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Glaubt ihr an das Paradies?

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Umfrageergebnis anzeigen: An was glaubt ihr nach dem Tot?
An nix. Das ist das aus und Ende 37 43,53%
Wiedergeburt 16 18,82%
Ewige Paradies(Himmel) / Hölle 26 30,59%
Sonstiges (wenn das bitte schreiben Was und Begründung) 6 7,06%
Teilnehmer: 85. Diese Umfrage ist geschlossen

Thema geschlossen
 
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*Sunshine*
Alt 10.01.2007, 14:32   #76
Standard

Ich habe erstmal Sontiges gewählt.

Ich werde am Montag sehen ob ich an Gott glaube oder nicht.

Wieder geburt, möglich nicht völlig ausgeschlossen weil :

Woher kommen sonst Träume,(alpträume) die man träumt.
Das aber nicht gesehen, bzw erlebt hat in diesem leben?

Ich Träume von einen S-Bahnunfall.
Immer und immer wieder und das seid jahren.

Ich möchte auch sagen das diese leute die ständig bei mir klingeln, und mir von Gott erzählen wollen( die Nerven mich echt).

An das Paradies Glaube ich, bzw hoffe ich das es exestiert,schon allein wegen der "Regenbogenbrücke"

So das ist ersteinmal meine meinung und am Montag,da sage ich ob ich an Gott Glaube.
 
 
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Sonic
Alt 10.01.2007, 19:49   #77
Standard

Zitat von sailor
Es gibt das Paradies, Sonic. So wird es beschrieben:
verschone mich bitte damit, ich habe Respekt vor deinem Glauben - aber ich habe für mich entschieden, dass es keinen Gott, kein Himmel und Hölle gibt.

Und die existenz von Gott wird auch nicht durch solche Texte wie die Bibel oder offenbarung bewiesen.

Denn jede Religion behauptet es gäbe nur den ihren einen Gott, würde man ihnen glauben so gäbe es Jesus, Buddha und Allah gleichzeitig - nur ist das unmöglich;
mann kann nicht gleichzeitig ins Paradies kommen und auch noch wiedergeboren werden.

Glauben kannst du in der Kirche und ich glaube an gar nix!

Basta

Glaube weiter was Du möchtest, ist mir so ziemlich egal - und lasse mir bitte auch meine Vorstellung von der Welt.
 
 
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sailor
Alt 10.01.2007, 21:43   #78
Standard

Denn jede Religion behauptet es gäbe nur den ihren einen Gott, würde man ihnen glauben so gäbe es Jesus, Buddha und Allah gleichzeitig - nur ist das unmöglich;
mann kann nicht gleichzeitig ins Paradies kommen und auch noch wiedergeboren werden.
Da gebe ich Dir vollkommen recht: Jesus, Buddha und Allah gleichzeitig -das ist unmöglich.
Aber findest Du es nicht auch bemerkenswert, daß in drei grossen Religionen von Jesus Christus, dem Retter= Messias die Rede ist, und zwei davon sich auch noch auf die Bibel begründen?

Vermutlich ist Dir das neu, ich Rede von Judentum, Christentum und Islam.
Aber fangen wir mit dem Judentum an, die jahrtausendealte Schrift ist das Alte Testament, dort "Tanach" genannt. http://de.wikipedia.org/wiki/Tanach
Dort ist von Christus, dem Messias, die Rede, und es geht auch in zig Prophetien (Weissagungen) um ihn:

Jesaja 52,13-53,12;
http://www.biblegateway.com/passage/...12;&version=54;
Jesaja 42,1-9; Daniel 7,13-14; 2, 44; Psalm 110,1-4; Psalm 2,6-8; Jeremia 23,5-6; Jesaja 9,1-6; Jesaja 11,1-5; Micha 5,1-3 und viele weitere.

Vom Christentum brauche ich das wohl kaum belegen, also geht´s mit dem Islam weiter. Der Islam widerspricht zwar der Bibel in weiten Teilen und enthält auch nur Fragmente dessen. (dazu folgender Link) Trotzdem sind diese Fragmente sehr aufschlussreich, interessant und eindeutig:

Lese Sure 3, 45-50 ; 3, 55-56 ; 6,90-91 and 9,111. Siehe:
http://www.islam.de/1412.php (->Die Verse sind auf der Seite ganz unten und die Verszahlen stehen immer am Ende des Verses.)
Wenn Du weiteres Interesse hast, dann empfehle ich Dir einen anderen Beitrag von mir:
suche nach... Beitrag #25

