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Haustiere

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Psychoneurotic
Alt 08.06.2006, 20:00   #1
Standard Haustiere

Hallo zusammen..

Neulich hab ich mich gefragt, wieso wir überhaupt Haustiere haben wenn viele diese, naja ich würde jetzt nicht sagen "misshandeln", aber diese Tiere einfach kein geiles Leben haben. Ich meine der Hund bei uns muss sich sofort vom tisch verpissen wenn er nur mal einen Blick auf unser essen wagt. ich frage mich überhaupt, wie es ein hund schafft dem standzuhalten, wenn er x-mal besser gerüche wahrnimmt. ich würde durchdrehen.
Ausserdem werden hunde ja eh kastriert. ich stell mir vor, ich wär ein hund, kastriert und in der nachbarschaft sind alle hündinnen läufig.

Beim Gassi gehen hört man dann als hund ständig nur: Scheiss köter kack endlich!!


ka.. gab noch andere sachen die ich nicht mehr weiss, die ich aber auch nerven.
egal hatte einfach mal lust was zu schreiben
 
 
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MiKe
Alt 08.06.2006, 20:03   #2
Standard

ich stell mir vor, ich wär ein hund, kastriert und in der nachbarschaft sind alle hündinnen läufig.
naja, dadurch, dass du kastriert bist, hast du ja auch kein verlangen mehr...
 
 
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Ford Prefect
Alt 08.06.2006, 21:19   #3
Standard

Also ich würde nicht sagen, dass wir Haustiere misshandeln. Der Hund zum Beispiel ist erst durch den Menschen das geworden, was er heute ist, nämlich, wie man so schön sagt, der beste Freund des Menschen. Ein Hund würde wohl kaum in freier Wildbahn überleben, weil er dafür einfach nicht geschaffen ist. Die Hunde haben sich im Laufe der Jahrhunderte den Menschen angepasst und könnten ohne uns nicht lange überleben.
Ähnlich ist es bei den eigenwilligeren Haustieren, den Katzen. Kaum etwas ist von den ursprünglichen großen Raubkatzen geblieben, womit sie ohne den Menschen überleben könnten.
Anders sieht es bei Tieren aus, die keine ursprünglichen Haustiere sind, wie etwa Wellensittiche. Hier kann man wirklich sagen, dass die Tiere etwas gequält werden; sie müssen den ganzen Tag in einem Käfig sitzen und dürfen nur gelegentlich, oder wenn sie Pech haben nie, heraus und etwas rumfliegen. Die Frage ist, ob die Tiere so unglücklich sind, wenn sie doch kein anderes Leben als dieses kennen. Ich jedenfalls würde mir nie einen Vogel halten. Nicht so extrem ist es bei den Fischen: Die können wenigstens ein wenig rumschwimmen, insofern geht es ihnen nicht viel schlechter als in der "Wildnis" (ich gehe von einem artgerechten Aquarium aus), zumal Fische nur ein Kurzzeitgedächtnis von 7 Sekunden haben.
Nicht uninteressant ist es auch, zu welchem Zweck Haustiere gehalten werden: Bei Hunden und Katzen ist man meistens auf die Interaktion aus, während Vögel oder Fische eher zum Anschauen gehalten werden. Im einen Fall werden die Tiere also als Freunde behandet, im anderen als Objekte. Ich würde sagen, die letztere Art der Haustierhaltung ist zumindest fragwürdig.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 11:52   #4
Standard

Zitat von Ford Prefect
Also ich würde nicht sagen, dass wir Haustiere misshandeln. Der Hund zum Beispiel ist erst durch den Menschen das geworden, was er heute ist, nämlich, wie man so schön sagt, der beste Freund des Menschen.
Will er das?

Ein Hund würde wohl kaum in freier Wildbahn überleben, weil er dafür einfach nicht geschaffen ist.
Genau, weil wir seinen Lebensraum zerstört haben und ihn zu dem gemacht haben was er jetzt ist, ein Schatten seiner früheren Größe.

Anders sieht es bei Tieren aus, die keine ursprünglichen Haustiere sind, wie etwa Wellensittiche.
Kein Tier war ursprünglich ein Haustier, dazu haben wir Menschen sie gemacht.

