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Götter

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CrazyAchmed
Alt 18.11.2000, 10:48   #1
Beitrag Götter

Götter....Ich behaupte nicht, dass es keine Götter gibt!
Mich verwirrt lediglich, dass den Göttern soviel Menschliches
angeeignet wird. Zum Beispiel die Götter der Römer und Griechen.
Alle in menschlicher Gestalt. Alle versehn mit den an sich sehr
menschlichen Eigenschaften Liebe, Zorn, Hass und was weiß ich
noch. Vergöttern die Menschen sich nicht selber? Oder haben sie
einfach nur Angst vor etwas fremden?
In meinen Augen ist nicht der frevelhaft, welcher nicht an Gott
glaubt, sondern der, der etwas den Göttern anhängt, was er selber
über sie vermutet.
Was ich damit sagen wollte: Ist es nicht Übermütig sich selber zu
vergöttern, indem man dem gott/ den Göttern zuviel menschliches
anhängt?

------------------
cya

CrazyAchmed

§1: CrazyAchmed hat immer Schuld
§2: Sollte CrazyAchmed mal nicht Schuld haben, tritt automatisch §1 in Kraft.

Sorry @ GMC für die fast geklaute signatur, passt nur find ich....
 
 
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Botes
Alt 20.02.2001, 00:21   #2
Beitrag

Hey, ziemlich gute Gedanken.

Viele sagen: "ich bin mein eingener Gott" oder "jeder stellt für sich seinen Gott dar".

Das finde ich arm. Ich weiß, daß ich soviele Fehler habe, daß ich nie ein Gott sein kann.

Es gibt in meinen Augen keine Götter, es gibt einen Gott. Dieser Gott hat die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen. In keinem Fall hat Gott etwas Menschliches, vielmehr hat der Mensch ehrer etwas Göttliches.

Wichtig ist es, zu erkennen, daß wir vor Gott mit leeren Händen darstehen. Damit meine ich, daß wir wirklich aus eigener Kraft nichts zustande bringen. Wir sind auf Gott angewiesen. Nur gibt es leider sehr viele Menschen in der heutigen Zeit, die das nicht zu begreifen scheinen.

Die Menschen, die denken, daß sie alles alleine können, sind arme Menschen.
 
 
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Morris
Alt 20.02.2001, 14:41   #3
Beitrag

hmmm, vielleicht wurden diese götterfamilien nur erschaffen um sich was erzählen. man denke doch nur mal an diese schönen alten göttersagen, diesseits und jenseits der alpen. oder um sich vieles einfacher erklären zu können. ein mensch der blitze schleudert ist doch einfacher vorzustellen als der christliche oder jüdische gott der nie irgendwo zu sehen ist. deswegen wurden sie auch mit sovielen menschlichen eigenschaften ausgestattet. damit sie deren mut und stärke nacheifern konnten. sie dienten somit auch zum ansporn. in diesen zeiten war sowas sicherlich auch wichtig.

------------------
<FONT COLOR="red">Die gleichen Ziele und die Einigkeit,
Freiheit, Ehre und Verbundenheit.
Die Kraft die uns zusammen hält
in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.
Für die Fahnen mit den alten Farben
unter denen schon die Väter starben.</FONT c>
<FONT COLOR="black">(Chris, Triebtäter,+1997)</FONT c>
<FONT COLOR="yellow">Was müssen das für Bäume sein, wo die Elefanten spazieren gehen ohne sich den Kopf zu stossen.</FONT c>
 
 
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CrazyAchmed

hmmm, vielleicht wurden diese götterfamilien nur erschaffen um sich was erzählen.
Das glaub ich eher nicht. Sie wurden "erschaffen" (hmm komisch, ich dachte wir wurden von ihnen erschaffen ) , um sich ein Welbild machen zu können, in der grieschischen Antike und auch in der christlichen Heilslere und überall.

------------------
cya

CrazyAchmed

Ich denke, also bin ich hier falsch
(ich mein nicht das postplanet damit!)
 
 
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Morris
Alt 20.02.2001, 21:09   #5
Beitrag

oder um sich vieles einfacher erklären zu können.
das hab ich doch auch gesagt, achmed, oder nich fragezeichen

------------------
<FONT COLOR="red">Die gleichen Ziele und die Einigkeit,
Freiheit, Ehre und Verbundenheit.
Die Kraft die uns zusammen hält
in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.
Für die Fahnen mit den alten Farben
unter denen schon die Väter starben.</FONT c>
<FONT COLOR="black">(Chris, Triebtäter,+1997)</FONT c>
<FONT COLOR="yellow">Was müssen das für Bäume sein, wo die Elefanten spazieren gehen ohne sich den Kopf zu stossen.</FONT c>
 
 
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asdf
Alt 21.02.2001, 05:58   #6
Beitrag

@ botes.....ich bin mir ja immernoch nich sicher ob du sowas ernstmeinst....aber es soll ja solche leute geben....
aber es ist "arm" zu sagen, ohne gott kann ich nichts erreichen ! wozu lebst du dann ? um gott zu dienen ? wozu hast du eigene gedanken und ein gehirn ?
oder hast du sowas nicht....?

