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Gott

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spectrumizer
Alt 16.03.2001, 10:00   #126
Beitrag


<u>Skinhead:</u>

Wenn wir selbst Gott sind, wie können wir uns dann vergessen, nicht wissen was und wer wir sind und warum wir hier sind, unter den Bann von Illusion und Unwissenheit geraten und Begrenzungen und höheren Fügungen unterworfen sein - Geburt, Tod, Alter, Krankheit, usw. - und Fehler machen?

Alles ist Gott - aber Gott ist nicht alles.

Im Sanskrit heisst es "acintya-bhedabheda-tattva" - Gott ist auf unbegreifliche Weise, gleichzeitig Eins und Verschieden von Seiner Schöpfung.

<u>Tre:</u>

Es sind absolute Aussagen, yo, aber keine absolutistischen. Da besteht ein Unterschied; <u>jeder</u> kann es für sich nachvollziehen und auch erleben, der diesen Weg geht. Es sind keine leeren Aussagen.

Es ist klar, dass es niemand spekulativ, allgemeingültig Nachvollziehen kann, wie sich Gott "anfühlt" und was / wie / "wo" Gott ist, ohne es zu leben und erleben. Niemand kann den Inhalt eines Buches, was er nicht kennt, dadurch wiedergeben, dass er es sich nur von Aussen anschaut.

Jeder sieht die Realität so, wie er sie sehen will und nicht so, wie sie ist.

<u>Zur Evolutionstheorie:</u>
Mag sein, dass man sowas als "Zwischenform" ansehen könnte, allerdings fehlen dann immernoch die Übergangsform von der Ursprungs- zur Zielform. Wie dem Fisch z.B. Millimeter um Millimeter Beinchen wuchsen und die ganzen Anläufe, Fehlschläge usw.
In "Science-Fiction-Filmen", die sich um Genmanipulationen drehen (... wer weiss, was sich in geheimen Laboratorien schon so alles abspielt ) sieht man ja, was dabei raus kommt, wenn Wissenschaftler pfuschen. Seltsam, dass das bei der Natur, die soooooooo viele Phänome zufällig und völlig chaotisch hervorgebracht haben soll, alles so fehlerfrei und vollkommen perfekt ablief und immernoch abläuft, hm? Trotzdem wir alles systematisch immer mehr Zerstören funktioniert noch alles. Eigentlich müsste eine unaufhörliche Kettenreaktion die Folge sein, wenn wir hier irgendetwas in der Natur zerstören, bzw. nur anrühren, wenn alles nur auf dem Chaos und Zufall beruht.

 
 
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CameleonMC
Alt 16.03.2001, 10:28   #127
Beitrag

Ich finde es einfach unsinnig über das dasein oda nichtdasein von gott zu diskutieren in der Bibel steht doch ganz klar das Gott sich selbst Argumentiert ganz einfach ES GIBT EINEN GOTT pasta. ICh meine aba das das meine meinung ist und ich dich nicht irgendjemanden aufträngen muss weil sich die meisten sowieso verschliessen ganz einfach an Jesus zu glauben ist ja uncool und durch das geringe selbstvertrauen trauen sie sich nicht zuzugeben oda wenigsten sich damit einbisschen anzuschauen (Jugenkreiss- die extra für soetwas da sind) fänd ich besser wenn man danach sagt es gibt keinen Gott hat man sich wenigstens selbst seine Meinung gebildet und sie wurde nicht von der Geselschaft vordefierniert Cu all
 
 
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asdf
Alt 16.03.2001, 16:28   #128
Beitrag

spectrumizer was du zu den absoluten/"absolutistischen" aussagen schreibst ist haarspalterei...

die evolutionstheorie ist ja wie gesagt eine theorie, dennoch ist es bisher die einzig sinnvolle erklärung, die der mensch gefunden hat. dass man nicht von jedem tier/wesen das hunderte von millionen jahren alt ist, überreste gefunden hat ist nachvollziehbar.
zudem ist so, dass mich auch ein absoluter beweis gegen die evolution nicht von einer existenz gottes überzeugen würde, so wie ein absoluter beweis dafür, dich nich vom gegenteil überzeugen würde...

nur finde ich es seltsam, dass dann noch in einigen alten schriften die ja "nicht von menschen" geschrieben wurden....das alter der erde und des gesamten lebens als viel zu gering angegeben ist, denn die ungefähren dimensionen des alters der erde kann ja wissenschaftlich bewiesen werden...

