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Gift ist das Gegenmittel für Gift

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raffis
Alt 04.10.2004, 17:59   #1
Standard Gift ist das Gegenmittel für Gift

"Gift ist das Gegenmittel für Gift",

besagt ein Zitat.

Wie würdet ihr dieses Zitat philosophisch gesehen interpretieren?

Gruss Raffis
 
 
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Nalia
Alt 04.10.2004, 18:16   #2
Standard

soll ich nu, wenn ich "ausversehen" spülmittel getrunken hab, ud sterbend im krankenhaus lieg,nochmehr nehmen?? *lol* kranke vorstellung Oo
naja, keine ahanung, was damit ernsthaft gemeint sein könnte...
vielleicht bräuchte man den zusammenhang, in dem das zitat vorkam??
 
 
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Lacri
Alt 04.10.2004, 18:21   #3
Standard

bsp.:
Auge um Auge ... Zahn um Zahn!
Wenns dir schlecht geht, besauf dich!
Gewalt erzeugt Gegengewallt!

Najo, auf jeden Fall bleibt am Ende eine Vergiftung zurück und somit keine Lösung des PRoblems =)
 
 
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an3
Alt 04.10.2004, 18:52   #4
Standard

Original geschrieben von Lacri
bsp.:
Auge um Auge ... Zahn um Zahn!
Wenns dir schlecht geht, besauf dich!
Gewalt erzeugt Gegengewallt!

Najo, auf jeden Fall bleibt am Ende eine Vergiftung zurück und somit keine Lösung des PRoblems =)
An das mit Auge und Auge hab ich auch gedacht, aber das ist es ja nicht wirklich, den Auge um Auge ist eben nicht das Mittel, in manchen fällen kann aber Gift das Mittel für Gift sein... siehe Impfungen, da nimmt man auch eine geringe Dosis um sich ggf. vor einer höheren zu "schützen"

Oder wenn dich eine Schlange gebissen hat, dann kriegst du auch ein Serum, was wiederum aus dem Gift derselben Schlange gewonnen wurde...

Oder wenn man sich an irgendwas vergiftet hat, kann man die schmerzen durch gewisse Mittel unterdrücken, die ja auch ein Gift darstellen, die einfach das Aktionspotential hemmen, damit man keine Schmerzen spürt -> Lähmung etc.++
 
 
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raffis
Alt 04.10.2004, 18:59   #5
Standard

Zum Thema Zusammenhang:

Ich denke nicht, dass man für dieses Zitat einen Zusammenhang braucht bzw. es lässt sich in der ein oder anderen Weise auf den Alltag übertragen.

Interessante Interpretationen soweit!

Gruss Raffis
 
 
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Groasa
Alt 04.10.2004, 19:00   #6
Standard

Wenn man ein Gift genommen hat, dann bekommt man ein anderes Gift damit man wieder gesund wird.
Nimmt man allerdings das andere Gift alleine, dann ist es auch giftig!
 
 
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raffis
Alt 04.10.2004, 19:03   #7
Standard

Hmm wie wärs, wenn man das mit dem Gift nicht zu wörtlich nimmt, sondern es als symbolisches Beispiel betrachtet, mit welchem eine philosophische Aussage gemacht werden kann?

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 04.10.2004, 19:11   #8
Standard

*Religion ist das Opium für´s Volk*, um das zu bekämpfen verwendet man *Sozialistische Ideologien*.
 
 
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PowerWapiti
Alt 04.10.2004, 21:05   #9
Standard

wenn man von ner bösen Schlange gebissen wurde, braucht man auch erst ein Gegengift (Serum oder so) um wieder gesund zu werden
 
 
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Schreile
Alt 04.10.2004, 21:19   #10
Standard

Gift gegen Gift noch nix von gehört ?
Ist so ne Homöopathische Anwendung.. gleiches gegen gleiches..
Zum Beispile wenn man Allergiker ist dann hilft meistens eine Desensibilierung. Ich sprech aus erfahrung ..
 
