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Gott

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hackvresse
Alt 21.03.2001, 14:13   #151
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Ich hab nich gesagt dass es sofort danach kommt oder ähnliches..meinetwegen kanns auch Jahre danach kommen..und wenn der kerl nur die treppe runterfällt *g* oder er irgendwelche konsequenzen für seine Tat tragen muss (anzeige erstattet etc.)

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So Long..

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"Es muß <FONT COLOR="red">Menschen</FONT c> weltweit unmöglich gemacht werden <FONT COLOR="Red">CocaCola</FONT c> zu entfliehen.."
 
 
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asdf
Alt 21.03.2001, 16:48   #152
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naja ich mein ja, es gibt genug menschen die sehr häufig "unmoralisch" (hmm naja dummes wort) /unsozial/schlecht/usw. handeln und ein herrliches leben führen...
(und kommt jetzt bitte ausnahmsweise nicht mit jenseits/reinkarnation )

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~ Lieber die Hölle regieren, als im Himmel zu dienen ~
 
 
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hackvresse
Alt 21.03.2001, 16:57   #153
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Vielleicht mögen sie viel Geld haben..aber meinste die sind unbedingt glücklich?

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asdf
Alt 21.03.2001, 21:32   #154
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glücklicher als die leute die ausgebeutet werden und nix zu essen ham allemal....

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hackvresse
Alt 21.03.2001, 22:14   #155
Beitrag

Nicht unbedingt..ich denke eher sogar nicht..

naja so hats jetzt eh keinen zweck *g*

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Hardstepper
Alt 22.03.2001, 08:14   #156
Beitrag

Wer an Zufall glaubt, glaubt an die Sinnlosigkeit.
Wer an Sinnlosigkeit glaubt, glaubt an die Ungerechtigkeit.
Wer an Ungerichtigkeit glaubt, glaubt an das Böse.

Wer an Vorbestimmung glaubt, glaubt an den Sinn.
Wer an den Sinn glaubt, glaubt an die Gerechtigkeit.
Wer an Gerechtigkeit glaubt, glaubt an die Liebe.

Wer glaubt, wird Erfahren.

Was glaubst Du?
 
 
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spectrumizer
Alt 22.03.2001, 12:43   #157
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<u>Hardstepper:</u>

Es ist immer einfach gewesen alle Schicksalsschläge als Gottes Werk zu sehen.
Es sind nich Gottes Werke, es sind unsere eigenen Werke. Gott ist nich in unser tun und unser handeln involviert, es ist lediglich Sein Gesetz - das Karmagesetz - dass auf jeden das gleiche Maß an Glück / Leid zurück kommt, was er (anderen an-) tut und das für jeden (gerechter- und neutralerweise) gleich gültig ist.

Was soll unvollkommen daran sein, wenn Gott sich selbst erfahren möchte? Wenn Gott einfach nur existieren würde ohne aus sich Individuen zu erschaffen, wie könnte er seine Herrlichkeit erfahren.
Das unvollkommene daran wäre, dass damit Gott unvollkommen wäre. Wenn er erst irgendetwas erfahren müsste und dann sagt "Aha *lichtaufgeh* So ist das also!".
Und woher soll Gott dann eigentliche dieses Wissen über die Erfahrung bekommen? Ausserdem wäre Gott dann wohl sehr sehr arrogant, eingebildet und egoistisch, wenn Er Sich an Seiner Herrlichkeit "befriedigt" - das wäre so, wie wenn einer jahrelang vorm Spiegel steht und sich denkt "Aaaaahh ... bin ich heut schön ... ooohh ... und wie gut mein Haar heut aussieht ... mmmmm".
Und wo ist es Herrlichkeit, wenn Tiere zu massen in Schlachthäusern abgeschlachtet werden, wenn einer auf die Straße geht und vom Auto überfahren wird, einer vor'n Zug springt, ein Vater seine Kinder vergewaltigt und anschließend seine ganze Familie abschlachtet? ... Gott wäre sehr pervers, wenn er sowas als Herrlichkeit empfinden würde. Zumal es dann auch garnicht mehr notwendig wäre, diese Schöpfung aufrecht zu erhalten, da Gott dann mit Sicherheit schon alles erfahren hätte.

Ich möchte noch hinzufügen, dass Zeit auch eine geschaffene Illusion ist
Zeit ist keine Illusion sondern der vorantreibende Strudel dieser Welt. Sobald etwas materielles ins Dasein tritt, nagt der "Zahn der Zeit" daran, bis es wieder vergeht. Und Zeit lässt sich auch nicht desillusionieren, d.h., dass Zeit dann irgendwann, solange ich mich noch in dieser Welt befinde, keine Wirkung mehr auf meinen Geist & Körper hätte. Wenn Zeit eine Illusion wäre, dann wäre es möglich, diese Illusion aufheben zu können. Aber JEDER hier in dieser Welt ist der Zeit unterworfen. Alles kommt, bleibt eine Weile bestehen, erzeugt Nebenprodukte (bei Lebewesen), vergeht und verschwindet dann wieder. Und grad weil Zeit ein vorantreibender Effekt ist, wirkt das Karmagesetz - Ursache / Wirkung.

Und es ist eine berechtigter Grund zu glauben, dass wir nicht einsein können, wenn wir uns getrennt voneinander fühlen. Nun, das gehört zum kosmischen Spiel, sonst würden wir uns nicht als göttlich erfahren können.
Selbst wenn ich Befreit bin von Illusion, ist es mir immernoch nicht möglich, ALLES zu sein. Ich nehm immernoch nur mich wahr - ich werd niemals wissen können, wie sich der Rest der 6mrd Menschen hier auf diesem Planeten fühlen, was in ihnen vor geht und werde auch nie irgendeinen direkten Einfluss auf sie nehmen können - ganz zu schweigen von anderen Lebewesen, seien sie irdisch-grobstofflicher, irdisch-feinstofflicher oder ausserirdischer Natur. Und uns als göttlich zu erfahren bedeutet nicht, uns als Gott-gleich bzw. Gott-ebenbürdig zu erfahren. Das ist ebenfalls immernoch Illusion. Gleichheit zu erfahren bedeutet, dass ich alles, einen Klumpen Erde, ein Stück Gold, eine Kuh, einen "Mittellosen", einen Alkoholiker, einen "Bigboss", meine Katze, die Stechmücke an der Wand, etc. mit gleichen Augen sehe, nämlich, dass sie alle Teile und Teilchen Gottes sind und ihren Ursprung in Ihm haben. Es ist eigentlich Größenwahnsinnig zu sagen "Ich bin Gott und Gott ist ich". *g*

Der Aufstieg ist ein Erinnerungsprozess wer wir wirklich sind.
Yep, das stimmt, aber die letzte Stufe scheitert daran, dass man denkt, selbst Gott zu sein. Das ist die letzte Falle der Illusion.

-=&gt; ... weiter im nächsten Posting ...


[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 22. M&auml;rz 2001 um 11:45 Uhr editiert.]
 
 
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spectrumizer
Alt 22.03.2001, 12:48   #158
Beitrag

-=&gt; ...

Somit hat Gott sich selbst das grösste Geschenk gegeben.
Warum sollte Gott es nötig haben, Sich Selbst was zu schenken¿ Er hat doch schon alles.