@cameleon
ich denke die einstellungen der leute hier(zumindest der meisten,hoff ich doch ) haben nichts mit cool oder uncool und schon gar nichts mit der gesellschaft zu tun....

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~ Lieber die Hölle regieren, als im Himmel zu dienen ~
 
 
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spectrumizer
Alt 17.03.2001, 19:01   #129
Beitrag


Tre:

nur finde ich es seltsam, dass dann noch in einigen alten schriften die ja "nicht von menschen" geschrieben wurden....das alter der erde und des gesamten lebens als viel zu gering angegeben ist, denn die ungefähren dimensionen des alters der erde kann ja wissenschaftlich bewiesen werden...
Die altindischen Texte (die Veden) geben ein alter der Erde an, was von Wissenschaftlern bestätigt wird: ca. 6mrd. Jahre. Und darüber hinaus noch haufen andere detaillierte Informationen über das Universum.

Ich empfehl dir, und anderen, mal das Buch "Gott und die Götter - Der Multidimensionale Kosmos" von Armin Risi. Is nen sehr aufschlussreiches und interessantes Buch.

 
 
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CameleonMC
Alt 17.03.2001, 20:36   #130
Beitrag

Das denke ich nicht man kann beides nicht 100% beweisen aba wenn du gott erlebt hast und mit erleben meine ich nicht MAL IN DER Bibel lesen sondern Jesus in sich spüren sein geist in sich haben eben erfült zu sein OK cu Cameleon
 
 
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Morris
Alt 18.03.2001, 00:29   #131
Beitrag

@cameleon
mit dem 100% beweisen wird hier schon seit 130 beiträgen versucht. und hör bitte mit dem jesus erleben auf.

@spec
gut dass du mal langsam mit der quellenangabe anfängst . aber das komische buch findet der blöde BOL-rechner nich. wo krieg ich das her????

*imlesewahnsei*

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Dich liebe ich, weil du bist mein Lebenshauch
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CameleonMC
Alt 18.03.2001, 16:15   #132
Beitrag

ICh denke eben anders als ihr aba ich weiss die wahrheit und ihr denkt leider nur dass ihr sie wisst mehr fällt mir leider nicht ein !!!
 
 
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hackvresse
Alt 18.03.2001, 17:15   #133
Beitrag

ICh denke eben anders als ihr aba ich weiss die wahrheit und ihr denkt leider nur dass ihr sie wisst mehr fällt mir leider nicht ein !!!
Also du willst sagen dass wir die Wahrheit nicht kennen und du ja?

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"Es muß <FONT COLOR="red">Menschen</FONT c> weltweit unmöglich gemacht werden <FONT COLOR="Red">CocaCola</FONT c> zu entfliehen.."
 
 
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Morris
Alt 18.03.2001, 21:15   #134
Beitrag

die wahrheit ist das, was man glaubt, dass es die wahrheit sein könnte. man kann sich auch vieles einbilden. das soll jetzt nix gegen dich sein, cameleon, aber das ist eine der absolutistischen aussagen(meiner meinung nach) die der gute spec hier angeprangert hat.

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asdf
Alt 18.03.2001, 22:06   #135
Beitrag

"Wahrheit ist die Übereinstimmung von Aussage und Wirklichkeit."

-kant-[ glaub ich doch zumindest mal ]

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spectrumizer
Alt 19.03.2001, 09:39   #136
Beitrag

<u>KleinerSkinhead:</u>

Viele gute Bücher, u.a. auch Gott und die Götter (36,- DM), findest du auf http://www.krsna.de im Shop-Bereich (direkter Link: http://www.krsna.de/Shop.htm )
Würde dir auch das Buch "Leben kommt von Leben" empfehlen.

die wahrheit ist das, was man glaubt, dass es die wahrheit sein könnte.
Das währe dann eine relative Wahrheit.
Aber: Es muss eine absolute (keine absolutistische ), allgemeingültige Wahrheit geben, denn sonst würde es auch keine relative Wahrheit geben. Eine relative Wahrheit ist eine Teilwahrheit - ein Fragment / Teil der ganzen Wahrheit; so wie ein Tropfen aus dem Ozean nich der ganze Ozean, aber ein Teil des Ozeans ist. Die Wahrheit muss nich erst erfunden werden, sondern sie ist schon da, sonst wäre es keine Wahrheit.