Gott ist in Judentum und Christentum identisch , die Beschreibung basiert auf derselben schriftlichen Grundlage. Aber Jesus wird im Islam und Judentum nicht als das anerkannt, was er ist und Allah ist vom Wesen/Charakter überhaupt nicht mit dem Gott der Bibel vergleichbar.
Trotzdem: Alle drei Religionen reden von Jesus Christus, seinen Wundertaten, seiner Besonderheit, seiner Hoheit.
Findest Du nicht auch bemerkenswert, daß 2700 Jahre alte Schriften (etwa Jesaja http://de.wikipedia.org/wiki/Jesaja) davon berichten, was dann vor etwa 2000 Jahren geschah und dokumentiert wurde? Etwa im Johannesevangelium, einem der vier Evangelien.
Die Schriften des Koran (etwa von 600-700 n. Chr.) dann ebenso!?
Findest Du es nicht auch bemerkenswert, daß diese Person überall auftaucht?

Glaube weiter was Du möchtest, ist mir so ziemlich egal - und lasse mir bitte auch meine Vorstellung von der Welt.
Ich lasse Dir Deine Vorstellung, was sollte ich auch tun, wenn Du darauf beharrst? Aber bedenke, was ich Dir geschrieben habe.

Geändert von sailor (10.01.2007 um 22:07 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 10.01.2007, 22:00   #79
Standard

Dass jetzt drei Religionen mit erwiesenermaßen gleichem Ursprung positiv über Jesus berichten oder es als solches angesehen wird (vgl. AT) kann jetzt wenig überzeugen. Bei den indischen Religionen wird auch Buddha oft erwähnt, aber dann immer wieder anders betrachtet. Für viele Hindus (wen auch immer man dazu zählen mag) ist Buddha eine Form Vishnus, für die Buddhisten aber nicht, auch wenn er dort eine ähnliche große Bedeutung hat, auf die ich jetzt aber nicht mit dem Finger zu zeigen vermag. Was sagt uns das jetzt? Nichts, außer dass diese Religionen genetisch oder über interkulturelle Einflüsse miteinander verwandt sein müssen.
 
 
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sailor
Alt 10.01.2007, 22:29   #80
Standard

@Skinni

Die Taten, der Charakter und die Größe, die von Christus als dem einzigartigen Sohn Gottes berichtet wird, sind in keiner Weise damit vergleichbar, was von den (es sind verschiedene!) Menschen "Buddha" berichtet wird:

"Buddha (Sanskrit, m., बुद्ध, buddha, wörtl. „Erwachter“, auch „Erleuchteter“) bezeichnet im Buddhismus jemanden, der Bodhi (wörtl. „Erwachen“, auch „Erleuchtung“) erfahren hat. Im Besonderen bezeichnete der historische Buddha, Siddharta Gautama, sowohl sich selbst als Buddha als auch diejenigen, welche in vorhistorischer Zeit, genau wie er, aus eigener Kraft, ohne die Anleitung eines anderen Buddha, das Erwachen erlangt hatten."
http://de.wikipedia.org/wiki/Buddha

Wenn also Buddha da immer wieder erwähnt wird, dann ist das kaum verwunderlich, handelt es sich schließlich noch nicht einmal um dieselbe Person.
Abgesehen davon geht es wenigstens in Judentum und Christentum um ein und denselben Gott, der ja gleichfalls der Vater von Jesus Christus ist. Im Buddhismus dagegen gibt es diesen ganz offensichtlich nicht, vielmehr geht es um die Verehrung verschiedener Menschen "Buddha", die dann obendrein in Stein gehauen, mit Gold überzogen, und angebetet werden.
Man betet vergoldete Steine an. Was ist besser: Menschen anbeten oder behauene Steine? Weder noch, würde ich sagen.

Die Schriften der gesamten Bibel werden im im Islam übrigens voll anerkannt, (dann also von drei Religionen) nur umgekehrt ist dies nicht der Fall.
suche nach... Siehe Beitrag #25

Auch das ist doch interessant, oder?

Geändert von sailor (11.01.2007 um 22:25 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 10.01.2007, 22:40   #81
Standard

Zitat von sailor
Wenn also Buddha da immer wieder erwähnt wird, dann ist das kaum verwunderlich, handelt es sich schließlich noch nicht einmal um dieselbe Person.
In der Regel ist schon der historische Buddha gemeint, ganz gleich ob das Wort "Buddha" nur ein auf jeden anwendbares Partizip ist. Jeder der Buddha in seiner Lehre folgt und eben erleuchtet wird, ist damit automatisch ein Buddha im Sinne des Wortes. Aber wenn man ganz allgemein von Buddha redet, meint man Siddharta Gautama.

Die Juden meinen übrigens auch nicht Jesus, wenn sie vom Messias reden, genauso wie die Muslime immer Jesus meinen, wenn sie vom Propheten reden. Nichtsdestotrotz ist Jesus für dich der Messias und wohl auch der wichtigste Prophet. Genauso ist Buddha auch der Buddha schlechthin und der Einfachheit halber nennt man ihn auch so.