Wir selbst haben die Wahl getroffen uns im Hier und Jetzt uns Selbst zu erschaffen. Dazu wurde Raum und Zeit geschaffen, um es zu ermöglichen. Nichts ist unvollkommen daran. Folglich ist auch nichts unvollkommen an uns und der Umwelt, den Gott ist Vollkommenheit und wir sind aus ihr gemacht. Warum sieht die Welt so aus, wie sie ist! Weil wir sie so erschaffen haben.
Ich denke, Gott hat Sich Selbst aufgeteilt, um Sich Selbst zu erfahren, wieso redest du jetzt von "uns"? Währe es nicht viel logischer, dass wir, die wir immer wir waren und nie was anderes, die Wahl getroffen haben, getrennt von Gott zu leben und Er uns aus seiner reinen Liebe zu uns heraus, mit dieser Schöpfung die Möglichkeit gegeben hat, zu erfahren, wie es ist, selbst "Gott" zu spielen? Er greift nicht in unser Handeln ein, sagt uns nicht, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir sind selbst für unser Glück und Leid verantwortlich. Er erfüllt uns lediglich unsere Wünsche, gibt uns die Sicht auf die Realität, wie wir sie haben / sehen wollen. Auch denen, die denken Gott zu sein.
Wir sind in dem Sinne unvollkommen, dass wir begrenzt sind, Fehlern unterliegen und die Neigung haben, von Illusion bedeckt zu werden. Wenn wir vollkommen wären, würden wir z.B. keine Schreibfehler in unseren Postings machen, dass zeigt doch schonmal, dass wir nicht vollkommen sind. *g*

Wir haben alles was wir bruachen und sind alles was wir sein wollen.
Der erste Teil ist korrekt, allerdings ist der zweite Teil absurd.
Ich brauch z.B. Haufen Kohle um meine Schulden zurückzahlen zu können - wie kann ich das Geld sein? Oder jemand, der für mich arbeiten geht und noch gleichzeit 5 andere, die Nebenjobs machen, um genug Kohle ranzukriegen?

Gott würde nie in unsere Realität eingreifen, weil er uns das Recht nehmen würde, uns selbst zu erfahren.
Ich denke, Gott erfährt Sich Selbst? Also könnte er ja auch eingreifen und rumwalten wie Er wöllte - Es ginge dabei ja nur um Seinen Genuss und nich um "uns" - die wir nach deinem Denken sowieso nich existieren.

Genauso werden wir zur Quelle zurückkehren und unsere Individualität würde sich auflösen. Unvorstellbar? Seht ihr, wie Perfekt unser Ego sich dazwischen schaltet?
Warum soll sich Individualität auflösen, wenn es doch Individualität war, die uns hier her und in diese Situationen gebracht hat? Du sagst, Gott habe als einziger eine ewige Individualität und wir, Seine Teilchen, die von gleicher, ewiger, göttlicher Natur sind haben diese nicht. Warum nicht? Wenn wir ebenfalls ewig sind, also haben wir ebenfalls, wie Gott, eine ewige Individualität. Und Individualität bedeutet "Persönlichkeit" - folglich muss Gott eine Person sein, und nicht nur ein abstraktes, formloses, energetisches irgendwas - und folglich, wenn man mal weiter denkt, müssen wir ebenfalls ewig individuelle Personen sein.

Mir gab es erhlichgesagt anfangs ein Gefühl von Leere und Verantwortungslosigkeit, als ich davon hörte. Ich dachte, wofür gibt es überhaupt noch Gott, wenn alles in unserer Hand liegt.
Kannst du das näher erläutern?

So werden wir Gott am ehesten und intensivsten im Hier und Jetzt erfahren, da Zeit Illusion ist.
Ich denke, wir sind schon Gott -&gt; wie können wir dann in Illusion geraten, wenn wir selbst der Schöpfer von Illusion sind?

-=&gt; ... weiter im nächsten Posting ...
 
 
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spectrumizer
Alt 22.03.2001, 12:52   #159
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-=&gt; ...


<u>Tre:</u>

also das mit den dienern möchte ich mal bestreiten, denn
1. ich will kein diener sein !
und 2. ob es nun einen gott gibt oder nicht, ist der mensch sicher nich einfach nur ein diener, denn was sollte ein so großartiges, allwissendes und mächtiges wesen, wie EUER gott es ja sein soll, mit 6 milliarden dienern anfangen,......von wegen freie gedanken und selbstbestimmung ganz zu schweigen. ====&gt;&gt;also die bezeichnung diener gefällt mir ganz und garnicht
1. Du bist aber immer in irgendeiner Form ein Diener.
<u>Grobe(!) Beispiele:</u>
Wenn du ein Kind bist, dienst du deinen Eltern, entweder damit, dass du für sie was tust, damit sie dir was kaufen (und dir dann damit dienen ) oder dass du ihnen einfach eine Freude machen kannst, indem du dich z.B. brav benimmst, gute Noten in der Schule hast (womit du dir dann selbst wieder dienst ) etc. ...
Oder wenn du ein Teeny bist, dienst du dir z.B. damit, dass du in der Schule gut aufpasst damit du deinen Abschluss packst, um einen Job zu kriegen, womit du dann für nen Arbeitgeber deine Dienste verrichtest und er dir dann damit dient, dass er dir für dein Dienen Geld gibt, womit du dir dann wieder dienen kannst (Klamotten, Auto, Wohnung, etc.)
Wenn du ne Freundin hast, dienst du ihr z.B. mit deiner Liebe für sie, dass du für sie was machst, ihr ne Freude machst (z.B. Blumen kaufst, wohin einlädst) und sie dient dir mit ihrer Liebe ...
Später, wenn du mal verheiratet bist und nen festen Job hast, dienst du deiner Familie, dass du sie z.B. ernähren kannst, Miete usw. bezahlen und du dienst deinem Arbeitgeber, der wiederrum seiner Familie und dem Staat dient ...
Oder tagtägliche Situationen ... wenn du Hunger bzw. Durst hast, dienst du deinem Magen / Körper damit, dass du was isst oder trinkst. Wenn du worauf Lust hast, dienst du der Lust, indem du sie befriedigst. Jeder dient immer irgendwem, irgendwie.

2. Stimmt. Gott hat alles. Aber worauf es dabei ankommt, ist unser freier Wille, den Gott nicht hat. Das soll jetzt nich heissen, dass Gott keinen Willen hat - sondern, dass wir uns ganz allein gehören - tun und lassen können was wir wollen. Es ist unsere Liebe und Hingabe, die man Gott gibt, wenn man Ihm dient um Ihm selbstlos Freude zu bereiten. Gott besitzt die höchste Freude und die höchste Liebe - und Ihn zu lieben bedeutet für dich, ebenfalls von der höchsten Freude & Liebe erfüllt zu werden. Und es funktioniert. So sehr, dass man nach und nach garnichts mehr anderes will, ausser Gott zu erfreuen. Diese Art von Dienst hat nichts mit Sklaventum oder Selbstverstümmelung zu tun, weil du immer deinen freien Willen behältst. Gott zwingt dich nich, Ihm zu dienen. Es beruht auf freiwilliger Basis.

<u>KleinerSkinhead:</u>

Schon nach Post geguckt? *g*
 
 
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asdf
Alt 22.03.2001, 15:14   #160
Beitrag

jo erstmal so im allgemeinen muss ich sagen, dass ich die ausführungen von spec immernoch wesentlich "logischer" finde als die von haarstepper...

spec :
dass wir immer irgendwelchen äußeren umständen (staat/gesellschaft !!!) unterworfen sind (leider so vielen...) ist klar, trotzdem muss ich dann ja nicht auchnoch "gott" dienen oder versuchen zu dienen...durch diese ewigen zwänge wird die persönlichkeit des menschen immer "kleiner" und das finde ich nicht gut...
[eigentlich gings mir ja eh hauptsächlich auf die bezeichnung diener...]

da wir ja inzwischen in der theorie soweit übereinstimmen, dass gott uns nicht "regiert" oder sonstwas, sondern wir nur diesem göttlichen "gesetz" (das ich zwar nicht wirklich nachvollziehn kann, aber egal) unterworfen sind und es gott somit eigentlich recht gleichgültig ist was wir tun, wieso sollte man dan gott dienen wollen, bzw. ihn glücklich machen wollen ?
----&gt; was bringt es dir gott zu "dienen" ?

noch ne kleine anmerkung am rande zum thema....
ich hatte heute ma wieder ethikunterricht
....
es ging um christentum/judentum/islam...in diesen religionen werde davon ausgegangen, dass gott die geschichte/geschehnisse der menschen irgendwie lenkt...
darauf meine frage : wie kann es dann sein, dass, wenn es zum thema leid in der welt kommt, diese religionen,bzw. ihre vertreter immer meinen das schelchte gehe vom menschen aus...
antwort vom lehrer (einem christen....) :
ja also ähhmmm....ja gott weiß schon im vorraus was die menschen entscheiden und plant das dann ein......!

was für eine dämliche antwort, und thema beendet.....
hmmm sehr aufschlussreich....sowas nenne ich scheinheilig und sowas regt mich auf !
(spec das soll keine anspielung auf dich sein, da du das ja sowieso anders siehtst...)

erkennt irgendjemand einen sinn darin ?


