zu den 10 geboten......
"Und Gott redete alle diese Worte":
20,2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt habe. 20,3 Du sollst keine andern Götter haben neben mir. - 20,4 Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 20,5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten [Generation] von denen, die mich hassen, 20,6 der aber Gnade erweist an Tausenden [von Generationen] von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.
zuerst wird auf die geschichte ( auszug aus ägypten ) angespielt um beim leser dankbarkeit zu erzeugen und zugleich gott zu rechtfertigen, da er ja dafür verantwortlich wäre, dass "sein" volk nun in "freiheit" lebt. danach wird jeder andere glaube ausgeschlossen ( keinen gott neben mir ). find ich eh schonmal komisch da es ja eigentlich keine andren götter geben dürfte....aber soviel ich weiß hieß es ja auch mal früher, dass gott die götter der anderen völker vernichtet hätte, ok, bin mir da nich sicher, aber egal...... . jedenfalls hat das dann nur mit den zeitumständen zu tun, da es ja andre religionen gab, denen sollten sich die leute eben nicht anschliessen. sonst hätten ja priester und herrscher ihre untertanen verloren

. zumal gleichzeitig auch angst erzeugt wird, indem gesagt wird, falls du nicht mich verehrst, werden du und deine kinder bestrasft. dass kein bildnis von gott geschaffen werden darf, rechtfertigt, dass es keine beweise für gott gibt und auch keine anderen gruppen gott mißbrauchen können um zu herrschen, da man nicht einfach, wie zu der zeit üblich, götzen erschaffen konnte und diese dann angebetet würden, also wurde so die macht einer gruppe sichergestellt. und denen die gott verehren wird vorgegaukelt, dass sie ein tolles leben dafür bekommen ( gnade erweist an .....die mich lieben....).
20,7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.
natürlich, wenn man schonmal so eine großartigen gott hat, darf man nich unnötig seinen namen strapazieren, sonst strafe. führt aber auch dazu, dass nicht über gott geredet werden durfte ( schon gar nicht kritisch ) und so die leute nie dahinterkommen könnten, dass die ganze sache nicht wahr sein könnte. die ketzer und deren kinder erwarten eben harte göttliche strafen.....
20,8 Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. 20,9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, 20,10 aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst [an ihm] keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore [wohnt]. 20,11 Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
naja, zuerst mal soll 6 tage die woche gearbeitet werden, war aber wohl auch in der zeit so nötig, zumindest für die normalen leute.
natürlich findet man es dann nich schelcht, wenn man am 7. frei hat. ne kleine milde gabe um den gläubigen bei laune zu halten. zugleich wird wieder darauf angespielt, wie dankbar man sein muss, da gott ja die welt geschaffen habe.....
20,12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
ok, vater und mutter ehren is ja ok. aber natürlich auch nich egal was auch immer sie tun....
impliziert auch, dass das kind genauso daran glauben soll, wie die eltern, denn es ehrt die eltern ja nicht gerade, wenn sich das kind strikt von ihrem glauben abwendet. so wird das fortbestehen der "göttlichen" herrschaft auch in den kommenden generationen gesichert. zudem werden die menschen wieder durch furcht an gitt gebunden (wenn du es nicht tust, "währen deine tage" eben nicht so lange....ausserdem gibt gott den menschen ja das land auf dem sie leben, was wiederrum dankbarkeit erzeugt. insgesamt werden die menschen mit diesem gebot also auch an gott gebunden.
20,13 Du sollst nicht töten.
richtig... . es gehört zu den dingen, die auch heute noch bedeutung haben. wie schonmal gesagt braucht man aber um das rauszufinden keinen gott !
wenn man es auf diese und spätere herrschaftszeiten "gottes" (eben seiner jünger, priester, eingesetzen herrscher ) bezieht, bedeutet es aber auch, dass die gläubigen sich nicht zur wehr setzen und schon gar keine revulotion machen dürfen, was auch immer "gottes vertreter auf erden" auch tun, ganz egal was, es muss gehorcht werden, sonst kommt gott und bestraft die sündiger....
