weiß, dass sie ne Menge Grips haben, werden respektvoller behandelt als die anderen. Da lässt man schonmal eher n dummen Spruch weg, weil sie schlauen Köpfe bei uns um einiges besser kontern als die ganzen "Hohlbirnen"

Und intelligente Männer sind wirklich sexy^^ ich hab einen hrhr
 
 
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Alt 02.01.2007, 10:58   #6
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ich hab die erfahrung gemacht das es so ist. sag was was eine frau nicht versteht und sag viel von der sorte und sie hat schonmal ziemlich viel respekt. sollte die frau nicht grade darauf stehen, haste dann schon "verloren"
 
 
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Lexa
Alt 02.01.2007, 13:38   #7
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Kommt immer drauf an, wie man diesen Begriff definiert. Für mich wäre der Intelligente nicht einschüchternd. Es gibt ja auch welche die sehen intelligent aus sind es aber nicht . Sie können aber respektvoll oder interessant sein ^^
 
 
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Alt 02.01.2007, 14:03   #8
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ich kann in intelligenten menschen nicht einschüchterndes feststellen.
viel mehr, dass man weiß, dass dieser mensch eine ganze menge im kopf hat und von daher hat man diesem menschen gegenüber auch eine gewisse achtung.
es sei denn, er ist ein richtiger großkotz, der glaubt, andere wären wertlose haufen schleim, die ihm gar nichts anhaben können.
 
 
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short_cut_baby
Alt 02.01.2007, 14:32   #9
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Zitat von 44IsoO
hat man diesem menschen gegenüber auch eine gewisse achtung.
jaaa gena das Wort hab ich gesucht *irnoie an* Isolein, ich muss schon sagen, du bist intelligent *Irnonie aus*

Geändert von short_cut_baby (02.01.2007 um 16:12 Uhr).
 
 
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Alt 02.01.2007, 15:49   #10
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Ich würde auch sagen, dass Respekt und Achrung eher zutreffen. Ich nehme das, was "intelligentere" Menschen sagen, ernster als das "Gequatsche" von dümmeren.
Aber wie definiert ihr denn Intelligenz? Normalerweise ist ein Mensch als Intelligent einzustufen, wenn er eine schnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächnis, etc. besitzt. Das versucht man anhand von Intelligenztests herauszufinden. Aber im alltäglichen Leben kann man ja schlecht mit so 'nem Test durch die Gegend laufen und den Leuten ihn ausfüllen lassen. Meistens sind die Menschen, die wir als intelligent einstufen, Menschen, die mehr Wissen als wir selber. Aber das hat ja weniger mit Intelligenz zu tun als viel mehr um den Grad der Informiertheit. Andersrum gibt es Menschen, die bestimmte Rechenaufgaben sehr schnell lösen können, aber auf anderen Gebieten, wie zum Beispiel Politik oder Geschichte, schlecht sind (da sie sich eben nicht dafür interessieren). Wir bringen solchen Menschen zwar eine gewisse Achtung entgegen, aber sie wirken weitaus weniger interessant und meistens auch weniger "intelligent" als einer, der zwar mittelmäßig in mathematischen oder naturwissenschaftlichen Bereichen ist, aber sich dafür in dem geisteswissenschaftlichen Bereich bestens auskennt. Ein Mensch, der einen mittelmäßigen IQ besitzt, aber gut vom Weltgeschehen und Co. informiert ist, wirkt auf uns intelligenter als einen, der einen hohen IQ hat, aber schlechter informiert ist. Demzufolge klafft unsere alltägliche Definition von Intelligenz mit der wissenschaftlichen auseinander, oder?
 
 
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distressed
Alt 02.01.2007, 16:43   #11
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wie im dritten beitrag von original gut beschrieben hängt es von der "art" der intelligenz ab.
ein intelligenter professor kann mit seinem verhalten, sofern es unterbewusst immernoch auf seine studien fixiert ist, sehr einschüchternd oder respekteinflößend wirken - auch abhängig von demjemnigen, auf den er "wirkt"...
wir hatten mal einen lehrer, der war in seinem fach (mathe und philosophie) unschlagbar und darüber hinaus hatte er ein großes allgemeinwissen. außerdem konnte er sein wissen so gut weitergeben, dass wirklich auch der letzte schüler es verstanden hat (was bei mathe nicht so oft der fall ist). er konnte eben denken wie ein schüler denkt.
und das würde ich sogar eher als weise einstufen.

ansonsten kenn ich keine weiteren intelligenten menschen, vor denen ich jemals eine solche achtung hatte.

einschüchternd ist meiner meinung nach eher das aussehen.
 
