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Glaubt ihr an das Paradies?

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Umfrageergebnis anzeigen: An was glaubt ihr nach dem Tot?
An nix. Das ist das aus und Ende 37 43,53%
Wiedergeburt 16 18,82%
Ewige Paradies(Himmel) / Hölle 26 30,59%
Sonstiges (wenn das bitte schreiben Was und Begründung) 6 7,06%
Teilnehmer: 85. Diese Umfrage ist geschlossen

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sailor
Alt 25.10.2006, 17:06   #26
Standard

@baedr
Ob Affen ein schlechtes Gewissen haben, das lässt sich annehmen, viel eher aber das Gegenteil.
Ein schlechtes Gewissen setzt hier voraus, daß ich meine Handlung vollkommen realisiere d.h. mir darüber klar bin, Böses zu tun. Oder mir wird es hinterher klar, daß es so war.
Ich bezweifle, daß ein Schimpanse dazu fähig ist. Er reagiert vielleicht auf Ansprache ähnlich (ensprechende Mimik), weil er gelernt hat, daß der Mensch ein bestimmtes Verhalten beispielsweise bestraft bzw. nicht belohnt.

Das heißt aber noch lange nicht, daß er weiß, daß dies dann Böse ist. (Falls es das ist.)
Hätte der Gorilla in deinem Beispiel den Grashüpfer gefressen, was wäre daran böse, wenn er sich nur ernährt? (Abgesehen davon frisst er Pflanzen, Ausnahmen bestätigen die Regel)

Warum sollen die Menschen mit geistiger Behinderung nicht in den "Menschenhimmel" kommen? Sind sie keine Menschen?
In den allermeisten Fällen ist ihre Behinderung nicht mal selbstverschuldet, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann.
Gott ist gerecht. Gerade die, die geistig nicht so grosse Sprünge machen können, etwa auch Kinder, kommen am leichtesten in den Himmel:

"Einige Leute wollten auch ihre kleinen Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre. Als die Jünger es sahen, fuhren sie die Leute an und wollten sie wegschicken.
16 Doch Jesus rief die Kinder zu sich und sagte: »Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht, denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.
17 Ich versichere euch: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken lässt wie ein Kind, wird niemals hineinkommen.«

Lukas 18,15-17 http://www.diebibel.de
 
 
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sailor
Alt 25.10.2006, 18:29   #27
Standard

@DarkViolin
Da liegst Du teilweise gar nicht so falsch. Auch Gottes Wort in der Bibel beschreibt eine Welt, in der sich die Geister (Seelen) befinden. Auch die Engel sind übrigens Geistwesen, sie befinden sich allerdings in einer anderen Welt (bei Gott) und gehören zum Hofstaat Gottes.

Wie wir Menschen haben auch die Engel einen freien Willen und können sich für oder auch gegen Gott entscheiden. So wie Satan es getan hat.
Wenn sie sich gegen ihn entscheiden, werden sie von Gott getrennt. Da geht es den Menschen wie den Engeln. Wie sich das anfühlt, erleben wir hier tagtäglich. Der Grund ist: Gott ist heilig, d.h. ohne Sünde.
Kein Wesen kann bei ihm bleiben, wenn es bewußt sündigt.

Gott ist übrigens laut der Bibel der Vater der Geister!
Das umfasst alle Geister incl. Seelen der Menschen und Engel jeglicher Art.
Gott selbst hat einen Geist, dieser ist allerdings heilig, Vollkommen, voller Wahrheit und Liebe und eben völlig ohne Sünde. Es gibt halt einen sehr grossen Unterschied zwischen Gottes Geist und den Geistern und auch zwischen den Geistern an sich.

Was das Paradies betrifft, es wird auch "Gottes neue Welt" oder genauer "Königsherrschaft der Himmel" bzw. "Reich der Himmel" genannt. Das ist etwas völlig anderes.
Die anderen Welten existieren schon jetzt, das "Reich der Himmel" wird aber erst nach Gottes Gericht existieren. Nachdem die verschiedenen Geister (die Guten und die Bösen) voneinander getrennt wurden.

Siehe Matthäus 25, 31-46 (mein obiger Text, oder http://www..diebibel.de

Geändert von sailor (25.10.2006 um 20:44 Uhr).
 
 
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bLoOdReDpRiNcEsS
Alt 25.10.2006, 19:59   #28
Standard

mh also an himmel/hölle glaub ich nicht, ich halte dass für ziemlich weithergeholt. widergeburt..naja scheint mir noch realistischer oder könnte ich mir vorstellen. das körperliche kann vergehn aber die seele, der geist können ja nicht einfach weg sein. ich weiß nicht, ist alles schwer vorstellbar. was nach dem tod ist kriegen wir ja dann eh nicht mehr mit, ob wir nochmal als jemand anderes geboren werden...
naja irgendwann werden wirs wissen
 
 
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sailor
Alt 25.10.2006, 20:47   #29
Standard

@bLoOdReDpRiNcEsS:

Dann ist es zu spät!
 
 
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baedr
Alt 26.10.2006, 01:05   #30
Standard

Warum sollen die Menschen mit geistiger Behinderung nicht in den "Menschenhimmel" kommen? Sind sie keine Menschen?
In den allermeisten Fällen ist ihre Behinderung nicht mal selbstverschuldet, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann.
Gott ist gerecht. Gerade die, die geistig nicht so grosse Sprünge machen können, etwa auch Kinder, kommen am leichtesten in den Himmel
Ja, natürlich. Darauf wollte ich nicht hinaus... Du gehst wahrscheinlich nicht von der Evolution aus, sondern von davon, dass der Mensch von Gott einfach irgendwann geschaffen wurde. Das ist die einzig schlüssige Möglichkeit, dass die Menschen ihren eigenen Himmel haben. Denn schließlich gelten nicht für alle Lebewesen die gleichen Regeln... Nur die Krone der Schöpfung, die Menschheit hat einen Himmel für sich ganz alleine. Debile Menschen haben vielleicht auch kein Schuldbewusstsein, weil sie ihre geistige Behinderung zu stark einschränkt. Trotzdem sind sie Menschen, und haben durch ihre Debilität einerseits und ihr Menschendasein andererseits die Freikarte für den Himmel. Wenn eine schwangere Frau stirbt, kommt ihr Baby dann in den Himmel? Wenn ja, kommen befruchtete eier in den Himmel? Wenn nein, kommt ein Baby in den Himmel, welches während der Geburt stirbt?
Wenn man versucht das alles schlüssig zu gliedern, verstrickt man sich in unzählige zusätzliche Annahmen, welche nur noch weitere Annahmen erfordern... Warum sollte es so kompliziert sein?
 