Zitat von sailor
Die Taten, der Charakter und die Größe, die von Christus als dem einzigartigen Sohn Gottes berichtet wird, ist in keiner Weise damit vergleichbar, was von einem (es sind verschiedene!) Menschen Buddha berichtet wird
Ähm doch. Es gibt eine reichhaltige Literatur zu Buddha, in der ausführlich von ihm und seinen Taten berichtet wird. (Stichworte: Pali-Kanon, Dschatakas).
 
 
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sailor
Alt 11.01.2007, 00:37   #82
Standard

Die Juden meinen übrigens auch nicht Jesus, wenn sie vom Messias reden...
Weil viele ihn (noch) nicht erkannt haben. Es gab und gibt aber etliche Juden, die dies getan haben. Die sind dann aber weiterhin Juden, nennen sich nur "Messianische Juden", werden auch "Judenchristen" genannt, letztlich sind es "Christen aus dem Volk der Juden", oder anders genannt: Juden, die Jesus als Messias angenommen haben. Eine Webseite von ihnen: http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=106
Daß aber die Prophetien tatsächlich auf Jesus Christus bezogen sind, wird in den aufgeführten Prophetien sehr deutlich:

Jesaja 52,13-53,12;
http://www.biblegateway.com/passage/...12;&version=54;
Jesaja 42,1-9; Daniel 7,13-14; 2, 44; Psalm 110,1-4; Psalm 2,6-8; Jeremia 23,5-6; Jesaja 9,1-6; Jesaja 11,1-5; Micha 5,1-3

Dazu ein Beispiel für die exakte Übereinstimmung eines prophetischen Textes. Jesaja (~750 v.Chr.) mit den Aufzeichnungen der Evangelien im Neuen Testament:

Jesaja 52,13:
13 "Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein."
Das "erhöhen" ist bezogen auf die Kreuzigung, vgl.: Joh 3,14,12,32!
"Sehr hoch sein" bedeutet: Danach an der rechten Seite Gottes sitzen:
Lk 22,69

Jesaja 52,14:
14 "Wie sich viele über dich entsetzt haben - so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder"
Das ist bezogen auf die Geißelung (mit Metall- und Knochenstücken) die Dornenkrone, die Schläge mit dem Rohr, etc.. Siehe dazu die Belege in den folgenden Versen.

Jesaja 52,15:
15 "ebenso wird er viele Nationen besprengen; über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen."
Das ist darauf bezogen, daß die Menschen vieler Nationen durch das Evangelium zu Gott finden: Die Christen -einfache Leute und Könige.

Jesaja 53,1:
1 "Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden?"
Das ist bezogen darauf, daß bei weitem nicht alle seinen Worten glauben. Denn das bedeutet ja auch vertrauen und ihm nachfolgen.

Jesaja 53,2:
"Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, daß wir Gefallen an ihm gefunden hätten"

Das ist bezogen darauf, daß er als angekündigter König der Könige in einer einfachen Behausung geboren wurde und in eine Futterkrippe gelegt wurde. (Lk 2,7) Er war der Ziehsohn eines Zimmermanns (Josef), also eines einfachen Handwerkers, und fand deshalb vielfach keine Beachtung: Vgl Joh 6,42; Mt 13, 55-58; Lk 4,22-29

Jesaja 53,3:
3 "Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet."

"Verachtet und verlassen": Viele glaubten nicht an ihn oder wandten sich wegen seiner revolutionären Worte von ihm ab. (Joh 7,5; Joh 6,66)
"Gesicht verbirgt": Letztlich wurde er sogar von seinem eigenen Anhänger verleugnet. (Mk 14,66-72) und sie flohen: Mk 14,27.50; Joh 16,32
Am Kreuz wurde er verspottet: Mt 27,39-44
"Schmerzen und Leiden" : Siehe die weitere Erläuterung

Jesaja 53,4:
4 "Jedoch unsere Leiden - er hat <sie> getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt."
Er hat unschuldig die Schuld aller getragen, wurde für die Bosheiten der Menschen geopfert. (Mt 20,28; Joh 10,11.15; Mk 8,31; Mt 17,22-23) Die Leute aber meinten, er sei nur ein Hochstapler, der den Tod verdient und erwirkten seine Kreuzigung: Mt 26,65-66; Joh 19,6-7; Mt 27,40

Jesaja 53,5:
"Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden."
"Durchbohrt": Angenagelt und mit dem Speer durchbohrt. (Joh 19,34; 20,25) "Striemen": Geißelung! (Mk 15,15; Joh 19,1) "Zerschlagen": Geißelung und Rohrschläge! (Vgl.: Mt 27,30; Mk 15,19) "um unserer Sünden willen": Mt 20,28; Joh 10,11.15

Jesaja 53,6:
6 "Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen [eigenen] Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld."