Die Frage ist, ob die Tiere so unglücklich sind, wenn sie doch kein anderes Leben als dieses kennen.
Ist ein Hund glücklich wenn man ihn an der Leine hält?

Ich jedenfalls würde mir nie einen Vogel halten. Nicht so extrem ist es bei den Fischen: Die können wenigstens ein wenig rumschwimmen, insofern geht es ihnen nicht viel schlechter als in der "Wildnis" (ich gehe von einem artgerechten Aquarium aus),
Ob 5cm² oder 50m² Gefängnis, Gefängnis bleibt Gefängnis.

zumal Fische nur ein Kurzzeitgedächtnis von 7 Sekunden haben.
Das jetzt ein Argument für was ist?

Nicht uninteressant ist es auch, zu welchem Zweck Haustiere gehalten werden: Bei Hunden und Katzen ist man meistens auf die Interaktion aus, während Vögel oder Fische eher zum Anschauen gehalten werden. Im einen Fall werden die Tiere also als Freunde behandet, im anderen als Objekte.
Da Tatsache dass die meisten Menschen Hunde und Katzen als Freunde betrachten legitimiert also deiner Ansicht nach *Freiheitsberaubung*?

Ich würde sagen, die letztere Art der Haustierhaltung ist zumindest fragwürdig.
Ich würde sagen wenn man schon Haustierhaltung für fragwürdig hält, dann sollte man auch konsequent sein.

Janshi
 
 
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weltretter
Alt 09.06.2006, 12:02   #5
Standard

Na wenn Fische ein Gedächtnis von 7 Sek. haben (ich wusste das nur von Goldfischen, frage jetzt aber nicht, wie um Gottes Willen man DAS gemessen hat ), dann ist es egal, ob sie 10m schwimmen oder 10x eine 1m Bahn. Oder whatever. Sie erinnern sich ja nciht, also ist es auch nicht langweilig. ich finds geil übrigens und beneidenswert .

ich bin ja auch gegen Haustierhaltung, wobei man halt gucken muss, wie die Tiere gehalten werden. Auf nem Bauernhof sind Hunde und Katzen ja eher Nutzetiere. Und bei vielen können sie im garten rumrennen oder auch ins Haus und Hunde freuen sich doch voll über die interaktion mit Menschen. Und auch in freier Wildbahn brauchen sie en Rudelführer, da lassen sie sich alles gefallen, also ist es genau richtig, ihn dauernd in seine Schranken zu weisen. Es ist sein Naturell. Wie das bei Katzen aussieht, weiß ich nicht.

Ich denke, wenn se draußen rumrennen und man nicht grad inner Innenstadt wohnt, und sie halt kommen können wann sie wollen oder eben auch nicht, ist es schon toll für die. von Wohnugnskatzen halte ich auch nicht viel.

Zu alldem will icg aber noch sagen, dass man sich überlegen sollte, dass Tiere, die sonst im Tierheim leben oder ausgesetzt wurden dann doch lieber vielleicht auch inner kleinen Wohnugn wohnen sollten oder?
Nun sind sie ja schonmal verweihclicht und können nur noch mit dem Menschen leben... wobei ich auch gegen Züchtungen bin.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 12:16   #6
Standard

Zitat von weltretter
Na wenn Fische ein Gedächtnis von 7 Sek. haben (ich wusste das nur von Goldfischen, frage jetzt aber nicht, wie um Gottes Willen man DAS gemessen hat ), dann ist es egal, ob sie 10m schwimmen oder 10x eine 1m Bahn. Oder whatever. Sie erinnern sich ja nciht, also ist es auch nicht langweilig. ich finds geil übrigens und beneidenswert .
Ich denke du mißverstehst meine indirekte Kritik. Wenn man einen Menschen auf einer Art und Weise foltert, dass er hinterher die Folterungen vergisst, dann würde das die Folter nicht legitimieren, überspitzt ausgedrückt. Das ein Fisch nur ein Gedächtnis von 7 sek. hat würde zum Beispiel nicht rechtfertigen es zu verletzen.

Das mit der 10x oder 1m Bahn hat damit direkt nichts zu tun.


Und auch in freier Wildbahn brauchen sie en Rudelführer, da lassen sie sich alles gefallen, also ist es genau richtig, ihn dauernd in seine Schranken zu weisen. Es ist sein Naturell. Wie das bei Katzen aussieht, weiß ich nicht.
Welch Anmaßung bewerten zu wollen was *richtig* ist oder nicht .