[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 19. M&auml;rz 2001 um 09:40 Uhr editiert.]
 
 
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CameleonMC
Alt 19.03.2001, 13:47   #137
Beitrag

Ja ja aba leider ist es nun mal so in der Bibel steht auch das man keine Argumente für Gott finden muss das macht er selber ausserdem ist diese diskusion zuweitweit ausgeschlagen wir sind ja schon fast bei der Relativitätstheorie aba egal langsam denke ich das das hier kein ende hat aba egal ist wenigstens aufschlussreich und interesant nice greeting to all bye
 
 
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asdf
Alt 19.03.2001, 14:53   #138
Beitrag

spectrumizer da muss ich dir doch mal zustimmen

camelaon ja...., wenn da nich in der bibel stehn würde das man keine "beweise" für gott finden könnte, dann wäre es ja widerlegbar und die leute könnten zu "klug" werden und sich irgendwann nichmehr von diesen religiösen vorstellungen beherrschen lassen...

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Morris
Alt 20.03.2001, 00:15   #139
Beitrag

das mit der wahrheit meinte ich so, dass jeder die wahrheit anders sieht. und so ist ja hier auch.

und wie sagte mahatma ghandi doch gleich:
ein irrtum bleibt ein irrtum auch wenn er noch so viel rumerzählt wird. die wahrheit bleibt immer die wahrheit, auch wenn sie noch so wenige sehen.
oder so ähnlich, gell spec

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Hardstepper

Gott ist alles was ist und alles was nicht ist. Also auch Materie und der Raum dazwischen. Folglich sind wir der Tropfen vom grossen Teisch oder der Funke vom grossen Feuer. Wir erschaffen jeden Augenblick die Realität neu. Viele mögen wiedersprechen, weil sie glauben vom Pech verfolgt zu sein. Das liegt wohl daran, dass Ängste auch eine Form von Wunsch sind! Alle Meister wie Bhudda, Jesus, Sai Bhaba usw. haben alle die selben Botschaften. Leider werden viele Wahrheiten falschverstanden oder zur Manipulation verdreht. Der Spruch von Jesus 'Niemand kommt zu Gott als durch mich' sollte wohl gemeint sein, dass wir seinen Weg folgen sollten um zu Gott zu kommen. Folglich, wenn Gott alles was ist ist und alles was nicht ist. Sind wir auch alles. Daraus resultiert, dass wir alle eins sind. Wir fühlen uns als Individum, weil wir einen Ego haben. Ohne ihn könnten wir nicht erfahren, was es heisst Mensch zu sein. Es gehört zum göttlichen Plan, dass er uns erschaffen hat um sich selbst durch uns zu erfahren. Und das geht nur, wenn Gott sich aufteilt und diese Teile vergessen, wer sie sind. Wir leben in einer dualen Welt mit männlich u. weiblich, oben u. unten, gross u. klein, gut u. böse. Aber im göttlichen ist alles eins und existiert auch gleichzeitig. Das nennt man die göttliche Dichotomie. Da wir alle eins sind, kann ich genauso der Mörder oder der Lebensretter sein. Ist eine Frage der Wahl. Deswegen verurteilt ein Weiser Nichts und Niemanden, weil er genau weis, dass er sich damit selbst verurteilt. Zudem gibt es kein Zufall.
Einstein sagte mal: "Gott spielt nicht mit den Würfeln." Jede Begegnung hat seinen Sinn. So passen Opfer und Täter immer perfekt zusammen, weil das Opfer durch seine Angst ein Ereignis erschafft an dem der Täter teilnimmt, der wiederrum auch Angst hat und diese an dem Opfer auslebt. Wut ist eine andere Form von Angst. Es gibt somit keine bösen Menschen, sondern nur liebeserfüllte oder angsterfüllte Menschen.
Ausserdem tut Jeder aus seinem Weltbild gesehen das richtige. Diese Dinge sind sehr schwer einzusehen, das sehe ich ein. Aber nimmt dieses Thema auseinander, kritisiert, bringt Gegenbeweise! Ihr werdet eines Tages merken, dass es wirklich so ist! Leider kann ich nicht tiefer darauf eingehen, weil es das Forum sprengen würde.
 