"Irrten umher": Ohne Erkenntnis der Wahrheit, verstrickt in Schuld (Joh 14,6; Lk 19,1-10; Mt 9,2-7; Joh 5,3-9.14)
"Ließ ihn treffen unser aller Schuld": Er litt für die Schuld vieler (Mt 20,28; Joh 10,11.15)

Jesaja 53,7:
7 "Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf."

"Mißhandelt": Siehe vorheriges
"er beugte sich": Das heißt er beugte sich vor dem Willen Gottes: Joh 18,11; Mt 26,39.42.52-53; Joh 4,34; Phil 2,8; Joh 19,10-11
"tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird":
Mt 26,62-63; Mt 27,12-14; Mk 14,61; 15,3-5; 1.Petr 2,23

Jesaja 53,8:
8 "Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war."
"aus Angst und Gericht hinweggenommen" kann auch übersetzt werden: "Infolge von Drangsal und Gericht ereilte ihn der Tod": Das ist bezogen auf seine Anklage (Verleumdung), seine Misshandlung in Form von Schlägen, Geißelung, (siehe obige Stellen) Dornenkrone, Anspucken u.s.w. (Joh 19,2.5; Mk 15,17.19) und schließlich sein Tod am Kreuz. (Mt 27,50; Mk 15,37)

Jesaja 53,9:
9 "Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen <ist er gewesen> in seinem Tod, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist."
"Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab" bezieht sich auf die Kreuzigung und den Tod zwischen zwei Verbrechern (Mk 15,27; Mt 27,38)
"aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod": Bei mir wurde auch folgende Textaussage angegeben: "Bei einem Reichen war sein Steingrab"
Der Leichnam von Jesus wurde in der neu ausgehauenen Gruft eines Reichen (Josef von Arimathäa) beigesetzt. (vgl. Mt 27,57-60)
"weil er kein Unrecht begangen und kein Trug in seinem Mund gewesen ist":
Jesus war vollkommen ohne Sünde, unschuldig (Joh 18,38; Joh 19,4.6; Joh 7,18; Lk 23,4; 1.Joh 3,5; Mt 27,18; Mk 15,10)

Jesaja 53,10:
10 "Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagenA. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird <seine> Tage verlängern. Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen."
A) Andere nehmen als ursprünglichen Text an: "Doch der HERR hatte Gefallen an seinem Zerschlagenen."
"Leben als Schuldopfer": Gott hat ihn leiden lassen, sterben lassen, weil er stellvertretend die Schuld vieler Menschen tragen musste, auch von uns heute. (Mt 20,28; Joh 17,20) Jesus hat es freiwillig getan (Joh 10,15; Mt 20,28; Phil 2,8) Doch Gott hat ihn zum Leben erweckt (Mt 28,1-10; Joh 20, 25-29) um ihn danach als König der Könige an seine Seite zu setzen. (Mk 16,19; Mk 12,35-37)
"wird er Nachkommen sehen, er wird seine Tage verlängern": Das bedeutet er wird viele Nachfolger haben (Christen, Joh 6,40; Röm 8,29) und Gott wird seinen Nachfolgern wie ihm ewiges Leben geben. (Joh 3,16)

U.s.w.
Soweit erst mal. Ich empfehle die erwähnten Stellen nachzulesen. Text: Rev. Elberfelder Bibel. Siehe Link oben oder unten.

...genauso wie die Muslime immer Jesus meinen, wenn sie vom Propheten reden.
Ich nehme an, Du meintest "nicht immer Jesus meinen". Sicher, sie meinen entweder die Propheten der Bibel, Jesus oder ihren Propheten Mohammed.
Aber ich denke die Stellen im Koran sprechen eine deutliche Sprache.
Der Koran ist für mich ja wie erwähnt keine Grundlage, aber die Aussagen der erwähnten Stellen sind sehr interessant. So etwas wird nämlich von ihrem Propheten Mohammed nicht behauptet: Daß er Blinde geheilt und Tote zum Leben erweckt hat, u.s.w. und so fort.

Geändert von sailor (11.01.2007 um 15:20 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 11.01.2007, 00:47   #83
Standard

Jetzt hast du uns wieder deine Sichtweise dargelegt, aber das ändert nichts daran, dass die Juden, und nicht du und deine Sicht, Jesus nicht als Messias anerkennen. Und wie du jetzt diese Stellen aus dem AT siehst, ist in dem Zusammenhang auch nicht wichtig, denn es ging um dein Argument der großen Bedeutung und Einzigartigkeit Jesu, da er ja bei den drei klassischen Weltreligionen eine solche herausragende Rolle spiele, wobei er ja die bei den Juden nur zugeschrieben bekommt, aber nicht erwähnt wird.
Wie gesagt: Buddha kann man mit dem gleichen Argument auch eine solche Bedeutung zuschreiben. Und zugegeben: ganz unwichtig für die (Geistes-) Geschichte Asiens ist er ja nicht.

