Original geschrieben von Wurstwasser
gott gibts nicht. ist zumindest meine meinung.
man kann aber ohne probleme auch mit gottes existenz das ganze uebel auf der welt erklären: gott gab uns einen eigenen willen. wir koennen machen was wir wollen: andere leute toeten; umwelt verschmutzen und damit lustige klimaveränderungen bewirken, die ganz tolle stürme verursachen koennen; besoffen autofahren und dabei fuer freie plätze im altersheim sorgen;etc.
Das hört man häufig.
Ist aber auch wieder falsch. Wie uns die Neurowissenschaften und doe Physik sagen haben wir keinen freien Willen, von daher ist das also Schwachsinn.
Aber auch dann gibt es weitere Probleme:
Was ist mit Leuten, die vom Blitz geschlagen werden, alleine schwimmen gehen und dabei ertrinken, ganz ohne gesündigt zu haben.
Dort hatte kein Gott seine Finger im Spiel. Außerdem könnte ott auch vieles andere mildern. Er hätte die Naturgesetze so manipulieren können, dass der Baum der Atombombe unmöglich werden würde. Er könnte die Entwicklung von Mikroben steuern, so dass Dinge wie HI-Viren nie entstehen. Er hätte Pflanzen erschaffen können, die auch ohneDünger wachsen so dass es in Afrika wenigstens keinen Hunger mehr gibt.
Aber man kann sich immer noch Fragen wieso gott das alles dennoch zulässt. Wenn A B töten will, dann ist As freier Wille erfüllt, Bs Wille wird aber nicht erfüllt, weil B sich wohl kaum töten lassen will. Gott missachtet hier also den einen freien Willen.
Ich kann nicht zum Mond springen, auch wenn ich es will. Hier ist meine Handlungs-, nicht meine Willensfreiheit eingeschränkt. Gott könnte ja die Handlungsfreiheit irgendwie einschränken. Beispielsweise Menschen erschaffen haben, die unsterblich sind. Die könnte man dann nicht töten.
Und noch was: Leid wird erst durch den Leidenden zum Leid. Dass täglich Menschen sterben könnte uns theoretisch egal sein, wenn wir wüssten, dass sie dabei nicht leiden. Gott hätte den Menschen so erschaffen können, dass er keine Schmerzen empindet. Dann gäbe es kein Leid und die Menschen hätten ihren freien Willen. Die Menschen könnten nicht den Wunsch haben, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen
weil sie ja garnicht wüssten was das ist. Denkbar sind viele Empfindungen, die der Mensch nicht empfinden kann. Dennoch sehen wir es nicht als Einschränkung der Willensfreiheit an wenn wir einem Menschen diese (denkbaren) Empfindungen nicht zufügen können.