 
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Savra
Alt 02.01.2007, 17:20   #12
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Zitat von original
Meistens sind die Menschen, die wir als intelligent einstufen, Menschen, die mehr Wissen als wir selber. Aber das hat ja weniger mit Intelligenz zu tun als viel mehr um den Grad der Informiertheit.
In der Psychologie gibt es sehr wohl Definitionen von Intelligenz, in der Wissen eine bedeutende Rolle spielt – wie es auch Definitionen gibt, in der das nicht der Fall ist. Klammert man Theorie und Forschung aus, so merkt man einem Gegenüber die Intelligenz doch schlichtweg an, oder nicht? Man merkt es an der Art, wie derjenige sich ausdrückt, wie er spricht, welche Wörter er benutzt, was er äußert und wie schnell er versteht. All das, in erster Linie die Sprache also, verschafft Einblick in die Gedanken. Was könnte im Alltag wichtigerer Faktor sein, um die Intelligenz zu beurteilen?

Ich hatte mal eine Mitbewohnerin, der merkte man ihre „Unintelligenz“ bereits an Äußerlichkeiten an: am Verhalten, an der Bewegung, an der Reaktion auf Fragen, an der Betonung von Sätzen. Was zuerst Vorurteil, das bestätigte sich, als man sich näher kennenlernte, etwa wenn Gespräche nur von Trivialitäten handelten, Inhalte von Naivität zeugten, keinen Tiefgang hatten. Man merkte – und tatsächlich war das nur ein Gefühl – daß da wenig hintersteckte. Je mehr man sich mit jemandem unterhält, je länger man sich mit ihm unterhält, desto besser kann man so etwas beurteilen.

Ich empfinde Intelligenz jedenfalls an angenehm und eine schöne Eigenschaft, sofern ich es nicht gerade mit einem Hochbegabten zu tun habe, der mir deutlich überlegen ist.
 
 
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Morris
Alt 02.01.2007, 17:59   #13
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Zitat von distressed
er konnte eben denken wie ein schüler denkt.
und das würde ich sogar eher als weise einstufen.
Wieso ist das weise? Weisheit und Intelligenz sind doch zwei verschiedene Dinge, die aber oft paarweise auftreten. Weisheit verstehe ich eher als gewachsene Weitsicht, Moral etc., aber nicht die Fähigkeit, mich in andere Leute hineinzuversetzen und Dinge ihrem Intellekt entsprechend zu erklären.
 
 
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distressed
Alt 02.01.2007, 19:17   #14
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ok, schlecht ausgedrückt.
ich gebe dir recht, der zusammenhang stimmt nicht, ich wollte eher ausdrücken, dass er durch seine erfahrung und seine denkweise das wissen effektiv lehren konnte und durch seine erkenntnisse und lebenserfahrungen mir weise erscheint...

edit: er hat seinen doktor nicht umsonst in philosophie ^^
 
 
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Berz
Alt 02.01.2007, 19:55   #15
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einschüchterd ist ein bisschen hart gesagt. Ich würde sagen, es verschafft Respekt und eine Aussage hat für die meisten Menschen mehr Bedeutung, wenn sie von jemandem kommt, den man als intelligent anschätzt.

Mich persönlich schüchtert Intelligenz nicht ein, eher find ichs sympathisch.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 02.01.2007, 21:17   #16
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Schwierig, das ist das erste was mir zu intelligenten Menschen einfällt. Aber die Fähigkeit schnell Lösungen hervorzaubern zukönnen ist nicht alles. Wenn ich ehrlich bin bin ich etwas neidisch auf Leute die sich 3 Zahlen ansehn und dann eine Lösung sagen können.

Aber wirkliche eine entscheidende Charaktereigenschaft für den Umgang mit Menschen ist es nicht. Solange eine Person nicht "dumm wie Stroh" ist kann sie auch sehr charmant sein. Oft sind gerade die Intelligenten, oder Jene die von anderen und sich selber als schlau gesehen werden arrogant und charakterlich verarmt.

