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Hoimar von Ditfurth

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nonsurvivor
Alt 06.08.2005, 01:51   #1
Standard Hoimar von Ditfurth

Ich weiß nicht, ob jemand von euch Hoimar von Ditfurth kennt, in jedem Fall ist er kennenswert. Ich glaube, er hat sich selbst mehr als Naturwissenschaftler als als Philosoph verstanden, was nicht heißt, dass seine denkansätze nicht eine gewisse Philosophie bergen.

Hoimar von Ditfurth vertritt unter anderem die Ansicht, das der Mensch nicht das Endprodukt der Schöpfung ist bzw. sein kann.

Gestossen bin ich auf seine Theorien als ich das Buch "Ismael" von Daniel Quinn gelesen habe (welches ich nur jedem ans Herz legen kann). Ich hielt es zu dem Zeitpunkt, da ich es gelesen habe, für furchtbar revolutionär. Bis ich feststellen musste, dass die Grundidee für dieses Buch geklaut war. Vielleicht nicht direkt von Hoimar von Ditfurth, sondern von ähnlichen Vordenkern, aber ich denke, von Ditfurth hat es am treffendsten beschrieben.

Die Entdeckung der Evolution schließt die Einsicht ein, daß unsere Gegenwart mit absoluter Sicherheit nicht das Ende (oder gar das Ziel) der Entwicklung sein kann.

(Wir sind nicht nur von dieser Welt, 1981, S. 20)

Ich denke, dass drückt schon viel aus. Es geht darum, dass der Mensch, der sich selbst als das größte je geschaffene ansieht, es eben nicht ist. das hier bei uns nicht alles aufhört - quasi die nächsten milliarden jahre die menschen die welt regieren. denn dann hätte ja aus der sicht der bakterien vor ein paar mrd jahren auch schon bei ihnen die schöpfung enden können. aber die schöpfung kann keine schöpfung mit einem endprodukt sein, sondern eine immerfortwährrende entwicklung.

ich bin nicht sicher, ob von ditfurth diesen aspekt behandelt, aber daniel quinn klagt in seinem roman die menschheit an, das sie die welt für alles, was noch kommen mag, zerstören. das sie die evolution manipulieren wollen.

ich denke, dass diese theorie(n) auch eine gute grundlage bieten um über themen wie beispielsweise gentechnologie zu diskutieren.
 
 
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Morris
Alt 06.08.2005, 14:05   #2
Standard

Die Entdeckung der Evolution schließt die Einsicht ein, daß unsere Gegenwart mit absoluter Sicherheit nicht das Ende (oder gar das Ziel) der Entwicklung sein kann.

(Wir sind nicht nur von dieser Welt, 1981, S. 20)
Von einer "Entdeckung der Evolution" zu sprechen, impliziert, diese sei vollends bewiesen und letzte wissenschaftliche Wahrheit, aber das ist sie nicht.

Aber aus evolutionistischer Sicht wurde und wird immer wieder überlegt, wie der Mensch sich wohl in Zukunft entwickeln könnte, das ist jetzt irgendwie nichts neues
 
 
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Raubtier
Alt 06.08.2005, 15:20   #3
Standard

Aber aus evolutionistischer Sicht wurde und wird immer wieder überlegt, wie der Mensch sich wohl in Zukunft entwickeln könnte, das ist jetzt irgendwie nichts neues
Finde ich auch,
ich kann mich nicht erinnern je gedacht zu haben,dass dies schon die spitze der Entwicklung sei...
 
 
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mika_tuk
Alt 06.08.2005, 19:09   #4
Standard

ich denke auch nicht, dass der mensch das maß aller dinge ist, wie man es vor 500 jahren behauptet hat

im gegenteil, so ein denken ist extrem egoistisch und selbstverliebt.
es muss etwas nach uns kommen. irgendwas muss mit uns den boden aufwischen so wie wir früher, als wir uns die "herrschaft" über den planeten erkämpft haben.

darüber hinaus denke ich nicht, dass diese größere rasse von der erde selber stammt. vielleicht geht die evolution wirklich in richtung "mutanten" weiter (in richtung x-men aber eher nicht). was ich aber eher glaube ist, dass bewohner von anderen sternen zu uns kommen und den menschen mal auf die birne hauen, weil sie die macht dazu haben.
so viel dazu ^-^

mika
 
 
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nonsurvivor
Alt 07.08.2005, 21:42   #5
Standard

ich glaube das ja auch nicht, aber insgesamt neigt die menschliche rasse doch dazu, sich als das "höchste", quasi das endprodukt, anzusehen.
 
 
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