@Wodar Hospur
Um diese "
Diskussionsgrundlage" -nämlich die Bibel- geht es hier aber nunmal. Siehe Titel des Threads.
Zur Glaubwürdigkeit der Bibel:
Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Beitrag
#1 und
#3
@baedr
....Es ist nichts schlimmes dabei, wenn zwei sich gefunden haben, und ihr Gefühlsleben ohne anderen zu Schaden ausleben. Es ist das natürlichste der Welt...
Daß Homosexualität nicht natürlich und richtig ist, das zeigt doch schon allein die Tatsache, daß Geschlechtsteile, die in erster Linie eine Fortpflanzungsfunktion haben, in ein Organ eingeführt werden, das zur Nahrungsaufnahme oder auch im anderen Fall zur Ausscheidung von Exkrementen dient. Das betrifft dann selbstverständlich auch die (heterosexuellen) Paare, die es auf dieselbe Weise betreiben, das ist genausowenig natürlich.
Des weiteren ist es nachweislich so, daß es unter Homosexuellen eine deutlich höhere Rate an HIV-Infektionen gibt. Genauso sind andere Infektionen betroffen, die über Körperflüssigkeiten und Schleimhäute übertragen werden können:
"Auffällig ist hierbei der seit mehreren Jahren wiederholt überdurchschnittliche Anstieg der Infektionen bei homosexuellen Männern. Parallel dazu wird dieser Trend auch durch einen starken Anstieg bei anderen venerischen Infektionen, wie Syphilis und Gonorrhoe, bestätigt..." http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/1826.htm
Das kommt daher, daß es unter Homosexuellen noch viel häufiger wechselnde Partnerschaften bzw. Seitensprünge gibt, als dies unter Heterosexuellen Partnern der Fall ist. Vermutlich oftmals auch ohne Schutz.
Du hast geschrieben:
"...und ihr Gefühlsleben ohne anderen zu Schaden ausleben."
Das ist durch die angesprochenen Infektionsraten allein schon widerlegt.
Denn es gibt auch Bisexuelle Personen, die mit ihrem
gegengeschlechtlichen Partner (auch Ehepartner) Geschlechtsverkehr haben und zuvor mit einem gleichgeschlechtlichen Partner Analverkehr oder derartiges. Bei einer HiV-Infektion (und anderen) wird dann dieselbe möglicherweise auf den Ehemann/die Ehefrau übertragen.Vor allem deshalb, weil die Infektion oft langjährig unerkannt bleibt, da ihre typische Symptomatik noch nicht aufgetreten ist. Bei HIV ist das definitiv so.
Auch bei anderen Infektionen besteht evtl. nicht der Verdacht, man ist leichtsinnig, oder man möchte sich dem anderen nicht entziehen, damit er nicht gekränkt wird/ Verdacht schöpft. Oftmals wird man ja auch von den Gefühlen "überrumpelt".
Nebenbei stelle ich fest, daß Homosexualität
aktuell in unserer Gesellschaft zunehmend mehr als
Normal, Gewöhnlich und
Natürlich dargestellt wird. - was es keinesfalls ist. Ob Homo- oder Bisexualität.
Durch dieses zunehmend vermittelte Bild und die Etablierung der Schwulen in die Gesellschaft -auch als anerkannte und rechtlich abgesegnete Form des Zusammenlebens- wird bei Menschen, die nicht sicher wissen, was sie tun sollen, die Verführung vergrössert.
Wie viele sicher wissen, ist es so, daß es vorkommt, daß Jugendliche oder junge Erwachsene sich zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlen, dabei aber nicht wissen, was sie tun sollen.
Früher war es so, daß die Entscheidung, seine homo- /bisexuellen Tendenzen auszuleben, eine sehr schwere war und es oftmals auch nicht praktiziert werden konnte bzw. sehr schwer war. Selbstverständlich gab es auch genug Fälle, wo es trotzdem eindeutig darauf hinauslief.
Aber wie gesagt: Die Entscheidung ist bei vielen Jugendlichen, die diese Tendenzen haben, ja noch gar nicht getroffen.
Sie werden nicht zwangsläufig irgendwann zu praktizierenden Schwulen, bloss weil sie anfänglich schon solche unklaren Gefühle haben. Die Etablierung in der Gesellschaft, Darstellung als "Natürlich", beschönigende Darstellung in Foren etc., und pornografische Darstellung von Gays inklusive aller (erigierten) Körperteile und eindeutigen Posen im Internet, trägt dazu bei.
Auch die Adoption von Kindern durch Schwule Paare ist ein solcher Fall. Solchen Kindern wird (das ist als selbstverständlich anzunehmen) Homosexualität als etwas natürliches dargestellt werden und sie sind (falls sie ähnliche Tendenzen aufweisen) starker Verführung ausgesetzt, dies auch auszuleben.
Nebenbei sind die Partnerschaften schwuler Paare (wie zuvor schon erwähnt) noch weniger beständig und es ist für die Psyche eines Kindes ebenfalls sehr negativ, wenn sich die Partner streiten und/oder trennen.
Das ist auch nicht verwunderlich. Was ist das für ein Gott, der einen nicht akzeptiert, wie man ist.
Wenn Du so argumentierst, dann müsste Gott auch Kinderschänder, Menschen die es mit Tieren treiben, diverse Fetische bis hin zum Essen von abgetrennten Genitalien (ich weiß nicht ob Du Dich erinnerst, der Fall war in den Medien -Armin ...) und so weiter und so fort akzeptieren.
