Meinungsfreiheit heißt aber nicht dass man kompromisslos Menschen töten darf.
Richtig, doch um dies zu regeln, ist ja schließlich das Karma-Gesetz da. Wenn keine Möglichkeit besteht, zu töten, wäre dies eine Beschneidung der eigenen Freiheit.
Verbotene Früchte schmecken bekanntlich am besten, wo wäre denn ein Lerneffekt zu verzeichnen, wenn man in gewissen Dingen eingeschränkt ist?
Außerdem wäre ein göötliches Engagement gegen die Meinungsfreiheit ein ganz anderes als ein menschliches. Wer im Diesseits Meinungen verbietet, der schürt unzufriedenheit und drängt manche Meinungen in den Untergrund wo sie vor sich hinköcheln. Ein Gott könnte solche Mißstände dennoch gut vermeiden.
Könnte er sicherlich, doch wieso? Indiviudualität ginge verloren, weil alle so denken würden, wie Gott es will. Doch die materielle Welt ist ein Ort des Lernens, um Lektionen zu bestehen. Und da macht man halt auch Fehler, wodurch sich wieder mancher Aha-Effekt einstellt.
Für dich scheint der Tod jetzt auch so grausam, weil du denkst, danach wär Schluss. Doch dem ist nicht so. Kein Lebewesen stirbt, es ist beständig.