Ich denke, wenn se draußen rumrennen und man nicht grad inner Innenstadt wohnt, und sie halt kommen können wann sie wollen oder eben auch nicht, ist es schon toll für die.
Selbst wenn eine "Gefangenschaft" angenehm ist, sie bleibt eine und lässt sich in keinster moralischer Art und Weise rechtfertigen.


Zu alldem will icg aber noch sagen, dass man sich überlegen sollte, dass Tiere, die sonst im Tierheim leben oder ausgesetzt wurden dann doch lieber vielleicht auch inner kleinen Wohnugn wohnen sollten oder?
Dies ist eine reine Problemverschiebung, würden wir Menschen nicht ständig gegen den Rest der Natur opponieren, würde weder das eine noch das andere auftauchen.

Nun sind sie ja schonmal verweihclicht und können nur noch mit dem Menschen leben... wobei ich auch gegen Züchtungen bin.
Dir ist durchaus bewußt, dass jedes Haustier direkt/indirekt durch Züchtung zu dem gemacht worden sind was sie jetzt sind oder? Wie kannst du dann Haustierhaltung rechtfertigen?

Janshi
 
 
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weltretter
Alt 09.06.2006, 12:36   #7
Standard

Naja, sie sind Haustiere geworden, weil die Menschen früher früher früher auf sie angewiesen waren. Ist doch klar, dass der Mensch zum Schutz seiner selbst oder seiner Nahrung oder was auch immer auf Tiere zurückgreift. Immerhin isst man sie ja auch.
So ist das halt. Und nun sind die Haustiere da.
Was willste da ändern. darum sag ich ja, dass ich gegen die Züchtungen bin, aber die die da sind, werden sich weiter vermehren und da sie nunmal alleine nicht mehr überleben, weil es dafür zuwenig Lebensraum gibt, kann der Mensch sich ruhig drum kümmern.

und der Fisch empfindet doch seine Gefangenschaft nicht als folter, daher finde ich dn vergleich nicht passend. Er merkt es doch nicht. Er bildet sich doch ein, dass er im weiten Ozean ist. wenn er zufällig mal gegen ne Glaswand schippert ist es so, als würd er im Meer (bzw See) gegen ein Hindernis treffen. Dann dreht er um und hat vergessen dass er da schon mal war.

Was den Hund betrifft: Kannst ja mal versuchen, so en Hund sich selbst zu überlassen,da ist er total verloren.
Er kann nur Rudelführer sein oder eben einer der anderen. und da der mensch nunmal wichtiger ist aus meiner Sicht als MEnsch jetzt muss er wohl einer der anderen sein.

Gefangenschaft lässt dich nicht rechfertigen: Frag doch mal ne Katz, die ist doch super zufrieden wenn die in Natur streuern kann und trotzdem mit Menschn klarkommt. Und falls nicht, gibt es ja nunmal keine Alternative.

Problemverschiebung wenn man Tieren aus dem Tierheim ein vielleicht nicht perfektes aber doch besseres Leben bietet? Lösung nenn ich das, denn wie gesagt, sie sind nun da und man kann versuchen, es einigen schön zu machen.

Weißte, so Schlangen oder Vögel die aus nem natürlichen Lebensraum importiert werden, um in nem Käfig gehalten zu werden, das finde ich auch falsch, aber die "typischen" Haustiere haben keinen natürlichen Lebensraum mehr.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 12:50   #8
Standard

Zitat von weltretter
Naja, sie sind Haustiere geworden, weil die Menschen früher früher früher auf sie angewiesen waren. Ist doch klar, dass der Mensch zum Schutz seiner selbst oder seiner Nahrung oder was auch immer auf Tiere zurückgreift. Immerhin isst man sie ja auch.
So ist das halt. Und nun sind die Haustiere da.
Richtig, aber wenn wir schon Tiere ausbeuten und zu unseren eigenen niederen Zwecken benutzen, wieso empfinden viele Menschen Käfighaltung von Vögeln schlechter als "Käfighaltung" (es bleibt Gefangenschaft) von Hunden/Katzen? Es ist die Überheblichkeit des Menschen zu urteilen was *schlecht* oder *gut* ist.


