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Hunde sind Abbilder ihrer Besitzer.

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Reh
Alt 23.06.2007, 20:26   #1
Standard Hunde sind Abbilder ihrer Besitzer.

Was in der Überschrift wie eine Tatsache klingt, ist erst mal nur eine Vermutung bzw. Beobachtung meinerseits.

Heute im Bus saß eine alte Frau mit Hund. Und der Hund saß genauso passiv wie sein Frauchen und sogar seine Sitzstellung erinnerte irgendwie an die Besitzerin. Sie sahen beide ziemlich lebensmüde aus.

Und bei diesem Anblick kamen mir plötzlich zahlreiche Bilder von Hunden und ihren Besitzern in den Sinn. Die müde Oma mit mindestens genauso müdem Kleinvieh (diese Idefixähnliche Rasse, die meines Empfindens nach besonders beliebt ist bei alten Frauen). Ein junger, vitaler Bekannter mit einem vor Energie sprühendem Hund. Noch mindestens 10 weitere Omas mit Hunden, die aussahen, als litten sie ebenfalls an Altersschwäche. Der schon sehr sehr alte, aber dennoch quicklebendige Hund eines Freundes, wohnhaft in einer quierligen Familie mit 4 Kindern. Der agressiv auf Jogger losjagende Köter, dessen Besitzer etwa genauso wenig Vertrauen einflößte (zu seiner Verteidigung sei gesagt, dass er den Hund immer an der kurzen Leine und unter Kontrolle hatte).

Und da dachte ich mir: Hunde sind wie ihre Besitzer. Ich denke, das ist so, weil Hunde meist in jungem Alter aufgenommen werden und entsprechend von Herrchen/Frauchen großgezogen werden. Die Hunde ahmen ihre Bezugsperson nach und passen sich ihr an. Und der Besitzer erzieht den Hund natürlich nach eigenen Vorstellungen, nach denen er auch selbst lebt.
 
 
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short_cut_baby
Alt 23.06.2007, 20:59   #2
Standard

Hm es ist tatsächlich so. Hunde und ihre Besitzer gleichen sich irgendwie aneinander an. Man sucht das Tier auch oft so aus, dass es gut zu einem passt, mehr oder weniger unbewusst. Ich bin (einigermaßen) groß und schlank, Hund ebenso, haben beide ein schmales Gesicht und braune Augen. Sind beide unglaublich stur und wollen unsren Kopf durchsetzen und sind sehr hibbelig. Zufall? Als er noch ein Welpe was, wusste ich nicht, wie er werden würde. Er ist so oder so ein sehr dominantes Tier, dass er immernoch stur ist, liegt wahrschienlich dann am ehesten an seiner Erziehung (für die ich verantwortlich bin) er hört aber trotzdem recht gut. Ein bisschen Training muss noch sein. Aber er ist auch erst 1,5 Jahre alt. Also noch ein ganz junger^^
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 23.06.2007, 23:10   #3
Standard

das gleiche phänomen ist bei Eheleuten 60+ zu beobachten...
und bei fast allen haustieren auch.
Ich reite ein ziemlich verhuschtes pferd, ich habe eine ziemlich verhuschte katze und ja, ich bin auch verhuscht.
 
 
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Ripper08
Alt 25.06.2007, 05:10   #4
Ausrufezeichen

Verhuscht?
Was soll das Wort denn überhaupt bedeuten? Schreckhaft?


Das nächste Haustier, das ich mir in recht entfernter Zeit vielleicht zulegen würde wäre evtl. eine Bartagame (bzw. ein Päärchen, wobei dann halt das Nachwuchsproblem besteht, denn die australischen Echesnarten vermerhen sich wie die Ratten).

Die Alternative wäre vielleicht ein Kakadu bzw. eine andere Vogelart, die gewisserweise ein Fünkchen Verstand im winzigen Vogelhirn trägt.
Es würde mich unglaublich reizen, diese 'primitive Intelligenz' ein bisschen kennenzulernen und diese Tierchen können -gerade wenn man sie als Jungtiere erwirbt- ja unglaublich liebevoll und zutraulich werden.
Ich würde solch ein Tier allerdings wirklich sehr ungern im Käfig halten, weswegen man sich da halt was gutes überlegen müsste...

