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Ignostiker unter uns?

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Der Scharlatan
Alt 06.02.2007, 18:26   #1
Ausrufezeichen Ignostiker unter uns?

Mich würde mal interessieren ob es auf diesem Planeten noch Ignostiker gibt...und wie die leute hier ignostiker oder nicht dazu stehen...

Ich persönlich bin Ignostiker...
Ich finde Julien Offray de La Mettrie hat den Ignostizismus gut auf den Punkt gebracht(Nietsche ist da bissele umständlicher^^^)

„Verlieren wir uns nicht in der Unendlichkeit, wir sind nicht fähig, uns die geringste Idee von ihr zu bilden, und es ist uns völlig unmöglich, auf den Ursprung der Dinge zurückzugehen. Im Übrigen ist es für unsere Ruhe gleichgültig, ob die Materie ewig ist oder ob sie geschaffen worden ist, ob es einen Gott gibt oder ob es keinen gibt. Wie töricht ist es, sich so sehr wegen der Dinge zu quälen, die wir unmöglich erkennen können und die uns nicht glücklicher machen würden, wenn wir sie ergründen könnten.“
 
 
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German Psycho
Alt 06.02.2007, 18:30   #2
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Hmm, ich finde es ist eine interessante einstellung.

Ich persönlich bin agnostiker, also ich weiß nicht ob es gott gibt oder nciht ( tendiere aber eher zu "nicht" ) aber es ist mir nicht egal.


Also wenn dich nun irgendjemand fragt: " Soll ich dir sagen ob es gott gibt oder nicht gibt, oder in welcher form es in gibt ?"

Dann würdest du allen ernstes sagen (wobei du dir sicher bist dass er die antwort weiß)"Wayne interessierts, verpiss dich ?"

Also ich kann mir das nciht vorstellen, wollen wir das nciht alle irgendwo wissen ?
 
 
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Der Scharlatan
Alt 06.02.2007, 18:35   #3
Standard

ALso der unterschied zwischen Agnostiker und Ignostiker ist ja eigentlich sehr gering...bzw fast das gleiche wenn ich es mir genau überlege sehe ich keinen wirklichen unterschied..
also ich würde nicht sagen verpiss dich, weil das nicht meine art ist
aber agnostiker und ignostiker meine beide das es keine rolle spielt ob es gott gibt,...

Wikipedia meint dazu:
Der Agnostizismus (latinisierte Form des griechischen [FONT=Arial Unicode MS, Code2000, New Athena Unicode, Palatino Linotype, Gentium, Athena Unicode]ἀγνωστικισμός[/FONT], agnōstikismós, von griechisch [FONT=Arial Unicode MS, Code2000, New Athena Unicode, Palatino Linotype, Gentium, Athena Unicode]ἀγνoεῖν[/FONT] a-gnoein, nicht wissen; vergleiche Gnostizismus) bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt, grundsätzlich nicht zu klären oder für das Leben irrelevant sind (letztere Haltung wird auch als Ignostizismus bezeichnet).

Ignostizismus ist halt nur "Präzieser" auf gott und höheres wesen bezogen glaub ich...
 
 
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Wodar Hospur
Alt 06.02.2007, 18:37   #4
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Ich schwanke zwischen: "Wir wissen nicht ob es einen Gott gibt und können auch keine absolute Gewissheit erlangen." (Starker Agnostizmus)
und:
"Wir wissen nicht ob es einen Gott gibt und können auch keine absolute Gewissheit erlangen, ist mir deswegen aber auch scheiß EGAL". (Ingnostizimus)

Denn wenn wir wissen das wir nichts wissen können. warum sollten wir uns dann in dem Versuch dabei etwas herauszufinden bemühen und Kraft verschwenden.
 
 
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Der Scharlatan
Alt 06.02.2007, 18:41   #5
Standard

Jo, so geht es mir auch...aber ich tendiere eher zu dem ignostizismus, ich würde es auch nciht mit scheiß egal formulieren, ich würde eher sagen:
"Wir wissen nicht ob es einen Gott gibt und können auch keine absolute Gewissheit erlangen, aber es spielt keine rolle, es zeigt keine Auswirkungen auf mein Leben"

Aber eigentlich meine ich das gleiche wie Wodar
 
 
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missgreenx
Alt 06.02.2007, 18:48   #6
Standard

Aähm, sry, dass ich so blöd frage, aber: was ist ein Ignostiker?
 
