Nee glaub ich nicht. Vielleicht fürsorgend, nett, freundlich. Aber bestimmt nicht liebevoll.
Da bin ich anderer Meinung. Die meisten dieser Menschen haben einfach ein gestörtes Bild der Welt, oder von sich selbst. Wie ist es z.b. mit den ganzen SS-Offizieren gewesen, die während ihrer Arbeit Juden ermordet haben, und dann nach Hause gekommen sind, um sich um ihre Familie zu kümmern. Es ist nur Ansichtssache, genauso ist es mit dieser Aussage:
tatsächlich heißt das nämlich nur, dass wir dinge aus ego-istischen Gründen betreffen... also weil sie uns als Person, als Ego, tangieren... wir tun ziemlich viele gute Sachen aus ego-istischen Anlässen... bzw. alles tun wir aus diesen Gründen... selbst wenn wir selbstlos einem kleinem bettelndem Kind 10 Euro in die Hand drücken, dann eben nur, weil uns, wenn wir es nicht tun, Unlust entsteht...
Mit Logik hat diese Aussage nichts zu tun, denn sie ist nicht falsifizierbar. Das bedeutet, die These ist so gebaut, dass wenn man sie für wahr hält, es kein Mögliches Experiment existiert, welches das Gegenteil beweisen könnte. Dadurch dass sich diese theorie nicht überprüfen lässt, ist sie rein hypothetisch, und basiert nur auf der Übertragung des eigenen Verhaltens auf das der Rest der Menschen. Das selbe wäre, wenn ich sagen würde, nichts existiere, und ich sei das einzige Individuum, und alles andere besteht nur aus Einbildung. Niemand wird mir das Gegenteil beweisen können.
Prinzipiell ist es also nur reiner Pessimismus zu glauben, das Gute im Menschen gäbe es nicht.
Es müsste nur der Grundsatz eingehalten werden, dass man andere so behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden möchte. Und ich habe den Eindruck, dass die meisten dieses Prinzip bei ihren Entscheidungen verfolgen.