 
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sailor
Alt 26.10.2006, 01:50   #31
Standard

Ja, warum? Ich denke es ist nicht kompliziert. Trotzdem können wir manches nicht beantworten, uns fehlt das Wissen.
Die Frage ist: Ist es wichtig für uns, zu wissen, ob eine befruchtete Eizelle in den Himmel kommt? Das ist doch Gottes Sache, nicht unsere, oder?
Er ist es letztlich, der entscheidet, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Ich kann nur anhand dessen beurteilen, was ich weiß. Das war aber kein Beschluß, ich hatte geschrieben: "...sie kommen am leichtesten in den Himmel."
Wir können lesen, was Jesus Christus zu den Kindern sagte. Geistig sind sie vielen Behinderten ähnlich.
Die Menschen haben sich aber über solche scheinbar komplizierten Dinge schon immer den Kopf zerbrochen:

Werden die Toten auferstehen?
(Mt 22,23-33; Lk 20,27-40)
18 Dann kamen Sadduzäer zu Jesus. Die Sadduzäer bestreiten, dass die Toten auferstehen werden.
19 »Lehrer«, sagten sie, »Mose hat uns die Vorschrift gegeben: 'Wenn ein Mann stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann muss sein Bruder die Witwe heiraten und dem Verstorbenen Nachkommen verschaffen.'
20 Nun gab es einmal sieben Brüder. Der älteste heiratete und starb kinderlos.
21 Darauf heiratete der zweite die Witwe, starb aber auch kinderlos. Beim dritten war es genauso.
22 Alle sieben heirateten sie und starben ohne Nachkommen. Zuletzt starb auch die Frau.
23 Wie ist das nun bei der Auferstehung der Toten – wenn es eine gibt? Wem von den Männern soll die Frau dann gehören? Sie war ja mit allen sieben verheiratet!«
24 Jesus erwiderte: »Liegt euer Fehler nicht darin, dass ihr weder die Heiligen Schriften kennt noch wisst, was Gott in seiner Macht tun kann?
25 Wenn die Toten auferstehen, werden sie nicht mehr heiraten, sondern sie werden leben wie die Engel im Himmel.
26 Was aber die Sache mit den Toten überhaupt betrifft, dass sie nämlich auferweckt werden: Habt ihr nie im Buch Moses die Geschichte vom brennenden Dornbusch gelesen und wie Gott dort zu Mose sagt: 'Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs'?
27 Gott ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden! Ihr seid also ganz und gar im Irrtum.«

Markus 12,18-27 http://www.diebibel.de

Geändert von sailor (26.10.2006 um 02:08 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 26.10.2006, 02:02   #32
Standard

Die Frage ist: Ist es wichtig für uns, zu wissen, ob eine befruchtete Eizelle in den Himmel kommt? Das ist doch Gottes Sache, nicht unsere, oder?
O.K. Wie hätte es auch anders kommen können... Wir sind an dem Punkt wo sich der Gläubige vom nicht Gläubigen unterscheidet. Ich weiß einfach lieber.
 
 
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sailor
Alt 26.10.2006, 02:25   #33
Standard

Verstehe ich. Aber ist es nicht so, daß Du immer auf Grenzen stossen wirst?
Versuchst Du darüber hinaus zu gehen, verstrickst Du dich in bloße Theorien, die wohl eher falsch als richtig sind, oder?

Ich weiß auch gerne. Soweit möglich halt.

Übrigens:
Die Annahme daß die Welt von Gott erschaffen wurde, schließt nicht automatisch aus, daß in gewisser Hinsicht eine Evolution, also anpassende Entwicklung stattfindet.
Es schließt nur eindeutig aus, daß sich alles durch blossen Zufall entwickelt hat.
Es erscheint mir geradezu irrsinnig:
Wir setzen uns hin, denken, tüfteln, verbringen unsere gesamte Zeit damit ... ...und wenn wir gut sind, dann bauen wir uns irgendein -im Vergleich zur Schöpfung- primitives technisches Gerät oder nehmen primitive genetische Veränderungen -etwa eingesetzte Pilzgene als Toxinproduzenten- vor.

Aber selbst das wäre uns nicht möglich, wenn nicht schon Jahrhunderte vorher sich andere Menschen mathematische Formeln, Computerbetriebssysteme, Software, Werkzeuge und Metallverarbeitung, Fahrzeuge bzw. überhaupt erst mal Räder, biologische Zusammenhänge etc. begriffen, ausgedacht und entwickelt hätten. Geballte (menschliche) Intelligenz über Jahrhunderte hinweg.

Aber: Was ist das im Vergleich zu Symbiose, Schönheit, halt schlicht Genialität der Natur?

Wenn wir nun daher kommen (die wir selbst unsere ganze intelligente Energie in "primitive" Objekte stecken) und behaupten, diese Genialität sei purer Zufall und Mutation, dann finde ich das schon sehr wenig glaubwürdig.

Geändert von sailor (26.10.2006 um 03:02 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 26.10.2006, 02:37   #34
Standard

Aber ist es nicht so, daß Du immer auf Grenzen stossen wirst?
Versuchst Du darüber hinaus zu gehen, verstrickst Du dich in bloße Theorien, die wohl eher falsch als richtig sind, oder?
Richtig. Ich finde es nur logisch, dass irgendwann das Wissen und die Erforschbarkeit eine Grenze kennt, an der man nicht mehr weiter kommt, weil die Unendlichkeit (bzw. die unendliche Verkettung von Zusammenhängen) logisch nicht erfassbar ist. Die Frage ist jetzt, sagt man ab dem Moment: "Ok, hier ziehe ich meinen Schlussstrich, ohne irgendeine Theorie aufzustellen." oder bedient man sich einer weiteren Annahme wie z.B. Gott, der dann den Schlussstrich zieht bzw. darstellt.
Letzteres wirkt für mich irgendwie unwahrscheinlicher.

Geändert von baedr (26.10.2006 um 02:48 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 26.10.2006, 03:38   #35
Standard

Weshalb? Wenn Du Dir durchliest, was ich noch dazugeschrieben habe, dann dürfte schon daraus deutlich werden, daß vieles für Gott spricht.
Siehe auch folgendes:

Gottes Spuren in der Natur:
Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, können wir seine Macht und Grösse erkennen. Römer 1,20a

Gottes Spuren im Menschen:
An den guten Seiten des menschlichen Wesens und der zwischenmenschlichen Beziehungen läßt sich die Liebe des Schöpfers erkennen

Gott schuf den Menschen als sein Abbild. Und: Er schuf sie als Mann und Frau mit vielen unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten.
1.Mose 1,27

Auch unser Wissen über gut und böse kommt von Gott und zeugt von ihm. Es gibt Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt.
Römer 2,14


Dazu kann ich Dir folgendes empfehlen. Es handelt über einen ehemaligen US-Elitesoldaten, der plötzlich desertiert hat und jetzt nur noch mit seinem Gewissen kämpft. Es ist auch ein Video dabei: http://www.ndrtv.de/weltspiegel/20040314/kanada.html

Gottes Spuren in der Geschichte und in der Bibel:
Es ist aus der Bibel ersichtlich, wie Gott in die Geschichte eingreift und hineinspricht: In die Weltgeschichte, in die Geschichte der Völker und in die Lebensgeschichte der Menschen. Immer wieder hat Gott schon vor unserer Zeit auf unterschiedliche Art und Weise durch die Propheten zu unseren Vätern gesprochen. Zuletzt sprach er durch seinen Sohn Jesus Christus zu uns.