------------------
~ Lieber die Hölle regieren, als im Himmel zu dienen ~

[Dieser Beitrag wurde von Tre_CooL_666 am 22. M&auml;rz 2001 um 14:18 Uhr editiert.]
 
 
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Hardstepper
Alt 23.03.2001, 01:04   #161
Beitrag

Ich glaube, weshalb einige meiner Ansichten widersprüchlich erscheinen, liegt auch daran, dass noch lange nicht alles gesagt wurde. Es ist wie ein Holzrad mit Bruchstellen. Wenn eine Speiche fehlt oder der Reif lücken aufweist kann er sich nicht drehen. Für mich erscheint alles vollkommen klar, wie ich mein Bild der Realität sehe. Ich hege immer weniger Zweifel daran. Das beginnt immer schneller zu drehen. Aber ich sage auch nicht, dass ich Recht habe. Für mich habe ich Recht, den mich bringt es weiter.

@ Spectrumizer:
Es sind nich Gottes Werke, es sind unsere eigenen Werke. Gott ist nich in unser tun und unser handeln involviert, es ist lediglich Sein Gesetz - das Karmagesetz - dass auf jeden das gleiche Maß an Glück / Leid zurück kommt, was er (anderen an-) tut und das für jeden (gerechter- und neutralerweise) gleich gültig ist.
Dem widerspreche ich doch garnicht!? Ich meinte, viele schieben "negative" Ereignisse oft auf Gott. Man macht es sich so einfach...

Das unvollkommene daran wäre, dass damit Gott unvollkommen wäre. Wenn er erst irgendetwas erfahren müsste und dann sagt "Aha *lichtaufgeh* So ist das also!".
Und woher soll Gott dann eigentliche dieses Wissen über die Erfahrung bekommen? Ausserdem wäre Gott dann wohl sehr sehr arrogant, eingebildet und egoistisch, wenn Er Sich an Seiner Herrlichkeit "befriedigt" - das wäre so, wie wenn einer jahrelang vorm Spiegel steht und sich denkt "Aaaaahh ... bin ich heut schön ... ooohh ... und wie gut mein Haar heut aussieht ... mmmmm".
Und wo ist es Herrlichkeit, wenn Tiere zu massen in Schlachthäusern abgeschlachtet werden, wenn einer auf die Straße geht und vom Auto überfahren wird, einer vor'n Zug springt, ein Vater seine Kinder vergewaltigt und anschließend seine ganze Familie abschlachtet? ... Gott wäre sehr pervers, wenn er sowas als Herrlichkeit empfinden würde. Zumal es dann auch garnicht mehr notwendig wäre, diese Schöpfung aufrecht zu erhalten, da Gott dann mit Sicherheit schon alles erfahren hätte.
Mal anderstrum gefragt, worin begründest Du den Sinn von unserer Existenz? Du könntest z.B. hunderte Bücher über das Tanzen lesen, doch wirst Du nie Tanzen so ERFAHREN. Da Gott alles ist, alles weiss kann er nicht so tun, als hätte er noch nie getanzt um es ERFAHREN zu können. Er müsste sich vergessen. Und weil Gott das nicht kann erschuf er uns nach seinem Ebenbild. Er schuf das Universum in Raum und Zeit. Die Seelen spielten in der materiellen Welt, nahmen viele Gestalten an. Um sich selbst zu erfahren begannen sie aus eigenem Willen zu vergessen. Das Leben wurde geschaffen. Es wurde Zeit geschaffen damit Ursache und Wirkung im vorher und nachher geschehen können. Es wurde die Dualität geschaffen damit alles 2 Seiten hat. Angst/Freude, Liebe/Hass, Mann/Frau, heiss/kalt... Denn man kann nur etwas erfahren, wenn es davon auch ein Gegenteil gibt. Im göttlichen sind auch diese Dinge eins. Gott hat uns alles in unserer eigenen Hand gelassen. Unser Wille, ist Gottes Wille und Gottes Wille ist unser Wille. Versteht ihr das???? Er hat uns die Freiheit gegeben unser eigener Gott zu sein in unserem eigenem Universum. So ist auch das was wir als "schlecht" ansehen im Grunde auch Gottes Wille, weil wir es wollten. Beispiel: willst Du keine leidende Rinder? Warum willst Du dann jeden Tag Dein Steak auf dem Teller?
Ich habe gelernt, erst etwas zu kritisieren, wenn ich eine andere Lösung/Alternative dazu habe. Wie sieht Deine Lösung aus?

Zeit ist keine Illusion sondern der vorantreibende Strudel dieser Welt. Sobald etwas materielles ins Dasein tritt, nagt der "Zahn der Zeit" daran, bis es wieder vergeht. Und Zeit lässt sich auch nicht desillusionieren, d.h., dass Zeit dann irgendwann, solange ich mich noch in dieser Welt befinde, keine Wirkung mehr auf meinen Geist & Körper hätte. Wenn Zeit eine Illusion wäre, dann wäre es möglich, diese Illusion aufheben zu können. Aber JEDER hier in dieser Welt ist der Zeit unterworfen. Alles kommt, bleibt eine Weile bestehen, erzeugt Nebenprodukte (bei Lebewesen), vergeht und verschwindet dann wieder. Und grad weil Zeit ein vorantreibender Effekt ist, wirkt das Karmagesetz - Ursache / Wirkung.
Zeit lässt sich aufheben, dehnen usw. Einstein hat es Ansatzweise schon längst bewiesen. Ich widerspreche Dir nicht, dass auf der materiellen Ebene Zeit immer da ist und nicht verschwinden wird, aber die materielle Welt ist doch nicht alles. Was sollte Gott mit Zeit, wenn wir nicht wären, die Welt nicht wäre? Was macht ein vorher und nachher ein Unterschied, wenn Gott alles ist? Gott ist. Göttlichkeit ist ein Seinszustand. Zeit ist wie die Sonne die im Süden aufgeht und im Osten untergeht. Sie ist nicht greifbar. Handeln und Sein geht nur aus dem jetzt hervor. Ich kann nicht einfach gestern kaufen gehen oder morgen bin ich kaufen gegangen. Alles was bleibt ist die Erinnerung an das Vergangene und die Vision von der Zukunft. Nutzen kann man es auch nur, wenn man Zukunft/Vergangenheit im JETZT nutzt. Folglich gibt es nur JETZT. Für Gott gibt es kein Gestern oder Morgen, wozu auch?

Selbst wenn ich Befreit bin von Illusion, ist es mir immernoch nicht möglich, ALLES zu sein. Ich nehm immernoch nur mich wahr - ich werd niemals wissen können, wie sich der Rest der 6mrd Menschen hier auf diesem Planeten fühlen, was in ihnen vor geht und werde auch nie irgendeinen direkten Einfluss auf sie nehmen können - ganz zu schweigen von anderen Lebewesen, seien sie irdisch-grobstofflicher, irdisch-feinstofflicher oder ausserirdischer Natur. Und uns als göttlich zu erfahren bedeutet nicht, uns als Gott-gleich bzw. Gott-ebenbürdig zu erfahren. Das ist ebenfalls immernoch Illusion. Gleichheit zu erfahren bedeutet, dass ich alles, einen Klumpen Erde, ein Stück Gold, eine Kuh, einen "Mittellosen", einen Alkoholiker, einen "Bigboss", meine Katze, die Stechmücke an der Wand, etc. mit gleichen Augen sehe, nämlich, dass sie alle Teile und Teilchen Gottes sind und ihren Ursprung in Ihm haben. Es ist eigentlich Größenwahnsinnig zu sagen "Ich bin Gott und Gott ist ich". *g*
Die Seele ist sogesehen getrennt von Gott und doch hat sie Zugriff auf jeden Aspekt des Seins. Wenn die Seele sich entschlossen hat in das materielle Leben zu inkanieren, teilt es sich in 3 Teile. Körper, Geist und Seele. Der Körper ermöglicht in der materiellen Welt zu handeln und zu erfahren. Der Geist ist Dein Verstand, Dein Ego(Getrenntseindenken) und Kanal für die Gefühle. Die Seele fungiert als Dein Geistführer, höheres Selbst und hat den Überblick auf alles, steht im ständigen Kontakt mit anderen Geistführern um Dir Begegnungen zu ermöglichen, Ereignisse zu erschaffen. Dieser Geistführer ist im Kontakt mit allem was ist und nicht ist. Er erfährt durch Dich. Er ist es, der Dir Liebe schickt, INtuition ermöglicht, Dein ständiger Begleiter ist. Ein Meister hat einen starken Kontakt zu seinem Geistführer und umgekehrt. Ihm ist es möglich jeden Aspekt von Dir zu begreifen, wenn er Dich nur ansieht.