 
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Der Scharlatan
Alt 06.02.2007, 18:54   #7
Standard

Jemand mit dieser Anschauung:

„Verlieren wir uns nicht in der Unendlichkeit, wir sind nicht fähig, uns die geringste Idee von ihr zu bilden, und es ist uns völlig unmöglich, auf den Ursprung der Dinge zurückzugehen. Im Übrigen ist es für unsere Ruhe gleichgültig, ob die Materie ewig ist oder ob sie geschaffen worden ist, ob es einen Gott gibt oder ob es keinen gibt. Wie töricht ist es, sich so sehr wegen der Dinge zu quälen, die wir unmöglich erkennen können und die uns nicht glücklicher machen würden, wenn wir sie ergründen könnten.“

Und der von Nietsche:

„Metaphysische Welt. Es ist wahr, es könnte eine metaphysische Welt geben; die absolute Möglichkeit davon ist kaum zu bekämpfen. Wir sehen alle Dinge durch den Menschenkopf an und können diesen Kopf nicht abschneiden; während doch die Frage übrig bleibt, was von der Welt noch da wäre, wenn man ihn doch abgeschnitten hätte. Dies ist ein rein wissenschaftliches Problem und nicht sehr geeignet, den Menschen Sorge zu machen; aber alles, was ihnen bisher metaphysische Annahmen wertvoll, schreckenvoll, lustvoll gemacht, was sie erzeugt hat, ist Leidenschaft, Irrtum und Selbstbetrug; die allerschlechtesten Methoden der Erkenntnis, nicht die allerbesten, haben daran glauben lehren. Wenn man diese Methoden als das Fundament aller vorhandenen Religionen und Metaphysiken aufgedeckt hat, hat man sie widerlegt! Dann bleibt immer noch jene Möglichkeit übrig; aber mit ihr kann man gar nichts anfangen, geschweige denn, dass man Glück, Heil und Leben von den Spinnenfäden einer solchen Möglichkeit abhängen lassen dürfte. Denn man könnte von der metaphysischen Welt gar nichts aussagen als ein Anderssein, ein uns unzugängliches, unbegreifliches Anderssein; es wäre ein Ding mit negativen Eigenschaften. Wäre die Existenz einer solchen Welt noch so gut bewiesen, so stünde doch fest, dass die gleichgültigste aller Erkenntnisse eben ihre Erkenntnis wäre: noch gleichgültiger als dem Schiffer in Sturmesgefahr die Erkenntnis von der chemischen Analyse des Wassers sein muss.“

Und natürlich jede Menge eigener auslegung, sonst gäb es ja nicht sooo viiieeel diskussionsbedarf..

Kurz: Der Ignostiker(und der Agnostiker) sagt auf die Frage gibt es gott:
"Das kann man nicht sagen(ich richte mein Lebe nicht danach)."
 
 
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missgreenx
Alt 06.02.2007, 19:18   #8
Standard

Mh, aha! Also, ich glaube eigentlich an gar nix, aber ich wusste net, dass das auch schon zu so einer Art "Religion" geworden ist.
Normalerweise sind doch Religionen dafür da, an einen Gott zu glauben (, oder auch an mehrere) und nicht um zu sagen, "ne, also, ich weiß ja nicht ob es einen gott gibt...usw." Und was ist das jetzt eigentlich genau "Ignostiker" ... Ist das jetzt mehr sonne Lebenseinstellung oder eher so "Sektenmäßig" auch ... ?
 
 
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Der Scharlatan
Alt 06.02.2007, 19:28   #9
Standard

Es ist eine Lebenseinstellung(meiner Ansicht nach)
 
 
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Holly
Alt 06.02.2007, 22:49   #10
Standard

hmm ich weiß nicht, ich hab nich so den drang mich da irgendner bestimmten schublade anzuhängen...atheist, angostiker, ignostiker...was auch immer, ich glaube nicht an gott, bin mehr oder weniger der überzeugung das es keinen gibt, was sich auch aber nicht beweisen lässt...ich hege aber auch ne gewisse abneigung gegen dieses ganze gott-jesus-kirchen-was auch immer zeug und sowas wie mitleid für die leute, die ihr leben damit verbringen, irgendnem hirngespinst hinterherzurennen, denn das ist es meiner meinung nach.
wenn da draußen überhaupt irgendwas ist, dann vllt kleine grüne männchen, deren experiment wir sind und die uns auslachen weil wir so blöd sind...das fänd ich ganz cool =)
aber sowas wie gott, nee wirklich nicht. weil sich n paar menschen vor 1000enden von jahren die frage gestellt haben "hmm...wieso regnets eigentlich?" oder sonstwas und dadrauf keine antwort wussten als "hey, da sitzt bestimmt wer im himmel der das alles regelt..." glauben jetzt immernoch fast alle menschen an irgendso einen kerl. und wieso die frage, wie die welt entstanden ist, so viel aufsehen erregt kann ich auch nicht verstehn weil nun ist sie da, wir leben jetzt und wir könnten und wenigstens bemühen sie zu erhalten, is doch scheißegal wo sie herkommt! meine meinung jedenfalls..
 
