Man kann ja das Schicksal mit dem freien Willen kombinieren, denn das würde einiges erklären.
Für alles was man tut, ist man selbst verantwortlich. Man hat sein Leben quasi selbst in der Hand, auch wenn nicht abzustreiten ist, dass es viele Faktoren gibt, die uns beeinflussen. So haben wir einen eigenen freien Willen, dieses oder jenes zu tun. Alles was uns geschieht ist jedoch Schicksal, gemäß unseren eigenen Handlungen. Eng damit verbunden wäre natürlich noch die Reinkarnationslehre, da wahrscheinlich nicht alle Ursachen für die Dinge, die uns geschehen, in diesem Leben gesät werden können, dafür wäre die Zeit doch reichlich knapp. Zur Veranschaulichung kann man sich vielleicht vorstellen, man lernt für eine Klausur und schreibt sie auch schließlich gemäß den eigenen selbstgewählten Vorbereitungen. Nun brauch der Lehrer aber einige Zeit diese zu kontrollieren und man vergisst und verdrängt diese Klausur schließlich, bis man eines Tages nun die schlechte (oder gute) Note auf den Tisch gelegt bekommt. Da man sich nicht mehr erinnert, kann man klagen, dass es ungerecht sei, man brauche doch eine gute Note zum Bestehen. Doch letztlich ist nur töricht, sich zu beklagen, da man sich besser hätte vorbereiten können. So war man seines eigenen Glückes Schmied, hatte entschiedenen Einfluss darauf, welche Note man letztlich bekommt. Doch dass man sie bekommt, das konnte man nicht verhindern, war quasi Schicksal. In ähnlicher Weise verhält es sich mit allen anderen Handlungen und Ereignissen die einem wiederfahren auch.
Ein solches Beispiel mag vielleicht hier und da etwas hinken, doch vielleicht versteht man, was ich damit ausdrücken wollte

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