Hebräer 1,1-2a


http://www.diebibel.de




Außerdem basiert Glauben (d.h. Vertrauen) zu Gott auch auf Erfahrungen.
Wenn Du die Erfahrung gemacht hast, daß er dir beisteht und tatsächlich hilft,wenn Du dich auf ihn verlässt, dann stärkt das Dein Vertrauen für´s nächste mal. Solche Erfahrungen habe ich gemacht.
Jeder Glaube fängt klein an und hat die Chance, zu wachsen.


Sicher: Einmal mußt Du anfangen, Dich auf Gott zu verlassen, wirklich ohne Hintertüren und Notanker. Den Anlaß dazu bietet sein Wort.
Es hat mich sehr bewegt, was dort steht. Weil ich eben merke, daß es die Wahrheit ist; besonders bei den Worten von Jesus Christus wird das für mich deutlich.

Vielleicht wurde so ein bisschen deutlich, was Glaube wirklich ist. Gläubige sind keine leichtgläubigen Menschen, die ihr Gehirn nicht zum Denken einsetzen. Glaube und Denken schließen sich nicht gegenseitig aus. Es ergänzt sich.

Geändert von sailor (26.10.2006 um 04:02 Uhr).
 
 
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EinewieKeine
Alt 26.10.2006, 12:19   #36
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man sailor kannst du bitte aufhören andere deine meinung reinzudrücken und sie zu überzeugen versuchen?!

schön dass du hier deine meinung vertrittst aber jeder der hier ein kommentar abgibt den laberst du mit zitaten aus der bibel nieder.. das muss doch nicht sein.. Oo
 
 
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sailor
Alt 26.10.2006, 13:15   #37
Standard

@EineWieKeine
Na, ja. Grundsätzlich gibt es ja auch Menschen, die nicht nur ihre Meinung abgeben wollen, sondern auch gerne darüber kommunizieren.
Ich halte das Thema für wichtig, deshalb spreche ich viele an und versuche sie auf Gottes Wort aufmerksam zu machen. Die Menschen sind Gott halt auch überhaupt nicht egal, auch die, welche zunächst mal signalisieren, sie bräuchten das nicht und würden nichts davon halten.
Der eine oder andere denkt nämlich insgeheim durchaus darüber nach.

Wie Du vielleicht weißt, ist das ja immer noch eine freiwillige Sache, ob man es dann letztlich annimmt, oder nicht.
Deshalb, nichts für ungut. Ich kann nicht in die Menschen hineinschauen, manchmal bin ich vielleicht zu hartnäckig. Aber es steht ja auch jedem offen, sich von diesem Thema abzuwenden, wenn er eh nur seine Meinung abgeben will. Oder?

Geändert von sailor (26.10.2006 um 17:56 Uhr).
 
 
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baedr
Alt 26.10.2006, 16:44   #38
Standard

O.K. eins noch... das geht zwar langsam vom Thema weg, aber im Prinzip ist das ja die übergeordnete Grundsatzdiskussion, erklärt also, warum ich nicht ans Paradies glaube:

Aber: Was ist das im Vergleich zu Symbiose, Schönheit, halt schlicht Genialität der Natur?

Wenn wir nun daher kommen (die wir selbst unsere ganze intelligente Energie in "primitive" Objekte stecken) und behaupten, diese Genialität sei purer Zufall und Mutation, dann finde ich das schon sehr wenig glaubwürdig.
Erstmal hab ich deinen Nachtrag nicht gleich bemerkt, weshalb ich dazu noch keine Stellung genommen habe.

Zu dem Zitat:Ich finds glaubwürdig.
Also ich sehe durchaus, dass die Schöpfungen der Natur(Ich nenns jetzt einfach mal so) an Vollkommenheit, Gediegenheit und Raffinesse die Technik der Menschen bei weitem übertrifft. Aber das beweist doch keine höhere Intelligenz, die das geschaffen haben soll. Darwins Modell hört sich sehr schlüssig an, und jede weitere wissenschaftliche Erkenntnis bestätigt seine These.
Ich sehe das so: Die Menschheit (sowie die Tiere, Pflanzen usw) ist Teil eines Systems(in dem Fall der Natur), und kann dieses System nie vollständig durchblicken, verstehen, oder manipulieren. Wir können kleine Eingriffe machen, aber wir können nicht alles umkrempeln. Das liegt daran, dass ein System nie den kompletten zugriff auf sein Muttersystem haben wird. Hört sich blöd an, aber folgende Analogie beschreibt, was ich meine: Wie menschen haben den Computer erschaffen. Der Computer ist ein starres, unflexibles Gerät, welches nie verstehen wird, wie es selbst funktioniert, geschweige denn wie der Mensch funktioniert. Der Mensch ist flexibler, doch hat er nicht die Möglichkeit Mutter Natur komplett zu verstehen, oder sein eigenes Gehirn zu verstehen. Um zu verstehen, wie unser Gehirn funktioniert, müsste es so primitiv sein, dass wir zu blöd wären es zu verstehen. Wir sind teil des Systems und können es deshalb nicht begreifen. Darum finde ich die Vorstellung von Gott gerade zu naiv. Gott mit so menschlichen Eigenschaften und Intentionen darzustellen, spiegelt in meinen Augen die Arroganz derer wieder, welche diese These aufgestellt haben. Es ist tatsache, dass wir uns früher für die Krone der Schöpfung hielten, und glaubten, der Mittelpunkt von allem zu sein.
Doch plötzlich stellen wir fest, dass es Dinosaurier gab, welche 50 mal so lange die Erde bevölkerten, wie die Menschheit bis jetzt...
Plötzlich stellen wir fest, dass dort draußen im Weltall Pulsare herumfliegen, Schwarze Löcher, Neutronensterne, unbeschreibbar viele Galaxien, welche unbeschreibbar viele Sterne beinhalten, die insgesamt wiederum eine unbeschreibbare Menge von Planeten besitzen.
Wenn die Idee des Christentums früher niemand gehabt hätte, würde niemand daran glauben... Wenn sie nicht schon so alt wäre, würde man Leute mit so einer Theorie heutzutage verspotten. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass Gott nicht nocheinmal einen Sohn auf die Erde schicken wird, bzw. dieser keine Wunderheilungen drauf hat, usw.
Es gibt viel zu entdecken und herauszufinden, aber nur in einem bestimmten Rahmen... Alles was darüber hinausgeht, entzieht sich Menschlicher Logik, und wird uns immer ein Rätsel bleiben.
 