Diese Personen ziehen ihr Ego aus solchen Aussagen und Lobeshymnen auf ihren Verstand. Sie versuchen dementsprechend so oft wie möglich Intelligent zu wirken.

Einschüchternd finde ich viel mehr Personen die keine Grenzen im Umgang mit anderen sehen und dementsprechend auch "offen" über alles direkt reden wollen. Egal ob der Andere es möchte oder nicht. Jeder Frage kommt mir dann in solchen Situationen wie ein geplanter Angriff, getarnt als Vorstoß in meine Privatsphäre vor.
 
 
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original
Alt 02.01.2007, 23:22   #17
Standard

Zitat von Wodar Hospur
Einschüchternd finde ich viel mehr Personen die keine Grenzen im Umgang mit anderen sehen und dementsprechend auch "offen" über alles direkt reden wollen. Egal ob der Andere es möchte oder nicht. Jeder Frage kommt mir dann in solchen Situationen wie ein geplanter Angriff, getarnt als Vorstoß in meine Privatsphäre vor.
Solche Menschen würde ich eher als indiskret und vulgär bezeichnen, aber nicht wirklich als einschüchternd.

Intelligente Menschen können schon manchmal sehr arrogant sein. Ich denke eher, dass so was eher unbewusst passiert.

Sollten sie einschüchternd wirken, dann nur bei Gleichaltrigen, da nur in dem Fall ein Vergleich gezogen werden kann. Einen schlauen Professor z. B. würde ich definitif nicht als einschüchternd betrachten, da es normal ist, dass er mehr weiß als ich. Sollte aber ein Student genausoviel wissen wie ein Professor (noch nie erlebt), dann könnte das schon einschüchternd sein. Aber in dem Fall sprechen wir ja weniger von intelligenten Menschen, sondern vielmehr von Genies und Genies sind meistens in ihrem Verhalten sehr unsicher, so dass sie nicht gleichzeitig einschüchternd wirken können. Lange Rede, kurzer Sinn. Sollte ich jemals einem Genie begegnen, das selbstbewusst, charmant, kontaktfreudig, elegant... und super aussieht, dann wäre ich wahrscheinlich eingeschüchtert. Bei den "Normalintelligenten" eher nicht.
 
 
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Morrygan
Alt 03.01.2007, 03:42   #18
Standard

Als mein Bruder Pädagogik studiert hatte, sagte er mal zu mir (im Gespräch über meine schlechten Noten in Mathe, Physik, Chemie), dass meine Intelligenz sich mehr im Improvisationsbereich bündele.

Aber mein IQ beträgt irgendwie 131 oder so. Jeder Test ist verschieden, aber ich war noch nie unter 111.

Intelligente Menschen ziehen mich eigentlich eher an, weil ich von ihnen lernen kann. Aber manchmal sind das solche Klugscheisser, dass ich wütend werde. Ich weiss, dass ich nicht dumm bin, aber dafür vergesslich. Deshalb denken die Leute, die mich noch nicht so gut kennen, erst: boah, ist die dämlich. Später dann: Die ist total seltsam. Und am Ende haben sie Respekt vor mir und lassen mich meistens in Ruhe. Aber das liegt an der Kombination von Charakter und Intelligenz.

Ich würde nicht sagen, dass alleine die Intelligenz einschüchternd wirkt (ausser vielleicht jemand lässt sich aufgrund seines geringen Selbstwertgefühles einschüchtern). Vielmehr macht das die Kombination aus Charakter und IQ.
 
 
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Mixery
Alt 03.01.2007, 11:09   #19
Standard

ich finde intelligente Menschen faszierend und finde es toll mich mit ihnen zu unterhalten.
Ich würde aber nicht sagen, dass die eine einschüchternde Wirkung auf mich haben oder so. Ich schließe mich da eher an, dass man vor intellegenteren Menschen mehr Achtung hat, dabei spielt(wie Morrygan es schon erwähnt hat) der Charakter aber auch eine Rolle.
Es kommt halt auch auf das auftreten an, wenn ein intellegenter Mensch wie ein Drill-instructor auftrítt kann der schon einschüchternd wirken
aber von der eigentlichen Intellegenz werde ich nicht eingeschüchtert.