 
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spectrumizer
Alt 20.03.2001, 11:59   #141
Beitrag


Es bleibt spannend. Ich dachte erst, die Situation flaut so allmählich ab. Hehe. Aber da sieht man mal, wie schnell man sich täuschen kann.
<u>Vorab an Tre & Co.:</u> Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass Gott existiert. Aktzeptiert es wenigstens mal theoretisch.

<u>Hardstepper:</u>

Guter Text. Allerdings is da einiges Widersprüchlich:

Gott ist alles was ist und alles was nicht
ist.
Folglich bin ich und alle anderen dann auch Gott? Das hatte KleinerSkinhead auch schon angesprochen. Wenn ich, und alle anderen auch, Gott sind, wie können wir dann nicht wissen wer wir sind, auf der Suche nach uns sein (Frage: "Was / wer bin ich?") und nicht Wissen, warum wir hier sind? Wie können wir Täuschung, Illusion, Fehlern und Begrenztheit unterliegen, wenn wir Gott sind? Folglich würde dann Gott ebenfalls Fehlern, Illusion, Täuschungen und Begrenztheit unterliegen ... und der Widerspruch darin dann: Wie kann er dann alles sein? Wie wäre es denn mit "Alles ist Gott - aber Gott ist nicht alles"? Wie ich es schonmal geschrieben hatte:
"acintya-bheda-abheda-tattva" - Gott ist auf unbegreifliche Weise, gleichzeitig Eins und Verschieden von Seiner Schöpfung.

Wir erschaffen jeden Augenblick die Realität neu.
Hm? Wir erschaffen eher jeden Augenblick die Realität für uns neu. "Heute seh ich die Welt so, morgen so, übermorgen wieder wie vorgestern, dann mal wieder ganz anders ... " Wir sehen die Realität so, wie wir sie sehen wollen und nich so, wie sie ist.

Folglich, wenn Gott alles was ist ist und alles was nicht ist. Sind wir auch alles.
Wie können wir alles sein? Wir können nich unser Banknachbar in der Schule sein und gleichzeitig die Putzfrau, mein Zahnarzt, die Krankenschwester, eine neue CPU & RAM für meinen Rechner oder sonst was. Wir wissen nich mal, was und wer wir sind. Wir wissen nicht mal mehr genau, was vor 2 Tagen war und wir wissen nicht, was in 10 Sekunden sein wird. Wir wissen nicht, wie sich der Mann 2 Häuser weiter fühlt, den ich nich sehe (zumal das ja schon der Punkt is, wo wir nich alles sein können ), oder was in seinem Kopf vorgeht.

Es gehört zum göttlichen Plan, dass er uns erschaffen hat um sich selbst durch uns zu erfahren.
Warum sollte Gott es nötig haben, sich selbst zu erfahren? Gott ist doch der Ursprung von <u>ALLEM</u> was existiert. Er ist das Behältniss allen Wissens. Wenn dem nicht so wäre, dann wäre Gott nicht Gott. Gott ist vollkommen und unendlich - so vollkommen, dass Er auch das unvollkommene (uns, seine Teilchen) und endliche umfasst.
Folglich kann auch Gott nicht nur eine alldurchdringende Energie sein, da es dann nur einen Aspekt, nämlich den unpersönlichen, geben würde, und dann könnte man nich von Vollkommenheit reden. Und Energie hat immer einen Energieursprung - Energie hat nich das Potential und auch nich die Möglichkeit aus sich selbst heraus zu handeln - Energie wird immer beherrscht, gelenkt.

-=&gt; ... weiter im nächsten Posting


[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 20. M&auml;rz 2001 um 11:15 Uhr editiert.]
 
 
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spectrumizer
Alt 20.03.2001, 12:09   #142
Beitrag

-=&gt; ...