Ich denke, Gott hat Sich Selbst aufgeteilt, um Sich Selbst zu erfahren, wieso redest du jetzt von "uns"? Währe es nicht viel logischer, dass wir, die wir immer wir waren und nie was anderes, die Wahl getroffen haben, getrennt von Gott zu leben und Er uns aus seiner reinen Liebe zu uns heraus, mit dieser Schöpfung die Möglichkeit gegeben hat, zu erfahren, wie es ist, selbst "Gott" zu spielen? Er greift nicht in unser Handeln ein, sagt uns nicht, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir sind selbst für unser Glück und Leid verantwortlich. Er erfüllt uns lediglich unsere Wünsche, gibt uns die Sicht auf die Realität, wie wir sie haben / sehen wollen. Auch denen, die denken Gott zu sein.
Wir sind in dem Sinne unvollkommen, dass wir begrenzt sind, Fehlern unterliegen und die Neigung haben, von Illusion bedeckt zu werden. Wenn wir vollkommen wären, würden wir z.B. keine Schreibfehler in unseren Postings machen, dass zeigt doch schonmal, dass wir nicht vollkommen sind. *g*
Sind wir unvollkommen, so ist auch Gott unvollkommen, denn wir sind aus dem selben Stoff... Ich kann es nur immer und immer wieder sagen! Unvollkommen erscheint nur etwas, wenn man etwas einen Wert gibt, den nur Du selbst festlegst. Wenn einen schiefen Turm baut, ist es unvollkommen. Wenn aber der selbe in Pisa steht, ist es vollkommen. Wie willst Du wissen, was ein guter Tee ist, wenn Du keinen schlechten Tee gedrunken hast? Es ist alles ein ERFAHREN und ERINNERN. So gesehen ist dann auch das Böse vollkommen, denn dadurch erfährst Du erst was Liebe ist. Nun hast Du viele Inkarnationen hinter Dir, dass Du alle Aspekte und Seiten erfahren hast. Jetzt kannst Du Dich bewusst dazu entscheiden, was Du sein möchtest. Alles existiert nebeneinander und ist doch eins.

Warum soll sich Individualität auflösen, wenn es doch Individualität war, die uns hier her und in diese Situationen gebracht hat? Du sagst, Gott habe als einziger eine ewige Individualität und wir, Seine Teilchen, die von gleicher, ewiger, göttlicher Natur sind haben diese nicht. Warum nicht? Wenn wir ebenfalls ewig sind, also haben wir ebenfalls, wie Gott, eine ewige Individualität. Und Individualität bedeutet "Persönlichkeit" - folglich muss Gott eine Person sein, und nicht nur ein abstraktes, formloses, energetisches irgendwas - und folglich, wenn man mal weiter denkt, müssen wir ebenfalls ewig individuelle Personen sein.
Es ist stehts unsere Wahl, wer oder was wir sein wollen. So ist z.B. Jesus das Versprechen eingegangen als Christusbewustsein bis zur letzten Minute für uns auf der Erde da zu sein. Manche verschmelzen wieder mit dem Eins, andere dienen als Lichtwesen den Inkarnierten Wesen, andere Inkarnieren sich stets als Meister wieder um andere zu erleuchten und sich selbst noch grossartiger zu erschaffen. Was es auch ist, als letzte Konsequenz wird jeder zur Quelle zurückkehren wie das Wasser irgendwann wieder vom Himmel fällt. Das universum sehnt sich aus und zieht sich irgendwann zusammen. Das ist das ein- ud ausatmen Gottes.

@All

"Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, enststeht in Gedanken. Wir erzeugen die Welt mit unseren Gedanken." - Buddha
 
 
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spectrumizer


<u>Tre:</u>

durch diese ewigen zwänge wird die persönlichkeit des menschen immer "kleiner" und das finde ich nicht gut...

und es gott somit eigentlich recht gleichgültig ist was wir tun, wieso sollte man dan gott dienen wollen, bzw. ihn glücklich machen wollen ?
----&gt; was bringt es dir gott zu "dienen" ?
Wie schonmal gesagt beruht ein Gottesbewußter Weg auf reiner Freiwilligkeit. Kein Zwang. Zwang hat nichts mit Liebe sondern mit Angst & Druck zu tun - das ist nich der Sinn davon.
Deine Persönlichkeit schrumpft nich - ganz im Gegenteil - du blühst förmlich auf. Und ich denke, dass deine Persönlichkeit in dieser Gesellschaft hier am meisten unterdrückt und in eine Schiene gedrängt wird. Gott im Herzen zu haben bedeutet wirkliche Freiheit. Frei von materiellen Wünschen, Ängsten, Leiden, Sorgen, Nöten, Zwängen, etc. Und das ist es doch, was wir uns alle tief im Inneren wünschen. Jeder möchte vollkommenes Glück, vollkommene Freude & Zufriedenheit, vollkommene, nie endende Liebe. Und jeder will leben, solange wie er sich noch dahinschleppen kann. Aber das hier in dieser Welt zu finden ist nicht möglich. Man mag zwar eine gewisse Freude, Zufriedenheit, Glück und Liebe hier in materiellen Dingen finden, aber ist diese nicht beständig und wird nach 'ner Weile öde, fade, langweilig und beruht zu 99% auf egoistischen Motiven. Man wird frustriert, depressiv, kriegt ne "mid-life-crisis", manche Dinge enden sogar im Extrem, weil Menschen einfach Unzufrieden mit sich selbst und der Welt sind. Es ist wie mit einem Fisch, den du an Land legst; er wird erhebliche Probleme bekommen und du kannst ihm geben was du willst - das wird ihn nich lange, wenn überhaupt, zufrieden stellen - selbst wenn du ihn regelmäßig "bewässerst". Richtig zufrieden und glücklich wird er erst sein, wenn du ihn wieder in das Wasser zurück bringst. Genauso ist es mit uns Lebewesen. Wir sind von Natur aus ewige Teile und Teilchen Gottes, Ihm untergeordnet - wir sind immer etwas oder irgendwem untergeordnet, allerdings hat das im materiellen meist was mit Erniedrigung und Unterdrückung zu tun; im spirituellen nicht. Wir sind von Natur aus Ewig, voller Glückseligkeit und voller Wissen - hier in dieser Welt erfahren wir aber das ganze Gegenteil: Begrenztheit, Tod & Endlichkeit, Leid, Unwissenheit / Ignoranz. Es sind unnatürliche Umstände für uns, so wie sich ausserhalb des Wasser zu befinden, unnatürlich für den Fisch ist. Es liegt in unserer Natur zu vergessen, da wir nicht vollkommen sind. Und so haben wir unsere eigentliche Natur vergessen, handeln aber instinktiv nach ihr. Wir suchen nach Ewigkeit, Glück, Liebe, Freude, Zufriedenheit, Liebe, Wissen, kurz gesagt: nach vollkommener Erfüllung. Und wie schonmal gesagt, diese hier in der Welt zu finden ist nicht möglich. Erst wenn der Fisch wieder mit dem Wasser verbunden ist, wird er wirklich zufrieden und genauso wird das Lebewesen erst dann wirklich zufrieden, wenn es wieder mit Gott, in Liebe, verbunden ist. Und Liebe bedeutet dienen. Was aber nicht missverständlich gleichgesetzt werden sollte mit "erniedrigung, unterdrückung, ausbeutung". ... Hierzu kann man sich bei Interesse http://www.bhakti-yoga.ch/AnsArg/DerMensch.html anschauen.