Zu dem was der Wodar meinte, ich denke auch, dass intellegente Menschen schwierig sind. Hbae selbst schon häufiger gesehen, dass diese Menschen Probleme haben Kontakte zu knüpfen oder einfach nur tierisch arrogant wirken, obwohl sie es gar nicht immer sind.
 
 
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missgreenx
Alt 03.01.2007, 16:27   #20
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wenn einem in einer disskusion mit intelligenten leuten die argumente wegbleiben, dann ist es auch einschüchternd ... aber vielleicht ist der intelligente Mensch ja durch die Dinge, die der nicht so "helle" Mesnch kann (, z.b. Sport, Musik...) aingeschüchtert... also, das gleicht sich irgendwo alles aus denk ich.
 
 
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Alt 03.01.2007, 18:27   #21
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glaubt nicht jeder von sich selbst intelligent zu sein?

ich z.b. finde "intelligente" nicht einschüchternd, aber ich werde wütend bei auswendig-pistolen-scheissern. die sorte mensch die glaubt sie könnte ihren iq dadurch wirksam in szene setzen möglichst viel auswendig zu lernen und bei jeder gelegenheit hinterrücks rauszuscheißen. bei den menschen ist es mir egal wie intelligent sie wirklich sein mögen, für mich sind die unten durch - ganz einfach weil ich auswendiglernen als etwas müßiges ansehe, als etwas das nur einer tun muss der die zusammenhänge nicht selbst begreifen kann.

kommt mir also jemand mit übertragungsraten von protokoll xyz und PI bis auf die 23. kommazahl angeschissen dann kann er sich genausogut gleich mit der wand unterhalten. ich weiß worum es in den informationen geht und ich weiß wo ich sie herbekomme wenn ich sie benötige und wie ich damit umgehe, der rest sind sinnlose daten.

ich selbst halte mich natürlich auch für intelligent und um mich aus euren schubladen zu bedienen, ja meine güte ich habe auch kontaktschwierigkeiten bzw. wirke auf andere menschen laut deren aussage oft "uneinschätzbar". gleichzeitig kann ich meine angebliche intelligenz aber nicht auf wissen stützen denn davon hab ich genausoviel oder -wenig wie der durchschnittsstudent. ich bin sogar reichlich vergesslich. sobalds aber um das sogenannte transferwissen geht, denk ich einfach nen vorteil zu haben, weil ich thematiken von grunde auf mit verständnis und eben ohne auswendiglernen anpacke. das beinhaltet natürlich auch dass ich verschiedene themen in gesamtheit einfach NICHT kapiere...

und ja das hab ich jetzt sehr auf schul-/studiumsumgebung gemünzt, einfach aus dem fakt heraus dass mein leben eher dort stattfindet. wenn ich mir meine letzten gehirnzellen einmal die woche mit whiskey ausm kopf prügel dann ists sogar recht angenehm mal mit ganz "normalen" menschen zu reden, auch wenn meine antworten in den gesprächen dann auf sehr schmalen small talk hinaus laufen...

zum thema "intelligente frauen" kann ich wenig sagen. ich meine welche zu kennen und ich meine auch dort eher sympathie als einschüchterung zu verspüren. sagen kann mans nicht denn ich finde der "intelligenz" an sich wird in der gesellschaft viel zu viel aufmerksamkeit zugemessen. vielleicht ist jemand, den man für grottendumm hält, einfach nur unsympathisch bzw. hatte vielleicht garnicht zeit oder bock mal wieder zu beweisen was er aufm kasten hat, wozu auch.
einschüchternd finde ich eher intelligente frauen (eher menschen) die ihre intelligenz als schild benutzen. wer sich hinstellt und klipp und klar zu verstehen gibt man solle sofort seine würdigkeit in form von eloquentem gelaber beweisen, der wird mit mir nicht lange reden. das ist simple arroganz und genausogut könnte man verlangen jemand solle sich anders kleiden.
 
 
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Alt 03.01.2007, 18:50   #22
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Kommt darauf an, wie sich dieser Verhält. Jemand der nur auf Fehler aufmerksam macht, welche keine sind, aber er wiederum für welche hält, weil er es minimal besser weiss - schüchtert sicherlich irgendwie ein, und verunsichert die Leute.
 