Was willste da ändern.
Nichts, aber ich finde zum Beispiel jemand der sich gegen Massenhaltung von Hühner in DIN4 Käfigen aus moralischen Gründen ausspricht der aber zugleich Hühner verspeist, heuchlerisch.


und der Fisch empfindet doch seine Gefangenschaft nicht als folter, daher finde ich dn vergleich nicht passend.
Äh, weißt du das? Schon mal in die Gedanken eines Fisches hineinversetzt?

Was den Hund betrifft: Kannst ja mal versuchen, so en Hund sich selbst zu überlassen,da ist er total verloren.
Er kann nur Rudelführer sein oder eben einer der anderen. und da der mensch nunmal wichtiger ist aus meiner Sicht als MEnsch jetzt muss er wohl einer der anderen sein.
Das stimmt, nichts anderes habe ich ja behauptet. Es ging mir nur vielmehr wie wir Menschen dies rechtfertigen bzw. legitimieren.

Gefangenschaft lässt dich nicht rechfertigen: Frag doch mal ne Katz, die ist doch super zufrieden wenn die in Natur streuern kann und trotzdem mit Menschn klarkommt.
Was die Katze dazu denkt, unabhängig davon dass wir nicht wissen können was eine Katze tatsächtlich denkt, spielt keine Rolle, denn "Unterdrückung" lässt sich in keinster Weise moralisch rechtfertigen, unabhängig davon ob jm. sich unterdrücken lassen will oder nicht.

Unterdrückung und Gefangenschaft kann ja auch unterschwellig kommen

Und falls nicht, gibt es ja nunmal keine Alternative.
Gibt es keine, oder wollen wir nur keine "sehen"? Es ist doch viel bequemer beim Status Quo festzuhalten oder?

Problemverschiebung wenn man Tieren aus dem Tierheim ein vielleicht nicht perfektes aber doch besseres Leben bietet? Lösung nenn ich das, denn wie gesagt, sie sind nun da und man kann versuchen, es einigen schön zu machen.
Am Gesamtbild, sprich dass wir 1.) gegen die Natur opponieren und 2.) Tiere ausbeuten ändert das nichts.

Weißte, so Schlangen oder Vögel die aus nem natürlichen Lebensraum importiert werden, um in nem Käfig gehalten zu werden, das finde ich auch falsch, aber die "typischen" Haustiere haben keinen natürlichen Lebensraum mehr.
Was also Ausbeutung und Käfighaltung deiner Ansicht nach legitimiert?

Janshi
 
 
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weltretter
Alt 09.06.2006, 13:10   #9
Standard

Was heißt legitimiert? Es gibt ja nunmal keine andere Möglichkeit!
wenn du ne geile idee hast, was man mit allen tieren dieser Welt machen soll, sags doch. Wasn da los?

Und hast DU dich schonmal in die Gedanken eines Tieres versetzt? Natürlich nichet, aber du kannst ja auch nicht wissen, ob die Katz sich Tag für Tag in die Pfoten beißt, weil se en psychisches Problem hat mit ihrer Geafngenschaft. Solange sie sich normal verhalten wirds den Tieren schon gut gehen, aber wo du dich so für die Hintergründe interessierst, recherchier doch mal bei Tierpsychologen.
Du denkst so, als wären Tiere Menschen. Sind sie abe nicht, sie wollen nur fressen und ihre Triebe ausleben. Solange das einigermaßen gewährleistet ist, geht es ihnen gut. Niemand hat ein perfektes Leben und am wenigsten wahrscdheinlich der Mensch.

Also nochmal zum NichtSehenWollenDerAlternative:
Steigerste dich grad rein oder haste dir tatsächlich schon soviele gedanken gemacht? wenn ja, hast du sicher ne Antwort.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 13:32   #10
Standard

Zitat von weltretter
Was heißt legitimiert? Es gibt ja nunmal keine andere Möglichkeit!
Gibt es keine, oder willst du persönlich keine "sehen"?
Mir Menschen sind doch so stolz auf unseren überlegenen Intellekt.

wenn du ne geile idee hast, was man mit allen tieren dieser Welt machen soll, sags doch. Wasn da los?
Tatsache ist ich habe keine, was ich im übrigen auch in keinem Wort behauptet habe, aber ich versuche im Gegensatz zu dir auch nicht mein unmoralisches Handeln zu legitimieren.