Und Gott ist es nich gleichgültig was wir tun. Ganz im Gegenteil. Er wünscht es sich mehr, dass wir zu Ihm zurück kommen, als wir es tun. Allerdings zwingt Er niemanden. Er will liebevolle Diener und keine Sklaven. Aber mehr als uns Anstöße zu geben, kann Er nicht tun. Jeder hat seinen freien Willen und wer nicht will, der kann nicht gezwungen werden. Liebe und Hingabe beruhen auf Freiwilligkeit und kommen aus dem Herzen.
Eine schöne Geschichte dazu ist auf http://www.krishna.ch/caitanya/meditation001.htm zu finden.


<u>Zu deiner anderen Frage:</u>

Gott lenkt uns in dem Sinne, dass Er unsere Wünsche erfüllt, seien sie schlechter oder guter Natur. "Der Mensch denkt, Gott lenkt".

<u>Dazu eine Geschichte:</u>

<u>Gott ist schuld</u>

Ein Sprichwort sagt: "Irren ist menschlich - aber noch menschlicher ist es, dieses Irren jemandem in die Schuhe zu schieben!" Diesen Reflex beherrschen die allermeisten von uns von Klein auf. Kaum ist etwas passiert, oft nicht einmal der Rede wert, kommt schon gleich die Verteidigung: "Ich kann nichts dafür!"

Die Reinkarnationslehre lehrt von Grund auf eine gänzlich andere Haltung: "Was immer dir in deinem Leben wiederfährt, das hat direkt mit dir zu tun". Es ist nicht die Schuldfrage, die dabei besonders betont würde. Schuld ist gänzlich nebensächlich. Vielmehr geht es um die Willensfreiheit als Grundlage jeder individuellen Entwicklung, und den sich daraus ableitenden Selbstbestimmung und Verantwortung.

Der folgende Dialog stammt zwar nur aus einem Roman von Rainer M. Schröder (Das Geheimnis der weissen Mönche). Aber was heisst hier "nur"? Der Aufruf, der darin zu finden ist, ist ein Aufruf an die Menschen, in ihrem Glauben langsam erwachsen zu werden und für all das Verantwortung zu übernehmen, was im eigenen Leben ist. Ob jemand dabei an Reinkarnation glaubt oder nicht, bleibt nebensächlich. Dem Autor und dem Roman liegt ein christlicher Hintergrund zugrunde, doch das Wesentliche bleibt sich gleich.

---

"Gut, dann lasst uns über das Wesentliche reden, Bruder Basilius!", stiess Jakob grimmig hervor. "Und zwar darüber, warum Euer Gott,der doch angeblich der Gott der Liebe und der Barmherzigkeit ist, all diese Verbrechen und das Elend zulässt, von dem Ihr vorhin erzählt habt!".

"Ihr meint also, Gott hätte schon längst gegen den Hexenwahn einschreiten müssen, ja?", fragte der Mönch ruhig.

"Natürlich! Und nicht nur gegen die Hexenjäger, sondern auch gegen die Ausbeutung und Unterdrückung durch die Fürsten und gegen so vieles andere!"

"Ich fürchte, Ihr habt ein falsches Bild von Gott, Jakob. Der Allmächtige ist kein Puppenspieler und wir sind keine Marionetten, die an unsichtbaren göttlichen Fäden hängen. Wir sind nicht der Willkür eines Herrschers ausgesetzt, der die Welt erschaffen hat, damit er in diesem Welttheater ganz nach Lust und Laune und zu seiner Erbauung mal an diesem Menschenfaden und mal an jenem zieht", antwortete Bruder Basilius.

"Was sind wir dann?"

"Die Hüter der Schöpfung und frei in all unseren Entscheidungen. Gerade weil Gott uns liebt wie Eltern ihre Kinder, hat er uns nicht zu Sklaven gemacht, sondern uns die Freiheit geschenkt. Diese Freiheit beinhaltet nun aber auch, dass wir uns ebenso für das Gute wie für das Böse entscheiden können. Es ist nicht Gott, der Elend, Unterdrückung und Hexenwahn über die Menschen bringt, Jakob. Es sind die Menschen selbst, die sich gegen das Gute, gegen Liebe und Barmherzigkeit entscheiden und aus Verblendung, Raffgier und Herrschsucht ihren Mitmenschen so viel Leid antun."

"Und Gott schaut tatenlos zu!"

Der Mönch lachte neben ihm leise auf. "Seid mir nicht böse, Jakob, aber solch eine Reaktion ist typisch für uns selbstsüchtige Menschen."

"Das ist nicht grecht!", protestierte Jakob. "Ich habe nur davon gesprochen..."

"Lasst mich ausreden, Jakob!", viel Bruder Basilius ihm ins Wort. "Einerseits wollen wir, dass niemand uns vorschreibt, was wir zu tun und zu lassen haben und für welches Leben wir uns entscheiden. Wir wollen unseren Willen in allen Dingen durchsetzten und die Welt so gestalten, wie wir sie für richtig halten. Wir wollen Meister unseres eigenen Lebens sein und streben in allem nach Allmacht. Und dieses grossartige Geschenk der völligen Entscheidungsfreiheit hat Gott uns gemacht. Nur ignorieren wir gerne, dass die erste Pflicht der Freiheit ist, dass sie sich Grenzen setzt, damit sie die Freiheit des Nächsten nicht stranguliert. Denn Freiheit ohne Verantwortung ist und bleibt Willkür."



... -=&gt; weiter im nächsten Posting
 
 
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spectrumizer
Alt 23.03.2001, 12:43   #163
Beitrag

... -=&gt;

<u>Hardstepper:</u>

Mal anderstrum gefragt, worin begründest Du den Sinn von unserer Existenz? Du könntest z.B. hunderte Bücher über das Tanzen lesen, doch wirst Du nie Tanzen so ERFAHREN. Da Gott alles ist, alles weiss kann er nicht so tun, als hätte er noch nie getanzt um es ERFAHREN zu können. Er müsste sich vergessen. Und weil Gott das nicht kann erschuf er uns nach seinem Ebenbild.
Der Sinn in unserer Existenz ist Liebe, Glück und Zufriedenheit. Ohne diesen 3 Dinge beginnt die Existenz eines Lebewesens wertlos zu werden. Suizidgedanken kommen auf, alles erscheint Öde, Sinnlos, Leer. Das hab ich in meinem Bekanntenkreis und auch an mir selbst erfahren, und ich denke, auch jeder hier schon an sich selbst. Einen Grund für unsere Existenz gibt es nicht, genauso es auch keinen Grund für die Existenz Gottes gibt. Wir wurde nie erschaffen. Das ist materielles Denken, dass alles einen Anfang und ein Ende haben muss. Ewigkeit und Unendlichkeit gehen uns, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht in den Kopf. Die Bhagavad-Gita (Übersetzung "Gesang Gottes") sagt dazu:

"Niemals gab es eine Zeit, als Ich oder du oder all diese Könige nicht existierten, und ebenso wird niemals in der Zukunft einer von uns aufhören zu sein." BG 2.12

"Wisse, das, was den gesamten Körper durchdringt, ist unzerstörbar. Niemand ist imstande, die unvergängliche Seele zu zerstören." BG 2.17

"Für die Seele gibt es zu keiner Zeit Geburt oder Tod. Sie ist nicht entstanden, sie entsteht nicht, und sie wird nie entstehen. Sie ist ungeboren, ewig, immerwährend und urerst. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper getötet wird." BG 2.20

"Die individuelle Seele ist unzerbrechlich und unauflöslich [...]" BG 2.24a

Für Gott ist es nicht möglich, etwas nicht zu wissen oder von etwas keine Ahnung zu haben. Und Gott ist es auch, der uns die Erfahrung gibt - sie kommt von Gott - d.h. Er hat diese Erfahrung schon - somit ist es auch absurd und nonsens zu sagen "Gott erfährt Sich durch uns".