Und das geht nur, wenn Gott sich aufteilt und diese Teile vergessen, wer sie sind.
Gott kann sich nicht teilen, da er dann nicht mehr Gott sein würde. Gott kann sich erweitern, aber Er bleibt immer ein und der selbe, unwandelbare Gott.

om purnam adah purnam idam purnat purnam udacyate
purnasya purnam adaya purnam evavasisyate

"Der Persönliche Gott ist vollkommen und vollständig, und weil Er völlig vollkommen ist, sind alle Dinge, die von Ihm ausgehen, wie zum Beispiel die vor uns manifestierte Welt, als vollständige Einheiten vollkommen ausgestattet. Was immer vom Vollständigen Ganzen hervorgebracht wird, ist ebenfalls in sich selbst vollständig. Weil Er das Vollständige Ganze ist, bleibt Er die völlige Ausgeglichenheit, obwohl so viele vollständige Einheiten von Ihm ausgehen."
Sri Isopanisad (Anrufung)

Wir sind seine Teile, das is korrekt, allerdings werden wir nie zu Gott werden oder sind sogar selbst Gott. Es verhält sich wie mit der Sonne. Die Sonne und Lichtpartikel weisen die gleichen Eigenschaften von Wärme und Licht auf. Dennoch ist die Sonne als Ursprung immer unabhängig von den Strahlen, während die Lichtpartikel nie von der Sonne unabhängig sind. So sind wir als Lebenwesen qualitativ von gleichem göttlichen Wesen wie Gott, jedoch nicht in der Quantität, d.h. weder unabhängig von Ihm noch unbegrenzt wie Er.

isavasyam idam sarvam yat kinca jagatyam jagat [...]

"Der Herr beherrscht und besitzt alles Beseelte und Unbeseelte im Universum. [...]"
Sri Isopanisad (1. Mantra)

Wir sind alle eins und alles ist eins in dem Sinne, dass wir alle ewige Teilchen und Teile, Diener, Gottes sind, die ihre wahre Natur vergessen haben, und dass alles Gottes Eigentum ist, aber nicht, dass wir alles sind. Wir werden auch nie unsere Individualität verlieren, nie aufhören zu sein. Gott ist kein Puzzel, wo man Teile von wegnimmt und irgendwann wieder dransetzt (Aussagen wie: Man verschmilzt mit Gott / geht in seine Existenz ein). Unsere unseigene Natur ist es, Dienst darzubringen. Jeder Dient immer auf irgendeine Art und Weise, sei es selbstischen, eigennützigen, gemeinnützigen oder sonstigen Motiven. Die Frau dient ihrem Mann, der Mann seiner Frau, der Angestellte der Firma, der Arbeiter dem Chef / der Familie / dem Staat, der Hund dem Herrchen, das Kind den Eltern, die Eltern dem Kind, etc. Jeder is ein Diener und zieht daraus sein Glück bzw. Leid.

Die Aussage "Alles ist Gott - ich auch" kommt daher, dass man sich nich nirgendwo / irgendwem unterordnen und Verantwortung für sein Handeln übernehmen will. Es sind ebenfalls egoistische, selbstische und machthungrige Motive.

Jede Begegnung hat seinen Sinn. So passen Opfer und Täter immer perfekt zusammen, weil das Opfer durch seine Angst ein Ereignis erschafft an dem der Täter teilnimmt, der wiederrum auch Angst hat und diese an dem Opfer auslebt.
Alles hat seinen Sinn, stimmt. Aber jeder ist für sich und sein Schicksal selbst verantwortlich. Es sind prädestinierte (vorherbestimmte) Situationen, in die wir hineingesteckt werden, gemäß unseres Karma, wie wir aber in dieser Situation reagieren, liegt an uns - an unserem freien Willen.
Täter A muss dem Opfer B nichts antun. Aber wenn er es tut, wird Opfer B dann irgendwann die Gelegenheit bekommen, zu Täter B zu werden und Täter A wird zum Opfer A. Und das geht solange, bis einer von den beiden seine Wut / Angst / Lust oder sonst was nicht an dem anderen auslebt.


so long ... l8ter
spectrumizer

[Dieser Beitrag wurde von spectrumizer am 20. M&auml;rz 2001 um 12:31 Uhr editiert.]
 
 
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Hardstepper
Alt 20.03.2001, 17:01   #143
Beitrag

Puh, das war viel Feedback...