Ich sage nichts zur großen Bedeutung Jesu für die abendliche Religiösität, aber er war eben nicht der einzige, der Gottesbewusstsein gepredigt hat.

edit:
Die Minderheit der messianischen Juden sagt übrigens nur soviel zu diesem Thema aus, dass Jesus eben von allen möglichen Gruppen anders betrachtet wird, aber nicht so einheitlich, wie du es dir wünschst.

Geändert von Morris (11.01.2007 um 01:00 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 11.01.2007, 01:42   #84
Standard

Und wie du jetzt diese Stellen aus dem AT siehst, ist in dem Zusammenhang auch nicht wichtig, denn es ging um dein Argument der großen Bedeutung und Einzigartigkeit Jesu, da er ja bei den drei klassischen Weltreligionen eine solche herausragende Rolle spiele, wobei er ja die bei den Juden nur zugeschrieben bekommt, aber nicht erwähnt wird.
Selbst wenn er bei den Juden nicht anerkannt wird, dann kann man doch in ihrem schriftlichen Fundament (ihrer Glaubensbasis auf die sich alles bezieht) nämlich dem alten Testament (Tanach) deutlich nachlesen, daß es Jesus Christus ist, um den es dort in vielen Prophetien geht. Allerdings muß man sich wenigstens die Mühe machen, dies auch ernsthaft und offen zu tun. (vgl. Mk 4,24-25)
Im Neuen Testament lässt sich das sowieso nachlesen, und im erwähnten Rahmen sogar im Koran.
Wenn ich also schreibe, daß in Judentum, Christentum und Islam von ihm die Rede ist, dann meinte ich in erster Linie die schriftlichen Grundlagen. Darum geht es mir. Warum?

Ganz einfach: Weil die Menschen schon immer und überall unterschiedlicher Meinung waren. Das liegt aber im Fall der Bibel nicht an der Bibel selbst. Sie ist besonders durch den Kontext (Zusammenhang der Aussagen) sehr deutlich, die Ursachen liegen woanders:

Viele Dinge können wir zwar deutlich lesen, wir wollen sie aber nicht wahrhaben, nach dem Motto: "und ich schliesse messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf." Da ist dann oftmals nichts zu machen.
Woran kann das liegen?

In der Bibel gibt es für die Menschen persönlich sehr treffende und tiefgehende Aussagen, die tatsächlich eine echte Veränderung verlangen, wenn wir sie ernstnehmen.
Oftmals eine Veränderung des Lebensstils, immer ein innerer Wandel und Veränderung des Verhaltens, u.s.w.. Und genau darum geht es:

Das ist ganz einfach oft nicht erwünscht und deshalb werden die Worte dort auch nicht akzeptiert. Man will so weiterleben wie bisher - man will es sich "gutgehen" lassen.
Oder man möchte seine Gier oder Streben nach Macht, nach Geld, nach dem Ausleben persönlicher Vorstellungen (selbstsüchtige Motive) nicht einschränken und verändern.

Eine andere Möglichkeit ist, daß man sich einen eigenen Irrtum nicht eingestehen möchte. Daß man diese Möglichkeit ganz einfach innerlich verdrängt und sich dann innerlich verhärtet. Vor allem dann, wenn dieses Eingeständnis weitreichende familiäre, gesellschaftliche, berufliche, freundschaftliche etc., also gravierende soziale Folgen hätte. Und genau das etwa wäre bei einem Juden der Fall, der sich eingestehen würde, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Letztlich hat Gott es so verfügt, daß viele Juden nicht oder erst später -letztlich aber das ganze jüdische Volk- seinen Sohn erkennt. (Röm 11,19-32) Aber das nur nebenbei.

Durch vorherige Punkte (selbstsüchtige Motive und fehlende Bereitschaft zum eigenen Eingeständnis und zur Veränderung) erklären sich auch etwa die Feldzüge des George Bush, obwohl die Bibel ganz klar dagegen spricht. Dadurch erklären sich die Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, überhaupt Scheiterhaufen, Todesstrafe in jeglicher Form, Glaubenskriege incl. 30 jährigem Krieg u.s.w.
Ebenso erklärt sich dadurch die Spaltung der Christen. Die offiziellen Christen bestehen nämlich aus eine Grossteil von Mitläufern und Personen, die nur durch ihre Säuglings"taufe" (die tatsächlich keine ist) als Kirchenmitglied und damit als Christ, zählen -sozusagen "hineingetauft" wurden.
Viele sind aus Bequemlichkeit, Tradition, Eigenberuhigung, freundschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen in den Kirchen, die Akzeptanz aller Worte der Bibel ist dabei aber meistens überhaupt nicht gegeben.