Um sich selbst zu erfahren begannen sie aus eigenem Willen zu vergessen.
Zu vergessen liegt in unserer Natur. Wir vergessen unwillkürlich Dinge. Wie schonmal gesagt, wissen wir nicht, was wir letztes Jahr um die gleiche Zeit gemacht haben, noch wissen wir, was in 10 Sekunden sein wird. Geschweige denn können wir uns spontan an irgendwelche früheren Leben erinnern, was auch ein Grund dafür is, dass die Reinkarnation unaktzeptabel für die meisten ist.

Im göttlichen sind auch diese Dinge eins.
Das würde heissen, im Göttlichen gibt es keine Vielfalt sondern nur triste Monotonie. Was aber ebenso absurd ist. Man könne nich von "Göttlich" reden, wenn es nur Monoton ist. Im Göttlichen muss es ebenfalls Vielfalt geben, sonst wäre es nicht vollkommen. Folglich heisst das, es muss jenseits dieser materiellen Welt noch eine andere Welt geben, die ebenfalls vollkommen ist. Sonst hätte der Begriff "Gott" und "Vollkommenheit" keinen Sinn und sonst wäre Gott nicht vollkommen.

Unser Wille, ist Gottes Wille und Gottes Wille ist unser Wille. Versteht ihr das???? Er hat uns die Freiheit gegeben unser eigener Gott zu sein in unserem eigenem Universum.
Und wieso ist dann die Essenz aller Religionen "Liebe Gott, den Herrn, mit deinem ganzen Herzen und von ganzer Seele"? D.h., dass es Gottes Wunsch / Wille ist, dass wir Ihn lieben. Und wieso lieben wir ihn dann nicht, wenn es Sein Wunsch / Wille ist, der ja dann auch automatisch unser Wille wäre? Ausserdem hätte dann der Begriff "Freiwilligkeit" keinen Sinn. Gott zu lieben heisst, sich <u>freiwillig</u> Seinem Willen unterzuordnen. Ausserdem widersprichst du dir. Einerseits redest du von "Gottes Wille = unser Wille und unser Wille = Gottes Wille" und im gleichen Atemzug redest du noch von "Freiwilligkeit" und "Freiheit". :/

Beispiel: willst Du keine leidende Rinder? Warum willst Du dann jeden Tag Dein Steak auf dem Teller?
Ich bin vegetarier.

Wie sieht Deine Lösung aus?
Die ultimative Lösung wäre, wenn Menschen aufhören würden sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und dafür Gott in den Mittelpunkt rücken würden. Aber bis das passiert, dauerts wohl noch ne gaaaanze Weile.

Zeit lässt sich aufheben, dehnen usw. Einstein hat es Ansatzweise schon längst bewiesen.
Zeit ist relativ, yep. Allerdings lässt sie sich, in den materiellen Universen, nich aufheben / neutralisieren. Es gibt in der materiellen Welt keinen Zeit-Nullpunkt, wo Zeit nicht wirkt.

Wenn die Seele sich entschlossen hat in das materielle Leben zu inkanieren, teilt es sich in 3 Teile. Körper, Geist und Seele.
Mal davon abgesehen, dass du dir wieder widersprichst, ist die Seele, wie Gott, unteilbar und unveränderlich. Wenn sich eine Seele entscheidet in die materielle Welt zu gehen, wird sie in 2 Körper gehüllt - in den feinstofflichen (bestehend aus Geist, Intelligenz, Ego, Emotionen, etc.) und in den grobstofflichen (Haut, Muskeln, Knochen, Sehnen, Fleisch, Urin, Kot, Schleim, etc.) Und sie wird vom falschen Ego (falsche Ich-Identifizierung ... Illusion - sonst wäre ein Gott-unabhängiges Genießen nicht möglich) bedeckt. Es is quark zu glauben, jemand, der sich in ein Auto setzen will verwandle sich in Karosserie, Motor und Aussenverkleidung. Wenn man das wirklich behauptet wird man warsch. in der Psychiatrie landen.

... -=&gt; weiter im nächsten Posting


[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 23. M&auml;rz 2001 um 13:17 Uhr editiert.]
 
 
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spectrumizer
Alt 23.03.2001, 12:45   #164
Beitrag


... -=&gt;

Die Seele fungiert als Dein Geistführer, höheres Selbst und hat den Überblick auf alles, steht im ständigen Kontakt mit anderen Geistführern um Dir Begegnungen zu ermöglichen, Ereignisse zu erschaffen. Dieser Geistführer ist im Kontakt mit allem was ist und nicht ist. Er erfährt durch Dich. Er ist es, der Dir Liebe schickt, INtuition ermöglicht, Dein ständiger Begleiter ist. Ein Meister hat einen starken Kontakt zu seinem Geistführer und umgekehrt.
Die Seele bin Ich, der Lebensfunke - Ohne Seele ist der Körper nichts mehr als ein Klumpen toter Materie - eine Leiche. Es heisst:

"Die individuelle, bedingte Seele ist der Reisende im Wagen des materiellen Körpers, und die Intelligenz ist der Fahrer. Der Geist ist der Zügel, und die unbeherrschten Sinne sind wie wilde Pferde. Auf diese Weise ist das Selbst [das Ich] in Gemeinschaft mit dem Geist und den Sinnen entweder der Genießende oder der Leidende. So wird es von großen Denkern geschrieben." Katha Upanisad 1.3.3-4

Das was du als "Geistführer" bezeichnest, beschreibt die Bhagavad-Gita und andere vedische Schriften als "paramatma". "para" bedeutet "Höchste(r), Über, Größte(r)" und "atma" "Selbst, Seele, Ich" - paramatma = Überseele, und wird als eine Erweiterung Gottes beschrieben, die neben der individuellen Seele im Herzen jedes Lebewesen weilt und die Aufgabe als Lenker, stiller Beobachter und Erlaubnisgeber hat.

Sind wir unvollkommen, so ist auch Gott unvollkommen, denn wir sind aus dem selben Stoff
Wir sind nicht Gott, sondern Teil und Teilchen Gottes. Wie schonmal gesagt sind wir in dem Sinne unvollkommen, dass wir begrenzt sind. Wir können nicht größer als der größte und gleichzeitig kleiner als der kleinste sein. Wir können nicht gleichzeitig allwissend, allmächtig und allgegenwärtig sein. Wir können nicht allen Ruhm, alle Schönheit, alles Wissen, alle Macht und alle Entsagung gleichzeitig besitzen. Wir sind der <u>Qualität</u> nach wie Gott, d.h. Ewig, voller Wissen und Glückseligkeit, aber niemals der Quantität. Gott ist einer ohne einen zweiten. Niemand kommt Ihm gleich oder ist größer als Er.