 
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an3
Alt 04.10.2004, 22:10   #11
Standard

Original geschrieben von PowerWapiti
wenn man von ner bösen Schlange gebissen wurde, braucht man auch erst ein Gegengift (Serum oder so) um wieder gesund zu werden
Find ich gut, dass du Themen komplett durchliest, du alter Hase du
 
 
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raffis
Alt 05.10.2004, 12:02   #12
Standard

Was, wenn in diesem Zitat beide male das gleiche Gift gemeint ist?

Gruss Raffis
 
 
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Felicitas
Alt 05.10.2004, 13:41   #13
Standard

gift mit gift bekämpfen

gleiches mit gleichem vergelten

manchmal kann man einem unliebsamen menschen nur auf die ihre art und weise begegnen, um ihnen einen spiegel ihrer selbst vorzuhalten.
 
 
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mephisto
Alt 05.10.2004, 15:19   #14
Standard

philosophisch gesehn, beschreibt das zitat doch nur den ewigen kampf zwischen gut und böse, bzw eine regel der physik:

aktion = reaktion

das war mein senf dazu, weil ich dafür irgendwie keinen weiteren diskussionsstoff sehe!
 
 
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raffis
Alt 05.10.2004, 15:52   #15
Standard

Die "Vergeltungs"-Interpretationen wie "Aktion = Reaktion" oder "Aug um Aug, Zahn um Zahn" sind interessante Interpretationen.

Wenn "-" das Gift ist,
wie wärs dann mit 5-(-5) = 5 + 5 ?

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 05.10.2004, 17:44   #16
Standard

Gift ist das Gegenmittel für Gift, gut dann neutralisiert sich das erste "-" mit dem zweiten "-", wofür steht aber die 5?


aktion = reaktion

Muss ich widersprechen, *Aktion -> Reaktion* passt nicht in dieses Giftkonzept. Eine Aktion, Handlung/Ereignis, verursacht eine Reaktion, Handlung/Ereignis => Kette
Hier ist nichts zu bekämpfen. Wo ist da der Bezug zu dem Zitat?

Um ein Gift zu bekämpfen, braucht man ein anderes Gift.
 
 
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Felicitas
Alt 06.10.2004, 12:45   #17
Standard

hmmmmm......

hab stark das gefühl das das hier zu nichts führt.

geht mal weg vom eigentlichen gift. weg von blausäure. sondern hin zu völlig humanen sachen.

krieg mit krieg bekämpfen
arroganz mit arroganz
wird nicht bei waldbränden manchmal ein gegenfeuer gelegt?

ich glaub die 5 kannst du mit jeder x-beliebigen zahl ersetzen.

doch mal ne andre frage: was soll das ganze hier bringen?
 
 
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raffis
Alt 06.10.2004, 13:30   #18
Standard

Die 5 war nur ein Zahlenbeispiel und soll hier nicht irritieren.

Mit dem -- = + wollte ich mehr auf eine Transformation von etwas zu etwas anderem anspielen, und dass eine Transformation eines alten Zustandes zu einem neuen Zustand mit denselben Mittel erreicht werden kann, welche den alten Zustand erzeugt haben.
Umkehroperation/Reversion, etc.
Wo das auch immer Anwendung findet ist individuell (Alltag, Spiritualtiät, etc.)

"doch mal ne andre frage: was soll das ganze hier bringen?"

Es soll einem zum Nachdenken anregen. Mehr auch nicht.
Ist meiner Meinung nach wesentlich interessanter als diese "Was ist dein Lieblingsname"-Threads (sorry, ist meine Meinung).

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 06.10.2004, 14:12   #19
Standard

Der Begriff *Gift* beinhaltet ja etwas *negatives* bzw. stellt etwas dar, das etwas anderen schadet oder schaden kann. (sonst würde man es ja nicht Gift nennen)

Eine Transformation von etwas Alten in etwas Neuem, schadet ja nicht zwangsläufig dem Alten oder?
Ich bin mir nicht ganz so sicher ob du Umkehroperation/Reversionsprinzip auf dieses Zitat setzen kannst.

gruß Zeruel

PS: Ich finds Thema auch interessant
 
 
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raffis
Alt 06.10.2004, 14:19   #20
Standard

Um das geht es ja gerade. Gift beinhaltet eine negative Indikation.
Die Transformation eines alten Zustandes (negativ) in einen neuen Zustand (positiv) mit den Mitteln des alten Zustandes, nur eben in transformierebder/umkehrender Weise.
Das negative ins positive transformieren heisst ja: man schiebt das negative nicht bei Seite und an seiner Stelle kommt etwas positives, sondern man TRANSFORMIERT dieses negative durch dessen eigene, in diesem Falle "giftigen" Mittel ins positive.