 
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sanxtrem
Alt 26.10.2006, 17:09   #39
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also ich glaube an die wiedergeburt! da hab ich schon so viel drüber gehört, das hat mich einfach überzeugt
jedoch denke ich auch,das es eine hölle gibt,und das "fegefeuer".
da werden wir alle landen
 
 
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Ford Prefect
Alt 26.10.2006, 22:02   #40
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Wenn ich mich noch dazu äußern düfte: Ich als bekennender Pastafari glaube natürlich an einen Himmel, in dem es einen Biervulkan und eine Stripperfabrik gibt .

Was ich damit sagen will: Jedwede Vorstellung eines Lebens nach dem Tode ist nichts als Fiktion. Warum sollte man sich nicht die schönste oder witzigste heraussuchen? Warum sollte man an so Sachen wie Himmel und Hölle glauben?

Noch ein paar Gedanken zu den Sachen, die hier bereits gesagt wurden:


"Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es für das ewige Leben bewahren."

Was hat man davon, an so etwas zu glauben? Damit versaut man sich im Extremfall das ganze Leben, nur um im Nachhinein festzustellen, dass es doch kein ewiges Leben gibt. Wenn wir über kommende Leben keine Gewissenheit haben, sollten wir dann nicht das Leben lieben, dessen wir uns gewiss sind?


Weiterhin glaube ich nicht an eine so primitive Unterteilung der Welt in Gut un Böse, wie sie hier öfters angesprochen wird. Ich für meinen Teil habe schon vor einer Weile den Glauben an Gut und Böse verloren, weil ich keinen Sinn darin sehe. Kategorien wie diese beiden sind extrem subjektiv und werden von jedem Menschen anders gesehen bzw. belegt.
 
 
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baedr
Alt 26.10.2006, 22:18   #41
Standard

nur um im Nachhinein festzustellen, dass es doch kein ewiges Leben gibt.
lol, wie soll das denn funktionieren
 
 
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sailor
Alt 26.10.2006, 22:18   #42
Standard

@baedr
Du hast geschrieben:
Also ich sehe durchaus, dass die Schöpfungen der Natur(Ich nenns jetzt einfach mal so) an Vollkommenheit, Gediegenheit und Raffinesse die Technik der Menschen bei weitem übertrifft. Aber das beweist doch keine höhere Intelligenz, die das geschaffen haben soll.

Stimmt. Es beweist gar nichts. Es ist nur so, daß es auf etwas hindeutet und zwar in meinen Augen sehr intensiv. Aber wie gesagt: Von Beweis kann hier keine Rede sein.
Du findest Darwins Theorie schlüssig. O.k. Ich nur in Teilen.
Allein schon deshalb, weil sich die Frage stellt: Wenn wir uns vom Affen weiterentwickelt haben, warum laufen die dann noch herum? Weshalb haben die sich nie wirklich weiterentwickelt? Denn zwischen Menschen und Affen sind Welten. Nämlich wie zwischen Mensch und Tier.

Und: Wurde jemals einer jener "Affenmenschen" interviewt? Wenn nämlich mit diesen (möglicherweise!) gebückt laufenden Wesen nie gesprochen wurde, wie will man dann wissen, ob sie halbe Affen waren?
Von der grösse des Gehirns? Von der Höhe der Stirn? Von der Behaarung?
Von der Art der Werkzeuge? Wegen der Lebensweise in Höhlen?

Das erscheint mir kaum qualifiziert und sehr theoretisch. Wir alle wissen, daß wie schon erwähnt erst das Rad erfunden werden mußte bis es überhaupt Wagen, Kutschen und später Automobile gab.
Alle Wissenschaft baut auf dem Wissen vergangener Generationen auf, Herr Pythagoras war da sicher nicht einer der ersten.

Ich hatte im Frühjahr Gelegenheit nach Rom zu fahren und u.a. auch nach Ostia, dem alten Rom vorgelagerten Handelshafen am Tiber.
Ich fand es schon erstaunlich, das Kolosseum, die Aquädukte (einige stehen ja heute noch in vielen Ländern des damaligen römischen Reiches, unberührt, seit über 2000 Jahren) die Wohnhäuser mit vier Stockwerken (nach Rekonstruktionszeichnung) ,mit Wasseranschluß im EG; öffentliche Toiletten mit Wasserspülung! (vergleiche das mal mit dem Mittelalter!) ; die Theateranlagen und kulturellen Objekte; Wäschereien; Hafenanlagen und Handelsschiffe, die Mosaike, durchdachte Strassen und Brunnenkonstruktionen, Thermen mit Fussbodenheizung...

...obwohl nicht mehr alles so gut erhalten ist, man kann da einfach so durch die Stadt latschen (hatte damals etwa 100.000 Einwohner) und alles nachempfinden als wäre es vor kurzem noch da gewesen. Echt spitze.
Ostia ist da sicher nur ein Beispiel. Pompeji soll da auch sehr gut sein, wahrscheinlich noch besser, weil vieles erhalten geblieben ist unter der Asche.

Ich will damit sagen:
Mir wurde einfach bewußt daß die Menschen vor über 2000 Jahren nicht weniger blöd als wir heute waren, -das zeigen auch die Schriften von damals- nur die Wissenschaft und Technik war noch nicht so weit. Aber an der Intelligenz lag es definitiv nicht.
Sie waren auch nicht anders: Sie mochten kulturelles, Belustigung, Wellness, es gab Bordelle, Lokale, Prunk und Armut, Götzendienst (so wie heute bei Mao, und dem Führer von Nordkorea bzw seinem Vater, ...), sie betrieben Wissenschaft (irre Bibliotheken) u.s.w.
Wenn ich mir anschaue wie manche Menschen in manchen Regionen der Erde heute noch leben, dann waren die im römischen Reich schon damals eine kulturelle Revolution.

Das römische Reich ist untergegangen, selbst seine Sprache existiert nur noch bei diversen Akademikern.
Wie dieses, gab es diese Phänomene (der völligen Entwicklungskluft zum normalen Leben) schon zuvor in anderen Reichen. Auch die sind untergegangen. Etwa im Babylonischen mit seinen hängenden Gärten, im Assyrischen, im alten Ägypten etc.