------------------
"Nicht weil sie so blind waren, zu glauben, sie könnten diese Initiative bis zum Sieg der Revolution &lt;...&gt; durchhalten, nicht weil sie sich einbildeten, sie könnten nicht erschossen und nicht verhaftet werden. Nicht weil sie die Situation so falsch einschätzten &lt;...&gt;. Es ging darum, &lt;...&gt; den Kampf nicht mehr abreißen zu lassen."
-Ulrike Meinhof-
 
 
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martin
Alt 21.02.2001, 06:30   #7
Blinzeln

erstmal ein *grummel* weil das scheiss board den beitrag nicht komplett annimmt, sondern nur in zwei teilen. dafür hab ich bei meinen zwei versuchen den beitrag abzuschicken, jedesmal mal den server gecrashed. war wohl zu viel *g*
------------------------------------

hmm...endlich mal wieder was mach meinem geschmack das is ja düsterste jubelchristpropaganda....

extra für dich botes:
Viele sagen: "ich bin mein eingener Gott" oder "jeder stellt für sich seinen Gott dar".

Das finde ich arm. Ich weiß, daß ich soviele Fehler habe, daß ich nie ein Gott sein kann.
wenn ich das richtig verstehe, ist es dem menschen nicht erlaubt sich als "gott" zu bezeichnen, da er zu viele fehler hat/macht,
also nicht perfekt ist. aus dieser aussage schließe ich, dass ein "gott" perfekt und unfehlbar sein muss.

ich sage zwar nicht, dass ich mein eigener gott bin, weil ich das für unangebracht halte, aber ich sage doch gelegentlich, dass ich mein eigener herr bin und über mein schicksal selbst entscheide. aber das kommt wohl aufs selbe raus...

was ist nun daran bitte arm ?

Es gibt in meinen Augen keine Götter, es gibt einen Gott.
ich gehe mal davon aus, dass du einer christlichen religionsgemeinschaft angehörst.
ich auch, zumindest hab ich mal...
aber wenn ich nun einer anderen, nichtchristlichen gemeinschaft angehören würde, und ein völlig anderes gottesbild hätte, vielleicht sogar mehrere götter, steht das ja im widerspruch zu deiner aussage.

wer hat dann recht und woher nimmst du dir das recht, deinen glauben als den richtigen zu bezeichnen ?

Dieser Gott hat die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen. In keinem Fall hat Gott etwas Menschliches, vielmehr hat der Mensch ehrer etwas Göttliches.
wenn "gott" die menschen nach seinem ebenbild erschaffen hätte, hätten sie in jedem fall etwas "göttliches", sonst wäre es kein ebenbild

mich würde sehr interessieren, was du im menschen als "göttlich" ansiehst.

Wichtig ist es, zu erkennen, daß wir vor Gott mit leeren Händen darstehen. Damit meine ich, daß wir wirklich aus eigener Kraft nichts zustande bringen. Wir sind auf Gott angewiesen.
inwiefern stehen wir vor "gott" mit leeren händen da ? bzw. wieso stehen wir überhaupt da ? müssen wir uns für etwas rechfertigen ?

die aussage, dass wir ohne "gott" nichts zustande bringen, finde ich eigentlich ziemlich traurig. das bedeutet ja, das der mensch nichts wert ist und völlig hilflos und nutzlos, wenn da nicht der große held "GOTT" wäre, der uns leitet und uns vor dem verderben rettet.

wo sind wir auf gott angewiesen ?

...Nur gibt es leider sehr viele Menschen in der heutigen Zeit, die das nicht zu begreifen scheinen.
ich denke grade das ist unser glück.
das menschen begriffen haben, dass sie aufeinander angewiesen sind und nicht auf "gott".

im übrigen gab es diese menschen schon immer, nur haben die dank "gottes güte" nicht allzulang überlebt...

Die Menschen, die denken, daß sie alles alleine können, sind arme Menschen.
meine version wäre: "Die Menschen, die denken, daß sie nichts alleine können, sind arme Menschen."

du hast sicher recht, wenn du sagst, dass der mensch nicht allzuviel alleine kann.
aber es gibt da ne menge anderer menschen, die ihm dabei helfen, die ihn unterstützen und voran treiben, die ihm mut machen und kraft geben, damit er ganz allein und OHNE "gott" sein leben meistert

to be continued...

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[Dieser Beitrag wurde von heiligermartin am 21. Februar 2001 um 05:33 Uhr editiert.]
 