 
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Alt 06.02.2007, 23:43   #11
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sehr salopp formuliert, aber diese einstellung habe ich in etwa auch...
 
 
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Morris
Alt 06.02.2007, 23:59   #12
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Ich finde den Unterschied zwischen der Auffassung nichts wissen zu können und nichts wissen zu wollen schon gravierend. Und eigentlich kann ja zweiteres nur das Ergebnis von mehr oder weniger intensiven Auseinandersetzungen mit der Materie sein. Wenn man aber von vornherein sich der Frage nach Ursprung und Ziel des Lebens entzieht, finde ich das, ehrlich gesagt, ein wenig engstirnig. Aber naja, wenigstens hat man denn eine entsprechend bezeichnete Schublade, in die man gesteckt werden kann *g*.
 
 
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Holly
Alt 07.02.2007, 00:04   #13
Standard

naja es ist mir einfach egal wie die menschen entstanden sind. wenn die menschen irgendwann in der lage wären es mit 100%iger sicherheit zu sagen würd ichs mir auch anhören, ok, aber solang das nich geht ist es mir einfach wurscht und da so nen aufriss drum zu machen lohnt sich meiner meinung einfach nicht. was hab ich davon? wenn es mir mal jemand sagen würd, würd es für mich auch nicht viel ändern, würd mich vllt genauso mitreißen wie wenn die busfahrpläne geändert werden oder so. ich leb lieber im hier und jetzt, das ist schon schwer genug, da muss ich nich noch in der urvergangenheit rumwühlen.
 
 
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AproX
Alt 07.02.2007, 00:36   #14
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Ohne hier jetzt ne Grundsatzdiskussion anfangen zu wollen, aber ich finde das ist ein wenig wie der Unterschied, ich weiss nicht ob mich meine Freundin betrügt, oder ich wills auch gar nicht wissen, und es ist mir scheissegal, und solange ich es auch nicht erfahre bin ich glücklich ^^
Schöne kleine naive Welt ...
 
 
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Wodar Hospur
Alt 07.02.2007, 00:56   #15
Standard

im grundsatz steckt der gedankengang: es gibt keine möglichkeit absoulte gewissheit über gott oder sowas zuerhalten.

dann kommst du eigentlich nach einer weile automatisch zu der entscheidung, da ich keine möglichkeit habe es zu wissen, beeinflusst mich dieses nichtwissen auch mein leben nicht. wenn es dein leben nicht beeinflusst kann es dir egal sein.

leute die sich keine gedanken gemacht haben sind in meinen augen naiv.

aber entweder du glaubst:
an ein höheres wesen theismus
du glaubst das es definitiv nichts gibt atheismus
du glaubst das es zurzeit nicht klar ist: schwacher angostizismus
du glaubst das niemand es wissen kann, da die notwendigen informationen nie zur verfügung stehen können: starker angostizismus

das es niemand wissen kann, infolgedessen dich nicht beeinflusst, es dir also egal sein kann: ignostizismus
 
 
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Alt 07.02.2007, 01:32   #16
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naja wurde schon erwähnt aber ich finde man sollte sich zumindest mal mehr als ein paar gedanken gemacht haben. wenn man lebt wie vieh und nur das gras auf der grünen wiese frisst, weil es halt mal existiert, dann ist die eigene existenz wohl auch nicht bedeutungsvoller.

wenn jemand nicht an ein höheres wesen/macht/astralen raum glaubt, gut. aber gedanken darüber sollte man sich immer machen können. nachforschen soweit man kann. es sagt ja niemand dass man blind glauben sollte oder sein lebensziel dahin definieren, dass man die unbeantbaren fragen beantworten will. trotzdem aber sollte man mit sich und dem universum zumindest etwas wie einen standpunkt auskämpfen.

kurzum: wer rumrennt und sagt "mir doch alles scheiß egal" ist stark naiv und zeigt kein interesse an seiner eigenen existenz. vorallem würd ich mich hüten so eine definitive aussage im alter von 16 oder darunter zu machen. weltanschauungen ändern sich allzuoft.
 