Beweisen kann man damit mal wieder gar nichts, es ist nur so, daß mir dadurch extrem schwerfiele zu glauben, daß 2000, 4000 oder 6000 Jahre vorher die Menschen weniger klug waren... oder überhaupt anders gewesen wären als wir heute.
Nur mit dem Unterschied: Damals waren Herr Pythagoras & Co noch nicht geboren. Sie lebten noch einfacher, weil der (wissenschaftliche) Entwicklungsstand niedriger war und die geringe Vernetzung der Nationen, die fehlende Weltsprache, Dokumentationsmöglichkeiten etc. ein wissenschaftliches Fortschreiten hemmten.

Du schreibst:
"...Der Mensch ist flexibler, doch hat er nicht die Möglichkeit Mutter Natur komplett zu verstehen, oder sein eigenes Gehirn zu verstehen. Um zu verstehen, wie unser Gehirn funktioniert, müsste es so primitiv sein, dass wir zu blöd wären es zu verstehen. Wir sind teil des Systems und können es deshalb nicht begreifen...."

Da komme ich nicht ganz mit. Wir sind einerseits in der Lage zum Mond zu fliegen, Satelliten zum Mars zu senden, Atombomben zu bauen, Gencodes zu knacken, Lebewesen zu klonen etc. und andererseits sollen wir das System nicht verstehen können, weil wir ein Teil dessen sind?

Ich finde wir Menschen fallen ganz offensichtlich im Vergleich zum Rest der Schöpfung doch deutlich aus der Reihe. Das geht ja soweit, daß wir sogar in der Lage wären, diesem Planeten incl. seiner Kreaturen ein Ende zu setzen. Deshalb wundert es mich auch nicht, daß viele von uns schon immer glaubten, wir seien die Krone der Schöpfung. Obwohl wir nicht die ersten sind, wir sind es! Was sonst? Das Problem ist:

Was machen wir aus unseren Talenten, aus unseren Emotionen, Empfindungen, unserer Intelligenz, aus unserer Fähigkeit über uns selbst nachzudenken und den Sinn des Lebens, etc. ? Was machen wir daraus?????

Die Ursache, warum wir vieles noch nicht verstanden haben liegt für mich eher darin, daß es schlicht zu hoch ist. Zu hoch für uns. Zu durchdacht. Aber das ist es ja nicht alleine: Es ist auch wunderschön!
Doch das deutet auf Gott hin und nicht darauf, daß wir halt nur Teil des Systems sind und es deshalb nicht begreifen können. Aber das ist natürlich nur meine Meinung. Man kann Gott nicht beweisen. Es ist eher eine Kombination von Faktoren (siehe vorheriger Artikel), die mich ihn erkennen lässt.

Du schreibst:
"Wenn die Idee des Christentums früher niemand gehabt hätte, würde niemand daran glauben... Wenn sie nicht schon so alt wäre, würde man Leute mit so einer Theorie heutzutage verspotten. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass Gott nicht nocheinmal einen Sohn auf die Erde schicken wird, bzw. dieser keine Wunderheilungen drauf hat, usw."

Da stimmst Du mit der Bibel überein. Nach Jesus kommt keiner mehr wie er, der von Gott beauftragt ist. Allerdings ist deutlich gesagt, daß in eigener Sache noch viele Leute auftreten werden, die dann auch viele verführen werden, u.a. durch Wunder und Zeichen.

Verspottet wird man mit dieser "Theorie" häufig noch heute. Glaube wird mit Naivität gleichgesetzt. Aber wie vielleicht schon deutlich wurde, trifft das Wort "Glaube" des heutigen Sprachgebrauchs auch nicht mehr gänzlich die damalige Bedeutung. Aber damit versuche ich zunehmend mehr zu leben, es fällt mir nicht immer leicht.

Daß diese "Idee des Christentums", wie Du sie nennst, keine menschliche ist, wird spätestens dann klar, wenn Du dich mal mit den Prophetien des alten Testaments auseinandersetzt. Diese sind durch das Judentum streng gehütet worden und historisch fundiert. In den Prophetien der alten Propheten Israels ist immer wieder deutlich von Jesus Christus die Rede.
Aber auch hier denkt man natürlich gerne folgendermaßen:

"Und daraus schließ´ich messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf...."

Hier ein Beispiel, Jesaja spricht hier von Jesus Christus. Von seinem Leiden und Sterben (Verspottung, Geißelung, Kreuzigung) und seinem Tod sowie der anschließenden Verherrlichung:

Die Stellvertretung des erniedrigten Knechtes Gottes und seine Erhöhung
13 Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch seinA.
A) o. erfolgreich sein
14 Wie sich viele über dich entsetzt haben - so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder -,
15 ebenso wird er viele Nationen besprengen; über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen.

1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? -
2 Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Ikeine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, daß wir Gefallen an ihm gefunden hätten.
3 Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.

4 Jedoch unsere Leiden - er hat <sie> getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen <eigenen> Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. -

7 Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. -

8 Aus Drangsal und Gericht wurde er hinweggenommen. Und wer wird über sein Geschlecht nachsinnen? Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen. Wegen des Vergehens seines Volkes <hat> ihn Strafe <getroffen>.

9 Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen <ist er gewesen> in seinem Tod, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist.

10 Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird <seine> Tage verlängernd. Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen.
11 Um der Mühsal seiner Seele willen wird er <Frucht> sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.

12 Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragend und für die Verbrecher Fürbitte getan.


Jesaja 52,13-53,12 (er lebte um 700 v.Christus)

Wenn Du dich damit im neuen Testament auseinandersetzt, wirst du feststellen, daß es so stattgefunden hat. Trotzdem haben auch viele Juden das bis heute nicht eingesehen. Die anderen sind Christen geworden.

Es gibt noch viele andere Vorhersagen, die sich beispielsweise darauf beziehen, daß die Juden ins Exil geschickt werden (nach Babylon etc.),
welches dann später nachweislich ebenfalls so stattgefunden hat.

Geändert von sailor (26.10.2006 um 22:36 Uhr).
 
 
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Ford Prefect
Alt 26.10.2006, 22:42   #43
Standard

Zitat von baedr
lol, wie soll das denn funktionieren
Naja, wenn du stirbst wirst du ja merken, obs ein ewiges Leben gibt oder nicht...
 
 
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aightlex
Alt 31.10.2006, 15:06   #44
Standard

Na aber wer will es denn erst dann erfahren?
 
 
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heya
Alt 04.11.2006, 22:46   #45
Beitrag

Diese Vorstellung von Himmel und Hölle verwirrt mich etwas.
Zu der Zeit als die Bibel entstand glaubte man (im Judentum), dass man stirbt und in eine Art Totenreich kommt, in dem die Seele "lebt". Dann, wenn das Gericht Gottes kommt, werden die Lebenden und die Toten gerichtet. Die "Guten" kommen in das Himmelreich/Reich Gottes. Die "Bösen" kommen in die Hölle.
Diese Vorstellung wurde vom Christentum zuerst übernommen.
Irgendwie hat sich daraus dann aber die Vorstellung entwickelt, dass man gleich in Himmel/Hölle (bzw. im Mittelalter erstmal ins Fegefeuer) kam.
Ich dachte, dass du das wüsstest sailor.
Dann wäre nämlich die allgemeine Überzeugung "falsch", weil es so nicht in der Bibel steht -- oder ursprünglich nicht so gestanden hat. Oder nicht so gemeint war -- oder wie auch immer.....