 
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martin
Alt 21.02.2001, 06:32   #8
Beitrag

zu der "gottesentstehung" gibt es ja mehrere theorien.
ich fasse mich mal kurz. ich denke der mensch brauchte erklärungen für phänomene, die ihm damals einfach nicht begreifbar schienen.
das kann bei nem sturm beginnen, der das boot umwirft oder die ernte zerstört. das kann ein blitz sein, der vom himmel fährt
oder was auch immer.

niemand (bei uns) glaubt heute noch, dass ein sturm, ein gewitter oder ein anderes naturphänomen irgendwas mit "gott" zu tun haben. weil wir halt wissen, weshalb und wieso das passiert.

aber ein mensch vor tausenden von jahren konnte das nicht wissen. und es muss sehr bedrohlich für ihn gewirkt haben, wenn halt etwas in der richtung passiert ist.
ich denke in so einer situation kommt man sehr schnell auf den gedanken, dass da jemand seine hände im spiel hat.
und wie es heute auch noch ist, gibt es dann menschen, die es schaffen, andere von ihrer vorstellung zu überzeugen.

stellt euch mal vor, ihr hättet vor 5000 jahren mit eurer familie während eines gewitters zuhause gessen und gezittert, weil ich gedacht habt, der himmel fällt euch auf den kopf.
und dann kommt plötzlich jemand in euer dorf und verkündet euch, dass es "das licht" gesehen hat. das er etwas gefühlt hat, dass zu ihm gesprochen hat.
ES IST ETWAS DA !
tätä...gott kam in unsere welt.

und von da an, gab es für alles, was bisher nicht erklärbar war, eine einleuchtende erklärung.
GOTT WAR ES !

wenn man nun dazu in der lage war, menschen davon zu überzeugen, dass es da etwas gibt und man auch noch kontakt zu diesem "etwas" hat, konnte man das natürlich spielend leicht ausnutzen.
"gott hat mir gesagt, ihr müsst das und das tun, sonst werdet ihr bestraft" (z.b. in form eines gewitters oder sturms, der eure felder verwüstet ) und die menschen bemühten sich, den herrn zufrieden zu stellen.
und wenn dann doch mal wieder die ernte vernichtet wurde und keiner wusste weshalb, kam natürlich die erklärung, dass man noch mehr tun müsse um ihn zufriedenzustellen.
z.b. seine frau an den "auserwählten zu verschenken oder ihm ein stück von seinem land zu vermachen.

und schon hatte der, der das licht gesehen hatte, eine riesige schar sklaven um sich herum, die alles für ihn taten, in dem glauben, ihr leben würde so besser.

was "gott" aber so genau sein soll und wo er überhaupt ist, weiss bis heute keiner.
die sterne die da oben am himmel sind, wären auch mal irgendwann götter. dann war das mal wieder out, weils keiner mehr glauben wollte, nachdem man wusste as sterne eigentlich sind.
gott wohnte mal über uns im himmel, das kam auch irgendwann nichtmehr so an, bis wir dann heute bei der theorie sind, dass gott IN UNS ALLEN ist. also ne richtige götterwanderung mal sehen wann er unter uns ist *g* das is so wie die weltuntergangsaussagen der zeugen jehova, die ändern sich ja auch ständig...

aber zurück zum anfang...

da war also nun dieses "medium", welches das licht erblickt hatte. natürlich gab es da nicht nur einen von, sondern mehrere und in verschiedenen teilen der erde.
die konnten sich damals aber natürlich nicht absprechen, also verkündeten sie unterschiedliche dinge, aufgrund der unterschiedlichen kulturen.
so entstanden unterschiedliche glaubensrichtungen und die "auserwählten" gründeten religionsgemeinschaften und irgendwann die kirchen, als tempel zum auf die knie fallen.

und da die welt dadurch natürlich viel einfacher wurde, fand man immer mehr anhänger. es wurden staaten gegründet, königreiche und die staatsmacht arbeitete mit en krichen hand in hand.
das war auch die beste möglichkeit, das volk unter kontrolle zu halten. der priester erhielt vom könig 10 jungfrauen und im gegenzug setze dieser dann das volk unter druck, ruhig zu sein, weil gott sie sonst bestrafen würde. wenn der könig mal ärger mit dem staat nebenan hatte, rief die kirche mal eben nen heiligen krieg aus und alle waren dabei....
geld durfte man natürlich auch ne menge an die kirche abgeben, damit es einem gut geht.

jo, nun stehn wir hier...
gott ist tot und wir sind immernoch da
all die erklärungen, was gott sein könnte, haben sich aufgelöst im laufe der jahrtausende. nicht zuletzt dank der vielen wissenschaftler, die von den kirchen getötet wurden, weil sie versuchten deren behauptungen zu widerlegen.
und auch heute noch, haben deshalb die kirchen ein sehr gespaltenes verhältnis zu wissenschaft, weil diese das einzige war, was ihnen gefährlich werden konnte und zuletzt auch ihr ende bedeutet hat.

gott ist nichtmehr da, die christlichen kirchen haben durch ihr handeln in der geschichte ihre existenzberechtigung verloren und sind moralisch absolut am ende.

und wir leben...

wahrscheinlich besser als jemals zu zuvor...

jooo...das war meine erklärung zur weltgeschichte in KURZFORM ! (das hätte ich 100 mal so lang schreiben können! )

auch wenn ich grade bemerke, dass ich den teufel vergssen hab, den könnt ihr ja selbst noch einbauen. is ja nicht so schwer.
is halt das gegenstück zu "gott" und für die leute zuständig, die nicht brav waren...

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