Und hast DU dich schonmal in die Gedanken eines Tieres versetzt? Natürlich nichet, aber du kannst ja auch nicht wissen, ob die Katz sich Tag für Tag in die Pfoten beißt, weil se en psychisches Problem hat mit ihrer Geafngenschaft.
Nein, ich habe auch nichts Gegensätzliches behauptet oder? Im Gegensatz zu dir halte ich sowohl die eine als auch die andere Option für durchaus möglich, aber ich mache mir nicht das Leben einfach und behaupte einfach dass es so ist.

Solange sie sich normal verhalten wirds den Tieren schon gut gehen,
Gewagte und bequeme Annahme. Was ist "normal"? Die Gefangenen in Guantanamo Bay gewöhnen sich auch nach einer gewissen Zeit einer Routine an, geht es dennen "gut"?

aber wo du dich so für die Hintergründe interessierst, recherchier doch mal bei Tierpsychologen.
Nein Danke, kein Bedarf, denn obwohl ich naturwissenschaftlicher Student bin, sehe ich die Grenzen allen Wissens. Diese Frage lässt sich wenn überhaupt nur philosophisch lösen.

Du denkst so, als wären Tiere Menschen. Sind sie abe nicht, sie wollen nur fressen und ihre Triebe ausleben.
Interessant, wir nicht? Wie rechtfertigt man das tierisches Leben weniger wert ist als menschliches?

Solange das einigermaßen gewährleistet ist, geht es ihnen gut. Niemand hat ein perfektes Leben und am wenigsten wahrscdheinlich der Mensch.
Nur das wir entscheiden wie ein Tier sein Leben zu führen hat.

Also nochmal zum NichtSehenWollenDerAlternative:
Steigerste dich grad rein
Wenn ich mir so deinen Beitrag durchlese, neige ich doch glatt zu sagen dass du in deinem Tonfall immer aggressiver wirst oder?

oder haste dir tatsächlich schon soviele gedanken gemacht? wenn ja, hast du sicher ne Antwort.
Wieso muss ich eine Lösung parat haben, wenn ich die Art und Weise wie die Menschen Tierhaltung rechtfertigen und legitimieren kritisiere? Habe ich irgendwo geschrieben: "Tierhaltung abschaffen!" ?

Janshi
 
 
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weltretter
Alt 09.06.2006, 13:42   #11
Standard

Aggressiv grad nicht, ich würde eher genervt sagen, weil sich die Diskussion von deiner Seite aus nicht weiterentwickelt. Du hast am anfang Standpunkte gesagt, aber seitdem greifst du nur meine an und wiederholst dich.
Du unterstellst einfach Dinge wie Legitimierung und Ignoranz durch Desinteresse meinerseits, was einfach aus der luft gegriffen ist.
Ich versuche nur, meine Meinungen zu den Punkten zu sagen, aber du gehst nicht auf die Sache ein um die es geht, sondern versuchst, mich (ja, nicht nur mich eigentlich) in eine Schublade zu stecken.
Ich finde eigentlich, dass du da auch total ich-fixiert bist, was die Tiere angeht, denn du kannst sie einfach nicth mit Menschen vergleichen. Sie haben keine Moral.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 14:03   #12
Standard

Zitat von weltretter
Du unterstellst einfach Dinge wie Legitimierung und Ignoranz durch Desinteresse meinerseits, was einfach aus der luft gegriffen ist.
Wieso aus der Luft gegriffen und Unterstellung?

Ich zitiere dich mal:
Ich bin ja auch gegen Haustierhaltung, wobei man halt gucken muss, wie die Tiere gehalten werden.


Ich denke, wenn se draußen rumrennen und man nicht grad inner Innenstadt wohnt, und sie halt kommen können wann sie wollen oder eben auch nicht, ist es schon toll für die. von Wohnugnskatzen halte ich auch nicht viel.
Aha du bist gegen Haustierhaltung, relativierst das ganze aber wieder durch die Art und Weise wie man Haustiere hält. Ich unterstelle dir keine Ignoranz (wenn dann tuts mir Leid), aber Legitimierung durchaus. Da frage ich mich eben nur, welche Grundlage deine Legitimierung unter moralischen Aspekten hat?