 
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Felicitas
Alt 03.01.2007, 20:19   #23
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einschüchternd im allgemeinen wohl eher nicht. das würde irgendwie "angst" vor demjenigen der diese intelligenz ausstrahlt beinhalten.

grundsätzlich hält sich wohl jeder für intelligent, und jeder ist es wohl auch, subjektiv, individuell betrachtet der eine mehr, der andere weniger. auch abhängig davon, in welchem sozialen umfeld man sich bewegt.

ich komme gut mit menschen klar die eine gewisse "intelligenz" ausstrahlen. das sind zum einen diejenigen, die schlichtweg ahnung auf gebieten haben, auf denen ich nicht groß mitreden kann. die sich bestimmten interessen zugewendet haben und die sich mit diesen beschäftigen und da auch "fachwissen" erwerben.

problematisch wirds, wenn es um themen geht die mich nicht interessieren, aber auch dann verliert der mensch nicht an intelligenz in meinen augen, sondern eher umgedreht, ich muss mir eingestehen auf dem gebiet schlichtweg keine leuchte zu sein, bzw, auch nicht sein zu wollen.

im allgemeinen kann ich fast ausschließlich nur mit menschen, die "denken". die nicht irgendwelchen propagandistischen, pasuchalisierenden mist daher labern, sondern sich lange mit einer thematik beschäftigen, vllt aus interesse heraus, da zusammenhänge herstellen können, die weiter reichen als ihre 5 meter umkreis und der blick in die bild zeitung und die dies auch halbwegs redegewand in mehr als einem satz darlegen können.

am besten komme ich allerdings mit menschen klar, die eben "geisteswissenschaftlich" zumindest interessiert sind. bzw, die mit mir gedankenexperimente spinnen können, theorien des innenlebens entwickeln und versuchen auf innerweltliche fragen lösungen zu finden.

ich komme nicht klar mit menschen, die in einem schwarz/weiß film leben und die sich nie, vllt weil sie nicht können, oder wollen, gedanken um andere farben gemacht haben. ich kann mit solchen leuten nichts anfangen, ich kann nichts mit menschen anfangen die starr nach schema X funktionieren. obwohl ihr leben sicherlich nicht weniger einfacher oder schwer ist als das meine, ich habe nur nichts mit ihnen zu reden.

und dieser wille, bzw diese fähigkeit zu denken, bzw denken zu wollen, vllt auch mal unsinn zu denken und sich zu verzetteln, aber theorien zu entwickeln, gedankenexperimente, das in worte fassen von innerweltlichen angelegenheiten, seien es gedanken, gefühle, emotionen, zwischenmenschliche verhaltensweisen, soziale verhaltensweisen, das ist für mich intelligenz. der wille zum denken.

ich hab in meinem leben recht oft mit, meiner meinung nach, recht intelligenten menschen zu tun. die zum einen durch (fach)wissen glänzen, die zum anderen zwischenmenschlich auf einer anderen ebene agieren als viele andere.

womit ich ein problem habe, und das hat sparkie schon angesprochen und auch viele andere, sind menschen, die ihr wissen zu jeder passenden, oder auch unpassenden gelegenheit lehrbuchartig, wikipediaartig zitieren müssen um sich selbst, und dem rest der welt zu beweisen wie gut sie wissen anhäufen können. oftmals haben sie auch recht mit richtigstellungen oder hinweisen auf fehler - ich mach an solchen punkten dicht. ich kann korrigiert werden, man kann mich auch in neue denkrichtungen schupsen - aber nicht belehren. das hasse ich.

Geändert von Felicitas (03.01.2007 um 20:31 Uhr).
 
 
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Alt 03.01.2007, 22:21   #24
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Zitat von El Sparko
glaubt nicht jeder von sich selbst intelligent zu sein?
Nicht jeder bezeichnet sich als intelligent. Aber man kann wohl sagen, dass niemand sich als dumm bezeichnet.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 03.01.2007, 22:49   #25
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Naja, es ist wohl zweischneidig, da viele eine gesunde Portion Selbstwertgefühl haben schätzen sie sich als intelligent ein.
Aber einige haben gleichzeitig garkein Selbstwertgefühl, infolgedessen finden sie sich wohl "dumm".

Deswegen können wir uns wohl auch am schlechtesten selbst einschätzen, wir denken von uns was wir denken wollen oder gesagt bekommen. Nicht was die Wirklichkeit ist.
 
 
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