Er hat aber eindeutig gesagt, daß ihm all dies ein Greuel ist (er hasst es), und das alle die, die soetwas betreiben (Unzucht) niemals in Gottes Neue Welt (das Königreich der Himmel/Himmelreich) kommen werden.
Im Gegenteil: Sie werden in der Hölle landen, damit sind definitiv nicht nur die Homosexuellen gemeint, sondern jegliche Form von Unzucht wie Prostitution, wechselnde Sexpartner, Masturbation u.s.w..
Für Gott sind alle diese Menschen aber nicht aufgegeben, er gibt jedem viele Chancen.
Er kennt diejenigen unter ihnen, denen ihr Verhalten (oftmals insgeheim) nicht lieb ist, die sich gerne ändern würden, es aber nicht schaffen. Diese liebt er und möchte ihnen helfen. Er liebt auch die, die falsch handeln, und noch nicht einmal erkannt haben, daß sie dies tun.
Was er hasst, sind nur ihre Taten, die Sünden.
Das einzige, was er möchte, ist, das wir Menschen einsehen, was wir falsch gemacht haben und uns ändern.
Da betrifft übrigens auch mich, denn auch ich bin was das Feld "Unzucht" betrifft nicht ohne Sünde. (es umfasst ein breites Feld)
Ich habe es aber erkannt, um was es sich handelt und arbeite (mit Gottes Hilfe!) daran, mich zu ändern.
Von sich selbst aus schafft es kein Mensch, diese Dinge /Triebe/ Lust loszuwerden. Dazu gleich mehr.
Gut, nach der Bibel darf er wahrscheinlich gar keine sexuelle Erregung fühlen, so wird er jedesmal Gott um Vergebung bitten, wenn er einen Mann attraktiv findet.
An sexueller Erregung ist nichts falsches, wenn sie im Rahmen einer festen (heterosexuellen) Partnerschaft in der Ehe erfolgt.
Erfolgt sie etwa bei Homosexuellen in Bezug auf gleichgeschlechtliche Partner, dann ist sie zwar sündig und falsch, aber Gott weiß durchaus, wie schwer es uns fällt, und daß wir diese sexuelle Erregung gelegentlich verspüren.
Wenn ich mich aber ändern will, dann setze ich mich nicht dieser Verführung aus bzw. provoziere sie nicht. (zum Beispiel indem ich entsprechenden Gedanken nachgebe)
Diese "Andersartigkeit" bei Homosexuellen ist so tief in der Persönlichkeit, im Verhalten und im Gehirn verwurzelt, dass Selbstverleugnung in meinen Augen wahrscheinlich eher zu Depression und krankhaftem Verhalten, als zu einer gesunden, selbstbewussten Persönlichkeit führen.
Wenn ich etwas, das ich selbst begehre, ständig verdränge, dann kann dies zur Neurose führen. (Freud und Nachfolger sprechen vom Konflikt zwischen dem ES und dem ICH bzw. Über-ICH)
Wenn ich mich also der Verführung aussetze (sprich: Porno´s gucken, Männer beobachten, entspr. Lustvollen Gedanken nachgebe u.s.w.)
und mir gleichzeitig das Ausleben der Vorstellungen meines Begehrens (meines "ES", also etwa den Verkehr mit gleichgeschlechtlichen Partnern) verbiete, dann kann dieser Fall eintreten.
Im Regelfall werde ich früher oder später dem Begehren nachgeben und die Handlung ausführen. Dies führt aus Frustration über die eigene Unfähigkeit zur Verbitterung.
Wo liegt die Lösung aus diesem Dilemma -entweder mgl. Neurose
oder Nachgeben und letztlich aus Wut über sich selbst verbittern
?
Wir sind schlicht und einfach
nicht in der Lage, unser "ES" (die Bibel nennt es Selbstsucht/das Ego) dauerhaft zu beherrschen. Wir müssen ihm nachgeben und unser ICH (der Geist/die Seele) betrüben.
Doch es gibt einen Ausweg:
Gott bietet uns an, uns zu helfen und die Selbstsucht in Schach zu halten und letztlich zu besiegen. Wenn wir den festen Willen haben (das ist Vorraussetzung) uns zu verändern, weil wir seinen Willen tun wollen, dann wird er uns helfen. Gott bewirkt dies durch seinen heiligen Geist.
Diesen Geist gibt er denen, die ihm gehorchen. (Apg 5,32):
Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und
werden <so> verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie <es> vom Herrn, dem Geist, <geschieht>.
2.Korinther 3,18 (vgl. Röm 8,29)
Aber wird dieser Mann die gleichen Gefühle haben, wenn er einen wohlgeformten Frauenkörper betrachtet, wie bei einem wohlgeformten Männerkörper? Wohl kaum.
Wenn ich den Willen habe, mich mit Gottes Hilfe zu verändern, dann sollte ich an allererster Stelle versuchen, entsprechende Versuchungen zu vermeiden.
Beim Raucher (war ich selbst mal) sind das etwa Alkoholkonsum und Kneipen- /Partybesuche für eine gewisse (längere) Zeit. Auch jegliches Rauchen in der Wohnung wurde bei uns untersagt, u.s.w..
Wer sich also als Mann zu Männern hingezogen fühlt, der wird richtig damit liegen, den Kontakt zu entsprechend orientierten Männern, entsprechenden Lokalitäten, leichtbekleideten Männern, Alkohol, weil man sich dann weniger unter Kontrolle hat, u.s.w. zu vermeiden.
Das ist der (unverzichtbare!) Teil, den ich neben meinem festen Willen selbst dazu beitragen kann, daß ich nicht rückfällig werde.