Ausgegangen davon, dass der Buss noch lange auf sich warten ließe:
Ich würde meinen Bekannten, sofern er einen Führerschein hat, bitten, mit meinem Auto die alte Dame nach Hause zu fahren. Da es ein zweisitziger Roadster ist, scheine ich wohl Geld wie Heu zu haben; ein solches Wagen, hätte ich ihn denn, wäre auf keinen Fall mein einziger - viel zu unpraktisch!
Ist mein Bekannter jemand, dem solch ein Gefährt großen Spaß machen würde, könnte ich es ihm (bei meinem offensichtlich großen finanziellen Vermögen) zum Geschenk machen. Das wäre eine zwar materielle, oberflächlich wirkende Geste, aber doch eine einigermaßen nette
Im übrigen wird man sich wohl noch öfter treffen können und eine nette Zeit miteinander verbringen können - und Freundschaft kennt keine "Lebensschuld".
Bleiben noch meine Traumfrau und ich - da sie so ist, wie ich mir meine Traumfrau vorstelle, hat sie nichts gegen ein kleines Abenteuer und schlägt sich, auch wenn ich vielleicht nicht ihr Traum-, aber doch ein netter Typ bin, mit mir durch den Sturm (..bis ans Ende der Welt usw..*seufz*).
Ach ja..und ich bitte den Freund, möglichst vorsichtig zu fahren, damit die nette Dame keinen Schlaganfall erleidet, sondern glücklich, heil dort angekommen zu sein, zu Hause einschlummert..
Sollte er keine Fahrerlaubnis besitzen, hat meine 'Traumfrau' bestimmt eine, also würden die beiden einfach die Plätze tauschen. Natürlich habe ich mir ihre Nummer geben lassen.
So habe ich auch die Chance, meinen Bekannten gerade noch rechtzeitig, bevor ihn der Blitz getroffen hätte, in den Straßengraben zu schubsen, wonach er zittert und friert, ich ihn aber heil durch das Unwetter geleite. Falls das mit dem Begleichen der angeblichen Lebensschuld wirklich sein müsste..