 
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Holly
Alt 07.02.2007, 19:13   #17
Standard

oha jetzt gehts wieder aufs alter ja wie in meinem ersten post gesagt, ich hege einfach ne starke abneigung gegen religionen aller art und alles was damit zusammenhängt, und nach wodars definitionen bin ich ne mischung aus atheist, ignositker und agnostiker, ich glaube, dass es da einfach nichts gibt, keinen gott oder sonstwas (atheist), man kann es aber nicht beweisen (agnostiker) und selbst wenn man irgendwas beweisen könnte, (dann könnte man meiner meinung nach nur die nichtexistenz von irgendwelchen höheren dingen beweisen) wäre es mir egal, weil es an meiner einstellung nichts grundlegendes ändert. für mich gibt es nichts gottähnliches, und wenn man beweisen kann, dass es das für niemanden gibt (was man aber nicht kann, also eh hinfällig), jo, dann bitte, applaus applaus.

ich hab halt nicht den drang mein leben daran zu verschwenden, kramphaft
nach der antwort auf die frage des ursprungs zu suchen, weil ich davon ausgehe das ich die 100% sichere antwort nie erfahren werde und somit hab ich nix davon. ich glaub wie gesagt an nichts übermenschlich-gott-mäßiges und demzufolge glaub ich daran, dass die entstehung der welt irgendwie physikalisch/biologisch...wie auch immer zu erklären ist, ob die urknall-theorie nun stimmt oder nicht ist mir dabei aber auch egal. jedenfalls was in die richtung...
und mit naivität hat das meiner meinung nach auch nichts zu tun, ich kümmer mich lieber um mein jetziges leben, vllt ist auch die überzeugung, dass sowas wie gott nicht existiert und die abneigung zu groß, um mich mit dem gedanken zu bschäftigen, dass die menschen aus erde und einer rippe entstanden sein sollen (oder sonstige varianten).
irgendwie kommt aus dem text raus, dass ich wohl mehr atheist bin als was anderes...wie auch immer, man möge mir mein schublädchen geben.

Geändert von Holly (07.02.2007 um 19:19 Uhr).
 
 
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Felicitas
Alt 07.02.2007, 19:21   #18
Standard

naja, hinter einer religion steckt ja ein bissl mehr als der pure glaube an irgendwas übernatürliches, auch wenn der ein oder andere planetarier seinen glauben nur darauf bezieht.

wie auch immer, agnostiker ja und wenn ignostiker diesen anhang "ist mir egal" haben, dann definitiv nein.

@holly: ich glaube, ich hab mit 16 ähnlich gedacht wie du. irgendwann so mit 20 hab ich dann doch angefangen fragen zu stellen, nach antworten zu suchen und irgendwie geht es mir ein bissl besser seitdem ich über solche sachen nachdenke. schaden kanns wohl keinem.
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 07.02.2007, 19:55   #19
Standard

naja holly du siehst es schwarz weiß. für dich gibt es nur komplett nicht darüber nachdenken "ist mir egal" oder sein lebensziel in religion zu sehen. mein text oben besagt einfach nur dass ich beides, nämlich schwarz und weiß, für die falsche richtung halte.
 
 
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jajjka23
Alt 15.02.2007, 05:17   #20
Standard

erst der unermüdliche wille des menschen hat ihn dahin gebracht wo er heute ist -das kann man jetzt positiv oder auch negativ sehen. ohne forscherdrang wäre eine (technische) entwicklung nicht möglich gewesen, die menschliche gier nach wissen um seine umwelt zu beherrschen gab es seit anbeginn, ohne die würden wir heute noch in erdlöchern sitzen , denn was juckt es mich was da vorne rotes lodert und ob man es benutzen kann oder was ich mit nem scharfen stein anfangen kann...

bei der frage : gibt es gott wirds nu leider keine wissenschaftliche lösung geben - denn erstens ist "gott" für jeden menschen etwas anderes, zweitens physikalisch nicht zu beweisen und drittens meiner meinung nach nur eine antiquierte und danach von kirchen ausgenutzte möglichkeit, sich unerklärliche dinge zu erklären und nicht mehr mit quälenden fragen rumärgern zu müssen.

daher bin ich mir (für mich) sicher, dass es gott wenn dann in jedem einzelnen von uns gibt (oder eben nicht) der praktisch göttliche gebote lebt (nächstenliebe etc...) und verkörpert, aber nicht als höhere macht im himmel, nicht als jesus' vater, nicht als schöpfer der erde (siehe quälende fragen oben) oder als sonstwas , allein schon aus dem grund dass sich im himmel dann so ca 10-20000 götter tummeln müssten (oder mehr)
 
 
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