Ich versuche nur, meine Meinungen zu den Punkten zu sagen, aber du gehst nicht auf die Sache ein um die es geht, sondern versuchst, mich (ja, nicht nur mich eigentlich) in eine Schublade zu stecken.
Dem kann ich nicht zu stimmen, es ist von großer Bedeutung für uns Menschen unser Handeln zu rechtfertigen und zu begründen oder? Ich stecke dich vlt. nur insofern in eine Schublade weil du prinzipiel so über das Thema denkst wie der großteil der Bevölkerung.

Ich finde eigentlich, dass du da auch total ich-fixiert bist, was die Tiere angeht, denn du kannst sie einfach nicth mit Menschen vergleichen.
Wieso nicht? Das sind Lebewesen wie wir auch, nur weil wir Atombomben und Napalm erfunden haben, heißt das nicht das unser Leben mehr wert ist als der ihrigen. Das ist Arroganz.


Sie haben keine Moral.
Haben wir das?

Janshi
 
 
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Sivar
Alt 09.06.2006, 14:13   #13
Standard

Hmm... ich frag mich grad, wie Fische eigentlich die Höhle wiederfinden, in der sie ihre Eier gelegt haben, wenn sie mal länger als 7 Sekunden weg sind... oder hab ich zu oft Findet Nemo gesehn?

Was den Rest angeht, glaub ich, dass die Wahrheit irgendwo zwischen euch liegt. Was Tiere denken, wissen, fühlen, und wonach sie handeln, können wir eh nicht wissen, aber warum kommen "entlaufene" Hunde immer zu Herrchen zurück, wenn sie sich ausgetobt haben? Warum beschützt er sein Herrchen/Frauchen, wenn er/sie in Gefahr ist? Warum kommen Katzen, wenn sie frei gehalten werden, nicht nur zum Fressen ins Haus, sondern bleiben auch länger, spielen mit Menschen, lassen sich streicheln, legen gejagte Vögel vor die Haustür, etc? Ich glaube, Tiere mögen Menschen grundsätzlich wirklich (solange sie gut behandelt werden).

Käfighaltung zB von Vögeln, Schlangen, Schildkröten, etc dagegen finde ich auch nicht gut, und was ich von in Wohnungen gehaltenen Katzen halten soll, weiss ich nicht so recht. Ihnen fehlen wahrscheinlich gewisse Reize wie zB Jagd, aber ob das so wichtig ist, dass sie darunter leiden, kann ich schlecht einschätzen.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 14:26   #14
Standard

Zitat von Sivar
Hmm... ich frag mich grad, wie Fische eigentlich die Höhle wiederfinden, in der sie ihre Eier gelegt haben, wenn sie mal länger als 7 Sekunden weg sind... oder hab ich zu oft Findet Nemo gesehn?
Womit man wieder sehen kann dass man "wissenschaftliche Erkenntnisse" mit viel Vorsicht genießen sollte


Ich glaube, Tiere mögen Menschen grundsätzlich wirklich (solange sie gut behandelt werden).
Das möchte ich ja auch nicht anzweifeln. Was mich nur irritiert ist die Tatsache, dass wir Menschen einerseits Tiere ausbeuten, töten, mißbrauchen etc., andererseits sie wieder schützen wollen. Das ist kontrovers.

Desweiteren kann man "unrechtmäßiges" durch die Art und Weise wie man dies begeht, rechtfertigen?

Janshi
 
 
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weltretter
Alt 09.06.2006, 14:27   #15
Standard

Ich sag ja nicht, dass sie blöd sind, sondern nicht so weit entwickelt wie wir, das willst du als Naturwissenschaftler sicher nicht abstreiten
Sie haben nicht die Intelligenz, die wir haben, herrje wie weit muss ich jetzt ausholen, damit meine ich diverse gehirnaktivitäten um es mal alles unter einen Hut zu bringen. Von daher gehe ich einfach mal davon aus,d ass sie einfacher zufriedenzustellen sind. Eine Maus lebt in ihrem ganzen leben auf einem qm, die merkt das doch gar nicht, wenn du (was natürlich die wenigsten machen) was bastelst, wo sie mind. diesen einen qm hat und wuseln und graben kann. Mal als Besipiel jetzt. So und wenn diese Maus sich nun wohlfühlt, finde ich es überflüssig, sich Gedanken darum zu machen, ob das nun (mneschlich!)moralisch ok ist.