Und genau das darf es lt. der Bibel überhaupt nicht geben: Weder, daß Christen mit Scheinchristen zusammen in einer Gemeinde sind, noch, daß Teile von Gottes Wort schlichtweg nicht akzeptiert werden. Das wird dann natürlich anders genannt. Man nennt es: "andere Auslegung"
In Wirklichkeit meint das aber Verdrehung, Zurechtbiegen, passig machen.

Vieles geschieht, indem ich mich gegen eine Annahme der Worte verhärte und automatisch nach anderen Erklärungsmöglichkeiten suche, ohne den Interpreten des Textes gänzlich ablehnen zu müssen.
Damit ich es eben für mich persönlich oder auch meine Gemeinde nicht annehmen brauche, und mich trotzdem noch vor meinem (betrogenen) Selbst und offiziell "Christ" oder "christlich" nennen kann, auf angeblicher Grundlage der Bibel.

Geändert von sailor (11.01.2007 um 11:25 Uhr).
 
 
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berenercharmion
Alt 11.01.2007, 21:07   #85
Standard

ich glaube daran, dass wir nichts weiter als flüchtige prozesse sind, die aus dem nichts kommen und auch wieder dorthin verfliegen wenn wir sterben. die existenz uneres bewusstseins endet glaube ich mit unserem tod. das wäre mir zumindest das liebste, die existenz auf der erde dauert schon lange genug
 
 
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Sonic
Alt 12.01.2007, 00:11   #86
Standard

ach das Leben ist ein Traum das mit dem Tod endet
 
 
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sailor
Alt 12.01.2007, 14:40   #87
Standard

@mojose

Dein Beitrag ist schon etwas her (#52), ich hatte ihn übersehen.
Aber ich will noch darauf eingehen:

und wo her wollen die menschen wissen was gut und böse ist?
wenn mir etwas jemand ein korb äpfel klaut schadet er mir aber wiederrum tut er seiner famile was gutes weil sie dann was zu essen hat.

die 10 gebote von denen wo du schreibst sind auch keines falles verbote also warum sollte ich des dann net tun? einfaches beispiel
man soll den sabat heiligen. bei den juden ist es der samstag bei uns der sonntag was nun komme ich nun in die hölle weil ich an einen samstag ein feuer gemacht hab?
-Wir wissen was gut und böse ist, weil es uns unser Gewissen sagt. Dieses Gewissen kommt von Gott. Seine Stimme ist leise, wir können es auch übergehen, aber es ist vorhanden.
Des weiteren können wir dies konkret in der Bibel nachlesen.

-Zu dem Klauen von Nahrungsmitteln bei anderen, um damit der eigenen Familie was "Gutes" zu tun, dazu habe ich in Beitrag #64 an Bozza schon was geschrieben.

-Ob jemand wegen irgendetwas in die Hölle kommt, das entscheidet grundsätzlich Gott. Nur er kennt nämlich unsere Gedanken und Motive.
Ich will Dir aber mal erläutern, weshalb das Feuermachen am Samstag nicht das eigentliche Problem ist.

Du hast recht damit, daß der Sabbat bei den Juden der Samstag ist, und nicht etwa der Sonntag. Obendrein fängt ein Tag bei ihnen (wenigstens war es damals so) bereits bei Sonnenuntergang an. Das bedeutet, der Sabbat begann Freitag abend bei Sonnenuntergang und ging bis Samstag abend bis zum Sonnenuntergang.
Bei den Christen hat sich irgendwann der Sonntag eingebürgert, vermutlich deshalb, weil am Sonntag Christus auferstanden ist.

Weshalb ist das Feuermachen am Samstag oder auch Sonntag nicht das eigentliche Problem?
Weil die 10 Gebote in folgendem zusammengefasst sind:

Das wichtigste Gebot
(Mk 12,28-31; Lk 10,25-28)
34 Als die Pharisäer erfuhren, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei Jesus zusammen.
35 Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, stellte Jesus eine Falle. Er fragte ihn:
36 »Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot des Gesetzes?«
37 Jesus antwortete: »'Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!'a
a) nach 5.Mo 6,4-5
38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot.
39 Aber gleich wichtig ist ein zweites: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!'a
a) zit 3.Mo 19,18; Mk 12,31S
40 In diesen beiden Geboten ist alles zusammengefasst, was das Gesetz und die Propheten fordern.« a
a) Kap. 7,12; Röm 13,9-10; 1.Joh 4,21
Mt 22,34-40