Das Zitat kommt nicht von mir, sondern aus einem alten, indischen Text, und soll mit dem Beispiel genau diesen Gedanken erläutern.

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 06.10.2004, 14:25   #21
Standard

Das Transformieren so wie du schilderst funktioniert in der Mathematik sicher gut, aber wie willst du das auf die Realität beziehen?

*Negativ* und *Positiv* sind letztendlich nur Auslegungssachen, wenn ich einen Gegenstand zu einem neuen Gegenstand transformieren will, sprich verändere, muss ich doch nicht die Mittel verwenden, die ich zum Erzeugen des ersten Gegenstandes gebraucht habe.

Wenn ich Salzwasser zu Trinkwasser transformieren will, dann destiliere ich ersteres.

gruß Zeruel
 
 
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raffis
Alt 06.10.2004, 14:35   #22
Standard

Erstmals, du hast das Gift als "negativ" bezeichnet. Ich habe es lediglich übernommen und darauf geantwortet.

"wenn ich einen Gegenstand zu einem neuen Gegenstand transformieren will, sprich verändere [...]"

Musst du nicht, kannst du aber.
Wenn, um negativ und positiv noch einmal zu verwenden, jemand einen negativen Zustand in einen positiven transformiert, dann war der positive Zustand schon zuvor im negativen enthalten, nur wurde Sinn und Zweck dieses einen Mittels negativ ausgenutzt. Genauso in umgekehrter Richtung.
Transformation geht von einem Mittel aus, nicht von zweien.

z.b. der "Teufel".
Man kann dem Teufel davonlaufen und nicht wirklich frei von ihm werden (bzw. seiner "bösen" Eigenschaften)
oder man kann den Teufel herausfordern und ihn durch direkte Konfrontation "besiegen" (bzw. seine bösen Eigenschaften).
Letzteres wäre dann "Gift ist das Gegenmittel für Gift".

Man schlägt jemand mit seinen eigenen Mittel.

Oder wie gesagt: Der Mensch sollte durch die gleichen Mittel wachsen, welche ihn hinunter ziehen. Das Mittel, welches ihn herunter zieht, muss nicht durch einen neuen "Gegenstand" bzw. Mittel ersetzt werden.
Es kann transformiert werden.

Gruss Raffis

PS Ich will jetzt nicht tiefer auf die Subjektivität von "negativ"/"positiv" eingehen, sie lediglich als Beispiele benutzen.
 
 
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raffis
Alt 06.10.2004, 15:08   #23
Standard

"Wenn ich Salzwasser zu Trinkwasser transformieren will, dann destiliere ich ersteres"

Dazu brauchst du einen Destillator, sprich ein zweites Mittel.
Ich definiere das dann nicht mehr als Transformation, sondern als Veränderung.

Transformation ist die Umwandlung von etwas in etwas anderes, ohne äussere Einwirkungen bzw. zusätzliche Mittel oder Gegenstände.

Gruss Raffis
 
 
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Felicitas
Alt 06.10.2004, 15:11   #24
Standard

also in der art: aus fehlern lernt man? oder nur "eigene fehler machen schlau"?
 
 
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raffis
Alt 06.10.2004, 15:15   #25
Standard

"also in der art: aus fehlern lernt man? oder nur "eigene fehler machen schlau"?"

Könnte man so interpretieren =)

Diese Transformations-Aussage von mir soll nicht eine Lösung für dieses Zitat darstellen, sondern lediglich meine Interpretation darlegen.
Klar, ich habe das Zitat in Bezug auf dessen Text interpretiert, aber bin überzeugt, dass es in unterschiedlicher oder ähnlicher Form interpretiert werden kann, wie Felicitas Beispiel zeigt.

Gruss Raffis
 
 
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