Du kannst meine Meinung ja ruhig blöd finden, das soll ja schonmal vorkommen, ich find deine ja auch übertrieben, darum teilen wir uns ja auch mich, ich will nur keine HCaraktereigenschaften wie Arroganz angedichtet bekommen (ob ich das nun bin oder nich ).

Moral: Menschen haben zumindest die Möglichkeit dazu.

Um meins mal hier zusammenzufassen:

Ich "relativiere" meine Abneigung gegen Haustierhaltung, weil ich versuche, ALLE Aspekte zu betrachten. Ob das ein oder andere moralisch verwerflich ist, ändert einfach ncihts an manchen Tatsachen.
JUST in diesem Moment fällt mir was ähnlcihes ein:
Diese Zoo- und Filmtiere, die ja nun komplett gegen ihr Naturell gehalten werden, werden von sogennaten Tierschützern in die Freiheit entlassen.
Das ist so ne Sache, das hat keinen Sinn, nur die moralische Seite zu betrachten. Fakt ist, das Problem wurde angerichtet und nun werden sie sterben in freier NAtur. Also ist in diesem Fall eine Gefangenschaft besser, es sei denn man ist jetzt der Meinung, dass sie dann doch besser tot wären, davon mal abgesehen.
Ich finde also, dass man nicht auf einem Aspekt so beharren sollte, weil es manchmal einfach sinnlos ist.
 
 
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Janshi
Alt 09.06.2006, 14:41   #16
Standard

Zitat von weltretter
Ich sag ja nicht, dass sie blöd sind, sondern nicht so weit entwickelt wie wir, das willst du als Naturwissenschaftler sicher nicht abstreiten
Definitiv , aber heißt nicht automatisch dass sie weniger "wert" sind als wir.

Von daher gehe ich einfach mal davon aus,d ass sie einfacher zufriedenzustellen sind.
Du vergisst aber dass wir uns anmaßen sie zufrieden zu stellen. Wer sind wir bitte schön dass wir das "dürfen"? (Das wir das tun ist klar, aber es geht ja darum dieses Tun zu Legitimieren)

So und wenn diese Maus sich nun wohlfühlt, finde ich es überflüssig, sich Gedanken darum zu machen, ob das nun (mneschlich!)moralisch ok ist.
Man kann nicht mit "Moral" daherkommen wenn es einem gelegen ist und sie unterschlagen wenn sie einem nicht gelegen ist.

Du kannst meine Meinung ja ruhig blöd finden,
Tu ich nicht , nur weil ich daran was zu kritisieren habe, heißt dass nicht das ich sie blöd finde.

Caraktereigenschaften wie Arroganz angedichtet bekommen (ob ich das nun bin oder nich ).
Ich habe den Begriff Arroganz ja im Zusammenhang mit Menschen allgemein gebracht, damit schließe ich mich auch ein. Ich wollte dich damit nicht persönlich angreifen, falls du das Gefühl hattest, Entschuldigung.

Moral: Menschen haben zumindest die Möglichkeit dazu.
Punkt für dich , aber besonders gut unsere Möglichkeiten ausschöpfen tun wir dann ja nicht.




Fakt ist, das Problem wurde angerichtet und nun werden sie sterben in freier NAtur. Also ist in diesem Fall eine Gefangenschaft besser, es sei denn man ist jetzt der Meinung, dass sie dann doch besser tot wären, davon mal abgesehen.
Wer sagt denn das man betreffende Tiere nicht mehr in die Natur integrieren kann? Klar behaupten viele, aber der Versuch kostet ja auch Geld...und im Zoo rentieren sie sich mehr.

Ich finde also, dass man nicht auf einem Aspekt so beharren sollte, weil es manchmal einfach sinnlos ist.
Ich habe kein prinzipielles Problem mit Tierhaltung, ich hab nur ein Problem mit Heuchelei. Wenn also ein Frau eine Katze haben will, dann soll sie zugeben dass sie die Katze haben will weil sie sie süß findet, weil sie Ablenkung braucht usw. und nicht mit irgendwelchen Scheinargumenten kommen, dass es der Katze im Tierheim schlechter geht usw.

Das sie Mittags zuvor ein Huhn verspeist hat, daran hat sie wohl gar nicht mehr gedacht...

Janshi
 
 
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