Zum anderen gibt es für mich keine "guten" oder "bösen" Menschen. Jeder Mensch sucht nach seinem Glück. Dabei macht jeder seine Fehler. Das finde ich völlig normal. Warum sollte man jemanden dafür verurteilen, dass er so ist wie er ist und andere nicht?

Das sind für mich Gründe nicht an Himmel/Hölle zu glauben.

Wiedergeburt finde ich gut. Da wird niemand dafür verurteilt, dass er so ist wie er ist. Und jeder kriegt eine echte Chance es beim nächsten Mal besser zu machen.
Natürlich gibt es da auch Schattenseiten -- jemand mit einem schlechten Karma, wird laut dem Buddhismus in schlechte Lebensumstände hineingeboren. Da ist zwar auch eine Strafe für dein vergangenes Leben, aber du hast trotzdem die Möglichkeit es zu meistern...

Die Vorstellung,dass nach dem Tod nichts kommt tut zwar keinem weh; ich finde sie aber irgendwie trostlos.
 
 
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sailor
Alt 05.11.2006, 03:46   #46
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Zu der Zeit als die Bibel entstand glaubte man (im Judentum), dass man stirbt und in eine Art Totenreich kommt, in dem die Seele "lebt". Dann, wenn das Gericht Gottes kommt, werden die Lebenden und die Toten gerichtet. Die "Guten" kommen in das Himmelreich/Reich Gottes. Die "Bösen" kommen in die Hölle.
Diese Vorstellung wurde vom Christentum zuerst übernommen.
Irgendwie hat sich daraus dann aber die Vorstellung entwickelt, dass man gleich in Himmel/Hölle (bzw. im Mittelalter erstmal ins Fegefeuer) kam.
Du mußt unterscheiden zwischen "Vorstellungen" und dem, was in der Bibel steht. Was einige (auch Theologen) aus der Bibel "herausinterpretieren" (Vielfach völlig aus dem Zusammenhang gerissen) und mit eigenen Vorstellungen vermischen, ist etwas anderes als das, was dort steht. Wohlgemerkt: im Gesamtzusammenhang.

Es ist noch immer in etwa so, wie Du es an erster Stelle beschrieben hast.
Nur, Du mußt unterscheiden zwischen denen, die bei der Rückkehr von Jesus Christus noch leben und denen, die zu diesem Zeitpunkt schon verstorben sind. Und: Es ist ein Unterschied zwischen denen, die dem Sohn Gottes vertraut haben (geglaubt haben) und ihm demzufolge mit ihrem Leben nachgefolgt sind... Diese werden nicht gerichtet, sondern gehen direkt ins ewige Leben.(Joh 5,24 s.u.) und denen, die dies nicht tun. Sie kommen vor Gottes Gericht.

Wenn der Menschensohn wiederkommt (das ist Jesus Christus) dann findet das Gericht statt. Er richtet im Auftrag Gottes:

Die Vollmacht des Sohnes
19 Jesus erwiderte auf ihre Vorwürfe: »Amen, ich versichere euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er kann nur tun, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, genau das tut auch der Sohn.a
a) 1,34S
20 Der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selber tut. Er wird ihm noch größere Taten zeigen, sodass ihr staunen werdet.a
a) 3,35S
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und ihnen das Leben gibt, so gibt auch der Sohn das Leben, wem er will.a
a) 11,25
22 Auch seine ganze richterliche Macht hat der Vater dem Sohn übergeben; er selbst spricht über niemand das Urteil.a
a) (Jesus als Richter) 3,18; 5,27.30; 9,39; 12,47-48; 1Joh 2,28; Apg 10,42S; Jud 14-15
23 Denn alle sollen den Sohn ebenso ehren wie den Vater. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.a
a) Phil 2,10-11
24 Amen, ich versichere euch: Alle, die auf mein Wort hören und dem glauben, der mich gesandt hat, haben das ewige Leben. Sie kommen nicht mehr vor Gottes Gericht; sie haben den Tod schon hinter sich gelassen und das unvergängliche Leben erreicht.a
a) (ewiges Leben) 3,16S; 8,51; 10,28; 11,25-26; 14,6; 17,2; 20,31; 1Joh 2,25; 3,14; 5,11; (Gericht) 5,22S
25 Amen, ich versichere euch: Die Stunde kommt – ja, sie ist schon da –, dass die Toten die Stimme des Gottessohnes hören werden, und wer sie hört, wird leben.
26 Wie der Vater der Geber des Lebens ist, so hat er auch dem Sohn Macht verliehen, Leben zu geben.a
a) 1,4
27 Und er hat dem Sohn die Macht verliehen, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.
28 Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, da werden alle Toten in den Gräbern seine Stimme hören
29 und ihre Gräber verlassen. Alle, die Gutes getan haben, werden auferstehen, um das Leben zu empfangen, und die Böses getan haben, um verurteilt zu werden.
30 Ich kann nichts von mir aus tun, sondern entscheide als Richter so, wie ich den Vater entscheiden höre. Meine Entscheidung ist gerecht, denn ich setze nicht meinen eigenen Willen durch, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.«a
a) 4,34S
Johannes 5,19-30

Vergleiche auch Matthäus 24-25,46

Wie genau dieses "Leben" der Seele im Totenreich (es ist ja der Geist) aussieht, kann ich Dir nicht sagen. Auf jeden Fall gibt es einen Ort, in dem sich die Seelen (Geister) befinden, solange das Gericht noch nicht erfolgt ist. Siehe dazu Offenbarung 1,18; 20,13 Es gibt verschiedene Himmel, -unterschiedliche Gewölbe oder wie auch immer (Vgl. 2.Korinther 12,2-3) In einem dieser Himmel (Teilbereich) herrschen auch die bösen Geister (Epheser 2,2; 6,12) , die nach Epheser 2,2 Einfluß auf die Welt hier haben.