"[...] es gibt keine Wahrheit über Mir. Alles ruht auf Mir wie Perlen auf einer Schnur."
BG 7.7

Manche verschmelzen wieder mit dem Eins
Die Veden beschreiben dieses "verschmelzen" als Eingehen in die unpersönliche Existenz Gottes, das Brahman. Gott sagt jedoch in der Bhagavad-Gita und in anderen vedischen Schriften, dass dieses alldurchdringende Brahman lediglich die Ausstrahlung seines Körpers ist und dass Er der Ursprung und der Beherrscher von ihm ist. Wenn du in dieses Brahman eingehst, verlierst du deine individuelle Existenz jedoch nicht sondern musst irgendwann wieder Geburt nehmen, wenn es dir in diesem Brahman zu langweilig wird, weil's da ja nix zu tun gibt, ausser zu relaxen. Ähnlich wie wenn du von nem stressigen Schul- / Arbeitstag heim kommst und die Tür hinter dir zu machst und dich erstma ausruhst. Aber irgendwann hast du mal wieder den Wunsch, irgendwas zu tun.
Es ist noch nicht der endgültige Aspekt der absoluten Wahrheit. Es ist wie mit jemandem, der in einer dunklen Höhle lebt und nichts kennt, ausser Finsternis und dann in die Welt kommt. Er wird sich wundern und nur Licht sehen, was seine Augen blendet und er könnte zu der Auffassung gelangen, dass es nichts anderes gibt, ausser das Licht, weil er nicht mehr sehen und wahrnehmen kann. Wenn er allerdings weiter geht, wird nach einer Weile das Licht nicht mehr seine Augen verblenden und er wird Vielfalt in der Welt erkennen und sie sehen.

so long ... l8ter
spectrumizer


P.S.: Sorry für die multiplen Postings hinterinander ... aber irgendwie will das Board nich die ganzen Texte aufeinmal annehmen.


Wieso sind die Smileys so groß?!?


[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 23. M&auml;rz 2001 um 12:42 Uhr editiert.]
 
 
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hackvresse
Alt 23.03.2001, 13:53   #165
Beitrag

...


Ihr wollt wissen wie Gott aussieht? Geht und schaut in einen Spiegel, ihr seht Gott direkt ins Gesicht!

Ramtha

------------------
So Long..

Lupuz:Information-Network
"Es muß <FONT COLOR="red">Menschen</FONT c> weltweit unmöglich gemacht werden <FONT COLOR="Red">CocaCola</FONT c> zu entfliehen.."
 
 
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hackvresse
Alt 25.03.2001, 14:16   #166
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nix mehr los?
 
 
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spectrumizer
Alt 26.03.2001, 10:11   #167
Beitrag

Das is doch nich dein ernst, HackVresse
 
 
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hackvresse
Alt 26.03.2001, 13:57   #168
Beitrag

was soll nicht mein ernst sein? das obere oder untere

naja dann werd ich jetzt mal im unteren posting auf deine Aussagen eingehen..

[ 26. M&auml;rz 2001: Beitrag editiert von: HackVressE ]
 
 
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hackvresse
Alt 26.03.2001, 14:59   #169
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Wir wurde nie erschaffen. Das ist materielles Denken, dass alles einen Anfang und ein Ende haben muss. Ewigkeit und Unendlichkeit gehen uns, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht in den Kopf. [/quote]

Wir wurden auch so gesehen nie erschaffen. Wir sind teil von Gott. Gott gabs immer und wirds immer geben da sich in einem Zeitlosen Zeitraum alles gleichzeitig und unendlich abspielt. Sich das vorzustellen geht nicht, da setzt uns unser Verstand grenzen. Man kann dieses Zeitlose lediglich fühlen und erleben. Aber ich dazu müsste ich jetzt auch nochmal ausholen..*g*

Wieder zurück. Wir sind also Teil von Gott. Gott hat jedem von uns ein eigenes ICH gegeben um sich somit selber zu ERFAHREN. So wurds ja oben auch schon von Hardstepper beschrieben.

Natürlich ist erschaffen eine Handlung und somit zeitlich, allerdings meine ich mit erschaffen nicht dass in dem jahr 1232784 vor chr. das erste eigene Individium erschaffen wurde und Gott den ersten Schritt setze um sich selber zu erfahren und davor einfach nichts und etwas war..nein..es war schon immer so. Ich meine IMMER. In einem zeitlosen raum kann man keine Handlungen durchführen, man IST. Man entscheidet sich jeden moment neu was man SEIN möchte. Somit kann keine Handlung zustandekommen und man kann nichts erfahren. Aus diesem Grund hat uns gott "erschaffen". Er hat in sich selber eigene Individien erschaffen. Aber nunja..wurde oben ja schon etwas ausführlicher angeführt.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Zu vergessen liegt in unserer Natur. [/quote]

Wenn sie nicht vergessen hätten, könnten sie nicht erleben. Vergessen ist hier so gemeint das man vergisst wie es in der nicht materiellen Welt ist. Denn da weiss man alles. Man weiss ALLES. Aber man hat es nie selber erlebt. Das ist wie mit dem Tanzen. Man kann 1000 Bücher lesen und jedes einzelne Detail wissen, aber in der praxis hat man es nie selber erlebt. Da Gott alles ist, alles weiss kann er nicht so tun, als hätte er noch nie getanzt um es ERFAHREN zu können. Und genau DESWEGEN steckt das Vergessen in unserer "Natur". Das ist nichts zufälliges..


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Das würde heissen, im Göttlichen gibt es keine Vielfalt sondern nur triste Monotonie. Was aber ebenso absurd ist. Man könne nich von "Göttlich" reden, wenn es nur Monoton ist. Im Göttlichen muss es ebenfalls Vielfalt geben, sonst wäre es nicht vollkommen. Folglich heisst das, es muss jenseits dieser materiellen Welt noch eine andere Welt geben, die ebenfalls vollkommen ist. Sonst hätte der Begriff "Gott" und "Vollkommenheit" keinen Sinn und sonst wäre Gott nicht vollkommen[/quote]

Gott ist alles und nichts. Gott ist Monoton und Vielfältig. Einfach ALLES.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> Ich bin vegetarier[/quote]

Andererseits braucht der Mensch auch Fleisch. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Desweiteren essen Vegetarier Pflanzen. Pflanzen sind auch lebewesen und werden gegessen. Ob du nun so ein lebewesen isst oder ein anderes...

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Zeit ist relativ, yep. Allerdings lässt sie sich, in den materiellen Universen, nich aufheben / neutralisieren. Es gibt in der materiellen Welt keinen Zeit-Nullpunkt, wo Zeit nicht wirkt. [/quote]

Doch doch die gibt es. Wurmlöcher oder Schwarze Löcher. In diesen Regionen der Materie exestiert keine Zeit.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Mal davon abgesehen, dass du dir wieder widersprichst, ist die Seele, wie Gott, unteilbar und unveränderlich. Wenn sich eine Seele entscheidet in die materielle Welt zu gehen, wird sie in 2 Körper gehüllt - in den feinstofflichen (bestehend aus Geist, Intelligenz, Ego, Emotionen, etc.) und in den grobstofflichen (Haut, Muskeln, Knochen, Sehnen, Fleisch, Urin, Kot, Schleim, etc.) Und sie wird vom falschen Ego (falsche Ich-Identifizierung ... Illusion - sonst wäre ein Gott-unabhängiges Genießen nicht möglich) bedeckt. [/quote]

Die Seele teilt sich um zu erfahren - andernfalls wäre es nicht möglich -

zitat hardstepper: in Körper, Geist und Seele. Der Körper ermöglicht in der materiellen Welt zu handeln und zu erfahren. Der Geist ist Dein Verstand, Dein Ego(Getrenntseindenken) und Kanal für die Gefühle. Die Seele fungiert als Dein Geistführer, höheres Selbst und hat den Überblick auf alles, steht im ständigen Kontakt mit anderen Geistführern um Dir Begegnungen zu ermöglichen, Ereignisse zu erschaffen. Dieser Geistführer ist im Kontakt mit allem was ist und nicht ist. Er erfährt durch Dich. Er ist es, der Dir Liebe schickt, INtuition ermöglicht, Dein ständiger Begleiter ist.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> Die ultimative Lösung wäre, wenn Menschen aufhören würden sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und dafür Gott in den Mittelpunkt rücken würden. Aber bis das passiert, dauerts wohl noch ne gaaaanze Weile.
[/quote]

Du wilst Gott im Mittelpunkt? Dann musst du jede Seele in den Mittelpunkt stellen denn jeder ist Teil von dem großen und ganzen wie ein Tropfen von einem riesigen Ozean.


<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Wir sind nicht Gott, sondern Teil und Teilchen Gottes. [/quote]

Wir sind Teil Gottes. Und auch ein Teil eines Teil des Teilchen Gottes ist ein Teil von Gott. ALLES ist Teil von Gott.