Gut zu verstehen ist das auch anhand folgender Aussage von Jesus:

»Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt – das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern.«
Mt 7,12

Das "Du sollst lieben" oder "Liebe" ist auch im Sinne von "Behandle deinen Mitmenschen liebevoll" "Tue deinem Mitmenschen Gutes" zu verstehen.
Wenn Du also die Menschen bestiehlst, die ehe brichst (fremdgehst, Deine Frau/Mann verlässst etc.), falsches negatives über andere erzählst, u.s.w.
dann tust Du deinem Mitmenschen (ob Bruder, Frau oder Feind) nichts Gutes oder liebevolles, sondern böses.
Wir brauchen uns also immer nur fragen:
"Behandle ich meinen Mitmenschen mit meinem Verhalten liebevoll, würde ich auch so behandelt werden wollen?" Wenn wir das mit "Nein" beantworten können, dann ist die Sache klar.

Nun ist ja aber auch gesagt (als erstes höchstes Gebot!), daß wir Gott lieben (also auch liebevoll behandeln) sollen.
Dazu ist zu sagen, daß dies am ehesten dann geschieht, wenn wir ihn nicht verachten und missachten, sondern ehren und auf ihn hören.

Vergleichen wir das mit unserem menschlichen Vater: Wie würde er darauf reagieren (bzw. wie würden wir selbst reagieren, wenn wir Vater sind oder wären?) wenn wir ihn
1. verachten (nicht auf ihn hören und unser eigenes Ding machen)
2. ignorieren (sagen, er sei nicht unser Vater, und nicht -oder nur aus egoistischen Motiven- mit ihm sprechen) (bei Gott: behaupten, es gäbe ihn nicht)
3. behaupten, alles was er uns Gutes tut, sei nicht sein Verdienst.
4. behaupten, das Böse (incl. eigenen Verhaltens) wäre sein Verdienst und er sei sadistisch
5. u.s.w.

Nun, ich nehme an, unser menschlicher Vater wäre....na ja, sagen wir es mal so....Die Beziehung wäre überreichlich schlecht. Sehr wahrscheinlich existiert dann überhaupt keine Beziehung.
Und genau so ist es mit unserer Beziehung zu Gott -wegen unseres Verhaltens. Nicht weil Gott es so wollte, sondern deshalb. Aus keinem anderen Grund ist es so.

Wenn wir unsere Mitmenschen nicht verachten, sondern liebevoll behandeln, tun wir, was er uns gesagt hat.
Damit beachten wir ihn, ignorieren ihn nicht, nehmen ihn ernst und ehren ihn. Wir tun also zwei Dinge gleichzeitig:
Wir behandeln unsere Mitmenschen liebevoll und wir behandeln Gott liebevoll. Damit haben wir dann die zwei höchsten Gebote Gottes erfüllt, die ja -wie gesagt- alles andere beinhalten/zusammenfassen.

Nun aber zum Sabbat/Samstag bzw. jetzt/hier Sonntag:
Der Hintergrund dieses Gebotes von Gott mit der Sabbatheiligung ist, daß er möchte, daß die Menschen (damals das jüdische Volk) an ihn und ihre Mitmenschen denken.
Er möchte, daß sie an diesem Tag nicht arbeiten, damit sie Zeit zum Nachdenken und zum Gebet (also zum Gespräch mit ihm) haben. Gleichzeitig sollen sie durch diesen Tag Zeit haben, sich um ihre Mitmenschen zu kümmern und ihnen Zeit zu widmen. Zum Beispiel um Besuche zu machen.

Man muß sich mal vorstellen, daß es damals viel schwieriger war, richtig Zeit zu haben. Es gab damals keine Waschmaschine, Spülmaschine, überhaupt irgendwelche Elektrogeräte, Traktoren und so weiter. Die Menschen arbeiteten vorwiegend in der Landwirtschaft. Alles musste von Hand erledigt werden. Es gab sehr viel Arbeit, mehr als genug.
Gott forderte die Menschen mit diesem Gebot auch heraus, die Arbeit auf dem Feld etc. (die ja da war!) liegen zu lassen und sich auf ihn (also Gott) zu verlassen. Dadurch wollte er den Menschen zeigen: Ich sorge für Euch, letztlich kommt es alles von mir. Ohne meinen Segen gelingt Euch nichts.
Wer sich daran hielt, der wurde dadurch wiederum gesegnet.