.20,14 Du sollst nicht ehebrechen.
kann man mal so stehen lassen. dennoch wissen wir ja jetzt, dass gott bestraft, wenn man sich nich an die gebote hält. es kann nicht allgemeingültig gelten, dass man in jedem fall bei einem eherpartner bleiben muss, egal was auch immer geschieht, war damals nicht wirklich gerechtfertigt und heute schon garnicht mehr.
aber wenn man seine lebensumstände nicht verändert und sich auch nich auf neue lebenspartner einlassen darf, kann natürlich auch schwerer eine neue ansicht entstehen, also scheint mal wieder die bindung an gott auch in diesem gebot durch. zugegeben das letzte ist etwas interpretiert, aber durchaus nachvollziehbar...
ausserdem muss man ja nich gleich von gott bestraft werden, wenn man sich mal einer menschlichen schwäche hingibt
20,15 Du sollst nicht stehlen.
wie schon beim töten.....richtig. aber wiederum ist kein gott nötig, damit ein mensch darauf kommt....
ausserdem bedeutet es für den gläubigen auch, dass er niemals den besitz seiner "göttlichen herrscher" antasten oder sogar was davon nehmen darf, egal wie viel der andre auch (zusammenbetrogen) hat und ob der "dieb" auch verhungert oder nicht....mal wieder ein bisschen machtsicherung.
20,16 Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen.
ja natürlich sollen die menschen ( auch heute ) nicht durchs leben rennen und alle belügen, is ja ganz logisch. dennoch ist das wiederrum keine in absolut jeder situation richterweise anwendbare regel und rechtfertigt keine generationenlange bestrafung...
ausserdem is das zum beispiel auch schlecht für die gläubigen, wenn sie eh schon arm sind und dennoch einen teil ihrer naturalien oder ihres geldes abgeben müssen, das verschlechtert ihr leben noch mehr. und sie können sich nich rausreden, dass sie weniger hätten, so dass sie garnichts herausgeben könnten, denn sie dürfen ja nicht lügen......wiederum machtsicherung...
20,17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren.
natürlich sollen die menschen nicht neiderfüllt und gierig durch die gegend laufen, aber das hier ist ähnlich wie beim gebot, du sollst nicht steheln....laßt nur unsere paläste in ruhe, ihr habt ja eure zelte...sonst kommt gott und bestraft euch....nichmal die gedanken daran, warum man selbst arm und anderer unsagbar reich sind, ohne wirklich was dafür zu tun, ist erlaubt. so können sich nie kritische gedanken entwickeln, die irgendwann mal dazu führen könnten, dass sich die menschen der ungerechtigkeit bewußt werden und was dagagen unternhemen., oder gar ein sozialer ausgleich stattfindet....
Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Nächsten [gehört].
is eigentlich das gleiche wie das letzte gebot, nur eben ein bisschen ausführlicher....
und so gehts weiter in der bibel ....
20,18 Und das ganze Volk nahm den Donner wahr, die Flammen, den Hörnerschall und den rauchenden Berg. Als nun das Volk [das] wahrnahm, zitterten sie, blieben von ferne stehen 20,19 und sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören! Aber Gott soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben. 20,20 Da sagte Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht! Denn [nur] um euch zu prüfen, ist Gott gekommen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt. 20,21 So blieb denn das Volk von ferne stehen. Mose aber näherte sich dem Dunkel, wo Gott war.
das unterstützt offensichtlich meine ansicht über die 10 gebote....
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ich kann nicht finden, dass diese 10 gebote den menschen irgendwie weitergeholfen haben, wertvoll sind oder befolgt werden sollten, heute schon garnicht mehr....
die perfekte methode, um leuten angst einzujagen und sie dadurch zu kontrollieren und gleichzeitig jegliche gegenwehr im keim zu ersticken. vor einiger zeit, als der mensch sich heutzutage einfach erklärbare dinge, noch überhaupt nicht zusammenreimen konnte und deshalb der glaube an höhere macht leichter zu verbreiten war als heute, konnte sich auch keiner wirklich diesem glauben entziehen....heutzutage ist es mir unverständlich, warum es leute gibt, die sich selbst diese reglen auferlegen und sich dadurch in ihrem geist und ihrer freiheit beschneiden.