------------------------------------------------------------------

An dieser Stelle bemerke ich, dass ich eigentlich noch garnichts zum eigentlichen Thema beigetragen habe, also werfe ich einfach mal die eigentliche Grundthese, die hinter der von euch genannten Beobachtung steckt, in den Raum:

Die Psyche eines Lebewesens hat angeblich direkte Auswirkungen auf das Aussehen desselbigen (nur in einem bestimmten Rahmen natürlich). Wenn nun darüberhinaus zwei Lebewesen eine lange Zeitspanne zusammen in enger Symbiose verbringen, ähneln sie sich in ihrem Aussehen mit der Zeit immer mehr.

Dazu gibt es flankierend z.B. noch die Erkenntnisse aus der Organtransplantation, wo Menschen ihr Verhalten in verschiedene Richtungen grundlegend änderten, nachdem sie fremde Organe empfangen haben, die der eigene Körper nicht abstößt. Es gibt also beispielsweise Berichte über Menschen, die plötzlich einen starken Hang zur Gewalttätigkeit verspüren oder auch Menschen die im Gegenteil viel liebevoller werden, da der Oranspender eben einen liebevolleren Charakter hatte. Indirekt haben wir hier also genau den umgekehrten Vorgang: Der Körper wird durch einen äusseren Eingriff stark verändert und entwickelt infolgedessen einen anderen Charakter.

Sind das nicht die eigentlichen Grundgedanken, die hinter diesem "Hund-und-Herrchen-Vergleich" stecken?

*Ich möchte noch anmerken, dass das nicht unbedingt meine Überzeugungen sind, sondern nur die Thesen. Ich hatte bisher noch keine wirkliche Gelegenheit, mir hierzu eine wirklich fundierte Meinung zu bilden.

MfG, Ripper
 
 
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*Sunshine*
Alt 25.06.2007, 09:03   #5
Standard

Ganz ehrlich das habe ich auch schon beobachtet, eine ältere frau, paar fündchen zu viel, und nen klein dicken hund,dann habe ich mal eine gesehn, mit einen Beige farbenden mantel, und ein mops (der ja auch diese Farbe hat.

Ja gibt schon komische sachen !!!
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 25.06.2007, 11:44   #6
Standard

Hmmm, wie sieht dein Hund aus, bestimmt so ein Nackthund
 
 
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Berz
Alt 25.06.2007, 16:11   #7
Standard

Ja das nennt man Geschmack.

Bei meinem Hund merk ich nur dass der genauso faul ist wie ich. Der gähnt und streckt sich jedes Mal wenner aufsteht . . . kenn ich irgendwo her.
 
 
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Angel~Of~Death
Alt 26.06.2007, 19:31   #8
Standard

ist mir auch schon oft aufgefallen, selbst an meinem eigenen hund.

sie könnte den ganzen tag schlafen, genauso wie ich, ist faul, ich ebenso. wen es mir nicht gut geht, merke ich an ihr auch sehr oft, dass sie genauso darunter leidet.

aber das geniale ist ja schon immer, wenn die tiere ihren besitzern vom aussehen ähneln
 
 
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PowerWapiti
Alt 29.06.2007, 00:37   #9
Standard

 
 
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Sytrax
Alt 01.08.2007, 17:15   #10
Standard

hm... wie heißts im Volksmund?
"Wies's Herr is so is's Gescher."
Irgendwo muss man zugeben das es stimmt... meistens zumindestens...
Is bei unserem Hund und meiner Mutter genauso >.>
Ich denke das die Tiere Wesenszüge annehmen wie sie sie bei ihrem "Rudel" sehen. Deshalb bin ich auch der Meinung das Kampfhunde auch nur dann wirklich welche sind wenn das Herrchen/Frauchen sie dazu erzieht.(Natürlich gibt es Biologisch Dinge die diese Hunde als Kampfhund geeigneter machen aber ich rede jetzt mal nur von Ausstrahlung und Charakter^^)
 
 
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