Jetzt ist die Frage: Gilt das nun nicht mehr?
Jesus hat ja gesagt, daß er nicht gekommen ist, um ein einziges -auch noch so kleines- Gebot aufzulösen, sondern, um die Gebote zu erfüllen.
(Mt 5,17-19; Lk 16,17-18)

Es gilt noch immer. Gott wollte damit ursprünglich erreichen, daß die Menschen an ihn Gedenken, ihm Vertrauen, und daß wir uns Zeit für unsere Mitmenschen nehmen und ihnen helfen.- den Tag also letztlich Gott zu widmen und nicht unserer eigenen Sache.
Mit einem Tag in der Woche ist das aber unvollständig, wenn wir es tatsächlich nur an diesem Tag so praktizieren. Auch das geht aus dem Gebot Gottes im Grunde hervor:

"Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!" (Mt 22,37)

Wenn ich das nur an bestimmten Tagen tue und sonst nicht, dann kann ich es unmöglich mit ganzem Herzen tun.
Denn wenn ich jemanden liebe, dann tue ich es auch an den anderen Tagen und nicht nur an einem Wochentag. Dementsprechend tue ich ihm auch an den anderen Tagen liebevolles. Wie gesagt, bei Mt 22,37 handelt es sich um eines der beiden höchsten Gebote, die anderen sind darin zusammengefasst.

Das ist auch der Grund, warum Jesus folgendes tat:

"Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!
9 Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett auf und ging umher. Es war aber an jenem Tag Sabbat.
10 Es sagten nun die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, das Bett zu tragen.
11 Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sagte zu mir: Nimm dein Bett auf und geh umher."
Joh 5,8-11

Jesus hat also nicht das Gebot missachtet, sondern die Juden hatten es nur falsch angewandt und die Schriftgelehrten es falsch gelehrt. Dabei hatten sie das wichtigste und viel höhere Gebot missachtet:
"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst." (3.Mo 19,18; Mt 22,39)
Und wie kann ich das erfüllen, wenn ich sage:
"Du bist gelähmt, quälst Dich? Och, pech gehabt, heute ist Sabbat. Ich komme dann morgen wieder."
Gottes Gesetz (und überhaupt, auch die Bibel) ist immer im Zusammenhang zu verstehen. Man kann nicht Teile beachten, und andere nicht.

Das bedeutet also:
Die Christen (die Nachfolger von Jesus und damit Söhne und Töchter Gottes) sind nicht an den Sonntag, Samstag oder welchen Tag auch immer gebunden.(wie gesagt, wenn man Gott liebt, dann tut man dies auch an den anderen Tagen)
Aber: Sie tun an diesem und den anderen Tagen auch nichts sinnloses bzw. verschwenden ihre Zeit.
Denn würden sie einfach nur aus egoistischen Motiven arbeiten...
(zum Beispiel weil´s Geld bringt, wovon man sich dann irgendein Konsumprodukt kaufen möchte) ...oder auf dem Computer irgendwelche Ballerspiele spielen... (wovon niemand was hat, außer daß Zeit verschwendet wird)
...dann würden sie das Gebot der Nächstenliebe nicht erfüllen.
Christen arbeiten, aber sie tun es nicht, weil sie sich nen neuen Passat oder im Winter nen Ägyptenurlaub leisten wollen, sondern, weil sie

1. auch Geld benötigen zum Leben (Leben und Luxus ist ein sehr grosser Unterschied)
2. Weil man mit dem Geld den Mitmenschen helfen kann. Man kann es zum Guten oder zum Schlechten, selbstlos oder selbstsüchtig (egoistisch) einsetzen.

Auf diese Weise wird also weder das alte Gebot missachtet, noch das Gebot der Nächstenliebe und der (ganzherzigen) Liebe zu Gott, als die höchsten Gebote. Es wird alles erfüllt.
Vergleiche dazu auch: Mt 12,12; Mk 3,1-6; Römer 14,4-7; Römer 12,1; Röm 6,13; 1.Petr 2,5; Jak 4,17; 1.Joh 3,17; 1.Kön 8,61

Edit:
Es ist sinnvoll, nicht am Samstag oder Sonntag zu arbeiten, weil man dann am besten den Kontakt zu den Mitmenschen pflegen kann. Schließlich haben zu diesem Zeitpunkt die meisten frei. Es sollte also im Sinne des Gebotes betrachtet werden: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst."

Geändert von sailor (12.01.2007 um 16:06 Uhr).
 
 
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UnitedLove
Alt 18.01.2007, 10:01   #88
Standard

also ich glaube weder an gott, noch an das paradies.
es ist vielleicht hart ausgedrückt aber nur weil es vl in der bibel steht muss es nicht stimmen. ich glaube nicht an die bibel und niemand kann etwas aus der bibel beweisen. und solange ich keine beweise habe, glaube ich einfach nicht daran. ich meine.. gott hat die welt erschaffen?? na klar
 
 
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