Nochmal das obrige Zitat von Ramtha:


"Ihr wollt wissen wie Gott aussieht? Geht und schaut in einen Spiegel, ihr seht Gott direkt ins Gesicht!"

Ramtha


Das wars erstmal von mir..
 
 
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asdf
Alt 27.03.2001, 01:58   #170
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also, was ich mich frage ist, wie kommt ihr eigentlich auf das zeug ? (jetztmal drogen ausgeschlossen )
also nur wegen den alten schriften, die ja, wie man an eurer diskussion sieht,auch nich wirklich eindeutig und gleich sind.....
denkt ihr, ihr habt schonmal ein "wunder" erlebt oder mit gott gesprochen oder sowas ?
ich mein, wenn ihr meint, vonwegen ich kann gott fühlen....also, wenn ich wenn ich in irtgendeinem rauschzustand bin, mein ich manchmal auch was zu fühlen, was nich so wirklich existiert... ...
was ich damit sagen will , ist es nich möglich, dass man sich da in etwas hineinsteigern kann und etwas glaubt, weil man es sich einredet ? ....
 
 
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spectrumizer
Alt 27.03.2001, 09:25   #171
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HackVresse:

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
In einem zeitlosen raum kann man keine Handlungen durchführen, man IST. Man entscheidet sich jeden moment neu was man SEIN möchte. Somit kann keine Handlung zustandekommen und man kann nichts erfahren. Aus diesem Grund hat uns gott "erschaffen". Er hat in sich selber eigene Individien erschaffen.
[/quote]

Du setzt "Zeitlos" mit "Nichts passiert" gleich. Keine Handlungen, alles steht still.
Es ist aber pure Spekulation und ein materieller Verständnisversuch. Das spirituelle entzieht sich aber aller Logik und allen Verständnisses. Man versucht sich ein Bild vom Ewigen und Unendlichen zu machen, was aber unmöglich is. Es passt nich in unseren begrenzten, bedingten Verstand.
Man kann es nich verstehen. Und wenn man's doch versucht, kommt man nur zu einer falschen oder relativen Schlussfolgerung, damit es in eine Verständnis-Schublade reinpasst, wie z.B. "Gott hat sich aufgeteilt; Er erfährt Sich durch uns; Alles ist Gott; du bist auch Gott; nichts ist Gott" - diese Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und daher erscheinen sie logisch und man denkt sich "Yo, so muss es sein ..." - Und da wäre dann auch niemand, dem man sich unterordnen und schon garnich "dienen" müsste; also ebenfalls immernoch egoistischer und selbstischer Genuss, der einen selbst in den Mittelpunkt rückt. Fehlt nur noch jemand hier im Forum, der der Ansicht ist, dass Sex die einzige Möglichkeit is um Gott zu verwirklichen ...

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Da Gott alles ist, alles weiss kann er nicht so tun, als hätte er noch nie getanzt um es ERFAHREN zu können. Und genau DESWEGEN steckt das Vergessen in unserer "Natur". Das ist nichts zufälliges..
[/quote]

O.K. Mal angenommen es wäre so, dass Gott Sich Selbst erfährt. Woher bekommt Er dann das Wissen und die Erfahrung für die Erfahrung, wenn Er ja die Quelle von ALLEM ist?

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Gott ist alles und nichts. Gott ist Monoton und Vielfältig. Einfach ALLES.
[/quote]

Also bin ich auch Gott? Das Thema hatten wir ja aber schonmal.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Andererseits braucht der Mensch auch Fleisch.
[/quote]

Das is nonsens. Ich kenn Menschen, die sind ihr ganzes Leben vegetarier und die haben keinerlei Mangelerscheinungen oder sonstiges. Ganz im Gegenteil. Und die, die Fleischfresser waren und davon abgelassen haben, haben nur positive Resultate erfahren, mich eingeschlossen. Man fühlt sich viel reiner und harmonischer. Zumal der Mensch im Grunde vegetarier ist.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Desweiteren essen Vegetarier Pflanzen. Pflanzen sind auch lebewesen und werden gegessen. Ob du nun so ein lebewesen isst oder ein anderes...
[/quote]

Ein Lebewesen dient dem anderen als Nahrung, yep. Als intelligentes Lebewesen sollte man allerdings versuchen, das Leid für andere so gering wie möglich zu halten. Die Natur bietet uns so viel wunderbares: Früchte, Getreide, Milch (woraus sich auch soooo viel herstellen lässt: Käse, Yoghurt, Quark, Sahne, etc.), Honig, Nüsse, etc. Man muss kein barbarisches, brutales Blutbad anrichten und diese Tierleichen und -kadaver dann "Nahrung" nennen. Schneid mal ner Pflanze ne Frucht ab und nem Tier nen Bein, wer wird wohl darunter mehr leiden und zugrunde gehen?

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Doch doch die gibt es. Wurmlöcher oder Schwarze Löcher. In diesen Regionen der Materie exestiert keine Zeit.
[/quote]

Das is ebenfalls nur empirische Spekulation.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Du wilst Gott im Mittelpunkt? Dann musst du jede Seele in den Mittelpunkt stellen denn jeder ist Teil von dem großen und ganzen wie ein Tropfen von einem riesigen Ozean.
[/quote]

Das verstehst du falsch. Wenn ich Gott in den Mittelpunkt stelle und ihn mit Hingabe und Liebe verehre, heisst das noch lange nicht, dass ich auch jedes andere Lebewesen im gleichen Maße verehre. Es entsteht dadurch eine gleiche Sicht auf alles was existiert, yo, man urteilt nich mehr nach "der / die sieht Scheisse aus, der / die sieht gut aus, den / die kann ich leiden und den / die find ich bekloppt" oder so. Es entsteht eine "Allgemeinliebe" und ein "Allgemeinrespekt". Was aber nicht heisst, dass ich alle Lebewesen als Gott ansehe.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
"Ihr wollt wissen wie Gott aussieht? Geht und schaut in einen Spiegel, ihr seht Gott direkt ins Gesicht!"
[/quote]

Das relativiert das absolute Wesen Gottes und zerteilt Ihn. Gott ist einer ohne einen zweiten. Sonst hätte der Begriff "Gott" keine Bedeutung.

Tre:

Wenn du deine Freundin triffst oder mit ihr zusammen bist, dann fühlst du doch auch. Is das ebenfalls nur Einbildung oder Hineinsteigerung oder passiert da tatsächlich was in deinem Herzen und in deinem Geist? Liebe und Zuneigung ist ein Austausch der 2 PERSONEN erfordert - den Liebenden und den Geliebten.
Du kannst nich das Nichts lieben oder etwas Leeres. Wenn du Gott liebst, erfährst du diesen gegenseitigen Austausch von Liebe, Zuneigung und Hingabe in deinem Herzen, so wie wenn du deine Freundin triffst oder mit ihr zusammen bist - was aber von der Intensität, dem Maß und der Steigerung nich vergleichbar ist - d.h. Er muss da sein, sonst würde dieser Austausch garnicht funktionieren.

[ 27. M&auml;rz 2001: Beitrag editiert von: spectrumizer ]
 
 
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asdf
Alt 27.03.2001, 15:05   #172
Beitrag

naja, aber bei menschen kann es ja auch sein, dass sich der eine einbildet, dass die gefühle für einen andrern auf gegenseitigkeit beruhen, er sich also einbildet, er können sozusagen, die gefühle des anderern spüren...
naja aber is ok, wenn du das so siehst....

[ 27. M&auml;rz 2001: Beitrag editiert von: Tre CooL ]
 
 
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hackvresse
Alt 27.03.2001, 17:13   #173
Beitrag

@ tre

Woher wir das haben? Das haben wir nicht irgendwoher..vielleicht wirst du eines tages auch mal "dahinterkommen". Du meinst das man sich in eine Sache reinsteigern kann? Sicher kann man das, nur ich denke das ist hier ganz sicher nicht passiert. Das man sich viel mit dem THema beschäftigen muss ist ganz klar, denn wer sich nicht damit beschäftigt wird auch nie fündig....

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font&g