Das Leben, zu dem die Gerechten (die die Gottes Willen getan haben, siehe auch Lukas 14,14) erweckt werden, ist ein ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott in einer Neuen Welt, ohne Hass, ohne Tod, ohne Gewalt, ohne jegliches Leid: Offenbarung 7,17; 21,4; Jesaja 25,8; Hebräer 13,20;


Zum anderen gibt es für mich keine "guten" oder "bösen" Menschen. Jeder Mensch sucht nach seinem Glück. Dabei macht jeder seine Fehler. Das finde ich völlig normal. Warum sollte man jemanden dafür verurteilen, dass er so ist wie er ist und andere nicht?
Jeder Mensch ist böse, sündig vor Gott. Alle, ohne Ausnahme. (Römer 5,12; 3,23; Jakobus 2,10; Matthäus 5,21-24) Deshalb haben vor Gott auch alle den Tod verdient. Es gibt jedoch Menschen, die auf den Sohn Gottes vertrauen und demzufolge auf ihn hören und sich nach seinen Worten (das ist Gottes Wille) richten. Also danach handeln.
Weil sie bemerkt haben, was Jesus Christus (Gottes Sohn) für sie getan hat, sind sie sehr dankbar.
Sein Opfer erfüllt sie mit so grosser Dankbarkeit, und beschämt sie so (wegen ihrer Schuld, weil sie etwas anderes verdient hätten)
daß sie in Zukunft bereit sind, Gottes Willen aus eigenem Antrieb/Willen zu tun.(also nicht mehr aus Zwang, wie im alten Bund, d.h. alten Testament!) Das ist der "Glauben" von dem immer die Rede ist.

Ein Beispiel dazu:

Jesus und die Ehebrecherin
2 Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.
3 Die Schriftgelehrten und die PharisäerA aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte
A) religiöse Partei im Judentum, die auf genaue Einhaltung des Gesetzes Wert legte
4 und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
5 In dem Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du?
6 Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.
8 Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde.
9 Als sie aber <dies> hörten, gingen sie einer nach dem anderen hinausa, angefangen von den Älteren; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand.
10 Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt?
11 Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!
Johannes 8,2-11

Weil sie versuchen Gottes Willen von ganzem Herzen zu tun, sind sie zwar noch sündig, aber nicht mehr bewusst. Sie tolerieren auch nicht mehr bewusst irgendwelche schlechten Charakterzüge.
Sie versuchen ernsthaft sich zu ändern. Weil sie das tun, vergibt ihnen Gott ihre Schuld (durch das Opfer von Jesus Christus am Kreuz) und hilft durch seinen heiligen Geist bei dieser Veränderung. Die Folge ist:

Sie verändern sich tatsächlich:

Wir alle sehen in Christus mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit Gottes wie in einem Spiegel. Dabei werden wir selbst in das Spiegelbild verwandelt und bekommen mehr und mehr Anteil an der göttlichen Herrlichkeit. Das bewirkt der Herr durch seinen Geist.a
a) 4,6; Röm 5,2S
2.Korinther 3,18

Das sind die Christen. Die, welche im obigen Text in Johannes 5,24 genannt wurden.

Wiedergeburt finde ich gut. Da wird niemand dafür verurteilt, dass er so ist wie er ist. Und jeder kriegt eine echte Chance es beim nächsten Mal besser zu machen.
Täusche Dich nicht. Gottes Wort sagt eindeutig, daß es keine zweite Chance gibt. (Lukas 16,19-31; Hebräer 9,27) Du hast in diesem Leben reichlich Chancen, Dein Leben zu ändern und Jesus Christus nachzufolgen.
Nicht nur zwei oder drei! Aber: Wann eines jeden Tage zu Ende sind, das weiß niemand. Nur Gott weiß es.

Als ich einmal in Österreich auf Lehrgang war, hörte ich eine sehr tragische Sache in den Nachrichten:
Da war ein Mann, der hatte einen Herzinfarkt erlitten (mittleres Alter) und hatte diesen gut überstanden. Er kam aus der Rehabilitation nach Hause und war wieder einigermaßen fit. Zuhause setzte er sich auf sein Motorrad, gab Gas und... in der nächsten Kurve stieß er mit einem anderen Motorradfahrer frontal zusammen. Sie meinten, selbst der Motorblock hätte nur noch in Einzelteilen gelegen. Alles war zerfetzt.

So kann es jedem/jeder von uns gehen. Eben noch hatten wir viel Zeit zum Nachdenken, mehr als genug Zeit. Wir hatten Zeit, ein Neues Leben anzufangen, zu Gott umzukehren. Doch irgendwann, ganz plötzlich, wenn wir es vielleicht am wenigsten erwarten, haben wir nicht einmal mehr eine Sekunde Zeit dazu. Dann ist es zu spät.

http://www.diebibel.de in 51 Sprachen


Manchmal gehts mit dem Ende langsamer:
Hurt http://www.youtube.com/watch?v=SmVAWKfJ4Go
über Johnny Cash: http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Cash

Und manchmal geht´s eben schnell:
Chasing the wind Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=_gdxJdUMTlk
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=zJnMGpUe-sI&mode=related&search=
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=Tg_ZPZb5DKQ&mode=related&search=

Geändert von sailor (05.11.2006 um 05:17 Uhr).
 
 
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Ford Prefect
Alt 06.11.2006, 19:30   #47
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Sein Opfer erfüllt sie mit so grosser Dankbarkeit, und beschämt sie so (wegen ihrer Schuld, weil sie etwas anderes verdient hätten)
daß sie in Zukunft bereit sind, Gottes Willen aus eigenem Antrieb/Willen zu tun.(also nicht mehr aus Zwang, wie im alten Bund, d.h. alten Testament!) Das ist der "Glauben" von dem immer die Rede ist.
Wenn dein Gott will, dass wir ihm aus freiem Willen folgen, wieso sollte er uns dann ein "Gericht" androhen? Wenn er wirklich die Menschen zur Folgsamkeit aus freiem Willen aufrufen würde, würde er nicht die bestrafen/"verurteilen", die ihm nicht folgen.
 
 
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heya
Alt 06.11.2006, 22:19   #48
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So denke ich auch -- außerdem Frage ich mich ständig, wie die Grerchtigkeit Gottes zu seiner Liebe passt (=> Gott ist Liebe).
Wenn er alle Menschen liebt, würde er ihnen doch keine Strafe androhen, die für alle Ewigkeit andauert...!
 
 
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aightlex
Alt 06.11.2006, 23:41   #49
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Ach mann.. Lieber in einen Himmel, bei dem die Wolken aus Titten sind..

Hab ich mal in irgendeinem Film gesehen und hat mir gefallen
 
 
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sailor
Alt 09.11.2006, 01:09   #50
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@Ford Perfekt

Wenn dein Gott will, dass wir ihm aus freiem Willen folgen, wieso sollte er uns dann ein "Gericht" androhen? Wenn er wirklich die Menschen zur Folgsamkeit aus freiem Willen aufrufen würde, würde er nicht die bestrafen/"verurteilen", die ihm nicht folgen.


