
06.05.2006, 22:05
# 2 Ich war in den Osterferien ne Woche lang auf so ner Art Kurs, nennt sich Step Out und soll einen aufs Berufsleben vorbereiten und Teamfähigkeit fördern, da gings auch um das Thema und es wurde sehr viel damit gearbeitet.
Es gibt drei "Zonen", einmal die Komfortzone, also das worin man sich jeden Tag befindet, die Lernzone und die Panikzone. Wenn man was macht tut man das meistens so, dass man in der Komfortzone bleibt. Wenn man diese aber verlässt, indem man z.b. eben sowas wie Bungeejumping macht oder auf nen Berg klettert kommt man eben in die anderen Zonen, in der Lernzone ist natürlich erstmal alles ungewohnt, aber das ist die Zone in der man am meisten lernt. Sofort auf den Himalaya würd überhaupt nichts bringen, da da die meisten Menschen gleich in die Panikzone kommen würde, in der man eben in Panik gerät und sich einfach überfordert hat, lernen funktioniert da auf gar keinen Fall.
Bei dem Kurs hat sich fast alles um diese Zonen gedreht, mit noch nen paar anderen Sachen wie z.b. dass man viel mehr lernt, wenn man was erlebt als wenn man was liest bzw. gesagt bekommt und es wurde halt fast alles in der Gruppe bzw. in kleineren Gruppen gemacht.
Wir sind da z.b. an ner Kletterwand geklettert und auf nem Hochseilgarten und haben ne stundenlange Wanderung mitten im Schnee gemacht (es gab nen Meter Schnee an der Hütte zu der wir gewandert sind, und das kurz vor Ostern) usw., ca. das was du dir ja vorstellst.
Mach ne Menge Spaß, besonders weil ich in ner wirklich tollen Gruppe war und es super ist mal seine Grenzen kennen zu lernen, es ist einfach ein super Gefühl wenn man sagen kann, dass man sowas geschafft hat.
Ich würd auch sagen, sowas verändert einen wirklich, wenn man sich mal überwunden hat, man sieht einfach dass man viel mehr schaffen kann als man sich anfangs zutraut.
Wer jemals die Chance hat sowas zu machen, unbedingt tun, es lohnt sich echt! |