Also, ich denke, man übernimmt sogar sehr viel Verantwortung man glaubt, dass alle Ursachen und Wirkungen von uns selbst ausgehen. Es ist immer einfach gewesen alle Schicksalsschläge als Gottes Werk zu sehen. Aber Gott hat uns nunmal das Versprechen gegeben, dass wir den freien Willen haben. Was soll unvollkommen daran sein, wenn Gott sich selbst erfahren möchte? Wenn Gott einfach nur existieren würde ohne aus sich Individuen zu erschaffen, wie könnte er seine Herrlichkeit erfahren. Gott weiss und ist natürlich alles was ist. Nur ohne dies zu Erfahren, IST Gott einfach. Ich möchte noch hinzufügen, dass Zeit auch eine geschaffene Illusion ist, damit Ursache und Wirkung (Karma) funktionieren kann. Und es ist eine berechtigter Grund zu glauben, dass wir nicht einsein können, wenn wir uns getrennt voneinander fühlen. Nun, das gehört zum kosmischen Spiel, sonst würden wir uns nicht als göttlich erfahren können. Der Aufstieg ist ein Erinnerungsprozess wer wir wirklich sind. Somit hat Gott sich selbst das grösste Geschenk gegeben. Wir selbst haben die Wahl getroffen uns im Hier und Jetzt uns Selbst zu erschaffen. Dazu wurde Raum und Zeit geschaffen, um es zu ermöglichen. Nichts ist unvollkommen daran. Folglich ist auch nichts unvollkommen an uns und der Umwelt, den Gott ist Vollkommenheit und wir sind aus ihr gemacht. Warum sieht die Welt so aus, wie sie ist! Weil wir sie so erschaffen haben. Sie wurde aus dem Massenbewustsein geformt. Auch daran ist aus göttlicher Sicht nichts unvollkommenes. Die Kriege, das Elend, der Hunger auf Mutter Erde sind Ursache vom Missverständnis der grossen Wahrheiten. Wir sind alle eins. Das, was ich Jemand anderen antue, tu ich mir selbst an. Somit sind Kriege überflüssig. Jeder erschafft seine Realität. Somit hat jeder Recht aus seinem Weltbild gesehen. Wir haben alles was wir bruachen und sind alles was wir sein wollen. Ein Meister weiss, dass er alles hat. Er braucht nur daran denken und schon manifestiert es sich. Er hegt keine Zweifel an dem, weil er sich erinnert hat. Wer jedoch Angst vor Hunger hat, wird sich eine Realität erschaffen, wo er erfährt, was Hunger ist. Jesus sagte sehr oft : "Habt keine Angst!" Angst war schon immer ein machtvolles Werkzeug der Kirche. Selbst der glaube an diesem strafenden Gott manifestiert sich, wenn man ihn glaubt. Nur mit dem Unterschied, dass man so gesehen sich selbst straft. Gott würde nie in unsere Realität eingreifen, weil er uns das Recht nehmen würde, uns selbst zu erfahren. Genauso werden wir zur Quelle zurückkehren und unsere Individualität würde sich auflösen. Unvorstellbar? Seht ihr, wie Perfekt unser Ego sich dazwischen schaltet? Für Jemanden, der gerade grosse Schicksalsschläge hinter sich hat, wird verärgert sein, zu hören, dass er es selbst erschaffen hat. Doch, wenn Gott alles ist was ist und nicht ist, so erfährt er auch unsere Zweifel und Ängste. Wenn Gott uns nicht versteht, wer sonst? Mir gab es erhlichgesagt anfangs ein Gefühl von Leere und Verantwortungslosigkeit, als ich davon hörte. Ich dachte, wofür gibt es überhaupt noch Gott, wenn alles in unserer Hand liegt. Nun, Gott spricht durch allem zu uns. Es kann die Schlagzeile in der Zeitung sein, der Titel einer Plakatwand, die Worte eines Mitmenschen, der Wind, der über Deine Haare streift oder Dein Gefühl....
Wenn Du etwas liebst, liegt es daran, dass Du die Göttlichkeit darin erkannt hast. Liebe ist kein Tun sondern ein Seinszustand. So werden wir Gott am ehesten und intensivsten im Hier und Jetzt erfahren, da Zeit Illusion ist. ICH BIN ist sehr kosmische und machtvolle Worte. Lebe in der Ich bin Realität.
 
