Folgendes erstmal zur Erklärung: Es gibt die sogenannte "starke Wechselwirkung", welche Quarks und somit auch die Protonen und Neutronen innerhalb eines Atomkerns zusammenhält. Der Zusammenhalt kommt dadurch zustande, dass jedes einzelne Quark durch Aussendung von Gluonen (Teilchen der starken Wechselwirkung) ein Kraftfeld erzeugt, und sich diese gleichartigen Kräfte gegenseitig anziehen - wie bei der Gravitation.
Ab hier wird es mehr oder weniger pseudowissenschaftlich: Nun gehe man davon aus, dass Gluonen und Gravitonen (hypothetische Teilchen der Gravitation) nicht 2 verschiedene Dinge sind, sondern ein- und dasselbe. Normalerweise ist dieses Kraftfeld von Gluonen im Atomkern örtlich jedoch so begrenzt, dass es nicht über die äusseren Nukleonen hinausreicht. Wenn man aber ein Element mit einem Atomkern ausreichender Grösse nimmt (beispielsweise Element 115, "Ununpentium"), könnte das Feld der starken Wechselwirkung über die äusseren Nukleonen hinausreichen, und man wäre in der Lage, die Strahlung abzulenken und auf einen bestimmten Punkt zu fokussieren.
Normalerweise würde man das machen, um den Raum in einer bestimmten Richtung zu krümmen bzw eine Strecke im Raum zu verkürzen, um sie schneller zurücklegen zu können, ohne die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Wenn man aber eine Hohlkugel nimmt, bestehend aus genügend Element 115 und diese Kugel zudem so ausgestattet wäre, dass man die Gluonen (=Gravitonen) in die Mitte der Hohlkugel lenken und dort fokussieren könnte, wäre es denkbar, aufgrund der von allen Seiten gleichmässig einwirkenden extremen Gravitationskraft in der Mitte der Hohlkugel einen Riss in der Raum-Zeit zu erzeugen. Wenn man dasselbe zu zwei verschiedenen Zeiten macht, könnte man davon ausgehen, dass diese beiden Risse sich zu einem "Wurmloch" verbinden, da ja in den Riss von beiden "Seiten" aus noch Gravitonen geschickt werden, die sich gegenseitig anziehen. Räumlich liegen beide Hohlkugeln vorhersagbar weit auseinander (sofern man relative Fixpunkte benutzt), so dass die Zeit die einzig unbekannte Variable ist. Somit erscheint es zumindest möglich, dass sich beide Risse zu einem "Wurmloch" verbinden. Wenn man nun noch Sensoren an der Hohlkugel anbringt, welche die Feldstärke messen, die das "Wurmloch" aufrecht erhält, und man an einer "Seite" unter kontrollierten Umständen etwas an der Feldstärke ändert (zb Vergrösserung der Amplitude gleich grössere Gravitation), könnte man an der anderen "Seite" die beabsichtigten Unterschiede messen und diese Fluktuationen als Informationen auswerten.
Wenn man den Apparat einmal gebaut hat, braucht man bloss einen entsprechenden Code festzulegen, nach dem die empfangenen Flukuationen decodiert werden können. Das Problem ist allerdings, dass es ständig Fluktuationen gäbe, da ein einmal gesendetes "Signal" ja zu allen anderen Zeiten empfangen werden würde. Man muss also bestimmte Amplitudenbereiche für jede gewünschte vorkommende Zeiteinheit (Stunde, Tag, etc) festlegen - ähnlich der Frequenzbereiche von Funkkanälen - und wüsste zB zu jeder Zeit, dass irgendwann ein Signal für den 3. August 2167 gesendet wurde, wenn eine Fluktuation in dem Amplitudenbereich vorliegt, der für dieses Datum festgelegt war.
Letztes Problem ist noch, dass man ja zB 3 Tage vorher aus reiner Neugierde schonmal die Information für "in 3 Tagen" decodieren könnte, aber daraus kann man auch hervorragende Plots basteln in Richtung Missbrauch der Maschine, Auswertung von Informationen, deren Kenntnis zu einem zu frühen Zeitpunkt problematisch wäre, usw...
Hoffe, dir weitergeholfen zu haben... die Idee mit "starker Wechselwirkung = Gravitation" und Element 115 ist allerdings geklaut!