Wir haben hier auf der Erde Handlungsfreiheit. Das ganze dient unter anderem zur Prüfung (siehe 1.Petrus 1,5-7)
Das Prinzip ist: Die "Guten" müssen sich innerhalb der Bösen bewähren. Dadurch wird gleichzeitig den Bösen ihr eigenes Handeln vor Augen geführt.
Drittens ist es so, daß einige, die sich lange Zeit von Gott abwenden, letztlich doch noch zu ihm finden. Gott liebt sie, und möchte nicht, daß sie vernichtet werden.
Dabei ist zu bemerken: Die "Guten" sind zwar nicht ohne Sünde, aber es sind die, die Gott mit ihrem ganzen Leben nachfolgen und sich mit allen Kräften und von ganzem Herzen bemühen, seinen Willen zu tun. Sie sündigen nicht mehr bewusst. Diese werden in der Bibel auch als "Gerechte" bezeichnet. Sie sind vor Gott "gerechtfertigt" durch ihr Bemühen.

Wir können Gott nicht sehen und genausowenig beweisen. Es gibt natürlich viele Dinge, in denen wir Gott erkennen können, aber von Beweis kann keine Rede sein.
Wer Gott nicht vertraut, also auch nicht seinen Worten, der wird sich trotz dieser Drohung des Gerichts nicht an seine Anweisungen halten.
Das wäre nur der Fall, wenn er sichtbar wäre und jede Sünde mit einem Nackenschlag pariert würde. Dann würden die Leute sich aus Zwang bzw. Notgedrungen an seine Gebote halten.
Das will Gott allerdings nicht, denn dann hätte er einen Haufen Heuchler, die innerlich immer noch dieselben sind.

Keiner hält es lange durch, Gott nur deshalb zu folgen, weil er sich das ewige Leben sichern will. Wir können ihm aus Zwang oder Druck unmöglich folgen. Wir würden zwangsläufig wieder sündigen.
Die Ursache ist: Die Anweisung (Gebote) deckt sich nicht mit unserem eigenen Willen.

Genau dieses Prinzip gab es im alten Testament. Dort haben die meisten Menschen das auch nicht geschafft. Genauso wie man es heute nicht schafft, wenn man aus Zwang versucht, sich an die Gebote zu halten.
Aber dazu diente das Gesetz auch nicht.
Es diente dazu, den Menschen ihre Verfehlungen vor Augen zu führen. Also die Sünde deutlich als Sünde zu definieren.

Auch damals gab es aber schon Menschen, die Gottes Gebote aus anderen Ursachen gehalten haben. Neben dem Gesetz hatten sie sogar ihr Gewissen, so wie wir heute.
Beispiele dafür wären etwa Mose, Abraham, Isaak, Jakob, Josef, Daniel, und noch viele andere, die im alten Testament erwähnt werden.
Diese alle haben Gottes Gebote aufgrund ihres Vertrauens zu Gott gehalten, nicht weil sie es mussten oder sollten.
Sie haben Gott geliebt und haben sich deshalb bemüht ihm Gutes zu tun, d.h. "ihm liebevolles getan". Mit anderen Worten: Sie haben sich aus eigenem Antrieb an sein Wort und seine Anweisungen gehalten.

Genauso ist es auch mit den Christen: Aus Vertrauen und Dankbarkeit für die Vergebung ihrer Schuld halten sie sich aus Liebe an die Gebote Gottes.
Gott hilft ihnen dann dabei.

Wie gesagt, wir können uns frei entscheiden -und das findet ja nachweislich auch statt:
Wir können uns zu Gott wenden, in dem wir uns von ganzem Herzen Mühe geben ihm zu folgen, oder uns bewusst von ihm abwenden.
Dementsprechend wird auch das Verhältnis sein, daß wir zu Gott haben.
Das erfolgt bei den meisten Menschen schon allein deshalb, weil sie den Worten von Jesus Christus (die ja Gottes Worte sind) keinen Glauben schenken, ihnen nicht vertrauen. Sie tun sie als wertlos ab.

Das Gericht findet definitiv statt. Allein schon deshalb, weil Gott gerecht ist und diese Gerechtigkeit vollzogen werden muß.
Er hat es auch von Anfang an angekündigt: Auf der Erde gibt es viel Ungerechtigkeit und danach folgt das Gericht. Danach wird es eine Neue Erde geben in Gerechtigkeit und Frieden, ohne Tränen. (Offenbarung 7,17; 21,4 etc.) Aber nicht mehr für alle Menschen, viele haben sich vorher entsprechend ausgelebt und ihr Leben genossen -zum Leidwesen anderer.


»Es war einmal ein reicher Mann, der immer die teuerste Kleidung trug und Tag für Tag im Luxus lebte.
20 Vor seinem Haustor lag ein Armer, der hieß Lazarus. Sein Körper war ganz mit Geschwüren bedeckt.
21 Er wartete darauf, dass von den Mahlzeiten des Reichen ein paar kümmerliche Reste für ihn abfielen. Er konnte sich nicht einmal gegen die Hunde wehren, die seine Wunden beleckten.
22 Der Arme starb und die Engel trugen ihn an den Ort, wo das ewige Freudenmahl gefeiert wird; dort erhielt er den Ehrenplatz an der Seite Abrahams.
Auch der Reiche starb und wurde begraben.
23 In der Totenwelt litt er große Qualen. Als er aufblickte, sah er in weiter Ferne Abraham, und Lazarus auf dem Platz neben ihm.
24 Da rief er laut: 'Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir! Schick mir doch Lazarus! Er soll seine Fingerspitze ins Wasser tauchen und meine Zunge ein wenig kühlen, denn das Feuer hier brennt entsetzlich.'
25 Aber Abraham sagte: 'Mein Sohn, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten das dir zugemessene Glück erhalten hast, Lazarus aber nur Unglück. Dafür kann er sich nun hier freuen, während du Qualen leidest.
26 Außerdem liegt zwischen uns und euch ein riesiger Graben. Selbst wenn jemand wollte, könnte er nicht zu euch kommen, genauso wie keiner von dort zu uns gelangen kann.'
27 Da bat der reiche Mann: 'Vater Abraham, dann schick Lazarus doch wenigstens in mein Elternhaus!
28 Ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit sie nicht auch an diesen schrecklichen Ort kommen!'
29 Doch Abraham sagte: 'Deine Brüder haben das Gesetz Moses und die Weisungen der Propheten. Sie brauchen nur darauf zu hören.'
30 Der Reiche erwiderte: 'Vater Abraham, das genügt nicht! Aber wenn einer von den Toten zu ihnen käme, dann würden sie ihr Leben ändern.'
31 Abraham sagte: 'Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, dann lassen sie sich auch nicht überzeugen, wenn jemand vom Tod aufersteht.'«

Lukas 16,19-31

Siehe auch:

Matthäus 25,31-46 auf Seite 1 #2
http://www.diebibel.de

Geändert von sailor (09.11.2006 um 15:12 Uhr).
 
 
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