 
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asdf

ok spectrumizer...auch wenn wir mal von der existenz EURES gottes ausgehn...

hardstepper

So passen Opfer und Täter immer perfekt zusammen, weil das Opfer durch seine Angst ein Ereignis erschafft an dem der Täter teilnimmt, der wiederrum auch Angst hat und diese an dem Opfer auslebt.
aber sonst gehts dir noch gut ?

spectrumizer

Wir sind alle eins und alles ist eins in dem Sinne, dass wir alle ewige Teilchen und Teile, Diener, Gottes sind, die ihre wahre Natur vergessen haben, und dass alles Gottes Eigentum ist,
also das mit den dienern möchte ich mal bestreiten, denn
1. ich will kein diener sein !
und 2. ob es nun einen gott gibt oder nicht, ist der mensch sicher nich einfach nur ein diener, denn was sollte ein so großartiges, allwissendes und mächtiges wesen, wie EUER gott es ja sein soll, mit 6 milliarden dienern anfangen,......von wegen freie gedanken und selbstbestimmung ganz zu schweigen. ====&gt;&gt;also die bezeichnung diener gefällt mir ganz und garnicht

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Morris
Alt 20.03.2001, 19:35   #145
Beitrag

hardstepper:
Es gibt somit keine bösen Menschen, sondern nur liebeserfüllte oder angsterfüllte Menschen.
Ausserdem tut Jeder aus seinem Weltbild gesehen das richtige.
damit könnte sich doch im prinzip jeder kriminelle rechtfertigen, oder??

und tre:

ich glaube, dass spec damit meint dass wir uns nur gegenseitig dienen. die menschheit ist ein mehr oder weniger funktionierendes netzwerk. der einsame mensch kann sich nicht entfalten.

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Hardstepper
Alt 20.03.2001, 19:52   #146
Lächeln

[quote]Original erstellt von Kleiner Skinhead:
[b]hardstepper: damit könnte sich doch im prinzip jeder kriminelle rechtfertigen, oder??

Nunja, der Kriminelle muss damit rechnen, dass man das selbe mit ihm macht oder eine Konsequenz erfahren wird. Das ist das Gesetz des Karma. Wie ich bereits sagte, das, was ich anderen tue, tue ich mir selbst an. Weil, wir sind alle eins.
 
 
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HerbertHohl
Alt 20.03.2001, 21:18   #147
Beitrag

Habe ich gerade weiter unten im Forum gefunden ist echt lustig (10Gebote)!

falls es einer noch nicht gelesen hat...
www.postpla.net/ubb/forum48/html/000009.html

Greetz Herbert Hohl
 
 
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asdf
Alt 20.03.2001, 22:26   #148
Beitrag

harstepper das is blödsinn...
primitives beispiel aber egal...
wenn dir nachts auf der strasse einer mit ner maske auf n baseballschläger übern kopf zieht und dann abhaut, dann hat er damit sich selbst wohl nich so sehr geschadet wie dir...oder ?

ja diese 10 gebote, die da erwähnt werden find ich schon um SEHR viel besser als die in der bibel.

und wieso wird das eigentlich immer als riesige errungenschaft dargestellt diese "richtigen" 10 gebote...?
du darfst nicht stehlen und nicht töten....bla....dafür braucht man schon ein genie um sich das auszudenken....




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hackvresse
Alt 20.03.2001, 23:36   #149
Beitrag

wenn dir nachts auf der strasse einer mit ner maske auf n baseballschläger übern kopf zieht und dann abhaut, dann hat er damit sich selbst wohl nich so sehr geschadet wie dir...oder ?
es heisst nicht dass er es auf selben wege zurueck bekommt..halt auf andere wege..blödes beispiel vielleicht mal: zB haut ihm seine freundin ab Es kommt alles auf irgendeinem Wege auf einen zurück. Das heisst nicht dass es GENAU so bestraft wird wie die Tat von ihm selber..

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asdf
Alt 20.03.2001, 23:59   #150
Beitrag

hmm sehr logisch, vor allem im realen leben so oft zu beobachten...

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